Super Stimmung: Jazz in der Reithalle

Am Abend des 13. Novembers 2022 besuchte der Musikkurs der Jahrgangsstufe 2 von Frau Bruder-May das Jazz Konzert mit dem Horst Hansen Trios und dem Emile Parisien Sextett.

Das Konzert fand in der Reithalle Offenburg statt und war sehr gut besucht. Der Auftritt begann mit dem Horst Hansen Trio aus Krefeld. Die Band bestand aus 5 coolen und lustigen Musikern. Sie verbreiteten super gute Stimmung mit ihren Werken und ihren bunten Socken, da die Musiker ohne Schuhe auftraten. Aufgrund ihrer lockeren Art und ihren lustigen Namen wurde jeder im Raum von der guten Stimmung gepackt. Falls es dich interessiert, schau einfach auf YouTube bei ihnen vorbei, dieses Stück hat uns besonders gut gefallen:

https://www.youtube.com/watch?v=SfalNb3ZisA

Die zweite Gruppe, das Emile Parisien Sextet, ein hochkarätiges amerikanisch-europäisches Sextett, das nach der Pause spielte, zog jeden mit in seinen Bann. Die französische Zeitung „Le Monde“ nennt den Sopransaxofonisten Emile Parisien übrigens „das Beste, was dem europäischen Jazz seit langem passiert ist.“ Das Sextett spielte Stücke aus seinem aktuellen Album „Louise“.

Obwohl es sich bei beiden Bands um Jazz Musik handelte, unterschieden sie sich sehr. Der Abend war ein voller Erfolg und ein schönes Erlebnis, das wir alle nicht mehr so schnell vergessen werden.

Text und Foto: Vanessa Popov

Studienfahrt Dresden Oktober 2022

Vom 24. bis 28. Oktober waren wir, 34 Schüler*innen der Jst. 2, mit Herrn Haist, Frau Dietz und Herrn Buser auf Studienfahrt in Dresden. Eigentlich wäre unser Reiseziel Florenz gewesen, doch mit der „Elbflorenz“ haben unsere Lehrer ein nicht minder schönes Ausflugsziel gefunden. So sind wir am Montagmorgen schließlich statt mit dem Bus nach Süden mit dem Zug nach Nordosten gefahren.

In Dresden hatten wir dann ein sehr vielfältiges und volles Programm, das von einem Virtual Reality-Erlebnis im Dresdner Zwinger über eine Radtour bis zum Semperoper-Besuch nichts ausließ.Ganz klassisch hatten wir am ersten Tag eine Stadtführung durch die Altstadt. Außerdem gab es im Laufe der Woche immer wieder verschiedene Referate zur Unterstützung unserer Programmpunkte und natürlich auch Museumsbesuche.

Zu unseren Highlights gehörte der Besuch der Adventure Rooms in der Dresdner Neustadt. Hier haben wir in Kleingruppen in drei verschiedenen Räumen gespielt, wobei das Ziel ausgegeben war in Teamarbeit Rätsel zu lösen, um sich vor Ablauf der Zeit zu befreien. Das hat bei den meisten gut funktioniert; aber auch die Teams, die nicht erfolgreich abschließen konnten, hatten sehr viel Spaß. An diesem Tag haben uns die Lehrer abends auch genügend Zeit gegeben, die Neustadt als „alternativen und künstlerischen“ Teil Dresdens selbst zu erkunden. Hier gibt es viele hippe Restaurants und Bars, sodass hier jeder etwas Passendes finden konnte.

Wir haben nicht nur eine Fahrradtour auf dem Elberadweg unternommen, sondern sind auch bei herrlichem Wetter im Elbsandsteingebirge gewandert. Die Wanderung zur Bastei war ein guter Kontrast zur Stadt. Trotz der Begleitung eines Sportlehrers war es zum Glück nicht allzu anstrengend für uns Schüler*innen. Allerdings trafen wir hier auch auf viele Menschen, wie man auf unseren Bildern unschwer erkennen kann.

Am Donnerstagnachmittag fuhren wir dann nach Bautzen, um das ehemalige Stasi-Gefängnis zu besichtigen. Hier bekamen wir eine sehr eindrucksvolle Führung durch den Gefängnistrakt, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Im kompletten Gegensatz dazu stand dann abends der Besuch einer moderneren Version von Verdis „La Traviata“ in der Semperoper. Für viele war es das erste Mal in einer Oper und eine ganz neue Erfahrung. Uns hat die festliche Atmosphäre aber gut gefallen.

Gruppenfoto auf der Dachterrasse

Obwohl wir durch das straffe Programm manchmal in Zeitstress geraten sind, blieb die Stimmung immer ausgelassen. So lief beim flotten Marsch zum Zug die Musik und es wurde von den meisten begeistert mitgesungen und mitgetanzt – vor allem von Frau Dietz.

Insgesamt war unsere Studienfahrt ein voller Erfolg. Wir freuen uns, dieses Erlebnis gemacht haben zu dürfen und werden es so schnell bestimmt nicht wieder vergessen, was wir nicht zuletzt auch dem tollen Einsatz unserer Lehrer zu verdanken haben. Durch die Fahrt konnten wir nicht nur eine neue Stadt erkunden, sondern sind auch als Gruppe weiter zusammengewachsen.

Text: Elin Mennle & Marie-Élise Winter Fotos: Dtz und Hst

Studienfahrt Berlin

Montag, 24. Oktober 2022, 11 Uhr – die Reise beginnt. Bei den Berlinfahrern steigt die Vorfreude auf die kommenden Tage. Die Zugfahrt verläuft ohne Komplikationen. Die einen bringen leckeres Essen und Getränke mit, während andere einen Bildschirm dabei haben und Playstation spielen, worüber die anderen Zuggäste neidisch sind.
In Berlin, pünktlich um 17.30 Uhr angekommen, werden wir von einem netten Herrn mit einer gelben Mütze empfangen und mit hilfreichen Tipps fürs Leben beschenk, wie, dass man bei einer roten Ampel in Berlin anhalten muss.
Als wir am Hostel „Acama“ ankommen, haben wir nur kurz Zeit unsere Zimmer zu beziehen, da wir abends in einem italienischen Restaurant gemeinsam essen. Danach spaltet sich unsere Gruppe und jeder hat bis 12 Uhr Zeit, Berlin bei Nacht zu erkunden. Pünktlich treffen die letzten Entdecker ein, um ordnungsgemäß auf der „Alle-sind-pünktlich-auf-ihrem-Zimmer-Liste“ zu unterschreiben.
Erschöpft fallen alle in ihre Betten und stehen umso motivierter um 8.15 Uhr zum Frühstück auf der Matte, wo sie von atem(be)raubendem Kaffeegeruch empfangen werden. Gestärkt geht es im Anschluss weiter mit einer Stadtführung zu den Highlights Berlins. Wir besichtigen das Regierungsviertel und kommen dabei unter anderem am Bundeskanzleramt und am Paul-Löbe-Haus vorbei. Nicht nur darüber lernen wir Neues, sondern erfahren auch viel über das Holocaust- und Sinti und Roma Denkmal. Klassiker, wie das Brandenburger Tor und der Potsdamer Platz dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Nach einer kurzen Mittagspause machen wir uns auf, um Kreuzberg, Friedrichshain und den Prenzlauer Berg auf zwei Rädern zu erkunden. Wir werden in drei Gruppen aufgeteilt und starten auch inhaltlich unsere Routen in verschiedene Richtungen. Alle haben sich auf zwei Stunden voller sportlicher Aktivität und Endrücken eingestellt. Manche werden dabei mit einer 3 ½ stündigen Tour und verlorenen Gruppenmitgliedern überrascht, andere wiederum von drogenabhängigen Freunden und Beleidigungen ihres Guides.
Nach diesen Strapazen sind die meisten sehr geplättet, doch trotz dieser Umstände wird auch dieser Abend erfolgreich genutzt, was man am nächsten Morgen an den müden Gesichtern sehen kann.
Der Vormittag steht uns zur freien Verfügung, während die einen Schlaf nachholen, gehen die anderen shoppen. Alle versammeln sich um 11.45 Uhr im Herzen der Museumsinsel, um die drei Museen, das Pergamonmuseum, das Bodemuseum oder die alte Nationalgalerie, zu erkunden.
Nach dem kulturellen Teil, folgt der kulinarische. Wir haben Freizeit, bis wir abends auf die Kiezpoeten treffen. Bei drei Mathelehrern ist es nur selbstverständlich, dass die Mathewitze gut ankommen und daher viel gelacht wird. Für die einen ist der Poetry Slam ein voller Erfolg, für andere eher weniger.
Der Abend klingt entspannt aus und der nächste Morgen startet im Mauermuseum am Checkpoint Charlie. Wie auch bei den anderen Aktivitäten hat hier die eine Gruppe mehr Glück mit ihrem Guide, als die andere.

Gemeinsam fahren wir mit der U-Bahn zum Regierungsviertel und genießen eine kurze Mittagspause, bevor wir uns mit einem Mitarbeiter Schäubles, Herrn Dodt, treffen. Obwohl er uns als Schwaben bezeichnet und mit der Kulinarik der Ortenau nicht ganz vertraut ist, kann er unsere Fragen über Herrn Schäuble und sein privates Leben gut beantworten. Nach etlichen Sicherheitskontrollen geht es ins Reichstagsgebäude, in dem wir einer spannenden Präsentation im Plenarsaal lauschen. Falls
jemand denkt, Schüler seien währenddessen eingeschlafen, handelt es sich hierbei um einen gewaltigen Irrtum.
Da heute der letzte Abend ist, geht es gemeinsam zu einem kroatischen Restaurant, in welchem wir sehr lecker essen. Zunächst wird der Abend in kleineren Gruppen weitergestaltet, doch um das Gemeinschaftsgefühl noch einmal zu stärken (und nichts schlecht werden zu lassen) versammelt sich ein Großteil der Truppe mit samt Herrn Plersch, um abschließend kräftig anzustoßen.
Ein letztes Mal hören wir das Klingeln des Weckers, der uns an das Frühstück erinnert und ein letztes mal schauen wir in die müden Gesichter aller. Die letzten Taschen werden gepackt, überdimensionale Koffer geschlossen, die Zimmerkarten abgegeben und die Reste des vorherigen Abends beseitigt.
Um 12 Uhr finden sich alle auf Gleis 13 am Berliner Hauptbahnhof ein und treten die Heimreise an. Es wird viel gelacht, geschlafen und sich seelisch auf den abendlichen E1 Besuch vorbereitet. Mit einer Viertelstunde Verspätung fährt der Zug in Offenburg ein und wir werden von unseren Eltern in die Arme geschlossen.
Liebe Frau Scheller, liebe Frau Benz und lieber Herr Plersch, vielen Dank für die angenehme Reise, in der wir Berlin von unterschiedlichen Seiten erkunden konnten und dabei eine Menge Spaß hatten!

Text: Leonie & Mia Fotos: Sll

„Von der Sonne verwöhnt“ – Landschulheim der 6a am Kaiserstuhl

Am Dienstag, dem 4. Oktober 2022 fuhr die Klasse 6a für vier Tage nach Leiselheim am Kaiserstuhl ins Landschulheim. Nach einer guten Stunde Bahnfahrt, einem Umstieg in Riegel und einer kurzen Spazierwanderung durch die Reben erreichte die Klasse 6A zusammen mit ihren Klassenlehrern Frau Saier und Herr Meyer ihr Landschulheim, die ehemalige Grundschule des Dorfes. Zusätzlich wurde die Klasse von drei Erlebnispädagogen der Organisation EOS aus Freiburg begleitet, die unterschiedlichste Aktivitäten und Workshops angeboten haben. Eines der Hauptziele der Aktivitäten war es, die Zusammenarbeit der Klasse zu verbessern: Akrobatik, Zirkus und Geschicklichkeitsspiele, Geländespiele im Wald und auf der Wiese, sowie die Arbeit im Haus und besonders in der Küche stärkten sowohl die Selbständigkeit als auch die Kooperation und Kommunikation der Kinder. Besonders viel Spaß machte das Geländespiel „Schmuggler und Zöllner“, bei dem die Kinder alle Erwachsenen überlisten mussten.

In der Küche lernten die Schülerinnen und Schüler sämtliche Arbeitsschritte beim Kochen, Servieren, Spülen und Aufräumen kennen. Sie lernten das Zubereiten von Gerichten, wie z.B. selbst gefüllten Wraps. Am Lagerfeuer wurde am letzten Abend sogar Stockbrot über den Flammen gebacken.
Die viertägige Dauer des Landschulheims bot den Kindern Gelegenheit, sich selbst besser kennen zu lernen, zum Teil die ersten eigenen Erfahrungen mit Heimweh zu machen und anstatt über soziale Medien mit ihren Klassenkameraden zu reden, Tage und Nächte voller Erlebnisse mit ihnen gemeinsam zu verbringen.

Text: Zlata Fissenko, Lina Rösch, Jakob Ischebeck Bilder: Mey

Projekttage 2022: „Altrhein aktiv“

Was kann man sich Schöneres vorstellen als bei hohen Temperaturen dem aufgeheizten Schulhaus zu entrinnen und stattdessen das kühle Nass des Rheins zu erleben?

20 Schüler*innen der Klassen 9 und 11 lernten zusammen mit Frau Dietz und Herrn Haist die Flusslandschaft des Altrheins und ihre Besonderheiten kennen. Am Montag, dem 25.07. unternahmen die Schüler*innen eine Kanufahrt auf dem Altrhein von Ichenheim nach Altenheim. Bei 35°C landeten an diesem Tag einige freiwillig im Wasser, bisweilen aber auch im Gestrüpp der „Auenwildnis“, weil das Paddeln nicht immer reibungslos klappte oder Steuermann und Steuerfrau abgelenkt waren.

Am Dienstag, dem zweiten Tag des Projekts, machte sich die Gruppe auf, um eine kleine Wanderung durch den Auenwildnispfad unweit der Pierre Pflimlin-Brücke bei Altenheim zu unternehmen. Hierbei erlangten die Schüler*innen Einblicke in die Tulla’sche Rheinkorrektion, die Entstehung von Hochwasser und Maßnahmen, um eine gefährliche Hochwasserlage zu entschärfen. Der zweite Tag endete in der wunderschönen Auenlandschaft mit einem gemeinsamen Picknick und für manche wiederum mit einem Sprung in das verführerische kühle Nass des Altrheins.

Text: C. Haist    Bilder: Hst

Leistungskurs Sport – Wie wir zu Gipfelstürmern wurden

Nach langem Warten ging es am Freitag, den 22.07.2022 endlich los nach Oberstdorf. Nach einer langen Zugfahrt, auf der wir von allen Seiten mit Partymusik beschallt wurden, kamen wir endlich im sonnigen Allgäu an. Weiter ging es mit einem kurzen Fußmarsch zur Jugendherberge, natürlich nicht ohne Musik aus der einen Meter großen Partybox von Yannis.

Direkt nach der Ankunft und Einführung in der von Alpen und Kühen umgebenen Jugendherberge,  haben wir die  „Vorbereitungswanderung“ gestartet. 5 km sind wir zum Freibergsee gewandert und mit Tonis Genehmigung über seine Wiese hinunter zum See gestapft. Bevor wir den Rückweg antreten durften, mussten wir noch einmal um den See laufen, was jedoch dank Herr Plerschs „Nüsschen“ kein Problem war. Nachdem wir uns schon um 18:00 Uhr am Salatbuffet und Maultaschen bedient haben, spielten wir noch Rundlauf, Volleyball, Basketball und Tischtennis, natürlich nicht ohne die Partybox. Direkt am ersten Abend begann die Tradition des nächtlichen Werwolf-Spiels, wobei sich Grace als talentierter Erzähler entpuppte. Mit einem Glässchen Wein haben wir in Constis 18. Geburtstag reingefeiert.

Gestärkt durch die Vorbereitungswanderung traten wir am zweiten Tag die „harte Wanderung“ an. Nichts ahnend wie anstrengend es wird, wanderten wir die Rucksäcke voll mit Essen, Wasser und Sonnencreme los. Nach einem 1600 Meter hohen Aufstieg auf den Geißberg bei Regen, war die Motivation erstmal etwas abgeschwächt. Aber Herr Plersch, motiviert durch seine, immer wieder allen anbietenden, „Nüsschen“ und Frau Flämig, die vor keinem Berg zurückschreckte, scheuchten uns auf den nächsten Berg, wo uns ein Getränk auf Herr Plerschs Rechnung in Aussicht gestellt wurde. Der Weg führte unsere nun deutlich motiviertere Wandergruppe über Tonis Kuhweiden, auf welcher Franz vor zwei ihn jagenden Kühen flüchten musste. Oben angekommen wagte sich eine kleinere, noch motivierte, Gruppe an den Aufstieg zum Besler Gipfelkreuz und wurde mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Nach einem zwei stündigen Abstieg kamen wir auf über 20 km wandern. Völlig k.o. , aber voller Eindrücke und Spaß kehrten wir zur Herberge zurück. Leider musste uns Frau Flämig an diesem Abend frühzeitig verlassen, doch Herr Plersch rettete unseren Aufenthalt, indem er kurzerhand einen Ersatz in Frau Benz organisierte, die am nächsten Tag angereist kam. Unser Tag endete mit Wasser-Bierpong auf dem Hof.

Tag drei startete in einem Klettergarten. Mit Österreicher Elias übten wir das Klettern am Felsen. Das ging ganz schön in die Arme, aber der „Ruhehaken“ war immer bereit wenn uns der „Saft ausging“. Nach einem kurzen Mittagessen, unser selbstgerichtetes Lunch-Paket, fuhren wir mit dem Bus zur Kanzelwand-Bahn. Oben angekommen ging es in voller Montur zum Klettersteig. Dort kletterten wir, gesichert an Felsen, mit Panorama-Blick über die Alpen. Scharfe Felsen und ein Seil, mit einbeinigen Kniebeugen von Herr Plersch und Klimmzügen von Franz durften nicht fehlen. Komplett erschöpft vom Klettersteig und Ankommen an einem weiteren Gipfelkreuz, stärkten wir uns mit Germknödeln und Kaiserschmarrn, bevor uns die Gondel nach unten brachte. Dort setzten wir uns in die Rodelbahn und sausten ins Tal mit Blick auf die Berge.

Unseren letzten Tag starten wir mit Canyoning. Nachdem wir uns alle in Neoprensocken, Anzug und Schuhe gequetscht haben und damit dann auch noch 20 Minuten den Berg hochstapften, durften wir das Abenteuer beginnen. Alle hintereinander kletterten, sprangen und rutschten wir die Felsen hinunter, seilten uns ab, machten Salti und endeten mit einer riesigen Wasserrutsche, nicht ohne die hohen Schreie von Anna und Frau Benz. Nach diesem Erlebnis wurden wir von unserem Privatbus zur Jugendherberge kutschiert, wo sich eine Gruppe zum schon bekannten Freibergsee machte und die andere Oberstdorf erkundeten. Den letzten Abend schlossen wir mit einem sportlichen Abendprogramm mit verschiedenen Challenges ab. Nachdem wir im Huckepack über den Hof sprinteten, 10 Minuten Plank hielten und Herr Plersch beim Stuhlsitzen an der Wand zerstört wurde, unterstützten wir am letzten Abend nochmal die Jugendherbergsbar.

Am Dienstag hieß es leider schon Abschied nehmen. Alle müde von der vorherigen Nacht, liefen wir zum Zug, Herr Plersch und Frau Benz in ihren von uns geschenkten „Lifeguard-Shirts“.

Es war ein wunderschönes Abenteuer, mit einzigartigen Erlebnissen und toller Gruppe, welches wir nie vergessen werden.

Text: Anna Heinrich & Amelie Bauer Bilder: Plr

Projekttage 2022: Auf Grimmelshausens Spuren zum Mittelpunkt der Erde

Mit unserer Projektgruppe begaben wir uns auf die Spuren des Namensgebers unserer Schule: Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen. Zwei Tage lang reisten wir dem berühmten Schriftsteller hinterher und besichtigten wichtige seiner Schaffenszeit. Dabei lernten wir, dass er freilich nicht nur Schriftsteller war, sondern auch in anderen Tätigkeiten Beschäftigung zur Zeit des 30jährigen Krieges fand. Egal ob Wirt, Bürgermeister, Burgverwalter oder Söldner, bei unseren Ausflügen nach Oberkirch Renchen und zum Mummelsee bekamen wir tiefere Einblicke in seinen vielseitigen Charakter. Herr Meyer und Herr Hermann legten uns während dieser spannenden Projekttage nah, wie besonders der Mann doch war und was er auch heute noch für einen großen Einfluss auf unsere Geschichte hat.

Text: Lavinia Jockers & Lennard Kohlmann Bilder: L. Kohlmann, Mre

Klasse 5a erlebt ein Stollenabenteuer

Am diesjährigen Ausflugstag hat unsere Klasse 5a das Silberbergwerk „Segen Gottes“ in Haslach besichtigt. Begleitet wurden wir hierbei von unseren Klassenlehrern und zwei Führern, die uns in den kühlen Stollen „Flussspat“, die Entstehung der Stalaktiten, eine historische Wasserpumpe und vieles mehr zeigten und erklärten. Entgegen unserer schlimmsten Befürchtungen war es im Bergwerk spannend und es hat richtig Spaß gemacht durch die Gänge zu kraxeln.

Text & Bilder: Sre

Ausflug ins  Europaviertel mit der Straßburger Partnerschule

Am Dienstag, den 24.05., haben meine Klasse 9b und meine Parallelklasse 9a einen Tag mit unserer französischen Austauschklasse in Straßburg verbracht. Als wir beim Lieu d´Europe im Europa-Viertel ankamen, erklärte uns der französische Lehrer den Tagesablauf. Zuerst sollten wir in deutsch-französischen Gruppen eine Rallye im Europa-Viertel machen. Dabei haben wir viele interessante Informationen über die verschiedenen Gebäude dort erfahren, z. B. wofür das „a“ in „arte“ steht („Association“). Außerdem bekamen wir die Aufgabe, uns mit den französischen Schülern über z. B. die Lieblingsmusik oder das Lieblingsessen auszutauschen. So haben wir viel über die französischen, aber auch die deutschen Gruppenpartner gelernt. Mittags trafen wir uns zum Mittagessen wieder, bei dem jeder sein eigenes Picknick dabeihatte. Von dem französischen Lehrer bekamen wir außerdem Olivenbrot und Erdbeeren. Im Anschluss wurden verschiedene Spiele, wie z.B. „Werwolf“ gespielt.

Als Tagesabschluss besuchten wir das Europaparlament. Da wir wenig Zeit hatten, konnten wir nur einmal schnell hindurchlaufen, doch wir bekamen trotzdem einen tollen Einblick in das Gebäude. Besonders beeindruckend fand ich den großen Parlamentssaal. Dann mussten wir uns von der französischen Klasse verabschieden und sind mit dem Zug wieder zurück nach Offenburg gefahren. Wir hatten viel Spaß und es war eine tolle Erfahrung!

Text & Fotos: Amelie Steiner  9b

Zu Weltstar ins Festspielhaus

Ein Dutzend Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe hatte am Samstag, dem 14. Mai 2022 die Ehre im Rahmen des pädagogischen Projektes „Kolumbus“ großzügig rabattierte Eintrittskarten zu einem Konzert der weltberühmten Geigerin Anne Sophie Mutter zusammen mit dem Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Vasily Petrenko im Festspielhaus Baden-Baden zu erhalten.

Für viele der Jugendlichen war dieses Erlebnis das erste klassische Konzert im großen Stil, dementsprechend stiegen sie schon mit viel Enthusiasmus in den Zug nach Baden-Baden ein.

Das vielfältige und zeitgenössische Programm enthielt die „Candide“ Ouverture von Leonard Bernstein, das speziell der Solistin zugeeignete Violinkonzert „Anne Sophie“ von André Previn und die Sinfonischen Tänze von Sergej Rachmaninow. Begeistert von der vollendet dargebotenen Musik verließen die Schüler den beeindruckenden Konzert- und Bühnensaal und einhellig hörte man von dem angehenden Abiturjahrgang die Meinung, dass man diesen Abend nie vergessen würde.

Die begeisterten Grimmels-OberstufenschülerInnen mit ihrem Musiklehrer Herrn Meyer im Festspielhaus Baden-Baden nach dem Konzert von Anne Sophie Mutter und dem Royal Philharmonic Orchestra

Text: Zoé Müller & Caroline Seemann Foto: Mey