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Autor: Lukas Rosenkranz

Eine musikalische Bilderreise – Die Musiker des Grimmelshausen-Gymnasiums begeisterten mit ihrem Frühlingskonzert im Schillersaal am 16. Mai das Publikum

Malerisch lag der schöne Schiller-Altbau unter dem dunklen, gewitterlastigen Himmel und wie zum Trotz ließen die Schülerinnen und Schüler des Grimmelshausen-Gymnasiums ihre Töne erklingen, um die Sonne in unser Herz zu lassen, um entgegen dem himmlischen Groll uns ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. „Was ist Musik?“, fragte der Schulleiter Wilfried Arens gleich zu Beginn, um mit einem Zitat Rachmaninoffs eine Antwort zu geben: „Musik kommt vom Herzen und spricht nur zum Herzen: Es ist Liebe.“ Und diese Liebe und Hingabe spürte man den gesamten Abend hindurch und sie erreichte unserer aller Herzen.

Mit Jo Jo Calypso von James Nadel wurde der Abend von der Big-Band unter der Leitung von Andreas Rückert eröffnet. Und wie! Der Einsatz der Bläser saß, Saxophon- und Trompeten-Soli stellten sogleich das hohe Niveau der Musiker unter Beweis. Und was besonders bei diesem ersten Auftritt gefiel: Die Big-Band holte die Jüngsten in Form einer Keybord-Gitarren-Percussion-Combo mit an Bord und integrierte den Nachwuchs, der passend zum Wetter mit Raindrops keep falling on my Head seinen großen Auftritt hatte. Abgeschlossen wurde der erste Akt des Abends mit dem Bossa Nova Manha de Carnaval von Luiz Bonfa. Die herausragenden Bläser malten mit ihrem Mit- und Gegeneinander eine karnevaleske Stimmung und entführten die Zuhörer nach Brasilien. Überhaupt kann man sagen, dass zwei Motive den Abend prägten: Zum einen Brasilien und zum anderen das Kino. Und so gelang es den jungen Musikern durchweg, Bilder bekannter Filmszenen oder brasilianischer Lebensfreude auf die Leinwand unserer Herzen zu pinseln.

Als nächstes durfte das Unterstufenensemble unter Angela Bruder-Mays Leitung auf die Bühne. Sie antworteten auf die Raindrops der Big-Band-Combo mit Over the Rainbow aus dem Film The Wizard of Oz. Und tatsächlich trugen die beeindruckend gespielten Querflöten mit ihren himmlischen Tönen das Publikum über die Regenwolken hinaus, sanft begleitet von den Streichern.

Der Filmmusik verpflichtet blieb auch das „große“, aber immer noch junge Orchester, ebenfalls unter Leitung von Angela Bruder-May. Leise setzten die Querflöten zum James-Bond-Theme ein, um dann von den tieferen und unheimlich und bedrohlich wirkenden Klarinetten abgelöst zu werden. So steigerte sich der Ohrwurm von einem leisen Beginn zu einem fulminanten Ende. Ähnlich wurde die Dramatik bei den Highlights from Harry Potter gesteigert: Wirbelnde Querflöten fanden ihren Höhepunkt – sehr schön getragen von den Bratschen und dem Cello – in einem wunderbaren Ende. Doch der krönende Abschluss des Orchesterauftritts sollte erst noch folgen: Allein die ersten Klänge auf dem Klavier ließen einen die Bilder wiedersehen: ein etwas steif und einfältig wirkender junger Mann in seinem cremefarbenen Anzug und seinem blau-weiß-karierten Hemd auf einer Parkbank sitzend, eine Schachtel Pralinen in der Hand. Zuerst träumerisch und dann voller Dynamik streiften die Musiker ebenso abwechslungsreich durch die Triumphe und Niederlagen des Lebens wie Forrest Gump selbst. Streicher und Bläser begleiteten einfühlsam die sich gerade im Finale aufschwingenden hohen Töne der Violinen und groß aufspielenden Querflöten.

So wie auch James Bond „nur“ zweimal lebte, kam die Big-Band nun ein zweites Mal auf die Bühne und ein zweites Mal wurde James Bond angestimmt – dieses Mal aber Skyfall von Adele. Die Big-Band machte diesem besonderen Stück alle Ehre. Was für ein Auftritt! Klar, sauber, kraftvoll schmetterten sie den dramatischen Sturz des Geheimagenten in die Tiefe hin. Ein Zusammenspiel auf hohem Niveau! Im weiteren Verlauf stellten die Musiker immer wieder ihre Vielseitigkeit mit coolen Rhythmen und tollen Soli unter Beweis. Ein gemeinsamer Auftritt von Big-Band und Chor zu The Girl from Ipanema leitete schließlich den letzten Akt des Abends ein: den Grimmels-Chor unter der Leitung von Erwin Meyer.

Hier zeigte sich zum einen die Liebe des Chorleiters zu Brasilien (The Girl from Ipanema; Aquarela do Brazil; Summer Samba; Mas que nada), aber eben auch die Liebe zu herrlichen Melodien, zur Freude am Gesang. Diese Freude offenbarte sich nicht nur in den strahlenden Gesichtern der Beteiligten, sondern auch in großartigen Tanzeinlagen (wie dem Tango zu A Day in the Life of a Fool von Fynn Stumm) und in wunderbar gesungenen Solopartien. Hervorzuheben sind an dieser Stelle zum einen der selbst während der Probetage in der Landesakademie Ochsenhausen entwickelte Kanon Atmen und das letzte Stück des Abends, den man schöner nicht hätte enden können und in welchem der Chor dem Publikum – so schien es – die einfache Frage stellte:

Can you feel the Love tonight?

Ja, man fühlte die Liebe, die ihr, liebe Musiker, in diesen wunderbaren, wundervollen, träumerischen Abend gesteckt habt. Danke!

 

Text: Wth Fotos: Rsn

Grimmels-Sporttag: Teamgeist und Spaß bei sportlichen Herausforderungen

Am 10. Mai fand für das Grimmels der etwas andere Sporttag im ETSV-Stadion statt.

In jahrgangsübergreifenden Gruppen absolvierten die Schülerinnen und Schüler 13 Stationen von Disc-Golf über Cornhole bis Ball über die Schnur und Torwandschießen. An den von ZwölftklässlerInnen und LehrerInnen betreuten Stationen trafen sie auf immer neue gegnerische Teams.

Alle Beteiligten hatten viel Spaß bei allerbestem Kaiserwetter. Herzlichen Dank an das Organisationsduo Frau Reber und Herr Plersch!

 

Text: Fbl Fotos: Rsn

Immer im Einsatz für die Schulgemeinschaft: AbiturientInnen im Schulgarten

Wenige Tage vor den langersehnten Pfingstferien fanden sich die diesjährigen Abiturienten eingepfercht in einem stickigen Chemieraum, zwischen verdrängtem Periodensystem und nie verstandenen Gerätschaften wieder. Die selten gesehene Sonne schien zynisch durch die Spalten des heruntergelassenen Rolladens und ließ nicht nur mit einem Seitenblick in Richtung Fachlehrer Staubflocken tanzen, sondern versprach den wenigen Verdammten in ihrer dezimierten Anzahl verheißungsvoll ein Sommerleben, welches sich weit außerhalb der Mauern der Bildungseinrichtung abzuspielen schien.

Gähnende Gesichter und resignierte Gestalten erwarteten den, wie stets motivierten, strahlenden Herrn Rosenkranz, als dieser mit Farb- und Lackeimern bepackt den Raum mit Lebensfreude erfüllend hereinspazierte. Nach einer hypothetischen Abstimmung bezüglich des Wunsches der Schüler, den restlichen Tag im Bett oder in der Sonne schmorend zu verbringen, offenbarte sich das Handwerkerherz des naturwissenschaftlich Gelehrten. Eimer, Pinsel, diverse Sägen und ehemals weiße Kittel wurden auf das Pult gestapelt, während bestärkende Parolen von Seiten Herrn Rosenkranzes die Schüler aus ihrer Lethargie zu holen versuchten. Teilweise mit Erfolg.

Der blühende Schulgarten, die grüne Lunge der Schule, sollte in Bezug auf seine liebevoll gestalteten Sitzgelegenheiten für die wärmeren Tage hergerichtet werden. Extra für das Wohlergehen der Schüler angeschaffte Entspannungsbänke sowie das mit Erinnerungen behaftete “Haaser Bänkle“, welches von der prägenden Theaterlegende des Grimmels selbst gestiftet wurde, verlangten einen neuen Anstrich, um sie gegen die biesternden Witterungsverhältnisse zu schützen.

Nach einer kurzen Einführung des NwTlers Rosenkranz in die Welt der Werkzeughersteller und ihrer Spezialisierung, wanderte der Chemiekurs gen florierende Oase. Eifrig bemüht das Schulbild in seiner Schönheit zu bewahren, pinselten die Schüler nun, natürlich erst nach gründlicher Säuberung der Oberflächen, drauf los. Schwingende Pinsel, kreischende Sägen und fröhliches Gelächter erfüllte die warme, flimmernde Luft. In harmonischen Gruppen und sich gegenseitig unterstützend arbeiteten die Schüler an dem Projekt, welches nicht nur sie, sondern die gesamte Schulgemeinschaft bereichern würde. Plötzlich waren die müden Schüler, welche mit ihren Gedanken bereits im Sommerurlaub oder im angestrebten Studium weilten, wieder in der Gegenwart angelangt. Dank Herr Rosenkranzes stetigem Bemühen, für das Wohlbefinden seiner Schüler zu sorgen, wurde auch diese herausfordernde Chemiestunde zu einem vollen Erfolgserlebnis, welches sogar die Schüler noch in der Praxis bezüglich Chemie relevanter Themen weiterbildete.

Text & Fotos: Madeleine Monique Zöller

Autorenlesung am Grimmels: Beliban zu Stolberg

Gespanntes Schweigen, nur eine Person spricht- die junge Autorin Beliban zu Stolberg besuchte das Grimmelshausen-Gymnasium am 19. April für eine Autorenlesung. Geboren 1993 wuchs sie an der deutschen Nordseeküste auf, studierte Drehbuch und brachte dieses Jahr ihren Debütroman „Zweistromland“ heraus. Darin behandelt sie die Geschichte der Protagonistin Dilan, die versucht der Vergangenheit ihrer kurdischen Eltern auf den Grund zu gehen. Beliban zu Stolberg hat selbst einen kurdischen Vater, jedoch sei der Roman nicht autobiographisch gedacht. Die Lesung sei etwas Besonderes- noch nie zuvor hatte die Autorin ihr Buch an Schulen vorgestellt, was die Stimmung jedoch keinesfalls minderte, ganz im Gegenteil. Nach dem Vorlesen mehrerer Auszüge aus „Zweistromland“ konnten die SchülerInnen Fragen sowohl zu dem Roman als auch zu Beliban – wie sie genannt werden wollte- selbst stellen. Sie sprach mit den Anwesenden offen über ihren Werdegang und das Leben als Autorin, über den Schreibprozess und Inspirationen, wodurch ein ganz persönlicher Zugang gewährt wurde.

Vielen Dank für diese einmalige Erfahrung sowohl an  Beliban zu Stolberg selbst als auch an die Buchhandlung Akzente  für die tolle Organisation!

 

Text: Noah Güttler Bilder: Knt

Logo: https://buchhandlung-akzente.buchkatalog.de

Von der Oststadt in die City: 4 Molche machen Urlaub im neuen Schwimmbecken des Grimmels…

Seit heute ist die Schulgemeinschaft um vier neue Mitglieder reicher. Der neue Schulteich ist mit seinem sanft abfallenden Kiesstrand und der frischen Bepflanzung ein attraktives Plätzchen, um den Sommer zu verbringen. Die Aussicht auf Abwechslung und spannende Begegnungen mit den Grimmels-SchülerInnen lockte vier Molche aus der Oststadt in den Grimmels-Schulgarten. Nach kurzem Fahrweg wurden die vier Schwanzlurche von Frau Liebig unter begeisterter Mithilfe von Schülerinnen im Schulteich ausgesetzt:

Der neue Schulteich ist ein Gemeinschaftsprojekt der Garten-AG, der Grünen Hand der Lebenshilfe e.V. und der Grimmels-Biologen. Der neue Teich sollte besser zugänglich sein und im Winter nicht durchfrieren. Sicherheit war natürlich auch ein wesentlicher Aspekt für die Entscheidung den Teich als Hochteich einzurichten. In den vergangenen Wochen wurde von Herrn Rosenkranz ein stabiler Rahmen gebaut, dick mit Styrodur isoliert und eine feste Wanne eingesetzt. Der Teich wurde dann von der Garten-AG unter Leitung von Frau Fuchs und der Beratung durch Frau Rennwald eingerichtet und bepflanzt. Die Zusammenarbeit mit der Grünen Hand hat den Schulgarten wieder um einen neue Attraktion bereichert!

 

Stabil und gut isoliert sollte der Teich Lebensraum für Pflanzen, Insekten und Grimmels-Molche werden. Molchbeobachtung ist dank der Höhe ganz einfach!

Der Teich im Schulgarten ist nicht nur ein Blickfang, sondern soll auch Fledermäusen, Vögeln und Bienen als Wasserquelle dienen. Bei den diesjährigen Projekttagen werden die Wildbienennistkästen ertüchtigt und erweitert. Wildbienen und andere Insekten werden sich in der flachen Uferzone sicher mit Wasser versorgen können. Für den Biologieunterricht ist der Teich wichtig zur Entnahme von Wasserproben und von Pflanzenmaterial. Molche und Insektenlarven sind für Naturbeobachtungen herzlich willkommen!

 

Text: Rsn Fotos: Lbg, Fch, Rsn

Unsere BigBand beim Stadtteilfest!

“Die BigBand des Grimmelshausen-Gymnasiums ist am vergangenen Samstag beim Stadtteilfest zwischen Kesselhaus und Alter Spinnerei aufgetreten. Die große Bühne bot einen inspirierenden Rahmen für einige Titel aus dem Jazz- / Latinbereich. Bei stabilem Wetter boten auch die Zuhörer ein aufmerksames Publikum.”

 

Text & Bilder: Rck

Ein neues Logo für die Grimmels-SMV!

Das alte Grimmels-SMV-Logo war schon etwas in die Jahre gekommen. Daher hat die SMV nach neuen Ideen gesucht. Gewonnen hat den Wettbewerb zur Neugestaltung des Logos der Grimmels-SMV Cora Schreiner aus Klasse 11. Ihr grafisch sehr klarer Entwurf hat sich gegen viele andere Entwürfe durchgesetzt.  Vielen Dank an die anderen kreativen TeilnehmerInnen des Wettbewerbs!

Der SMV-Preis wurde Cora von Jonah und Freddy überreicht. Ihr Logo wird in Zukunft bei allen Aktivitäten und Beiträgen der SMV Verwendung finden und auch die neuen T-Shirts zieren.

 

Das folgende Interview führte Herr Rosenkranz mit Cora am 06.05.2024

Was hat Dich motiviert ein neues Logo für die SMV zu gestalten?

Nachdem ich auch bei dem Logo-Wettbewerb des Fördervereins mitgemacht habe, habe ich bemerkt, dass mir das Gestalten von Logos eigentlich ziemlich viel Spaß macht. Auch bei dem Design der Abi-Sticker des Jahrgangs meines Bruders hatte ich meine Finger im Spiel.

Welche Bedeutung hat die SMV für Dich?

SMV bedeutet für mich Engagement auf Augenhöhe. Gerade durch die vielen “Send…” Aktionen erfährt man immer wieder vom Engagement der Schülerschaft.

Was waren Deine Ziele und Ideen bei der Gestaltung des neuen SMV-Logos?

Mein Ziel war es, die Abkürzung SMV mit ihrer Bedeutung zu verknüpfen, denn ich habe selbst lange nicht genau gewusst, für was die drei Buchstaben eigentlich stehen.

Wieso hast Du Dich für diese Schriftart entschieden?

Ich habe mich für diese Schriftart entschieden, da sich die einzelnen Buchstaben sehr gut miteinander verbinden lassen und so ein zusammenhängendes Bild entsteht. So wie die SMV, halten auch die Buchstaben zusammen.

 

Logo: Cora Schreiner Text: Rsn, Cora

Jugend trainiert für Olympia Volleyball

 

Freitag, dem 26.04.24 fand am Schiller-Gymnasium das diesjährige Kreisfinale im Volleyball statt. Nach tollen Spielen und vielen Ballwechseln erreichten Amelie, Charlotte und Anna trotz erheblich älterer Konkurrenz einen beachtlichen 7. Platz.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Text: Plr  Foto: Rbr

 

Laufspaß beim Offenburger Stadtlauf

Bei Sonnenschein und hoch motiviert traten am Sonntag, den 5. Mai 2024 Grimmels-SchülerInnen zum 28. Badenova-Stadtlauf an und stellten sich  den unterschiedlichen angebotenen Wettbewerben. Ein tolles Rennen lieferten sich ab 14 Uhr die 2 Staffeln Grimmelinge 1 und Grimmelinge 2 auf der 3x1km Strecke mit den Besetzungen  Louisa S., Jamila S. und Jolina M.  und Marie-Luise A. , Anton S. und Ben S.

Beim Stadtlauf der Offenburger Schulen traten die SchülerInnen erneut an und erhielten alle eine Urkunde und Medaille. Unter den Bestplatzierten und mit einem Pokal ausgezeichnet war auch Jamila S.

Text & Bilder: Rbr

Logo: Freiburg run

Polenaustausch 2024 – den deutsch-polnischen Beziehungen auf der Spur

Endlich war es wieder so weit! Eine Gruppe des Grimmels konnte zum Besuch nach Olsztyn aufbrechen. Offenburg und Olsztyn verbindet eine langjährige Städtepartnerschaft. Leider trennt die beiden Partnerstädte eine Entfernung von 1300km. Diese Strecke im Linienbus zurückzulegen war für die TeilnehmerInnen des diesjährigen Polenaustausches sehr anstrengend. Entschädigt wurden die PolenfahrerInnen aber mit einem ersten Eindruck der unterschiedlichen polnischen Regionen: Von den flachen offenen Landschaften mit großer Industriedichte und viel Agrarland bei Breslau und Posen bis hin zur den bewaldeten Hügeln des Ermlandes. Besonderen Eindruck machte der nächtliche Zwischenhalte am Busbahnhof port świecko bei Slubice direkt an der deutsch-polnischen Grenze. Hier treffen sich jede Nacht Fernreiselinienbusse und bieten Umstiege in die meisten europäischen Länder an. Alltag für viele polnische Arbeitskräfte, ohne die auch bei uns in Offenburg vieles nicht funktionieren würde.

Gruppenbild im Innenhof des XII. Liceums, der Partnerschule des Grimmels

Das XII. Liceum und das Grimmelshausen-Gymnasium pflegen die älteste der Offenburger Schulpartnerschaften. Gegründet wurde die Schule von Georg und Maria Dietrich, die beide bis heute als Schulpatrone in Ehren gehalten werden. Wie in den letzten Jahren auch wurden die Grimmels-SchülerInnen von den Gastfamilien und AustauschpartnerInnen herzlich empfangen und während des Austausches bestens untergebracht und versorgt.

 

Die Partnerschule (https://www.akademickie.olsztyn.pl) hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Zu den Höhepunkten gehörte ein Stadtrundgang durch Danzig und der Besuch des beeindruckenden Museums des 2. Weltkrieges. Hier werden die Ausgangslage vor dem Ausbruch des 2. Weltkrieges, der Verlauf des Krieges und die Nachkriegszeit auf einzigartige und anschauliche Weise thematisiert.

Auf dem Kopernikus-Turm in Frombork in Sichtweite der Grenze zu Kaliningrad

Die besondere deutsch-polnische Beziehung war Thema der Führung durch Warschau. Hier konnten die SchülerInnen beim Rundgang durch die Altstadt die bewegte Geschichte von Zerstörung und Wiederaufbau nachvollziehen. Bewegend waren die Schilderungen aus dem Warschauer Getto und dem Schicksal der Aufständischen des Warschauer Aufstandes. Nicht fehlen durfte daher ein Zwischenhalt beim Polin-Museum und Mahnmal zum Gedenken an den jüdischen Ghetto-Aufstand von 1943. Hier legte Willy Brandt im Dezember 1970 mit seinem Kniefall die Grundlage für die Aussöhnung von Polen und Deutschen und ebnete den Weg für die Partnerschaft. In Erinnerung bleibt aber auch der Ausflug zum architektonisch berühmt-berüchtigten Kulturpalast und in die Złote Tarasy („Goldene Terrassen“).

 

Lagerfeuer auf dem Pferdehof Marengo nach dem Besuch der Universität Olsztyn

Entspannter war der Tag in Olsztyn. Nach dem Besuch der Universität von Olsztyn hatten die SchülerInnen viel Spaß beim gemeinsamen Lagerfeuer, Sport und Füttern von Alpakas und Pferden. Abends trafen sich die Gruppen in der Altstadt im Café oder an einem der vielen Seen.

Die Städte- und Schulpartnerschaft von Offenburg mit Olsztyn wäre ohne das Engagement der Georg- und-Maria-Dietrich-Stiftung nicht möglich gewesen. Besonderer Dank gilt daher Frau Bleher-Dietrich, der Stiftung und dem deutsch-polnischen Jugendwerks für die Förderung des Austausches.

Im Juni findet der Gegenbesuch in Offenburg statt und das Grimmels freut sich schon darauf die Gastfreundschaft zu erwidern und der polnischen Gruppe die schöne Ortenau zu zeigen!

Neptunbrunnen in Danzig nach dem Besuch des beeindruckenden Museums des zweiten Weltkrieges

 

Text & Fotos: Rsn