Coding ohne Bildschirm – In den 5. und 6. Klassen sind die mit Unterstützung des Fördervereins angeschafften Coding-Sets von Matatalab endlich im Einsatz. Mit einem bewusst bildschirmfreien Programmierset und einem kleinen Roboter lösen die Schülerinnen und Schüler Aufgaben rund um eine spannende Drachenjagd – interaktiv und spielerisch.
Im Rahmen des Faches Informatik und Medienbildung (IuM) sammeln die Kinder dabei erste Erfahrungen im algorithmischen Denken: planen, ausprobieren, Fehler erkennen und Lösungen verbessern. Das macht allen nicht nur großen Spaß, sondern bildet auch eine wichtige Grundlage für das spätere Arbeiten mit „richtigen“ Programmiersprachen in höheren Klassenstufen.
Ein herzlicher Dank an dieser Stelle nochmals an unseren Förderverein, der dieses innovative Lernen durch eine großzügige Spende ermöglicht hat!
Am 23. Juni 2025 war es soweit: Die Klasse 7 des bilingualen Zugs durfte hinter die Kulissen von ARTE in Straßburg schauen – und das war alles andere als langweilig!
Nach einem freundlichen Empfang ging es mit Frau Blocher, der Kommunikationsbeauftragten, in einen Konferenzraum. Dort erfuhren wir, wie ARTE als deutsch-französischer Sender funktioniert und wie hier täglich Fernsehen gemacht wird – gemeinsam von zwei Ländern.
Dann ging’s richtig los: Wir durften verschiedene Abteilungen kennenlernen – von der Redaktion über Technik bis zu Maske und Garderobe. Super spannend, wie viele Menschen daran beteiligt sind, damit ein Beitrag später im Fernsehen landet.
Das absolute Highlight: Wir durften mit Moderatorin Magali Kreuzer eine Live-Aufzeichnung miterleben! Im Regieraum saßen wir direkt hinter den Profis und sahen, wie Kameras, Ton und Einspielungen perfekt aufeinander abgestimmt wurden. Die Spannung war spürbar – richtiges Live-Feeling!
Der Besuch bei ARTE war nicht nur informativ, sondern auch richtig cool. Fernsehen zu machen ist Teamarbeit – und wir waren mittendrin! Ein Nachmittag, den wir so schnell nicht vergessen.
Die NwT-Schüler*innen der Klassenstufe 9 des Grimmels fuhren dieses Jahr zum ersten Mal auf 1-wöchige NwT-Exkursion nach Karlsruhe. Auf dem Programm standen Kraftwerksführungen, der Besuch eines LKW-Werks, der Zoologische Garten, Technische Museen und das Zentrum für Kultur und Medien (ZKM). Spannend, interessant und ein bisschen anstrengend waren die Programmpunkte, die Stimmung in der Jugendherberge durchweg spitze! „Aber das müssen Sie nächstes Jahr unbedingt wieder machen!“ – so das Fazit der Teilnehmer*innen.
Diese Woche fand ein spannendes Projekt seinen Abschluss: der Zusammenbau zweier 3D-Drucker durch interessierte Schüler der Technik-AG. Die Bausätze des Modells MK-4 stammten von der renommierten Firma Prusa, einem Vorreiter in der Welt des 3D-Drucks.
3D-Drucker sind aus der modernen Welt der Konstruktion und Fertigung nicht mehr wegzudenken. Die Geräte erschaffen hochkomplexe Bauteile aus Kunststoffen, Metallen oder sogar Holzwerkstoffen – und sind dabei selbst höchst komplex aufgebaut. So etwas selbst zusammenzubauen – unmöglich! Wirklich?
Schüler der Technik-AG unter der Leitung von Herrn Schnirch nahmen die Herausforderung an und begannen Anfang des Schuljahres im Rahmen der AG mit dem Zusammenbau des 3D-Druckers. Der Bausatz, mit detaillierten Anleitungen versehen, ermöglichte den Schülern einen praxisnahen Einblick in das wundervolle Wirken und Werken eines 3D-Druckers.
Und daraus soll mal ein 3D-Drucker werden?
Kabelbinder sind schon mal da, die Kabel aber nicht ...
Es geht nur im Team - so eine komplexe Aufgabe kann man nicht alleine lösen.
Fertig! Es kann losgehen!
Hurra, er druckt!
Gemeinsam haben sie es geschafft: die Schüler der Technik-AG!
Der Zusammenbau erwies sich als lehrreiches Abenteuer, bei dem die Schüler nicht nur ihre handwerklichen Fähigkeiten schulten, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Funktionsweise des 3D-Drucks entwickelten. Nachdem der 3D-Drucker erfolgreich montiert war, eröffneten sich den Schülern nun zahlreiche Vorteile im Rahmen des Unterrichts. Die Option, Objekte aus verschiedenen Materialien und Formen zu drucken, ermöglicht es ihnen, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Von Prototypen für den Technikunterricht bis hin zu künstlerischen Projekten in Kunst – die Einsatzmöglichkeiten scheinen grenzenlos.
Ein weiterer Pluspunkt des Prusa 3D-Druckers ist die hohe Druckqualität und Präzision. Die Schüler sind begeistert von den feinen Details, die sie in ihren gedruckten Werken erreichen konnten. Dies förderte nicht nur ihre technischen Fähigkeiten, sondern auch ihre Frustrationstoleranz und ihre Fähigkeit zur Problemlösung, wenn es darum ging, die optimalen Druckeinstellungen zu finden.
Insgesamt war der Zusammenbau und die erfolgreiche Nutzung des Prusa 3D-Druckers eine bereichernde Erfahrung für die Schüler. Der 3D-Drucker erweist sich somit nicht nur als Werkzeug für die Schule, sondern auch als Sprungbrett für die Entfaltung der Talente und Innovationen der nächsten Generation.
Text und Bilder: snh
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