Dein Bild auf dem Cover 2022/2023!
Welcher Entwurf wird Euch im kommenden Schuljahr auf dem Cover des neuen Grimmelsplaners das ganze Jahr über begleiten? Ihr habt noch bis Freitag, 21.01.2022 Zeit Eure Entwürfe einzureichen!

Welcher Entwurf wird Euch im kommenden Schuljahr auf dem Cover des neuen Grimmelsplaners das ganze Jahr über begleiten? Ihr habt noch bis Freitag, 21.01.2022 Zeit Eure Entwürfe einzureichen!

Ausflug der 10a in die Kletterhalle Emmendingen
Kurz vor acht Uhr morgens am Bahnhof Offenburg. Immer mehr Schüler der Klasse 10a treffen auf dem kleinen Vorplatz ein. Die meisten mit müden Gesichtern, doch jeder mit deutlicher Vorfreude auf den bevorstehenden Ausflug.
Unser Ziel war das Kletterzentrum Emmendingen, in dem wir unseren Tag zusammen mit unseren Klassenlehrerinnen Frau Scheller und Frau Exl verbringen würden. Auf dem Hinweg herrschten bereits rege Unterhaltungen und Gelächter. Die Stimmung würde im Laufe des Tages jedoch noch besser werden. Angekommen in Emmendingen und nach einem kurzen Fußmarsch zum Kletterzentrum begann der große Spaß an den Kletterwänden. Im ersten Teil sollten wir uns rein auf das Bouldern konzentrieren und konnten selbst ausprobieren, was uns gefällt. Während manche ihren Ehrgeiz entdeckten, vollführten andere Turnübungen auf den weichen Matten oder lieferten sich ein Duell am Tischkicker. Die Halle war erfüllt von Gelächter und Freude. Schon nach kurzer Zeit merkte man, wie sehr eine schöne Unternehmung hilft die Menschen, welche man tagtäglich um sich hat, außerhalb der Schule richtig kennen zu lernen.





Nach der Mittagspause kam ein Trainer, um mit uns an den hohen Wänden zu klettern. Nach einer Einweisung und Zeit, um zu üben, ging es dann in den Abentueuergarten. Nach mehreren persönlichen Herausforderungen und viel Spaß, hatten wir als letztes eine Aufgabe als Klasse zu bestehen. Unter großem Jubel und Anfreuerungsschreien meisterten wir diese mit Bravour.
Nicht nur, dass wir stolz auf uns waren und das größte Vergnügen hatten, wir wurden durch diese Aufgaben auch zusammengeschweißt. Dieses neue Gefühl einer Zusammengehörigkeit tragen wir nun in das Wochenende und die kommenden Wochen hinein. Nach so langer Zeit zu Hause und ohne richtigen Umgang mit anderen Menschen, tat dieser Tag uns allen sehr gut. Außerdem hatte jeder seinen persönlichen Platz gefunden und war eines der Rädchen im gesamten Uhrwerk. Dieses Event wurde durch den Einsatz unserer Schulsozialarbeiterin Frau Fautz und durch die Förderung „Aufholen nach Corona“ der Stadt Offenburg möglich gemacht.Vielen Dank für das Ermöglichen!
Text: Madeleine Zöller Fotos: Sophie Scheller
Erfolgreiche Teilnahme beim Wettbewerb „Wortartist 2021“ von Stadtlesen
Die Aktion Stadtlesen hat es sich zum Ziel gemacht dem Buchlesen eine Bühne zu bieten und den Menschen ihre oft verloren gegangene Phantasie zurückzubringen. Die Aktion tourt in diesem Jahr zum dreizehnten Mal von Ende April bis Mitte Oktober durch insgesamt 28 ausgewählte Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für Offenburg stellt die Teilnahme eine besondere Ehre dar, denn die Austragungsstädte wurden aus 262 nominierten Städten ausgewählt!
Link zu Stadtlesen: https://www.stadtlesen.com/lesestaedte/offenburg-2/
Die Aktion Stadtlesen fand in Offenburg vom 15. Bis 18 Juli unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Steffens und unter der Partnerschaft der Markant AG statt. Neben der Vorstellung von Büchern und Lesungen sind auch Schreibwettbewerbe für alle Altersklassen von ErstklässlerInnen bis hin zu AbiturientInnen fester Bestandteil der Aktion. Dieses Jahr konnten SchülerInnen bis zum 25. Juni Texte zum Thema „Was bedeutet Glück für mich“ einreichen. Genre und Textgattung waren dabei völlig frei – getreu der Idee von Stadtlesen: „Frei, wie der Geist der Phantasie der Anwärter des Wortartisten sein soll“

Die Preisverleihung fand am Donnerstag nach der offiziellen Eröffnung bei StadtLesen um 18.00 Uhr am Marktplatz in Offenburg statt. Vor vollbesetzten Zuschauerplätzen konnten die diesjährigen Gewinner des Schreibwettbewerbs „Wortartist“ ihre Texte präsentieren. Zwei Grimmels-SchülerInnen durften sich dabei besonders freuen:
1. Platz: Katharina Lux, 9a Grimmelshausen Gymnasium
3. Platz: Finn Bergmann, 8a Grimmelshausen-Gymnasium


Unter folgenem Link geht es zum Bericht der badischen Zeitung :
https://www.badische-zeitung.de/kleine-und-grosse-augenblicke-des-gluecks–203446327.html
Text: Rsn Bilder: Stadtlesen, Fam. Lux
Der Biologie-Neigungskurs des Abiturjahrganges 2021 verabschiedet sich mit einem besonderen Geschenk vom Grimmels. In den letzten Stunden haben die KursteilnehmerInnen mit viel Planungsarbeit, Kreativität und handwerklichem Geschick gemeinsam mit dem Kurslehrer Rosenkranz die Ausstellungsschränke der Biologie von Grund auf erneuert.

Als ältestes Gymnasium in Offenburg besitzt das Grimmels in der Sammlung der Biologie viele Kuriösitäten und interessante Exponate. Dank der neuen Beleuchtung und der farbigen Hintergründe kommen die Ausstellungsstücke nun besser zur Geltung und können von den SchülerInnen des Grimmels im Schulflur besichtigt werden.

Viel Lob von der Grimmels-Schulgemeinschaft erntete der Neigungskurs bereits während der Umbauarbeiten. In jeder Pause versammelten sich neugierige SchülerInnen und bestaunten die Fortschritte. Zusammen mit dem neuen Informationsmonitor und einer Ausstellungsfläche für Plakate und Schüleraktivitäten wertet die Biologieausstellung den Schulflur im Obergeschoss deutlich auf.

Text & Fotos: Rsn
Das Grimmels stimmt sich auf Weihnachten ein: Am vergangenen Dienstag fand in der evangelischen Stadtkirche Offenburg das traditionelle Weihnachtskonzert statt. Sowohl Unter- und Mittelstufe als auch Oberstufenschüler und ein kleiner Lehrerchor beteiligten sich unter Leitung dreier Musiklehrerinnen daran, die Zuhörergemeinde in der vollgepackten Kirche in Feststimmung zu versetzen.
Dass eine friedliche Weihnacht keine Selbstverständlichkeit und unser Globus keine „Marshmallow World“ ist, um es mit einem von der Unterstufen-Bigband gespielten Titel zu sagen, darauf wies Schulleiterin Frau Self-Prédhumeau in ihrer Begrüßung hin. Sie gedachte der Opfer des Terror-Anschlags in Straßburg vor einigen Tagen und verband dies mit nachdrücklichen Wünschen für ein friedliches Fest für alle Menschen.
Eröffnet wurde das Konzert vom Ensemble der Unterstufe ganz klassisch mit Ouvertüre, La Réjouissance und Menuett von G.F. Händel. Abgerundet wurde dieser festliche Auftakt mit der Gavotte von J.S. Bach. Die Sehnsucht nach Licht, Wärme und Mitmenschlichkeit waren die Themen in der Darbietung des Chores der Unterstufe unter der Leitung von Birgit Rombach. Eine moderne Herbergssuche wurde eingerahmt von einigen Advents-Liedern. Die Big Band der Unterstufe unter der Leitung von Teresa Grebenstein entfaltete mit “Doctor No-el“, “Have Yourself a Little Christmas“ und “A Marshmallow World“ einen vollen und dynamischen Bläserklang. Den solistischen Höhepunkt lieferten dann Caroline Zolg (Fagott) und Leonie Schulz (Klavier), die das weniger bekannte Fagott-Konzert in e-Moll Vivaldis im guten Zusammenspiel souverän interpretierten, gefolgt vom Orchester der Mittel- und Oberstufe unter der Leitung von Angela Bruder-May, das mit Werken von Bach (Badinerie) und Schubert (Andante der Sinfonie Nr. 5) den Raum stimmungsvoll ausfüllte.
Mit der bangen Frage “Can Santa make it through tonight?“ zogen die klaren Stimmen des Mittel- und Oberstufen-Chors (Leitung Birgit Rombach) die Zuhörer in beschwingte Gefilde, ergänzt vom hoffnungsvollen “I see a star“ und „Im Dunkel naht die Weihnacht“, Lieder, die der Lehrerchor mitgestaltete. Durch Adventslieder aus dem klassischen Repertoire, „Es ist ein Ros entsprungen“ und „Maria durch ein Dornwald ging“, setzte der Chor einen traditionellen A-Capella-Akzent.
Jazzig rundete die Big Band der Mittel- und Oberstufe (Leitung Teresa Grebenstein) mit „The Little Drummer Boy“ und „Jazzin’ the World“ das durchweg niveauvolle Konzert ab, nicht ohne mit “Let It Snow!“ noch eine letzte dringende Bitte an den Weihnachtsmann zu formulieren.
Der große Applaus honorierte zu Recht die hohe Qualität der Weihnachtsmusik, die die drei Lehrerinnen mit ihrer intensiven Vorarbeit erreichen konnten. „Hört der Engel helle Lieder“ – mit einem kräftigen gemeinsamen Finale zeigte das Publikum seinen Dank auch sängerisch.
Text: B. Rombach und M. Steen-Tolle
Seit Beginn des Schuljahres 2018/2019 kann im Schulgarten des Grimmelshausen-Gymnasiums Offenburg in einem Hochbeet gegärtnert werden. Die Schulsozialarbeiterin startete mit zwei kleinen Gruppen von je sechs Schülerinnen und Schülern der fünften und sechsten Klassen das Projekt „Kids im Garten“. Über einen Zeitraum von einigen Wochen trafen sich die Kinder mit der Schulsozialarbeiterin, um im Schulgarten ein Hochbeet aufzubauen und zu bepflanzen. Die Kinder zeigten viel handwerkliches Geschick und einen verantwortungsbewussten Umgang mit Akkuschrauber, Hammer und Gartengeräten. Nach dem Aufbau konnte dann die eigentliche Gartenarbeit beginnen. Mit viel Eifer wurde das Hochbeet mit Zweigen, Kompost, Laub und Erde gefüllt, so dass schließlich Feldsalat und Rucola ausgesät werden konnten.
Unterstützt wurde das Projekt von der Stadt Offenburg im Rahmen des Förderprogramms „Gesund aufwachsen und leben in Offenburg“. In diesem Jahr wurden Projekte zum Thema „Achtsamkeit“ gefördert.
Da die Kinder sehr viel Freude an der Arbeit im Freien und im Schulgarten hatten, wurde das Projekt erweitert und kann nun als Natur-AG weitergeführt werden.
Text und Fotos: J. Fautz
Fotos: P. Barone-Wagener
Text: J. Vaternam

Fotos: J. End
Text und Fotos: Js.12 und M. Steen-Tolle
Wie jedes Jahr erlebten die Schülerinnen und Schüler des bilingualen Zugs einige arbeitsreiche Tage in Weimar.
TAG 0
Unsere Fahrt nach Weimar startete an einem Sonntag. Genauer gesagt, am Sonntag, den 14. Oktober um halb sieben am Bahnhof in Offenburg, wo wir – der bilinguale Kurs Französisch der Jahrgangsstufe 1 am Grimmelshausen-Gymnasium Offenburg – von „unserem“ Reisebus eingesammelt wurden. Noch etwas verschlafen fuhren wir zunächst nach Kehl, wo wir die mit uns reisenden Schüler des College Saint Etienne in Straßburg abholten. Die darauf folgende Fahrt, unterbrochen von zwei Raststätten-Pausen, dauerte rund fünf Stunden. In Weimar angekommen waren wir allerdings noch nicht, denn der erste wirkliche Programmpunkt unserer Reise war eine Besichtigung der Wartburg, die sich in Eisenach befindet. Oder, besser gesagt, über Eisenach. Einen Teil des Weges auf den Berg legten wir noch busfahrend zurück, die letzten zehn Minuten allerdings mussten wir Treppen steigen. Oben angekommen offenbarte sich uns zunächst ein großartiger Ausblick über das, der Jahreszeit geschuldet teilweise noch im Nebel liegende, Umland Eisenachs. Wir machten eine kurze Mittagspause, genossen den Ausblick, erkundeten einige, öffentlich frei zugängliche, Teile des Geländes, bis dann um kurz nach zwei die Burgführung startete.
Bei der Führung durch das Hauptgebäude, den Palas, bekamen wir unter anderem Einblicke in die bauliche Geschichte der Burg und die wissenschaftlichen Methoden, um diese nachzuvollziehen, die Räumlichkeiten, wichtige Personen, die nicht nur Martin Luther beinhalteten, und auch einige der zahlreichen Legenden, die sich um das Schloss ranken. Zu guter Letzt hatten wir noch die Möglichkeit, die historische Kunstsammlung, die zu diesem Zeitpunkt die laufende Sonderausstellung war, sowie die bekannte Lutherstube – den laut der Infotafeln deutlich sichtbaren, in seiner ursprünglichen Form von Luther höchstpersönlich stammenden, Tintenfleck neben dem Schreibtisch konnten wir allerdings nicht ausmachen.
Unser nächster Programmpunkt – immer noch in Eisenach – war das Bachhaus, also das Haus, in dem Johann Sebastian Bach gelebt hatte. Auch dort bekamen wir eine Führung, diesmal mit Vorführung einiger historischer Klaviere. Daran schloss sich ein Besuch der Sonderausstellung „Frauen und Bachs Musik“ an.
In der letzten Etappe der Busfahrt teilten wir uns in vier Arbeitsgruppen ein, die jeweils ein, in Bezugnahme auf einen Teil der Weimarer Stadtgeschichte stehendes, Thema kreativ behandelten.
Gegen 18:00 Uhr kamen wir in der Jugendherberge an. Wir bezogen unsere Zimmer und gingen Essen. Es gab Würstchen mit Sauerkraut, Kartoffeln und Bohnensalat.
Den restlichen Abend verbrachten wir auf dem „Weimarer Zwiebelfest“.

TAG 1
Unser erster richtiger Tag in Weimar startete programmtechnisch um halb zehn mit einer Einführung der Klassik-Stiftung in das Projekt Weimarpedia, für das wir in den nächsten Tagen mit iPads selbst kreative Filme produzieren würden. Der Teil der Räumlichkeiten, den wir an unserem ersten Tag zu Gesicht bekamen, befand sich – in Fußnähe zu unserer Unterkunft – im Neubau der berühmten Anna Amalia Bibliothek, die, trotz eines verheerenden Brandes im Jahr 2004, über eine Million Teile umfasst. Den zweiten Teil unseres Vormittagsprogrammes bildete eine Stadtführung mit dem Namen „Phoenix aus der Asche“, in der uns ein grober Überblick über die Höhen und Tiefen der – trotz des beachtlichen kulturellen Erbes – Kleinstadt – bezogen auf das Land Thüringen immerhin die viertgrößte. Den, auf unsere individuell gestaltbare Mittagspause folgenden, Nachmittag verbrachten wir in Kleingruppen mit themenbezogenen Rallyes durch die Stadt. Dabei waren wir selbstständig mit Aufgabenstellungen unterwegs. Die „Schiller-Goethe“-Gruppe zum Beispiel nahm eine Route vorbei an den Wohnhäusern der Dichter wobei wir eine Zeitungsannonce aus Sicht von Schiller auf der Suche nach fester Bleibe in Weimar aufgaben, dem berühmten Denkmal – fälschlicherweise haben dort Schiller und Goethe dieselbe Körpergröße-in der Realität hatten die Freunde einen Größenunterschied von über zehn Zentimetern – und am Ende dem Grabmal von Goethe – und einem symbolischen Schiller, der wieder entfernt wurde. Den Abend verbrachten wir in der Jugendherberge – oder auch in der Stadt.

TAG 2
Der zweite Tag in Weimar begann, nach einem Frühstück in der Jugendherberge, wieder in Gruppen. Die erste, die sich mit Schloss Belvedere und Naturwissenschaften um 1800 beschäftigte, besichtigte außerhalb der Stadtmauern das Schloss und das zugehörige Gelände, die zweite – Goethe und Schiller in Weimar – besuchte das Goethe Nationalmuseum und das daran angrenzende Wohnhaus am Frauenplan, Gruppe 3 – Reformation und Aufklärung – die Herder-Kirche und Gruppe 4 verschiedene Teile der Stadt in einem Rundgang – hier war das Thema Vergangenheitsbewältigung und Nationalsozialismus und die Führung trug den Namen „Ambivalente Geschichte“.

Unabhängig davon, dass es interessant war, noch mehr von der Stadt kennen zu lernen, bekamen wir an diesem Vormittag bereits viel Input für unsere eigenen Projekte – Teile von Gruppe 1 begannen auch schon mit dem Dreh, da Belvedere nur an diesem Morgen auf dem Plan stand.
Die Mittagspause stand uns erneut zur freien Verfügung.
Um 13:00 folgte wieder eine Exkursion mit der gesamten Gruppe. Abgeholt von unserem Reisebus fuhren wir in die nicht weit von der Stadt entfernte Gedenkstätte Buchenwald auf dem Ettersberg. Buchenwald war zwischen 1937 und 1945 eines der größten Konzentrationslager auf deutschem Boden. Um halb zwei starteten wir mit einem Einführungsfilm, um danach erneut in Gruppen eine Überblicksführung über den Ort grausamer Verbrechen aufzubrechen. Am Ende besuchten wir die Dauerausstellung über die Geschichte des Konzentrationslagers, unter anderem mit Berichten von und über die Inhaftierten. Eine Teilgruppe ging parallel in die Kistenausstellung.

Am Abend waren wir Bowlen.
TAG 3
Auch unser dritter Tag beginnt vormittags geteilt – allerdings diesmal nur in zwei Gruppen, bei der eine zehn Personen umfassende Teilgruppe die Parkhöhle besichtigte – ein unterirdisches Stollensystem, das von Karl August in die Wege geleitet wurde, der einen Abwasserkanal für seine Bierbrauerei brauchte – und die weitaus größere in Schillers Wohnhaus aufbrach. Dort wurden wir herumgeführt, bekamen die Funktionsweise eines Fächers, die Vorteile von fauligen Äpfeln in Schreibtischschubladen und natürlich auch wichtige Ereignisse im Leben von Friedrich Schiller erklärt, und brachen dann ins Medienstudio des Goethe Nationalmuseums auf. Dort begannen wir dann richtig mit dem Projekt, brainstormten, sammelten Ideen, verwarfen einige der Ideen, überlegten uns eine geeignete Rollenverteilung und Arbeitsteilung und begannen dann – nach einer einstündigen Mittagspause – mit dem Dreh. Wir waren frei in der Stadt unterwegs, konnten iPads und die Computer der Stiftung sowie diverse Kostüme aus dem Fundus frei nutzen.

Nach einem Abendessen in der Jugendherberge gingen wir ins Theater im Gewölbe in ein Stück namens „Faust 1 zu zweit“, eine Neuinterpretation des Klassikers von Goethe, in dem es – grob zusammengefasst – um Goethe und Schiller geht, die gemeinsam das Werk – inklusive aller Rollen – nachspielen.
TAG 4
Am Vormittag des Donnerstages – schon unser letzter richtiger Tag in Weimar – arbeiteten wir am letzten Teil unserer Projekte: der Postproduktion. Wir nahmen noch passende Musik auf oder verwendeten vorhandene.
Auch die erste Hälfte des Nachmittages war voll und ganz der Eigenarbeit der Gruppen gewidmet. Die Klassikstiftungsmitarbeiterinnen standen uns mit Rat und Tat zur Seite, halfen bei der Technik und korrigierten Anachronismen und Rechtschreibfehler. Um drei startete die große Präsentation vor den anderen Gruppen und den mitgereisten Lehrkräften. Auf großer Leinwand sahen wir uns die Kurzfilme an, gaben Feedback und verabschiedeten dann zum Schluss noch die Mitarbeiter der Stiftung.

Den Abend hatten wir wieder ganz für uns – und diesmal blieb sogar so viel Zeit, dass zwischen den deutschen und französischen Schülern eine sehr gute Kommunikation auf Basis guter Integration in die beiden Gruppen entstehen konnte.
TAG 5
Der Abreisetag. Wir brachen schon früh auf, machten auf der Fahrt keine nennenswerten Zwischenstopps – abgesehen von zwei Autobahnraststätten. Um 14:15 waren wir in Kehl am Bahnhof, wo wir den Straßburger Teil der Reisegruppe verabschiedeten, um 14:45 dann auch in Offenburg.

Hier noch die Links zu den Filmen einzelner Gruppen:
Wald ohne Wiederkehr
Instagram-Fanseite Schiller – Goethe
La Résistance – Das Leben des Robert Dupont
Das doch nicht so perfekte Leben der Maria Pawlowna
Vielen Dank an:
-Die Klassik-Stiftung Weimar
-Unsere Lehrer
-Die Integration
-Den Busfahrer
verantwortlich für Text und Fotos: J. Schürer
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