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Verleihung des Premio Consolato d’Italia in Freiburg

Am Mittwoch, den 16.Juli 2025 waren die Gewinner des Premio Consolato d‘ Italia, einem Preis für Italienischlernende der Jahrgänge 8 bis 10 des italienischen Konsulats Freiburg, Melissa Doninger aus der 8. Klasse, Jona Symanski aus der 9. und Noelia Golab aus der 10. Klasse, bei der Verleihung in Freiburg dabei. Zuerst gab es einen kurzen Empfang im Regierungspräsidium, dann ging es auch schon mit der Preisverleihung los. Nach einigen Grußwörtern von Verterinnen und Vertretern des italienischen Konsulats, des Regierungspräsidiums Freiburg und des italienischen Kulturinstituts Stuttgart gab es auch eine Rede von Ehrengast Andrea Lanfri, paralympischer Athlet und Autor. Dabei sprach er über seine Geschichte, die er auch in seinem Buch erzählt, welches als Buchpreis für die Gewinner der 10. Klasse vergeben wurde. Nach seiner Rede kam es zum aufregenden Teil für uns Schüler: Die Verleihung der Buchpreise. Nachdem diese und die Urkunden vergeben wurden, wurde zum Abschluss noch ein Lied gesungen und die Bücher der Zehntklässler von Andrea Lanfri signiert, womit ein aufregender Nachmittag schließlich zu Ende ging.

Text: Jona Symansky, 9a Fotos: Bank

Challenge of the week: Do your own tie!

Aus dem Unterricht…

Challenge of the week: Do your own tie!
Herausforderung der Woche: Binde deine eigene Krawatte!

Im Rahmen des Englischunterrichts erlernten die Schüler der Klasse 5b, wie man eine Krawatte bindet. Aber warum das bitte?
Gleichaltrige Kinder in vielen Schulen des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland tragen täglich eine Krawatte, weil sie Teil der Schuluniform ihrer jeweiligen Schule ist und dazu beiträgt, dass Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb einer Schulgemeinschaft entsteht. Also übten die Schüler fleißig das Binden des Knotens und trugen – zumindest für einen Tag – einen Schlips. Das Ergebnis kann sich sehen lassen …

Einige Schüler wollten das liebgewonnene modische Accessoire gar nicht mehr ablegen und behaupteten gar: „Ich trage morgen auch wieder eine Krawatte.“ Gesehen wurden am Folgetag jedoch keine Schüler mit Krawatte. Vermutlich lag das schlicht daran, dass die Väter ihre Halsbinder wieder zurückhaben und auch schick gekleidet zur Arbeit gehen wollten.

Text: C. Haist Bild: M. Surmund

Auf den Spuren der Römer in Offenburg

Auf die Spuren der Römer in Offenburg begaben sich die Lateinschülerinnen und -schüler der 5. Klassen am 28. Juni 2024 im Ritterhausmuseum.Ob alle Offenburger wissen, dass sie am Ort eines römischen Kastells leben? Nicht nur Spuren der Lagerbefestigung wurden in Offenburg gefunden, sondern auch Überreste von Thermen sowie ein Meilenstein, der an der Straße zum heutigen Straßburg – damals Argentorate genannt – stand.

Den Grabstein des römischen Zenturio Lucius kannten die Fünftklässler schon aus der Schule, denn eine Kopie steht in der Aula des Grimmels. Das wertvollste Stück in der Römerabteilung des Museums ist jedoch eine kleine Statue des Gottes Merkur aus massivem Silber. Wer den Götterboten, der auch Gott des Handels und der Diebe war, wohl in seinem Hausaltar stehen hatte?

Nach dem Infoteil ging es ans Töpfern: Jedes Kind stellte aus Ton eine eigene Schale mit Reliefmuster nach Art der Terra Sigillata her, die mit nach Hause genommen werden konnte.

Text & Fotos: Mehrgardt

Hier geht es zu Sonderausstellung im Ritterhausmuseum

Die Grimmels-Griechen bei den Pythischen Spielen in Freiburg

Am vergangenen Dienstag war es so weit:

Fünf Altgriechisch-Schüler:innen der Altgriechisch-AG und Herr Adler machten sich mit dem Zug auf den Weg zum Berthold-Gymnasium in Freiburg, um dort an den Pythischen Spielen teilzunehmen.

den Pythischen Spielen kommen Altgriechisch-Schüler:innen aus vielen verschiedenen südbadischen Schulen mit Altgriechisch-Angebot zusammen, um sich bei verschiedenen Programmpunkten kennenzulernen und auszutauschen. In diesem Jahr nahm auch zum ersten Mal das Grimmels mit seiner Altgriechisch-AG an diesen teil.

Nach dem herzlichen Empfang am Berthold-Gymnasium und der Einteilung in Kleingruppen für die Spiele durften wir den ersten Teil des bunt zusammengestellten Programms erleben. Nach einer Stärkung beim Mitagessen auf dem Pausenhof der Schule begann der zweite Teil der Pythischen Spiele für uns.

 Bei den Spielen kam der Spaß bei verschiedenen Logikrätseln, dem Anwenden eigener Griechisch-Kenntnisse beim Übersetzen mathematischer Texte, bis hin zu einer Weitsprung-Einheit, einem Musikprojekt zur Vertonung der ersten Zeile der ,,Odyssee“ und einer Nachstellung einer mythischen Szene nach Wahl mit realistischen Kostümen in Form eines Standbildes und vielen weiteren nicht zu kurz.

Wir als Griechisch-AG bedanken uns daher herzlich beim Berthold-Gymnasium für die Organisation dieses abwechslungsreichen Tages und natürlich auch bei Herrn Adler, der uns die Teilnahme daran erst ermöglicht hat.

Text: Jona Bahr Fotos: Add

Sokrates und Odysseus – Graecumsprüfungen 2022

Alle neun angetretenen Schülerinnen und Schüler aus unseren zehnten Klassen haben während des Abiturs ihr Graecum mit einem Schnitt von 1,8 bestanden.

In ihrer schriftlichen Prüfung Anfang Mai stellten sie unter Beweis, dass sie antike griechische Texte über den Philosophen Sokrates ins Deutsche übersetzen können, zwei Monate später forderte die mündliche Prüfung sie damit heraus, Ausschnitte aus Homers Odyssee im richtigen Rhythmus vorzulesen und zu übersetzen und über die Erlebnisse des Odysseus und Besonderheiten dieser berühmten Dichtung Bescheid zu wissen, das zu den ältesten Werken der europäischen Literatur gehört.

Allen sei hiermit gratuliert.

Text: Add Bilder: Leonie Mehrgardt

Zweimal Karlsruhe und zurück

Einen Ausflug ins Badische Landesmuseum durften zwei Latein-Gruppen mit ihren Lehrern Frau Sigrist, Herrn Fuhr und Frau Reinacher-Rießland unternehmen. Dabei ging es nach einer durch verschiedene Spiele kurzweiligen Zugfahrt mit der Klasse 6ac am 25.01. und der Klasse 8b am 27.01.22 nach Karlsruhe. Dort bekamen die Schülerinnen und Schüler eine Führung durch die antike (griechisch-römische) Sammlung und konnten ihre Kenntnisse zum Leben in der Antike und antiken Mythen aufbessern und erweitern. So wurde ihnen beispielsweise anhand einer im Meer gefundenen Statue gezeigt, dass die Statuen damals bunt bemalt waren. Dies ließ sich an erhaltenen Farbresten an dem Teil der Statue erkennen, der im Sand gesteckt hatte.

Die 6. Klasse durfte nach diesem Input-Teil selbst aktiv werden: Aufgabe war es, mithilfe vorgegebener Materialien und Tablets einen Stop-Motion-Film zu den Aufgaben des Herkules zu drehen. Alle machten sich begeistert an die Arbeit und stellten dabei auch Bilder-Rekorde auf, denn je mehr Bilder gemacht werden, desto flüssiger erscheinen die Bewegungen der Figuren oder desto besser ist ein Text lesbar. Die Ergebnisse waren und sind wirklich grandios und können im Folgenden bestaunt werden. Die Schülerinnen und Schüler haben die Antike wahrlich zum Leben erweckt!

Insgesamt ein sehr gelungener, wenn auch eisiger Ausflug nach Karlsruhe. Ich, Frau Sigrist, danke an dieser Stelle allen Lateinern für das tolle halbe Jahr Latein, es war wirklich schön.

Liebe Lateiner: Bleibt weiterhin so gut gelaunt und habt Spaß am Fach Latein!

Text: Sgr   Bilder: Fhr, Rnc, Sgr