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Sokrates und Odysseus – Graecumsprüfungen 2022

Alle neun angetretenen Schülerinnen und Schüler aus unseren zehnten Klassen haben während des Abiturs ihr Graecum mit einem Schnitt von 1,8 bestanden.

In ihrer schriftlichen Prüfung Anfang Mai stellten sie unter Beweis, dass sie antike griechische Texte über den Philosophen Sokrates ins Deutsche übersetzen können, zwei Monate später forderte die mündliche Prüfung sie damit heraus, Ausschnitte aus Homers Odyssee im richtigen Rhythmus vorzulesen und zu übersetzen und über die Erlebnisse des Odysseus und Besonderheiten dieser berühmten Dichtung Bescheid zu wissen, das zu den ältesten Werken der europäischen Literatur gehört.

Allen sei hiermit gratuliert.

Text: Add Bilder: Leonie Mehrgardt

Leistungskurs Sport – Wie wir zu Gipfelstürmern wurden

Nach langem Warten ging es am Freitag, den 22.07.2022 endlich los nach Oberstdorf. Nach einer langen Zugfahrt, auf der wir von allen Seiten mit Partymusik beschallt wurden, kamen wir endlich im sonnigen Allgäu an. Weiter ging es mit einem kurzen Fußmarsch zur Jugendherberge, natürlich nicht ohne Musik aus der einen Meter großen Partybox von Yannis.

Direkt nach der Ankunft und Einführung in der von Alpen und Kühen umgebenen Jugendherberge,  haben wir die  „Vorbereitungswanderung“ gestartet. 5 km sind wir zum Freibergsee gewandert und mit Tonis Genehmigung über seine Wiese hinunter zum See gestapft. Bevor wir den Rückweg antreten durften, mussten wir noch einmal um den See laufen, was jedoch dank Herr Plerschs „Nüsschen“ kein Problem war. Nachdem wir uns schon um 18:00 Uhr am Salatbuffet und Maultaschen bedient haben, spielten wir noch Rundlauf, Volleyball, Basketball und Tischtennis, natürlich nicht ohne die Partybox. Direkt am ersten Abend begann die Tradition des nächtlichen Werwolf-Spiels, wobei sich Grace als talentierter Erzähler entpuppte. Mit einem Glässchen Wein haben wir in Constis 18. Geburtstag reingefeiert.

Gestärkt durch die Vorbereitungswanderung traten wir am zweiten Tag die „harte Wanderung“ an. Nichts ahnend wie anstrengend es wird, wanderten wir die Rucksäcke voll mit Essen, Wasser und Sonnencreme los. Nach einem 1600 Meter hohen Aufstieg auf den Geißberg bei Regen, war die Motivation erstmal etwas abgeschwächt. Aber Herr Plersch, motiviert durch seine, immer wieder allen anbietenden, „Nüsschen“ und Frau Flämig, die vor keinem Berg zurückschreckte, scheuchten uns auf den nächsten Berg, wo uns ein Getränk auf Herr Plerschs Rechnung in Aussicht gestellt wurde. Der Weg führte unsere nun deutlich motiviertere Wandergruppe über Tonis Kuhweiden, auf welcher Franz vor zwei ihn jagenden Kühen flüchten musste. Oben angekommen wagte sich eine kleinere, noch motivierte, Gruppe an den Aufstieg zum Besler Gipfelkreuz und wurde mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Nach einem zwei stündigen Abstieg kamen wir auf über 20 km wandern. Völlig k.o. , aber voller Eindrücke und Spaß kehrten wir zur Herberge zurück. Leider musste uns Frau Flämig an diesem Abend frühzeitig verlassen, doch Herr Plersch rettete unseren Aufenthalt, indem er kurzerhand einen Ersatz in Frau Benz organisierte, die am nächsten Tag angereist kam. Unser Tag endete mit Wasser-Bierpong auf dem Hof.

Tag drei startete in einem Klettergarten. Mit Österreicher Elias übten wir das Klettern am Felsen. Das ging ganz schön in die Arme, aber der „Ruhehaken“ war immer bereit wenn uns der „Saft ausging“. Nach einem kurzen Mittagessen, unser selbstgerichtetes Lunch-Paket, fuhren wir mit dem Bus zur Kanzelwand-Bahn. Oben angekommen ging es in voller Montur zum Klettersteig. Dort kletterten wir, gesichert an Felsen, mit Panorama-Blick über die Alpen. Scharfe Felsen und ein Seil, mit einbeinigen Kniebeugen von Herr Plersch und Klimmzügen von Franz durften nicht fehlen. Komplett erschöpft vom Klettersteig und Ankommen an einem weiteren Gipfelkreuz, stärkten wir uns mit Germknödeln und Kaiserschmarrn, bevor uns die Gondel nach unten brachte. Dort setzten wir uns in die Rodelbahn und sausten ins Tal mit Blick auf die Berge.

Unseren letzten Tag starten wir mit Canyoning. Nachdem wir uns alle in Neoprensocken, Anzug und Schuhe gequetscht haben und damit dann auch noch 20 Minuten den Berg hochstapften, durften wir das Abenteuer beginnen. Alle hintereinander kletterten, sprangen und rutschten wir die Felsen hinunter, seilten uns ab, machten Salti und endeten mit einer riesigen Wasserrutsche, nicht ohne die hohen Schreie von Anna und Frau Benz. Nach diesem Erlebnis wurden wir von unserem Privatbus zur Jugendherberge kutschiert, wo sich eine Gruppe zum schon bekannten Freibergsee machte und die andere Oberstdorf erkundeten. Den letzten Abend schlossen wir mit einem sportlichen Abendprogramm mit verschiedenen Challenges ab. Nachdem wir im Huckepack über den Hof sprinteten, 10 Minuten Plank hielten und Herr Plersch beim Stuhlsitzen an der Wand zerstört wurde, unterstützten wir am letzten Abend nochmal die Jugendherbergsbar.

Am Dienstag hieß es leider schon Abschied nehmen. Alle müde von der vorherigen Nacht, liefen wir zum Zug, Herr Plersch und Frau Benz in ihren von uns geschenkten „Lifeguard-Shirts“.

Es war ein wunderschönes Abenteuer, mit einzigartigen Erlebnissen und toller Gruppe, welches wir nie vergessen werden.

Text: Anna Heinrich & Amelie Bauer Bilder: Plr

Am Grimmels kämen Jadot und Macron in die Stichwahl

Nach einer Woche Vorbereitung konnten die Französischschülerinnen und Schüler der 8. bis 12. Klassen des Grimmelshausen-Gymnasiums letzte Woche selbst entscheiden, wen sie bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich in die zweite Runde schicken würden. Im Französischunterricht wurden Informationsplakate zu allen 12 Kandidaten angefertigt, das Wahlsystem und die Macht des französischen Präsidenten erläutert. Bevor es dann an die Urne ging, verglichen die Schülerinnen und Schüler alle Programminhalte zu den wichtigsten Themen und warfen einen Blick auf die aktuellsten Umfragen. Das Ergebnis könnte repräsentativ für deutsche Jugendliche sein: Als umweltbewusste Europäer wählten sie im ersten Wahlgang den grünen Jadot und Macron.

Text & Fotos: Srn

Autark unterwegs mit Sonne und Akkumulator

Die letzten beiden Stunden vor dem schriftlichen Abitur nutzte der Chemie-Basiskurs für eine kurze Exkursion zum Wohnmobil der Familie Dahncke. Die mobile Stromversorgung in einem Wohnmobil mit Starterbatterie, Versorgerbatterie und Wechselrichter eignet sich optimal als Anschauungsobjekt für die praktische Umsetzung des Themas Elektrochemie, das in den letzten Wochen im Unterricht behandelt wurde.

Solide alte Technik trifft auf modernen Wechselrichter und einen motivierten Chemie-Basiskurs

Das gute Stück ist mit 30 Jahren schon ein Oldtimer und bietet daher noch Technik zum Anfassen, die mit wenig Chipsteuerung auskommt und bei der sich die Funktion noch gut nachvollziehen lässt. Das Wohnmobil wurde mit Solarpanelen zur autarken Stromversorgung auf Reisen ausgestattet, sodass auch die Themen Solarladeregler und Wirkungsgrad von Solarsystemen anschaulich thematisiert werden konnten. Der Kurslehrer Herr Rosenkranz ließ es sich nicht nehmen, seinen Wechselrichter mit MPPT-Solarladeregler und seine Solar-Powerstation vorzuführen.

Die besondere Atmosphäre der Lagerhalle wurde dann auch gleich vom Kurs genutzt, um ein Kursfoto für die Abizeitung aufzunehmen.

Vielen Dank an Familie Dahncke, die dem Kurs nicht nur ihr Wohnmobil zur Verfügung gestellt hat, sondern den Kurs mit Brezeln und Brownies versorgte!

Text & Bilder: Rsn

Zweimal Karlsruhe und zurück

Einen Ausflug ins Badische Landesmuseum durften zwei Latein-Gruppen mit ihren Lehrern Frau Sigrist, Herrn Fuhr und Frau Reinacher-Rießland unternehmen. Dabei ging es nach einer durch verschiedene Spiele kurzweiligen Zugfahrt mit der Klasse 6ac am 25.01. und der Klasse 8b am 27.01.22 nach Karlsruhe. Dort bekamen die Schülerinnen und Schüler eine Führung durch die antike (griechisch-römische) Sammlung und konnten ihre Kenntnisse zum Leben in der Antike und antiken Mythen aufbessern und erweitern. So wurde ihnen beispielsweise anhand einer im Meer gefundenen Statue gezeigt, dass die Statuen damals bunt bemalt waren. Dies ließ sich an erhaltenen Farbresten an dem Teil der Statue erkennen, der im Sand gesteckt hatte.

Die 6. Klasse durfte nach diesem Input-Teil selbst aktiv werden: Aufgabe war es, mithilfe vorgegebener Materialien und Tablets einen Stop-Motion-Film zu den Aufgaben des Herkules zu drehen. Alle machten sich begeistert an die Arbeit und stellten dabei auch Bilder-Rekorde auf, denn je mehr Bilder gemacht werden, desto flüssiger erscheinen die Bewegungen der Figuren oder desto besser ist ein Text lesbar. Die Ergebnisse waren und sind wirklich grandios und können im Folgenden bestaunt werden. Die Schülerinnen und Schüler haben die Antike wahrlich zum Leben erweckt!

Insgesamt ein sehr gelungener, wenn auch eisiger Ausflug nach Karlsruhe. Ich, Frau Sigrist, danke an dieser Stelle allen Lateinern für das tolle halbe Jahr Latein, es war wirklich schön.

Liebe Lateiner: Bleibt weiterhin so gut gelaunt und habt Spaß am Fach Latein!

Text: Sgr   Bilder: Fhr, Rnc, Sgr

Geographie–Bilikurs unterwegs am Rhein

Passend zu unserem aktuellen Thema im Geographie–Bilikurs „La transformation d’un paysage fluvial“ (die Umwandlung einer Flusslandschaft), brachen wir an einem Mittwochvormittag im Januar, gemeinsam mit Frau Flämig, bei schönstem Wetter zu einer Exkursion ins Polder Altenheim auf. Wir trafen uns mit dem Förster der Gemeinde Neuried, Gunter Hepfer, an der Staustufe Straßburg und begannen dort mit unserer Rundtour. Danach fuhren wir verschiedene sehenswerte Orte am Rhein an und wurden umfassend zum Thema der Rheinbegradigung und dem Integrierten Rheinprogramm informiert.

Wir erkannten viele im Unterricht behandelte Themen und Inhalte rund um den Hochwasserschutz und die ökologische Bedeutung des Polders in der Rheinaue wieder, erfuhren aber auch neue, interessante Zusammenhänge. So sahen wir uns beispielsweise die verschiedenen Landnutzungsformen wie die Kiesnutzung und die Land- und Forstwirtschaft innerhalb des Überflutungsgebietes an.

Wir bedanken uns als gesamter Bilikurs des diesjährigen Abiturjahrgangs herzlich bei dem Förster Herrn Hepfer und bei Frau Flämig, unserer Geographielehrerin, welche die Exkursion ermöglicht, organisiert und begleitet hat, für diese lehrreiche Erfahrung!

Text: Paula Carrière, Elias Hepfer Fotos: Bili-Kurs der Jahrgangsstufe 2

ARTE-Fernsehteam im Grimmels

Der deutsch-französische Fernsehsender ARTE war erneut zum Drehtermin im Grimmelshausen-Gymnasium in Offenburg.

Für die Kinder-Nachrichtensendung Arte Junior – Das Magazin kam am letzten Montag ein Drehteam in die Klasse 6b des Grimmelshausen-Gymnasiums. Das Thema der Fragestunde lautete „Le prix Nobel de la paix / Der Friedensnobelpreis“, weil die diesjährigen Preisträger letzte Woche bekannt gegeben wurden.

Das Team von Arte kam mit einem Redakteur, einem Kameramann und einem Tontechniker ans Grimmels. Trotz der anfänglichen Aufregung waren die Schülerinnen und Schüler sehr konzentriert bei der Sache und durften erleben, wie Fernsehaufnahmen in Wirklichkeit zustande kommen. So mussten viele Szenen aus unterschiedlichen Gründen (Licht, Ton, Versprecher, Nebengeräusche) mehrmals gedreht werden. Die Kommunikation mit den Mitarbeitern erfolgte fast ausschließlich auf Französisch, was für die Schülerinnen und Schüler auch schon eine Herausforderung darstellte. Dabei arbeiteten die Kinder sehr konzentriert mit und das Team war sehr zufrieden. Manche Aufnahmen klappten wie am Schnürchen, der ein oder andere Versprecher sorgte aber auch für Gelächter. Nur schade, dass (wie immer beim Fernsehen) nicht alle Aufnahmen am Ende auch im Video landeten.

Für die Fragestunde besucht ARTE abwechselnd eine deutsche und eine französische Schulklasse und auch die Fragen der Sechstklässler des Grimmelshausen-Gymnasiums wurden auf Deutsch und auf Französisch gestellt. Diese Erfahrung im Französisch-Unterricht dürfte den Schülerinnen und Schülern (und auch der Fachlehrerin Frau Flämig) noch länger im Gedächtnis bleiben.

Zu sehen: In der ARTE-Mediathek https://www.arte.tv/de/videos/106015-000-A/fragestunde-der-nobelpreis/

Dieses Projekt steht beispielhaft für die hervorragende Arbeit des Grimmelshausen-Gymnasiums im Fach Französisch, für die die Schule am 1. Oktober 2018 vom französischen Staat mit dem LabelFrancÉducation ausgezeichnet wurde. Das LabelFrancÉducation, das seit 2012 existiert, erhalten öffentliche wie private Schulen mit bilingualen Exzellenz-Zügen in französischer Sprache, die in besonderer Weise zur Verbreitung der französischen Sprache und Kultur beitragen.

Text & Bilder: Svea Flämig

Griechisch am Grimmels in 3 Episoden

Griechisch gehört schon immer fest zum Grimmels. Allerdings fällt vielen die Entscheidung für eines der Profile schwer. SchülerInnen des Profilfachs Griechisch aus Klasse 9 haben gemeinsam mit Frau Riehle eine kreative Entscheidungshilfe geschaffen. In drei kurzen Filmen stellen sie das Fach Griechisch vor:

Griechisch am Grimmels, ΕΠΕΙΣΟΔΙΟΝ 1:

Im ersten Film führen Lavinia Jockers, Lennard Kohlmann, Leonie Mehrgardt und Colin Thiel ein in den Kosmos (ΚΟΣΜΟΣ) des Griechischunterrichts und geben einen Eindruck von der Atmosphäre (ΑΤΜΟΣ + ΣΦΑΙΡΑ) .

Griechisch am Grimmels, ΕΠΕΙΣΟΔΙΟΝ 2:

Tassilo Engert, Rahel Lurk und Philipp Wink stellen am Beispiel Götter eines der Themen (ΘΕΜΑ) des Griechischunterricht vor.

Griechisch am Grimmels, ΕΠΕΙΣΟΔΙΟΝ 3:

Im letzten Video dieser Reihe präsentieren Leonie Harter und Katharina Lux Gründe, um voller Enthusiasmus (ΕΝΘΟΥΣΙΑΣΜΟΣ) und Euphorie (ΕΥΦΟΡΙΑ) Griechisch zu wählen!

Für Unentschlossene hat Marie Najderek eine Präsentation zusammengestellt, die vor allem Eltern bei der Profilwahl ihrer Kinder helfen wird.

Text: Rsn Filme & Bilder: Daphne Riehle, SchülerInnen der Klassen 9

Ein Abschiedsgeschenk für die Schulgemeinschaft

Der Biologie-Neigungskurs des Abiturjahrganges 2021 verabschiedet sich mit einem besonderen Geschenk vom Grimmels. In den letzten Stunden haben die KursteilnehmerInnen mit viel Planungsarbeit, Kreativität und handwerklichem Geschick gemeinsam mit dem Kurslehrer Rosenkranz die Ausstellungsschränke der Biologie von Grund auf erneuert.

Der Biologie-Neingungskurs 2021 vor den neu gestalteten Vitrinenschränken

Als ältestes Gymnasium in Offenburg besitzt das Grimmels in der Sammlung der Biologie viele Kuriösitäten und interessante Exponate. Dank der neuen Beleuchtung und der farbigen Hintergründe kommen die Ausstellungsstücke nun besser zur Geltung und können von den SchülerInnen des Grimmels im Schulflur besichtigt werden.

Die Exponate wurden nach Lebensräumen und Lehrplanthemen geordnet und für die SchülerInnen gut lesbar beschriftet.

Viel Lob von der Grimmels-Schulgemeinschaft erntete der Neigungskurs bereits während der Umbauarbeiten. In jeder Pause versammelten sich neugierige SchülerInnen und bestaunten die Fortschritte. Zusammen mit dem neuen Informationsmonitor und einer Ausstellungsfläche für Plakate und Schüleraktivitäten wertet die Biologieausstellung den Schulflur im Obergeschoss deutlich auf.

Die Ausstellung bringt Farbe und Licht in den Schulflur.

Text & Fotos: Rsn

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