Coding ohne Bildschirm – In den 5. und 6. Klassen sind die mit Unterstützung des Fördervereins angeschafften Coding-Sets von Matatalab endlich im Einsatz. Mit einem bewusst bildschirmfreien Programmierset und einem kleinen Roboter lösen die Schülerinnen und Schüler Aufgaben rund um eine spannende Drachenjagd – interaktiv und spielerisch.
Im Rahmen des Faches Informatik und Medienbildung (IuM) sammeln die Kinder dabei erste Erfahrungen im algorithmischen Denken: planen, ausprobieren, Fehler erkennen und Lösungen verbessern. Das macht allen nicht nur großen Spaß, sondern bildet auch eine wichtige Grundlage für das spätere Arbeiten mit „richtigen“ Programmiersprachen in höheren Klassenstufen.
Ein herzlicher Dank an dieser Stelle nochmals an unseren Förderverein, der dieses innovative Lernen durch eine großzügige Spende ermöglicht hat!
Nicht nur konzentriertes Programmieren zeichnete die Exkursion der Informatik-AG nach Schiltach zur Firma VEGA aus – die nach zwei Nachmittagen bei uns zu sich eingeladen hatte, um das Projekt, „Tic-tac-toe“ mit html, css und javascript fertig zu stellen. Daneben gab es auch eine Führung durch die Firma – immerhin Weltmarktführerin in der Radarsensorik zur Füllstandsprüfung – mit Möglichkeiten zum Gespräch mit Informatikern und deren Berufsfeld und Tätigkeit bei VEGA. Informatiker aller Couleur sind dort heiß begehrt! Ein Foto nach dem Mittagessen in der Mensa vor der herrlichen Kulisse des Kinzigtales zeigt neben den Grimmelianern das kompetente Betreuerteam, das sich den ganzen Tag um die Grimmelsschüler kümmerte. Wer da nicht animiert wird Informatik zu studieren…
Am 13. Mai fand am Grimmels ein Workshop zum Thema Künstliche Intelligenz für die 10. Klassen statt. Die Studierenden Carmen Schmider und Markus Portugall führten diesen unter der Leitung von Professorin Daniela Oelke durch. Beide studieren im Studiengang „Angewandte Künstliche Intelligenz“ und konnten mit ihrer umfassenden Expertise die vielfältigen Fragen der Schülerinnen und Schüler kompetent beantworten.
Der interaktive und kurzweilige Workshop vermittelte vor allem grundlegende Kenntnisse und zeigte anschaulich, wie Künstliche Intelligenz trainiert wird und welche potenziellen Fehlerquellen dabei beachtet werden müssen. Damit schloss die Veranstaltung eine wichtige Wissenslücke: Während der Einsatz von KI im Alltag und in der Schule bereits weit verbreitet ist, fehlt es oft an Verständnis darüber, wie eine KI zu ihren Ergebnissen gelangt.
Für die gelungene Veranstaltung möchten wir uns herzliche bei den Mitgliedern der HS Offenburg bedanken.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a nahmen in diesem Schuljahr erfolgreich am jährlichen Mathematikwettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ teil und konnten sich gegen starke Konkurrenz durchsetzen. Mit ihrer hervorragenden Leistung sicherten sie sich den 19. Platz unter insgesamt knapp 150 teilnehmenden Klassen. Den anschließenden Wettbewerb bei der regionalen Siegerfeier entschied die Klasse sogar für sich!
Als großer Erfolg konnte bereits der 19. Platz bei dem diesjährigen Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ eingestuft werden. Die Einladung zur regionalen Siegerfeier hatten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a durch ihre Leistung verdient.
Die Siegerfeier der besten Klassen der Ortenau wurde vom Gymnasium Achern organisiert und durchgeführt. Nach der Begrüßung und einer musikalischen Einstimmung durch die Big Band des Gymnasiums Achern folgte ein weiterer Wettbewerb mit mathematischen Rätseln unter allen anwesenden Klassen. Die Konkurrenz bestand aus 9.-11. Klassen aus Gengenbach, Achern, Oberkirch, Offenburg und Hausach. Der beschriebene Wettkampf wurde in vier Durchgängen mit je zwei Aufgaben durchgeführt und forderte mathematisches Geschick, Kreativität und Problemlösefähigkeiten der Schülerinnen und Schüler.
Jubel der Klasse 9a nach Mathematik ohne Grenzen
Besonders unterhaltsam waren die Beiträge einzelner Klassen zwischendurch, welche beispielsweise einen geometrischen Beweis oder ein Video zur Wahrscheinlichkeit präsentierten. Die Klasse 9a leistete mit ihrem Sketch über die Lösung einer Gleichung ebenfalls einen schönen Beitrag.
Als am Ende der Veranstaltung das Ergebnis des Wettbewerbs von Herrn Sauter-Servaes (Schulleiter des Gymnasiums Achern) bekanntgegeben wurde, war die Freude groß über die erreichte Leistung. Erster Platz für die Klasse 9a! Zweifellos ein verdienter Sieg für die einzige Klasse, die alle Aufgaben korrekt lösen konnte.
Insgesamt ein großartiger Erfolg für die gesamte Klasse! Und ganz nebenbei freut sich die Klassenkasse über einen Geldpreis in Höhe von 150€.
Der Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“, der 1989 erstmals in Straßburg ausgelobt wurde, findet mittlerweile in über 30 Ländern statt. Er zeichnet sich insbesondere durch seinen Teamcharakter aus, da eine teilnehmende Klasse gemeinsam alle 10 bis 13 Aufgaben in nur 90 Minuten zu lösen hat. Eine Aufgabe ist in den Fremdsprachen Englisch, Französisch, Italienisch sowie Spanisch verfasst und muss auch in einer dieser Sprachen beantwortet werden. Um erfolgreich abzuschneiden, müssen viele Spezialisten im mathematischen und sprachlichen Bereich kreativ und koordiniert zusammenarbeiten.
Die letzten beiden Stunden vor dem schriftlichen Abitur nutzte der Chemie-Basiskurs für eine kurze Exkursion zum Wohnmobil der Familie Dahncke. Die mobile Stromversorgung in einem Wohnmobil mit Starterbatterie, Versorgerbatterie und Wechselrichter eignet sich optimal als Anschauungsobjekt für die praktische Umsetzung des Themas Elektrochemie, das in den letzten Wochen im Unterricht behandelt wurde.
Solide alte Technik trifft auf modernen Wechselrichter und einen motivierten Chemie-Basiskurs
Das gute Stück ist mit 30 Jahren schon ein Oldtimer und bietet daher noch Technik zum Anfassen, die mit wenig Chipsteuerung auskommt und bei der sich die Funktion noch gut nachvollziehen lässt. Das Wohnmobil wurde mit Solarpanelen zur autarken Stromversorgung auf Reisen ausgestattet, sodass auch die Themen Solarladeregler und Wirkungsgrad von Solarsystemen anschaulich thematisiert werden konnten. Der Kurslehrer Herr Rosenkranz ließ es sich nicht nehmen, seinen Wechselrichter mit MPPT-Solarladeregler und seine Solar-Powerstation vorzuführen.
Die besondere Atmosphäre der Lagerhalle wurde dann auch gleich vom Kurs genutzt, um ein Kursfoto für die Abizeitung aufzunehmen.
Vielen Dank an Familie Dahncke, die dem Kurs nicht nur ihr Wohnmobil zur Verfügung gestellt hat, sondern den Kurs mit Brezeln und Brownies versorgte!
Der Biologie-Neigungskurs des Abiturjahrganges 2021 verabschiedet sich mit einem besonderen Geschenk vom Grimmels. In den letzten Stunden haben die KursteilnehmerInnen mit viel Planungsarbeit, Kreativität und handwerklichem Geschick gemeinsam mit dem Kurslehrer Rosenkranz die Ausstellungsschränke der Biologie von Grund auf erneuert.
Der Biologie-Neingungskurs 2021 vor den neu gestalteten Vitrinenschränken
Als ältestes Gymnasium in Offenburg besitzt das Grimmels in der Sammlung der Biologie viele Kuriösitäten und interessante Exponate. Dank der neuen Beleuchtung und der farbigen Hintergründe kommen die Ausstellungsstücke nun besser zur Geltung und können von den SchülerInnen des Grimmels im Schulflur besichtigt werden.
Die Exponate wurden nach Lebensräumen und Lehrplanthemen geordnet und für die SchülerInnen gut lesbar beschriftet.
Viel Lob von der Grimmels-Schulgemeinschaft erntete der Neigungskurs bereits während der Umbauarbeiten. In jeder Pause versammelten sich neugierige SchülerInnen und bestaunten die Fortschritte. Zusammen mit dem neuen Informationsmonitor und einer Ausstellungsfläche für Plakate und Schüleraktivitäten wertet die Biologieausstellung den Schulflur im Obergeschoss deutlich auf.
Die Ausstellung bringt Farbe und Licht in den Schulflur.
Text & Fotos: Rsn
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