Das Schulleben am Grimmels

Schule ohne Rassismus – Rechtsextremismus heute

Geschrieben von Lukas Rosenkranz am in Aktuelles, Archiv, Projekte

eine fächerübergreifende Unterrichtseinheit in Musik und Gemeinschaftskunde

In den vergangenen sechs Wochen haben wir, die Klasse 10b, uns fachübergreifend in Musik und Gemeinschaftskunde mit den Fragen, ob die Musik eine „Einstiegsdroge“ in den Rechtsextremismus ist und ob dieser eine Gefahr für die Demokratie in Deutschland darstellt, beschäftigt.

Zuerst haben wir uns in den einzelnen Fächern in das Thema eingearbeitet. In Gemeinschaftskunde bekamen wir ein Grundgesetzbuch, mit dem wir uns näher befasst haben und auf die „wichtigsten“ Grundrechte eingegangen sind. Außerdem setzten wir uns mit verschiedenen Arten von Extremismus (Islamismus, Rechts- und Linksextremismus) auseinander. Währenddessen beschäftigten wir uns in Musik mit verschiedenen Musikrichtungen und wie diese politisierend wirken können. Um dies herauszufinden, hörten wir uns nicht nur Lieder aus der damaligen NS-Zeit an, sondern auch aktuelle Lieder aus der rechten Szene, welche wir auf versteckte Symbole und Codes untersuchten. Da wir in Gemeinschaftskunde die Merkmale von rechtsextremen Einstellungen und die Grenzen der Meinungsfreiheit kennengelernt hatten, konnten wir diese Merkmale aus den Liedtexten herausarbeiten und mithilfe unseres Grundgesetzbuchs sowie dem Strafgesetzbuch auf deren Legalität überprüfen. Dadurch kam uns die Frage auf, ob man die Musik als „Einstiegsdroge“ in die rechte Szene bezeichnen kann.

Diese Frage begleitete uns die restliche Unterrichtseinheit, dazu schauten wir uns eine Doku darüber an, welche Rolle Musikveranstaltungen – wie z.B. Rechtsrockfestivals – spielen. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass man immer aufpassen muss, da die Botschaften oft versteckt, aber trotzdem prägend sind und dass durch solche Veranstaltungen ein „falsches“ Gemeinschaftsgefühl entsteht.

Passend dazu schauten wir uns in Gemeinschaftskunde das rechtsextreme Spektrum in Deutschland an, welche Rolle die Parteien dabei spielen und diskutierten, ob der Rechtsextremismus eine Gefahr für die deutsche Demokratie darstellt. Dabei ist uns aufgefallen, dass die rechte Szene, auch durch die momentane „Querdenkerbewegung“, großen Zuwachs bekommt und man deswegen aufpassen muss, dass diese extremistischen Überzeugungen in unserer Gesellschaft nicht Überhand nehmen.

Ein großer Dank geht an Frau Scheller und Frau Grebenstein, die passend zu unserem Leitmotiv „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ diese Unterrichtseinheit für uns ermöglicht haben.

Text & Fotos: Leonie Kimmig und Leonie Adler, Sll, Grb

ARTE-Dreh unter Pandemie-Bedingungen

Geschrieben von Lukas Rosenkranz am in Aktuelles, Am Schulleben Beteiligte, Bilingualer Zug, Internationale Kontakte, Internationale Kontakte, Projekte, Sprachen

Bereits seit vier Jahren kommen Drehteams des deutsch-französischen Senders ARTE an das Grimmelshausen-Gymnasium, um mit den 6. Klassen Aufnahmen für die „Fragestunde“ zu machen. An diesem Dienstag war es wieder soweit und die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c durften für die Rubrik des ARTE Journal Junior ihre Fragen zum Thema „Blutgruppen – les groupes sanguins“ in die Kamera sprechen. Für die Sprech-Aufnahmen selbst konnten die Masken auf Schülerseite abgenommen werden. Auch außergewöhnlich war, dass das Drehteam (mit Masken) den „Klassenraum“ in den Schulhof verlegte – somit war eine gute Lüftung während der Dreharbeiten garantiert. Für die Kinder, die mit Freude und Konzentration bei der Sache waren, stellte die Teilnahme an Fernsehaufnahmen eine besondere Erfahrung dar. Die Ergebnisse sind am Sonntag, den 4. Oktober ab 9:00 Uhr im ARTE Journal Junior zu sehen.

 

Text: Hg Fotos: Hg

Projekt im Schulgarten

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Das Schulleben, Projekte

Seit Beginn des Schuljahres 2018/2019 kann im Schulgarten des Grimmelshausen-Gymnasiums Offenburg in einem Hochbeet gegärtnert werden. Die Schulsozialarbeiterin startete mit zwei kleinen Gruppen von je sechs Schülerinnen und Schülern der fünften und sechsten Klassen das Projekt „Kids im Garten“.  Über einen Zeitraum von einigen Wochen trafen sich die Kinder mit der Schulsozialarbeiterin, um im Schulgarten ein Hochbeet aufzubauen und zu bepflanzen. Die Kinder zeigten viel handwerkliches Geschick und einen verantwortungsbewussten Umgang mit Akkuschrauber, Hammer und Gartengeräten. Nach dem Aufbau konnte dann die eigentliche Gartenarbeit beginnen. Mit viel Eifer wurde das Hochbeet mit Zweigen, Kompost, Laub und Erde gefüllt, so dass schließlich Feldsalat und Rucola ausgesät werden konnten.

Unterstützt wurde das Projekt von der Stadt Offenburg im Rahmen des Förderprogramms „Gesund aufwachsen und leben in Offenburg“. In diesem Jahr wurden Projekte zum Thema „Achtsamkeit“ gefördert.

Da die Kinder sehr viel Freude an der Arbeit im Freien und im Schulgarten hatten, wurde das Projekt erweitert und kann nun als Natur-AG weitergeführt werden.

Text und Fotos:  J. Fautz

 

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