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Grimmels goes Hollywood 2024

„Grimmels goes Hollywood“ stand in der Zeitung, nachdem wir uns entschlossen hatten, die Theaterbühne gegen die Kinoleinwand einzutauschen. Unser erster Film „Der Sommernachtstraum“ war ein großer Erfolg, der große Kino-Saal des Offenburger FORUM-Kinos, der etwa 500 Personen fasst ,war bei der Premiere nahezu ausverkauft , und auch die zweite Veranstaltung war sehr gut besucht. So war eben das Kino zu unserem Medium geworden, nachdem uns die Stadt Offenburg unseren bisherigen Aufführungsort, den Salmen, weggenommen hatte. Daraus ist nach langem Umbau ein Museum geworden. Als nächstes Stück hatten wir uns für dieses Jahr den „kleinen Prinzen“ ausgesucht – ein wunderbar poetisches Werk, das sehr bekannt ist.

Herr Maier, der Chef des Kinos, war ganz begeistert davon, dass wir es letztes Mal geschafft hatten, den großen Saal fast restlos zu füllen. Da dies für ihn ein gutes Geschäft war, war er sofort bereit, uns für das neue Projekt sein Kino zu geben. Vor ein paar Tagen war ich bei ihm, er war unheimlich freundlich, und ich war sehr überrascht, als er uns nach diesem Gespräch anbot, den kleinen Prinzen fünfmal aufzuführen. „Sensationell“ meinten einige und auch ich war ganz glücklich. Das Kino ist eine ganz andere Sache als das Theater. Es fehlt der live-Aspekt, aber dafür können meine Schauspieler auch einmal den Text vergessen, ohne sich zu blamieren. Denn dann wird die Szene eben nocheinmal gefilmt. Szene X, die zweite.

Wir sind nun gerade dabei, die letzten Szenen des Kleinen Prinzen einzuspielen, dann müssen sie noch vertont und geschnitten werden. Ich hoffe, dass es ein sehr schöner Film wird. Denn er vermittelt ja in vielfältigen Bildern einprägsame Wahrheiten, und ich hoffe, dass wir viele Zuschauer bekommen werden und die fünf Veranstaltungen gut besucht werden.

„Man sieht nur mit dem Herzen gut“ – das ist die tiefgehende Botschaft des Stückes und wir haben versucht, diese Wahrheit glaubhaft zu vermitteln.

Wir setzen uns ab von einem Kinderfilm, wir benutzen keine Zeichentrickfilm-Elemente und kitschig anmutende Verkleidungen, sondern wir spielen die einzelnen Szenen in schlichten Kostümen, vor ganz realistischem Hintergrund in Offenburg, in unserer Stadt: Im Kapuzinerkloster, an der Stadtmauer, im Vinzentius-Garten, in der Brandeck-Gaststätte und in der Volksbank. Die Szenen in der Wüste versuchen wir durch Greenscreens zu veranschaulichen und immer wieder sollen symbolische Gesten den Inhalt verdeutlichen. So öffnet der Fuchs das schmiedeeiserne Tor des Vinzentius-Gartens und lässt den kleinen Prinzen symbolisch in eine tiefere Welt eintreten. Und wenn der belehrende Fuchs für den kleinen Prinzen Wasser aus dem Brunnen schöpft und in dessen Hände fließen lässt,  so steckt dahinter die symbolische Aussage, dass er ihm eine tiefere Wahrheit und ein neues Weltverständnis vermittelt

Gesundheitlich geht es mir so einigermaßen, nur das Laufen bereitet mir Schwierigkeiten, ich bin oft unsicher auf den Beinen und schwanke hin und her. Auch bin ich oft sehr sehr müde durch den Einfluss der starken Medikamente. Oft nehme ich mir vor, am Abend noch etwas zu schreiben oder zu tun, und merke dann, dass ich am Schreibtisch sitze und am Einschlafen bin. Und oftmals verliere ich dann die Kontrolle und bin schon ein paar Mal am Schreibtisch eingeschlafen und vom Stuhl gefallen. Aber ich kämpfe gegen meine Krankheit an und versuche aktiv zu bleiben,.

Ich bemühe mich, nicht aufzugeben und weiterhin aktiv zu sein, immer ein Ziel vor Augen zu haben. Es geht zwar alles sehr langsam und ich brauche viel Zeit.  Aber man darf nie aufgeben. Deshalb bin ich auch noch etwas in der Schule tätig. Neben der besagten Theater -AG mache ich noch Aufsicht in der Mediathek einmal in der Woche. Auf diese Weise bleibe ich geistig aktiv und halte auch den Kontakt zur Schule, zu Schülern und Kollegen, aufrecht. Und auch wenn der Film nun fertiggestellt sein wird, denke ich daran, so eine Art kleines Kammertheater ins Leben zu rufen, wobei der Schwerpunkt dann auf der szenischen Gestaltung und auf Spiel und Sprache liegen wird. Außerdem möchte ich die Reihe „Literatur und Musik“, die immer einmal im Jahr im Kreuzgang stattfand und die mit meiner Pensionierung eingestellt worden war, wieder aufleben lassen.

Text & Fotos: Haaser

Leckerer Jahresausklang mit der Garten-AG

Von November bis März gibt es im Schulgarten nicht viel zu tun. Untätig sind die Mitglieder der Garten-AG aber nicht. In der Grimmels-Werkstatt wurde für Halloween Holzdekoration ausgesägt und gruselig bemalt. Gruselkatzen, Skeletten und Halloween-Arrangements schmückten dann die Halloween-Partys und Vorgärten.

Zum Jahresausklang überlegte sich das Team der Garten-AG  S. Fuchs und  S. Knecht eine besonders leckere Aktion. Aus geschmolzener Schokolade und verschiedensten Zutaten wurden schmackhafte Schokoladentafeln und Schoko-Crossies gezaubert. Leckerer können Weihnachtsgeschenke nicht sein!

Bilder: Fch Text: Rsn

Weihnachtskonzert des Grimmelshausen-Gymnasiums in der Evangelischen Stadtkirche

Am 19. Dezember war es endlich wieder so weit. Die evangelische Stadtkirche öffnete ihre Pforten für das Weihnachtskonzert des Grimmelshausen-Gymnasiums. Und so kalt es auch trotz aller Heizbemühungen war, die jungen Musikerinnen und Musiker wärmten mit ihren Klängen unsere Herzen.

Philipp Wink eröffnete mit Marcel Duprés dramatischem Sortie (op.62, 3) und einem beeindruckenden Orgelspiel das Konzert. Ein ernsterer Ton stimmte also den Abend ein und daran schloss auch die Rede des stellvertretenden Schulleiters Christian Haist an. Er stellte die Frage, ob uns in diesen Zeiten zum Feiern zumute ist – angesichts der Konflikte und Kriege in der Welt, angesichts der Tragödie, welche vor kurzem die ganze Offenburger Schulgemeinschaft heimgesucht hatte. Wir dürfen nicht verzagen, war seine Antwort, sondern ganz im Gegenteil: Wir brauchen Engagement, wir brauchen die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung und wir sollen, so der Schlussappell, zum „Mitschöpfer unserer Gesellschaft“ werden.

Und genau dies stellten alle Mitwirkenden unter Beweis. Sie wurden zu Schöpfern eines unvergesslichen Abends: Sei es die Unterstufen-Combo unter der Leitung von Andreas Rückert, denen im Zusammenspiel mit Philipp Wink an der Orgel eine wunderbar sphärische Interpretation von „O Heiland reiß die Himmel auf“gelang. Eine Interpretation, die den Spagat zwischen Moderne und Barocker Musik wagte und ein wenig an „Emerson, Lake and Palmer“ erinnerte. Oder sei es das Unterstufen-Ensemble unter der Leitung von Angela Bruder-May, das mit schönen Flötenklängen sowie Cello, Geige und Klavier ganz besonders Händels Gavotte so träumerisch und feierlich in den Raum hauchte. Hier zeigten die jüngsten Instrumentalisten des Grimmels, dass wir noch viel von ihnen erhoffen dürfen.

Anschließend folgte der Basiskurs Musik der Jahrgangsstufe 2, der den Bogen vom barocken Kanon zum Swing spannte, ehe das erste Mal der Chor unter der Leitung von Erwin Meyer auftrat, und fröhlich beschwingt den heiteren Ton der J2 weitertrug. Der junge Chor bestach mit einer tollen Akzentuierung, mit gekonnten Wechseln aus zarten und kraftvollen Tönen und mit Solisten, die mit ihren so eindringlichen und klaren Stimmen dafür sorgten, dass man im gebannten Raum eine Stecknadel hätte fallen hören können.

Zwischen den Chorstücken wagten Bläser und Orgel ein ungewohntes Zusammenspiel, Dubois Marche triomphale, der auch tatsächlich – wie es der Titel verspricht – mit einem triumphalen Ende schloss. Das Stück reihte sich ein in eine Vielzahl internationaler, aber vor allem auch französischer Stücke. Und so konnte man das Konzert auch als ein Zeichen deutsch-französischer Freundschaft lesen, die seit vielen Jahren am Grimmels gepflegt wird.

Auch die Big-Band hatte unter Andreas Rückert einen großartigen Auftritt: James Bond jagt Dr. No durch einen ukrainischen Glockenchoral! Darauf muss man erst einmal kommen. Ein satter Sound über einem erstklassigen Arrangement, klar und präzise gespielt, dazu wieder einmal super Solisten. Was will man mehr?

Vielleicht eine Vereinigung aus Chor, Lehrerchor und Big-Band? Et voilà. Und die Musiker ließen vom ersten Stück an keine Zweifel aufkommen, dass jetzt nochmal richtig eingeheizt werden würde. Zuerst der Gospel Amen, dann Power von Myrna Summers, dessen Umsetzung dem Titel alle Ehre machte und schließlich das vorläufige Finale mit Come let us sing mit stakkatoartigen Bläsern und kraftvoll aufsingendem Chor. Das Publikum zahlte es mit starkem Applaus zurück.

Zum krönenden Abschluss trat nun endlich auch das Orchester unter der Leitung von Angela Bruder-May zusammen mit dem Chor auf. Von tiefen, langsam wandelnden Tönen getragen schwangen sich die Sänger bei Adolphe Adams Cantique de Noël mit ihren wunderbar hellen Stimmen zu den höchsten Tönen bis zum Himmel auf und ließen alle in der Kirche Versammelten von Weihnacht träumen.

Abgeschlossen wurde dieser wunderbare Abend schließlich mit Charles Gounods Messe aux Chapelles. Der letzte Strich war noch am Verklingen und man hätte ihn gern gehalten und noch weiter gelauscht.

Kann einem in diesen Zeiten zum Feiern zumute sein? Mit diesen Tönen – ja.

Text: Wth Bilder: Rsn

Mit der 5a im badischen Staatstheater: Hänsel und Gretel

Zum Weihnachtsmärchenklassiker „Hänsel und Gretel“ in der Opernfassung des romantischen Komponisten Engelbert Humperdinck unternahm die Klasse 5a einen Ausflug ins Badische Staatstheater nach Karlsruhe. Für viele der Kinder war dies der erste Konzertbesuch überhaupt und ein erstes Erlebnis mit dem Musiktheater. Die Karlsruher Bühnen legen dieses populäre Werk seit vielen Jahren regelmäßig mit großem Erfolg und hoher Publikumsresonanz in der Weihnachtszeit auf. Für viele gehört das Werk zu Weihnachten wie Christbaum, Weihnachtsoratorium und Lebkuchen. Eine sehr realistische und wirkungsvolle Inszenierung zieht junge und erwachsene Zuschauer in ihren märchen- und zauberhaften Bann. Durchdrungen von standhaftem Optimismus und unbeirrter Gläubigkeit tönt es befreiend im Finale: „Wenn die Not auf höchste steigt, Gott der Herr die Hand uns reicht!“. Zahlreiche der gefühlvollen Melodien von Humperdinck prägen sich im Opernverlauf immer wieder als Ohrwurm ein. Die Fahrt nach Karlsruhe wurde von der Gruppe mit der Bahn zurückgelegt, leider kam es bei der Rückfahrt auf Grund von Schneefall zu Verzögerungen.

Text: Mre Bilder: Rsn

https://www.staatstheater.karlsruhe.de

Sportliche Vorweihnachtszeit am Grimmels

In den Wochen vor Weihnachten war das Grimmels sportlich aktiv. Bei den Turnieren von “Jugend trainiert für Olympia” traten unsere Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Sportarten an. Neben Fuß- Hand- und Volleyball wurden die Farben des Grimmels auch in den Wettkämpfen des Gerätturnens vertreten.
Auch die Lehrkräfte waren aktiv und nahmen (erfolgreich) an einem Volleyballturnier teil.

 

Text & Bilder: Plr 

Los geht´s! Anmeldestart für den Schüleraustausch Offenburg – Lons-le-Saunier

 

Seit über 65 Jahren veranstalten die Offenburger Schulen in Zusammenarbeit mit der Offenburger Städtepartnerschafts-vereinigung „Die Brücke e.V.“ den Schüleraustausch mit unserer Partnerstadt Lons-le-Saunier. Dabei begegnen sich die deutschen bzw. die französischen Schüler und werden in der Gastfamilie des jeweiligen Landes aufgenommen.

Der Austausch bietet eine einzigartige Gelegenheit, die andere Kultur im Miteinander der Familien und der Schule zu erfahren und somit ein Zusammenwachsen Europas aktiv mitzugestalten. Für den Spracherwerb ergibt sich hier die Möglichkeit, in alltäglichen Situationen Neues zu erlernen und Bekanntes anzuwenden.

Hier die wichtigsten Termine:

   Anmeldeschluss 15.12.2023 

   Aufenthalt in Frankreich: 16.03.- 24.03.2024

   Aufenthalt in Deutschland: 07.07. – 18.07.2024

 

Einen Elternbrief für weitere Informationen und das interaktive Anmeldeformular mit Hinweisen finden Sie hier:

Elterninformation Lons 2024

Anmeldeformular Lons 2024

 

A très bientôt!

 

 

Stand 12/2023 Rsn

19.12.2023 – Weihnachtskonzert des Grimmelshausen-Gymnasiums

Am Dienstag, den 19.12.2023 um 19 Uhr lädt das Grimmelshausen-Gymnasium zum diesjährigen Weihnachtskonzert in die evangelische Stadtkirche ein. Das Weihnachtskonzert wird von den Musik-AGs des Grimmelshausen-Gymnasiums gestaltet.

Dort erwartet die Besucher eine bunte Musikmischung zur Weihnachts- und Winterzeit von den Chören, Orchestern, Orgelklängen und Big Bands.

Die Aufführung der „Messe aux Chapelles“ des französischen Komponisten Charles Gounod, bei der der Gesamtchor unterstützt vom Lehrerchor und das Orchester gemeinsam musizieren, bildet dabei einen besonderen Höhepunkt.

Das Konzert findet bei freiem Eintritt statt.

 

 

Text & Bild: Mre, Brd, Rck

„Sei du selbst die Veränderung!“

Wochenend-Auftaktveranstaltung des Projekts „Alle für EINE Welt“ in Köln

Vier Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-11 reisten am Wochenende vom 22.-24. September zusammen mit dem Lehrer Erwin Meyer an den Mittelrhein, um an der diesjährigen Auftaktveranstaltung des Projekts und Schulwettbewerbs „Alle für EINE Welt“ in Köln teilzunehmen. Veranstaltet wurde diese Veranstaltung von der Organisation „Engagement Global“ in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit. Der Schulwettbewerb steht in diesem Jahr unter dem Motto „Globaler Kurswechsel: Sei du selbst die Veränderung!“. Zahlreiche Workshops und Aktionen rund um das Thema globales Engagement und nachhaltiges Handeln boten den rund 300 Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten sich mit dieser umfangreichenden Thematik und Problematik zu beschäftigen und Einflussmöglichkeiten auszuloten, während sich zeitgleich die betreuenden Lehrkräfte über die Möglichkeiten austauschten, wie das Ziel der Bildung zur nachhaltigen Entwicklung (BNE) profunder in die schulische Arbeit und den Bildungsauftrag integriert werden können. Die Veranstaltung gab so sowohl Schülerinnen und Schülern als auch Lehrern Impulse, Informationen und Unterstützung, wie positive Veränderungen des weltweiten Kurses angestoßen werden können, um das Erreichen der globalen Entwicklungsziele wie sie von der UN verabschiedet wurden voranzubringen. Armut, Hunger, Gesundheit und Wohlergehen, Bildung, Wasser, nachhaltige Energieformen, Arbeit und wirtschaftliches Wachstum, Gleichberechtigung … Insgesamt hat die UN in ihrer „Agenda 2030“ 17 zentrale und existenzielle Ziele formuliert, die es weltweit zu verfolgen gilt.

Den Schülerinnen und Schülern wurden verschiedene Workshops angeboten, in denen unter sachkundiger Anleitung an den Themenfeldern intensiv gearbeitet wurde. Die grundlegenden globalen und lokalen Anliegen wurden in speziellen Arbeitsgruppen auch interaktiv mit kreativen Ansätzen und Musik verknüpft, durch die sich die Thematik zudem Gehör verschaffen kann. Dabei wurden auch rhetorische und vielfältige Ausdrucksfähigkeiten geschult, in Schreibwerkstatt und Improvisationstheater lernten die Jugendlichen sich kommunikativ und konstruktiv einzubringen. Die betreuenden Lehrkräfte besuchten zum Abschluss das Rautenstrauch-Joest Museum, dem bekannten ethnologischen Museum der Stadt, in dem derzeit noch Teile der sogenannten Benin-Bronzen in einer Abschiedsausstellung präsentiert werden, die in den kommenden Jahren sukzessive an die Ursprungsländer zurückgegeben werden. Dabei wurden die Besucher für die umfassende Problematik des Umgangs mit fremden Kulturgütern sensibilisiert.

Die mitgereisten Jugendlichen vom Grimmels sind Teilnehmer des Grimmels-Chores, der zusammen mit dem Chorleiter Meyer für den diesjährigen Wettbewerb den Song „Wir sind eine Welt“ geschrieben und aufgenommen hat.

Wenig Zeit blieb den Schülerinnen und Schülern für die Erkundung der Stadt Köln, doch besuchte man zumindest vor der Abreise den Kölner Dom, bevor die Heimreise per Bahn angetreten wurde.

Text & Fotos: Mre

Beitragsbild:  EWFA https://www.eineweltfueralle.de/ 

Frisches Grün für den Schulgarten

Mit Spaten, Astscheren  und Schaufeln ausgerüstet nutzten die Mitglieder der Garten-AG das schöne Wetter der letzten Septemberwoche für Arbeiten im Schulgarten. Die Grimmels-SMV hatte der ehemaligen Schulleiterin Self-Prédhumeau einen Strauch geschenkt. Das “Self-Bäumchen” wurde nun feierlich eingepflanzt und wird in den kommenden Jahren mit Blüten im Frühling Insekten anlocken und die SchülerInnen mit einer bunten Herbstfärbung erfreuen.

Das Kräuterbeet hat sich in den trockenen und warmen Sommerwochen prächtig entwickelt. Die starken Zuwächse mussten zurückgeschnitten werden. Eingehüllt in den aromatischen Duft von Rosmarin, Thymian und Salbei hatte die Garten-AG viel Spaß beim Pflanzen und Pflegen. Eine ausgedehnte Pause in der Sonne durfte natürlich auch nicht fehlen.

 

Text & Bilder: Rsn

Sportexkursion Oberstdorf

Am 21.07.2023 ging es für uns, den Sport LK der Js1, begleitet von Herr Plersch und Frau Flämig mit dem Zug nach Oberstdorf. Von Offenburg ging es nach Ulm, wo wir eine kleine Pause machten, um anschließend in den Zug nach Oberstdorf zu steigen. In Oberstdorf am Bahnhof angelangt machten wir erstmal ein Gruppenbild und fuhren dann mit dem Bus zur Jugendherberge, wo uns der Herbergsvater schon erwartete. Er erklärte uns schnell die wichtigsten Regeln und schon ging es hinauf in die Zimmer. Danach wanderten wir in die Breitachklamm und erkundeten diese, was sehr spannend war. Zurück in der Jugendherberge gab es wie jeden Abend ein leckeres Abendessen. Nach dem Abendessen gab es wie jeden Abend ein wunderbares Abendprogramm gestaltet von verschiedenen 3er Gruppen. Werwolf wurde auch fleißig gespielt und war meistens sehr amüsant.

Am nächsten Tag stand eine große Wanderung an. Diese führte uns vorbei am Freibergsee und an der Skiflugschanze, an welchen wir jeweils eine kleine Pause machten. Dann wanderten wir weiter, manchmal etwas steilere und manchmal etwas flachere Wege entlang und da waren wir dann endlich auf dem Söllereck angekommen. Dort spendierte Herr Plersch uns allen etwas zu trinken. Anschließend ging es für alle wieder den Berg hinab und ab zur Rodelbahn mit der wir alle unter dem Motto „Wer bremst verliert“ eine Runde gefahren sind. Zurück in der Jugendherberge angekommen waren wir alle sehr k.o., doch das hielt uns nicht davon ab, wie fast jeden Abend alle zusammen eine Runde Rundlauf zu spielen. Am nächsten Morgen aßen wir mit aller Genüßlichkeit unser leckeres Frühstück und machten uns dann auf den Weg zur Bushaltestelle, von der aus wir zu einem Übungskletttersteig in Österreich fuhren. Dort erwarteten uns zwei nette Kletterführer, die uns in zwei Gruppen aufgeteilt erklärten, wie es auf dem Klettersteig ablaufen wird. Nachdem alle den ersten Übungsklettersteig erfolgreich überstanden hatten, durften wir uns noch abseilen, was für manche mehr und andere weniger erschreckend war. Nach einer kleinen Pause ging es dann los auf den richtigen Klettersteig. Während wir beim klettern waren hörten wir bayrische Musik spielen, die wirklich sehr schön war. Auch Kühe hörten wir ganz oft mit ihren Glocken klingeln. Als wir alle erfolgreich und heil auf dem Berg oben angekommen waren wurden einige Beweisfotos gemacht und schon ging es wieder runter. Da wir noch etwas Zeit hatten machten wir noch eine mini Wanderung auf einen kleineren Nachbarberg und stärkten uns anschließend im Bergcafe. Wie jeden Abend wurde dann anschließend nach dem Abendessen in der Jugendherberge noch etwas Freizeit genossen, die wir mit Federball, Basketball, Rundlauf und Volleyball spielen verbrachten. Der nächste Tag war für alle wirklich sehr aufregend denn es ging zum Canyoning. Wir wurden an der Jugendherberge mit einem Bus abgeholt, der uns bis zu den Canyonauten gebracht hat. Dort angekommen bekamen wir alle einen Neoprenanzug, Schuhe und einen Helm und machten uns dann auf den Weg zu dem Fluss, indem wir anschließend von Steinen runter sprangen oder auch rutschten, was uns allen rießigen Spaß machte. Zum großen Highlight dieses Tages wurde aber die riesige Wasserrutsche die aus einem Felsen bestand. Zurück in der Jugendherberge hatten wir alle zusammen beschloßen uns die innenstadt von Oberstdorf anzuschauen und brachen somit mit dem Bus auf, in die Stadt. Dort bildeten wir Gruppen und erkundeten die Stadt. Da dies der letzte Abend war durften wir uns jeder, in der Jugendherberge, eine Flasche Bier oder Wein kaufen und diese verkosten. Zusammen mit Herr Plersch und Frau Flämig spielten wir dann noch Spiele und ließen den Abend ausklingen. Am nächsten Tag hieß es dann Abschied von Oberstdorf nehmen und zurück nach Offenburg zu fahren. Auch die Rückfahrt brachte uns einen Zwischenstopp in Mannheim ein, bis es dann endlich in den Zug nach Offenburg ging. In Offenburg angekommen verabschiedeten wir uns alle und gingen nach Hause.

Ein großer Dank geht außerdem an den Förderverein des Grimmelshausen Gymnasiums, welcher uns bei der Finanzierung unterstützte.

Text: Lara Andreatta JS2