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Studienfahrt nach Griechenland der GriechischschülerInnen 10-12

Wir saßen in Athen

über den Dächern.

Uns gewährte die Akropolis

endlich Einlass.

Distomo kam

zu unserer Unzeit.

Wir brauchten in Delphi

keine Antwort der Gottheit.

Die Fähre brachte uns

ans andere Ufer.

Wir liefen in Stadien

um die Wette.

Sicher fuhr uns der Bus

einmal um die Peloponnes.

Wir prüften mit Zehenspitzen

die Wärme des Meeres.

Bei unserer Ankunft

war Agamemnon erschlagen.

Niemand zählte uns

die Stufen Navplios.

Wir aßen am Strand,

berauscht vom Meer.

Kein Museum ließen wir aus.

Jeden Stein sahen wir.

Schlafen werden wir später.

Wir danken dem Förderverein für seine großzügige Spende,

der Schulleitung für ihre wohlwollende Unterstützung,

den Eltern für ihr Vertrauen in Kinder und Begleitpersonal und

allen Teilnehmenden dafür, sich auf dieses großartige Erlebnis mit viel Vor- und Nachfreude eingelassen zu haben.

Text: Daniel Adler Bilder: Crd & Add

Förderverein ermöglicht Programmieren zum Anfassen

Coding ohne Bildschirm – In den 5. und 6. Klassen sind die mit Unterstützung des Fördervereins angeschafften Coding-Sets von Matatalab endlich im Einsatz. Mit einem bewusst bildschirmfreien Programmierset und einem kleinen Roboter lösen die Schülerinnen und Schüler Aufgaben rund um eine spannende Drachenjagd – interaktiv und spielerisch.

Im Rahmen des Faches Informatik und Medienbildung (IuM) sammeln die Kinder dabei erste Erfahrungen im algorithmischen Denken: planen, ausprobieren, Fehler erkennen und Lösungen verbessern. Das macht allen nicht nur großen Spaß, sondern bildet auch eine wichtige Grundlage für das spätere Arbeiten mit „richtigen“ Programmiersprachen in höheren Klassenstufen.

Ein herzlicher Dank an dieser Stelle nochmals an unseren Förderverein, der dieses innovative Lernen durch eine großzügige Spende ermöglicht hat!

Progammierkurs – Tag bei VEGA 

Nicht nur konzentriertes Programmieren zeichnete die Exkursion der Informatik-AG nach Schiltach zur Firma VEGA aus – die nach zwei Nachmittagen bei uns zu sich eingeladen hatte, um das Projekt, „Tic-tac-toe“ mit html, css und javascript fertig zu stellen. Daneben gab es auch eine Führung durch die Firma – immerhin  Weltmarktführerin in der Radarsensorik zur Füllstandsprüfung – mit Möglichkeiten zum Gespräch mit Informatikern und deren Berufsfeld und Tätigkeit bei VEGA. Informatiker aller Couleur sind dort heiß begehrt! Ein Foto nach dem Mittagessen in der Mensa vor der herrlichen Kulisse des Kinzigtales zeigt neben den Grimmelianern das kompetente Betreuerteam, das sich den ganzen Tag um die Grimmelsschüler kümmerte. Wer da nicht animiert wird Informatik zu studieren…

Text & Fotos: Nikolaus Engert

Verleihung des Premio Consolato d’Italia in Freiburg

Am Mittwoch, den 16.Juli 2025 waren die Gewinner des Premio Consolato d‘ Italia, einem Preis für Italienischlernende der Jahrgänge 8 bis 10 des italienischen Konsulats Freiburg, Melissa Doninger aus der 8. Klasse, Jona Symanski aus der 9. und Noelia Golab aus der 10. Klasse, bei der Verleihung in Freiburg dabei. Zuerst gab es einen kurzen Empfang im Regierungspräsidium, dann ging es auch schon mit der Preisverleihung los. Nach einigen Grußwörtern von Verterinnen und Vertretern des italienischen Konsulats, des Regierungspräsidiums Freiburg und des italienischen Kulturinstituts Stuttgart gab es auch eine Rede von Ehrengast Andrea Lanfri, paralympischer Athlet und Autor. Dabei sprach er über seine Geschichte, die er auch in seinem Buch erzählt, welches als Buchpreis für die Gewinner der 10. Klasse vergeben wurde. Nach seiner Rede kam es zum aufregenden Teil für uns Schüler: Die Verleihung der Buchpreise. Nachdem diese und die Urkunden vergeben wurden, wurde zum Abschluss noch ein Lied gesungen und die Bücher der Zehntklässler von Andrea Lanfri signiert, womit ein aufregender Nachmittag schließlich zu Ende ging.

Text: Jona Symansky, 9a Fotos: Bank

KI-Workshop mit der Hochschule Offenburg

Am 13. Mai fand am Grimmels ein Workshop zum Thema Künstliche Intelligenz für die 10. Klassen statt. Die Studierenden Carmen Schmider und Markus Portugall führten diesen unter der Leitung von Professorin Daniela Oelke durch. Beide studieren im Studiengang „Angewandte Künstliche Intelligenz“ und konnten mit ihrer umfassenden Expertise die vielfältigen Fragen der Schülerinnen und Schüler kompetent beantworten.
Der interaktive und kurzweilige Workshop vermittelte vor allem grundlegende Kenntnisse und zeigte anschaulich, wie Künstliche Intelligenz trainiert wird und welche potenziellen Fehlerquellen dabei beachtet werden müssen. Damit schloss die Veranstaltung eine wichtige Wissenslücke: Während der Einsatz von KI im Alltag und in der Schule bereits weit verbreitet ist, fehlt es oft an Verständnis darüber, wie eine KI zu ihren Ergebnissen gelangt.
Für die gelungene Veranstaltung möchten wir uns herzliche bei den Mitgliedern der HS Offenburg bedanken.

 

Text: Diez Bilder: Rsn

Challenge of the week: Do your own tie!

Aus dem Unterricht…

Challenge of the week: Do your own tie!
Herausforderung der Woche: Binde deine eigene Krawatte!

Im Rahmen des Englischunterrichts erlernten die Schüler der Klasse 5b, wie man eine Krawatte bindet. Aber warum das bitte?
Gleichaltrige Kinder in vielen Schulen des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland tragen täglich eine Krawatte, weil sie Teil der Schuluniform ihrer jeweiligen Schule ist und dazu beiträgt, dass Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb einer Schulgemeinschaft entsteht. Also übten die Schüler fleißig das Binden des Knotens und trugen – zumindest für einen Tag – einen Schlips. Das Ergebnis kann sich sehen lassen …

Einige Schüler wollten das liebgewonnene modische Accessoire gar nicht mehr ablegen und behaupteten gar: „Ich trage morgen auch wieder eine Krawatte.“ Gesehen wurden am Folgetag jedoch keine Schüler mit Krawatte. Vermutlich lag das schlicht daran, dass die Väter ihre Halsbinder wieder zurückhaben und auch schick gekleidet zur Arbeit gehen wollten.

Text: C. Haist Bild: M. Surmund

Mathematik ohne Grenzen – großer Erfolg für die Klasse 9a!

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a nahmen in diesem Schuljahr erfolgreich am jährlichen Mathematikwettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ teil und konnten sich gegen starke Konkurrenz durchsetzen. Mit ihrer hervorragenden Leistung sicherten sie sich den 19. Platz unter insgesamt knapp 150 teilnehmenden Klassen. Den anschließenden Wettbewerb bei der regionalen Siegerfeier entschied die Klasse sogar für sich!

Als großer Erfolg konnte bereits der 19. Platz bei dem diesjährigen Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ eingestuft werden. Die Einladung zur regionalen Siegerfeier hatten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a durch ihre Leistung verdient.

Die Siegerfeier der besten Klassen der Ortenau wurde vom Gymnasium Achern organisiert und durchgeführt. Nach der Begrüßung und einer musikalischen Einstimmung durch die Big Band des Gymnasiums Achern folgte ein weiterer Wettbewerb mit mathematischen Rätseln unter allen anwesenden Klassen. Die Konkurrenz bestand aus 9.-11. Klassen aus Gengenbach, Achern, Oberkirch, Offenburg und Hausach. Der beschriebene Wettkampf wurde in vier Durchgängen mit je zwei Aufgaben durchgeführt und forderte mathematisches Geschick, Kreativität und Problemlösefähigkeiten der Schülerinnen und Schüler.

Jubel der Klasse 9a nach Mathematik ohne Grenzen

Besonders unterhaltsam waren die Beiträge einzelner Klassen zwischendurch, welche beispielsweise einen geometrischen Beweis oder ein Video zur Wahrscheinlichkeit präsentierten. Die Klasse 9a leistete mit ihrem Sketch über die Lösung einer Gleichung ebenfalls einen schönen Beitrag.

Als am Ende der Veranstaltung das Ergebnis des Wettbewerbs von Herrn Sauter-Servaes (Schulleiter des Gymnasiums Achern) bekanntgegeben wurde, war die Freude groß über die erreichte Leistung. Erster Platz für die Klasse 9a! Zweifellos ein verdienter Sieg für die einzige Klasse, die alle Aufgaben korrekt lösen konnte.

Insgesamt ein großartiger Erfolg für die gesamte Klasse! Und ganz nebenbei freut sich die Klassenkasse über einen Geldpreis in Höhe von 150€.

Der Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“, der 1989 erstmals in Straßburg ausgelobt wurde, findet mittlerweile in über 30 Ländern statt. Er zeichnet sich insbesondere durch seinen Teamcharakter aus, da eine teilnehmende Klasse gemeinsam alle 10 bis 13 Aufgaben in nur 90 Minuten zu lösen hat. Eine Aufgabe ist in den Fremdsprachen Englisch, Französisch, Italienisch sowie Spanisch verfasst und muss auch in einer dieser Sprachen beantwortet werden. Um erfolgreich abzuschneiden, müssen viele Spezialisten im mathematischen und sprachlichen Bereich kreativ und koordiniert zusammenarbeiten.

Text & Foto: Viol

 

 

Auf den Spuren der Römer in Offenburg

Auf die Spuren der Römer in Offenburg begaben sich die Lateinschülerinnen und -schüler der 5. Klassen am 28. Juni 2024 im Ritterhausmuseum.Ob alle Offenburger wissen, dass sie am Ort eines römischen Kastells leben? Nicht nur Spuren der Lagerbefestigung wurden in Offenburg gefunden, sondern auch Überreste von Thermen sowie ein Meilenstein, der an der Straße zum heutigen Straßburg – damals Argentorate genannt – stand.

Den Grabstein des römischen Zenturio Lucius kannten die Fünftklässler schon aus der Schule, denn eine Kopie steht in der Aula des Grimmels. Das wertvollste Stück in der Römerabteilung des Museums ist jedoch eine kleine Statue des Gottes Merkur aus massivem Silber. Wer den Götterboten, der auch Gott des Handels und der Diebe war, wohl in seinem Hausaltar stehen hatte?

Nach dem Infoteil ging es ans Töpfern: Jedes Kind stellte aus Ton eine eigene Schale mit Reliefmuster nach Art der Terra Sigillata her, die mit nach Hause genommen werden konnte.

Text & Fotos: Mehrgardt

Hier geht es zu Sonderausstellung im Ritterhausmuseum

Die Grimmels-Griechen bei den Pythischen Spielen in Freiburg

Am vergangenen Dienstag war es so weit:

Fünf Altgriechisch-Schüler:innen der Altgriechisch-AG und Herr Adler machten sich mit dem Zug auf den Weg zum Berthold-Gymnasium in Freiburg, um dort an den Pythischen Spielen teilzunehmen.

den Pythischen Spielen kommen Altgriechisch-Schüler:innen aus vielen verschiedenen südbadischen Schulen mit Altgriechisch-Angebot zusammen, um sich bei verschiedenen Programmpunkten kennenzulernen und auszutauschen. In diesem Jahr nahm auch zum ersten Mal das Grimmels mit seiner Altgriechisch-AG an diesen teil.

Nach dem herzlichen Empfang am Berthold-Gymnasium und der Einteilung in Kleingruppen für die Spiele durften wir den ersten Teil des bunt zusammengestellten Programms erleben. Nach einer Stärkung beim Mitagessen auf dem Pausenhof der Schule begann der zweite Teil der Pythischen Spiele für uns.

 Bei den Spielen kam der Spaß bei verschiedenen Logikrätseln, dem Anwenden eigener Griechisch-Kenntnisse beim Übersetzen mathematischer Texte, bis hin zu einer Weitsprung-Einheit, einem Musikprojekt zur Vertonung der ersten Zeile der ,,Odyssee“ und einer Nachstellung einer mythischen Szene nach Wahl mit realistischen Kostümen in Form eines Standbildes und vielen weiteren nicht zu kurz.

Wir als Griechisch-AG bedanken uns daher herzlich beim Berthold-Gymnasium für die Organisation dieses abwechslungsreichen Tages und natürlich auch bei Herrn Adler, der uns die Teilnahme daran erst ermöglicht hat.

Text: Jona Bahr Fotos: Add

Planspiel im EU-Parlament

Am 8. Mai besuchten der Französisch-Basiskurs der Jahrgangstufe 1 und die bilingualen Französisch-Kurse der Jahrgangstufen 1 und 2 gemeinsam das Europa-Parlament in Straßburg, um dort an einem Planspiel teilzunehmen.

Den Hauptfraktionen im Parlament entsprechend, wurden wir auf die vier Gruppen „Solidarität“, „Umwelt“, „Tradition“ und „Freiheit“ verteilt und sollten deren unterschiedliche politische Ziele repräsentieren. In den Gruppen informierten wir uns zu zwei fiktiven Gesetzesvorlagen der Kommission, einerseits ein Maßnahmenplan zur Wasserverwaltung in der EU und andererseits eine Reglementierung bei der Verwendung implantierter Mikrochips. Unsere Aufgabe war es, zu beiden Vorlagen mit den anderen Fraktionen und der Europäischen Kommission Kompromisse zu finden, um beide Gesetze verabschieden zu können. Lobby-Gruppen versuchten per E-Mail oder Telefon auf uns Einfluss zu nehmen und auch Journalisten machten uns Druck. Nach mehrfacher Lesung konnten wir für beide Vorlagen tatsächlich eine Kompromisslösung finden. So hatten wir wirklich einen Einblick in die Arbeit der EU-Abgeordneten und den Ablauf der Sitzungen. Im Anschluss durften wir noch den Plenarsaal besichtigen.

Insgesamt hat uns das Spiel tatsächlich deutlich gemacht, wie kompliziert und langwierig es ist, Richtlinien für die EU zu verabschieden. Wir hätten uns jedoch etwas mehr Zeit gewünscht, um unsere Positionen in den Fraktionen zu debattieren.

 

Text & Fotos: Sre

Logo: Europäisches Parlament

Planspiel: Link zum Planspiel