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Erneut exzellente Englischkenntnisse extern zertifiziert! Erfolgreiche Teilnahme am Cambridge Advanced Certificate of English (CAE)

Wir gratulieren unserer Schülerin Maria Moser aus der Klasse 12, die sich erfolgreich einer Englischprüfung der University of Cambridge unterzogen und diese mit großem Erfolg bestanden hat.

Das Cambridge Advanced Certificate of English (CAE) bescheinigt Englischkenntnisse für hohe Ansprüche in Studium und Beruf und es berechtigt zum sprachlichen Zugang zu den meisten englischsprachigen Universitäten weltweit.

In einer klassenübergreifenden Arbeitsgemeinschaft konnten sich Schülerinnen und Schüler am Grimmels auf diese anspruchsvolle Sprachprüfung mit ihren besonderen Aufgabenformaten in den Bereichen Reading, Writing, Listening, Speaking und Use of English (Grammar and Vocabulary) vorbereiten. Herr Haist leitete diese AG, in der es nicht nur um die Erweiterung sprachlicher Kenntnisse, sondern auch um deren Anwendung in neuen Sach- und Themenbereichen ging. Weiterhin erwarben die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse über Land und Leute, Geschichte, Politik und Alltagsleben im englischen Sprachraum.

Die Examina fanden im Juli 2023 an zwei Tagen an der VHS Offenburg statt, die als externes Testzentrum für die Cambridge-Prüfungen zugelassen ist. Die Korrektur und Bewertung erfolgte durch eine Abteilung der University Cambridge. Unsere Schülerin Maria Moser erreichte dabei eine so hohe Punktzahl, dass ihr das höchste Sprachniveau, das Cambridge Certificate of English: Proficiency (CPE, Niveau C2) zuerkannt wurde.

Wir gratulieren Maria zu ihrem tollen Erfolg!

Die AG „Cambridge Advanced“ bei Herrn Haist findet auch in diesem Schuljahr statt: freitags in den A-Wochen von 14-15.30 Uhr.

 

Text & Foto: Grimmels

Frisches Grün für den Schulgarten

Mit Spaten, Astscheren  und Schaufeln ausgerüstet nutzten die Mitglieder der Garten-AG das schöne Wetter der letzten Septemberwoche für Arbeiten im Schulgarten. Die Grimmels-SMV hatte der ehemaligen Schulleiterin Self-Prédhumeau einen Strauch geschenkt. Das „Self-Bäumchen“ wurde nun feierlich eingepflanzt und wird in den kommenden Jahren mit Blüten im Frühling Insekten anlocken und die SchülerInnen mit einer bunten Herbstfärbung erfreuen.

Das Kräuterbeet hat sich in den trockenen und warmen Sommerwochen prächtig entwickelt. Die starken Zuwächse mussten zurückgeschnitten werden. Eingehüllt in den aromatischen Duft von Rosmarin, Thymian und Salbei hatte die Garten-AG viel Spaß beim Pflanzen und Pflegen. Eine ausgedehnte Pause in der Sonne durfte natürlich auch nicht fehlen.

 

Text & Bilder: Rsn

Sportexkursion Oberstdorf

Am 21.07.2023 ging es für uns, den Sport LK der Js1, begleitet von Herr Plersch und Frau Flämig mit dem Zug nach Oberstdorf. Von Offenburg ging es nach Ulm, wo wir eine kleine Pause machten, um anschließend in den Zug nach Oberstdorf zu steigen. In Oberstdorf am Bahnhof angelangt machten wir erstmal ein Gruppenbild und fuhren dann mit dem Bus zur Jugendherberge, wo uns der Herbergsvater schon erwartete. Er erklärte uns schnell die wichtigsten Regeln und schon ging es hinauf in die Zimmer. Danach wanderten wir in die Breitachklamm und erkundeten diese, was sehr spannend war. Zurück in der Jugendherberge gab es wie jeden Abend ein leckeres Abendessen. Nach dem Abendessen gab es wie jeden Abend ein wunderbares Abendprogramm gestaltet von verschiedenen 3er Gruppen. Werwolf wurde auch fleißig gespielt und war meistens sehr amüsant.

Am nächsten Tag stand eine große Wanderung an. Diese führte uns vorbei am Freibergsee und an der Skiflugschanze, an welchen wir jeweils eine kleine Pause machten. Dann wanderten wir weiter, manchmal etwas steilere und manchmal etwas flachere Wege entlang und da waren wir dann endlich auf dem Söllereck angekommen. Dort spendierte Herr Plersch uns allen etwas zu trinken. Anschließend ging es für alle wieder den Berg hinab und ab zur Rodelbahn mit der wir alle unter dem Motto „Wer bremst verliert“ eine Runde gefahren sind. Zurück in der Jugendherberge angekommen waren wir alle sehr k.o., doch das hielt uns nicht davon ab, wie fast jeden Abend alle zusammen eine Runde Rundlauf zu spielen. Am nächsten Morgen aßen wir mit aller Genüßlichkeit unser leckeres Frühstück und machten uns dann auf den Weg zur Bushaltestelle, von der aus wir zu einem Übungskletttersteig in Österreich fuhren. Dort erwarteten uns zwei nette Kletterführer, die uns in zwei Gruppen aufgeteilt erklärten, wie es auf dem Klettersteig ablaufen wird. Nachdem alle den ersten Übungsklettersteig erfolgreich überstanden hatten, durften wir uns noch abseilen, was für manche mehr und andere weniger erschreckend war. Nach einer kleinen Pause ging es dann los auf den richtigen Klettersteig. Während wir beim klettern waren hörten wir bayrische Musik spielen, die wirklich sehr schön war. Auch Kühe hörten wir ganz oft mit ihren Glocken klingeln. Als wir alle erfolgreich und heil auf dem Berg oben angekommen waren wurden einige Beweisfotos gemacht und schon ging es wieder runter. Da wir noch etwas Zeit hatten machten wir noch eine mini Wanderung auf einen kleineren Nachbarberg und stärkten uns anschließend im Bergcafe. Wie jeden Abend wurde dann anschließend nach dem Abendessen in der Jugendherberge noch etwas Freizeit genossen, die wir mit Federball, Basketball, Rundlauf und Volleyball spielen verbrachten. Der nächste Tag war für alle wirklich sehr aufregend denn es ging zum Canyoning. Wir wurden an der Jugendherberge mit einem Bus abgeholt, der uns bis zu den Canyonauten gebracht hat. Dort angekommen bekamen wir alle einen Neoprenanzug, Schuhe und einen Helm und machten uns dann auf den Weg zu dem Fluss, indem wir anschließend von Steinen runter sprangen oder auch rutschten, was uns allen rießigen Spaß machte. Zum großen Highlight dieses Tages wurde aber die riesige Wasserrutsche die aus einem Felsen bestand. Zurück in der Jugendherberge hatten wir alle zusammen beschloßen uns die innenstadt von Oberstdorf anzuschauen und brachen somit mit dem Bus auf, in die Stadt. Dort bildeten wir Gruppen und erkundeten die Stadt. Da dies der letzte Abend war durften wir uns jeder, in der Jugendherberge, eine Flasche Bier oder Wein kaufen und diese verkosten. Zusammen mit Herr Plersch und Frau Flämig spielten wir dann noch Spiele und ließen den Abend ausklingen. Am nächsten Tag hieß es dann Abschied von Oberstdorf nehmen und zurück nach Offenburg zu fahren. Auch die Rückfahrt brachte uns einen Zwischenstopp in Mannheim ein, bis es dann endlich in den Zug nach Offenburg ging. In Offenburg angekommen verabschiedeten wir uns alle und gingen nach Hause.

Ein großer Dank geht außerdem an den Förderverein des Grimmelshausen Gymnasiums, welcher uns bei der Finanzierung unterstützte.

Text: Lara Andreatta JS2

Gemeinsames Sommerkonzert – Bitte mehr davon!

Es war ein Abend zum Träumen. Ein Abend zum Sich-Verzaubern-Lassen. Und auch und vielleicht vor allen Dingen: ein Abend der Hoffnung. Denn endlich spielen sie wieder! Nach den Jahren der Pandemie, die den Kulturbetrieb lahmlegte und den Orchestern und Chören wertvolle Entwicklungsschritte und den jungen Menschen die wunderbaren Erlebnisse des gemeinsamen Musizierens nahm, war es beglückend zu sehen, wie viel talentierte und motivierte Schülerinnen und Schüler der Klosterschule „Unserer Lieben Frau“ und des Grimmelshausen-Gymnasiums die Kirche und unsere Herzen zum Klingen brachten.

Die Harmonie lag dabei nicht nur in den Tönen, sondern auch im Rahmen der Veranstaltung. Denn zum ersten Mal traten die Orchester und Chöre beider Schulen gemeinsam auf. Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Klosterschule wagte man dieses Projekt – und wie sehr hatte es sich gelohnt!

Den Auftakt machte Philipp Wink (Klasse 11) an der Orgel mit einem Auszug aus John Stanleys Voluntary in G op. 7/9. Der Ton war hiermit gesetzt. Die Vorfreude auf das, was noch kommen würde, stieg. Es folgte das Kammerorchester der Klosterschulen unter der Leitung von Sebastian Klemm mit Stücken von Harold Arlen (Somewhere Over The Rainbow), Astor Piazolla (Tanguango) und das Klezmer 7 Uhr 40. Die wunderschönen Arrangements wurden von den jungen Musikern gekonnt umgesetzt.

An das hohe Niveau schloss das Orchester des Grimmelshausen-Gymnasiums unter der Leitung von Angela Bruder-May nahtlos an. Die feine Stückauswahl forderte dabei nicht nur die tollen Musiker, sondern entführte die Zuhörer auch in die feierlichen barocken Klänge (Charpentiers Prélude aus Te Deum; Purcells Rondeau und Aire), um schließlich im fulminanten Pomp and Circumstances von Edward Elgar sein Finale zu finden.

Nun endlich war der Zeitpunkt der Vereinigung gekommen. Unter der Leitung von Erwin Meyer ließen die Chöre beider Schulen ihre Stimmen erklingen. Und wie hätte es schöner beginnen können als mit der Aufforderung Come Let Us Sing von Tore W. Aas. Diese Aufforderung stand stellvertretend für den Abend, für die Lust auf Musik, für die Lust am Musizieren und Singen. Und so ebbten die Stimmen auf und ab. Wurden vielstimmig, einstimmig. Waren kraftvoll und feinfühlig und rissen die Zuhörer mit in ein Meer aus leidenschaftlichen Wellen voller Frohsinn und Optimismus. Shine Your Light und Philip Doddridges Gospelklassiker O Happy Day drückten die Stimmung aus, in welche die Kirche Dank des Gesangs getaucht wurde.

Den Abschluss und Höhepunkt bildete schließlich die Zusammenführung aller Musiker in Charles Gounods Messe brève No. 7 aux chapelles. Das Zusammenspiel aus Chor und Orchester war außerordentlich und – gerade in Anbetracht des jungen Alters – auf vielversprechendem Niveau. Dirk Scheerer leitete dieses krönende Finale, das vom Publikum mit Standing Ovations bedacht wurde.

Am Ende bleibt nur, allen Beteiligten Danke zu sagen, für einen wundervollen Abend, für die Lust auf mehr, die in einem geweckt wurde. Bitte mehr davon!

 

Text: Wth Fotos: Brm

,,(E)state Zusammen“ – Spannende Tage in Rom

Text & Bilder: Madeleine Zöller (Basisfach Italienisch)

Vom 28.06 bis zum 02.07 fand das Italienisch-deutsche Jugendaustauschprojekt ,,(E)state Zusammen‘‘ in Rom statt, an dem insgesamt 16 junge Menschen zwischen 18 und 23 Jahren aus beiden Ländern teilgenommen haben und welches von dem Büro ,,ViaVai „organisiert wurde. Das zentrale Thema, mit dem wir uns beschäftigt haben, war die koloniale Vergangenheit der beiden ehemals europäischen Kolonialmächte im Bezug auf die heutige Zeit und deren rassistische Strukturen sowie unsere Verantwortung gegenüber den Menschen aus den ehemaligen Kolonialgebieten. Dies haben wir in Gruppen durch Erarbeitung von Texten, durch einen Museumsbesuch, durch ein Zoommeeting mit dem ersten afro-deutschen Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby, durch den Besuch eines aus Somalien Geflüchteten Journalisten und durch einen ständigen Dialog geschafft. Die Treffen und arbeitsamen sowie kreativen Stunden haben wir in den Gemeinschaftsräumen des Hostels und im Goethe-Institut verbracht. Doch auch wenn dies alles auf den ersten Blick als mit Arbeit gefüllt und vielleicht trocken wirkt, kam der Spaß zu keinem Zeitpunkt zu kurz. Der Tag war von vorne bis hinten interessant und ansprechend gestaltet sowie von viel Gelächter und Humor geprägt. Am schönsten war definitiv die Gruppendynamik und der Fakt, dass man nach so kurzer Zeit schon zu einer richtigen Familie geworden ist. Freundschaften und Kontakte wurden geknüpft und werden hoffentlich auf lange Sicht hin halten; der gemeinsame Trip in die Toskana im nächsten Jahr ist bereits in Planung. Die fünf Tage in Rom zählen definitiv zu den bereicherndsten, inspirierendsten und schönsten Tagen meines bisherigen Lebens. Nicht nur konnte ich mein Italienisch weiter verbessern, welches mich bereits erstaunlich gut zurechtkommen hat lassen, sondern auch mit so vielen inspirierenden und unglaublich sympathischen Menschen ins Gespräch kommen und Freundschaften schließen, welche mir neue Türen eröffnet haben und dies auch noch in Zukunft tun werden. Untergebracht waren wir in einem modernen und super schönen Hostel namens ,,Ostello Bello‘‘ in der Nähe des Kolosseums, in welchem wir bei abendlicher Live-Musik oder Karaoke eine wunderschöne, ausgelassene und unvergessliche Zeit verbracht haben. Doch auch die allabendliche Besuche in Restaurants in den verschiedensten Vierteln der von Lichtern erhellten Stadt, haben zu Späßen während dem Genuss der guten italienischen Küche geführt.
Auch die anfänglichen Zweifel im Bezug auf die Bewältigung der Reise oder die Verständigung haben sich direkt nach der Ankunft gelegt. Selten habe ich mich an einem Ort, in einer Gruppe und in einer Sprache so wohl gefühlt. Folglich kann ich jedem nur von Herzen dazu raten, den Mut zu haben, eine solche Erfahrung zu machen, am Besten ohne sich groß Gedanken zu machen!

 

Logo: https://buero-viavai.eu

 

Die Grimmels BigBand im Europapark

Für den 21. Juni, den längsten Tag, hatte die BigBand des Grimmelhausen-Gymnasiums den Zuschlag erhalten, im Rahmen des „Euromusique 2023“ im Europapark spielen zu dürfen. Das Konzert in zentraler Lage auf der Europaparkbühne hiner dem deutschen Themenbereich gestaltete sie zusammen mit der Jugendkapelle Zwiefalten und dem Schlagzeugensemble der Musikschule Binningen-Bottmingen aus der Schweiz.

Die Idee hinter dem „Euromusique“ ist, dass Musikensembles von Jugendlichen jeglicher Institutionen einen Tag im Park verbringen und sich gegenseitig ihre Programme vorspielen. Die BigBand spielte Auszüge aus ihrem diesjährigen Programm modernerer und klassischer Bearbeitungen aus dem Jazz- und Popbereich. Als gemeinsames Stück aller Ensembles erklang der Klassiker „Rock around the clock“. Daneben wurde allen teilnehmenden Ensembles zur Eröffnung des Tages ein Songcontest geboten, außerdem stand freie Zeit für die zahlreichen Fahrgeschäfte zur Verfügung, so dass auch der reine Spaß nicht zu kurz kam.

Text & Bilder: Fachschaft Musik

 

Theaterpreis für Richard und Rosa!

Das Stück „Richard und Rosa“ der Jungen Theaterakademie Offenburg erhält den Landesamateurtheaterpreis 2023.

Ralf Burgmaier, Badische Zeitung vom 7. Juni 2023

Einer von sieben Landesamateurtheaterpreisen Baden-Württemberg 2023 geht an die Junge Theaterakademie Offenburg für ihr aus einem Offenburger Schicksal entwickeltes Theaterstück „Richard und Rosa“. Das Stück, das auf dem Briefwechsel von Richard Mundinger, Braumeister und Offenburger Nazi der ersten Stunde, und der Volksschullehrerin Rosa Raber aus Mannheim, Tochter einer jüdischen Mutter und eines arischen Vaters, basiert, hatte im September 2021 seine gefeierte Premiere in der Offenburger Reithalle. Mundingers von der Nazi-Ideologie kriminalisierte Liebe zu Rosa Raber hatte ihm die Augen geöffnet und noch während des Krieges auf Distanz zum Nationalsozialismus gehen lassen. „Dem Publikum stockte der Atem“, schrieb BZ-Kritikerin Susanne Kerkovius seinerzeit über die Premiere.

122 Bewerbungen sind eingegangen

122 Bewerbungen sind laut Landesministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst für den Landesamateurtheaterpreis 2023 eingegangen. Bewerben konnten sich alle außerberuflichen Ensembles der darstellenden Kunst in Baden-Württemberg, deren Produktionen zwischen April 2021 und Ende März 2023 Premiere hatten. Die ausgezeichneten Inszenierungen werden in einem Preisträgerfestival in Pforzheim gezeigt. Preisverleihung ist dort am 5. November.

Das Stück „Richard und Rosa“ wurde aus dem überlieferten Briefwechsel der beiden Protagonisten von Paul Barone, Leiter der Theaterakademie und Lehrer am Grimmelshausen-Gymnasium, sowie von Gabi Knittel und den schauspielenden Mitgliedern der Theaterakademie entwickelt. In die Regie teilten sich Barone sowie Patrick Labiche und Stephanie Scherer.

Höhepunkt der zehnjährigen Aufbauarbeit

Paul Barone zeigte sich auf Anfrage glücklich über die Auszeichnung. Der Ansatz, die Stücke der Theaterakademie gemeinsam mit den jugendlichen Schauspielerinnen und Schauspielern zu entwickeln, habe mit „Richard und Rosa“ einen ersten Höhepunkt der in diesem Jahr zehnjährigen Aufbauarbeit der Theaterakademie erreicht. Der Stoff um eine Offenburger Liebe, die die grausame Ideologie ihrer Zeit überwindet, habe ein großes Identifikationspotenzial für die Mitwirkenden und eine Reichweite weit über die Schulgemeinschaft hinaus entwickelt.

 

Text & Bilder: Junge Theaterakademie

https://jungetheaterakademieoffenburg.wordpress.com/2023/06/09/theaterpreis-fur-richard-und-rosa/

Riesenapplaus für die junge Theaterakademie!

 „Vision Demokratie – Wo kann Heimat Freiheit sein?“ Dieser Frage ging die Junge Theaterakademie im Salmen nach.

Juliana Eiland-Jung, Badische Zeitung vom 15. Mai 2023

Ziemlich spannend machte es die Junge Theaterakademie im Salmen, bis die Präsentation der im vergangenen Jahr entstandenen Filme begann. Am Rand der Bühne sitzen Paul Barone und Constanze Armbrecht traulich beieinander und warten mit dem Publikum auf die jungen Moderatoren, deren etwas verzögerter Auftritt zwar ungeplant, aber sehr wirkungsvoll den zweistündigen Abend unter dem Motto „Vision Demokratie – Wo kann Heimat Freiheit sein?“ einleitete.

In diese Fragestellung wurde mit einem kleinen gespielten Dialog zwischen Theatermann Barone, Volkshochschul-Leiterin Armbrecht und den moderierenden Jugendlichen unterhaltsam eingeführt, bevor die filmische Dokumentation der vor ziemlich genau einem Jahr aufgeführten Performance auf dem Kulturforum gezeigt wurde. Die Geschichte des Areals, der Wandel von der militärischen Nutzung zur zivilen, von der „Erbfeindschaft“ mit Frankreich zu nachbarschaftlichen Beziehungen, wurde choreografisch und musikalisch mit mehr als hundert Mitwirkenden inszeniert. Besonderheit bei der Filmpremiere war die Beteiligung der neuen Unterstufen-Theater-AG der Jungen Theaterakademie, die vor der Leinwand, zum Teil parallel zum Film, zum Teil vor eingefrorenen Szenen, spielten und Berichte von Kriegserfahrungen der eigenen Vorfahren deklamierten.

Schon der erste Auftritt, als die 20 Kinder mit stampfenden Schritten in den Saal kamen, war effektvoll und stimmig, ebenso der mit drehenden Armen inszenierte Rundlauf um das zahlreich erschienene Publikum. Jonathan Borofskys „Freiheit“ wird so nicht nur im Film, sondern auch im Salmen wieder einmal ästhetische Inspiration und Ankerpunkt der Identifikation mit den Zielen der „Entschiedenen Freunde der Verfassung“. Nach der Pause lernt das Publikum die Verhaltensregeln der Waschbären-Klasse der Georg-Monsch-Schule kennen. Die Drittklässler setzen die Regeln zum Umgang miteinander in witzigen kleinen Szenen um, in denen sie das falsche dem gewünschten Verhalten gegenüberstellen.

Im insgesamt eher ernsten Filmabend war dieser Beitrag, der bereits auf dem Online-Portal des Baukasten Demokratie zu sehen ist, eine sehr nette Auflockerung. In einer der Regeln geht es um die richtige Müllentsorgung – ein Thema, das im Film „Versunken im Meer des Mülls“ ausführlich künstlerisch verhandelt wird.

Dokumentiert werden eine Ausstellung mit Performance-Elementen, die in Kooperation der jungen Theaterakademie mit der VHS entstanden ist. Ein weiterer Film zeigt die aufwändigen Kostüme, die die junge Theaterakademie für ihre Teilnahme am Freiheitsfest im vergangenen Herbst spazieren führte. Mit viel Liebe zum Detail werden die Uniformen und Rüschenkleider präsentiert, und auch die filmischen Möglichkeiten von Überblendung, Nahaufnahme, Stills und Schleifen.

Der Abend endet mit dem Trailer der Jungen Theaterakademie, an der verschiedene Schulen beteiligt sind. Und mit einem Riesenapplaus für alle Beteiligten, allen voran Drehbuch-Autor Zaid Ghasib sowie Cornelia und Paul Barone.

Text: Junge Theaterakademie Fotos: Lennard Kohlmann

https://baukasten-demokratie.de/2023/05/24/effektvoll-stimmig-und-mit-riesenapplaus-belohnt/

Grimmels-Theater auf großer Leinwand!

Das neueste Projekt „Ein Sommernachtstraum“ der Theater-AG unter Leitung von H. Haaser findet im Januar einen außergewöhnlichen Abschluss. Zum ersten Mal wird ein Theater-Projekt im Forum Kino gezeigt. Diese Partnerschaft von Kino und Schule ist in dieser Form noch nie dagewesen!

Da die geplanten Aufführungen wegen der Corona-Beschränkungen seit 2020 immer wieder verschoben werden mussten, entschlossen sich die Mitglieder der Theater-AG zu dem ungewöhlichen und mutigen Schritt den Sommernachtstraum zu verfilmen. Gemeinsam mit Werner Harter (Filmkiste Ohlsbach) wurde an vielen Wochenenden und unterschiedlichen Orten gedreht. Dabei hielten auch ehemalige SchülerInnen der Theater-AG ihre Treue und engagierten sich neben Studium und Ausbildung weiter für das Gelingen ihres Theaterprojektes (siehe auch: Dreharbeiten im Wald: Sommernachtstraum). Mit Unterstützung des Fördervereins des Grimmelshausen-Gymnasiums, der Volksbank, der Sparkasse Offenburg/Ortenau und der VHS Offenburg konnte das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden.  Lasst Euch und lassen Sie sich am 19.01.2023 und 22.01.2023 im Forum Kino von einer einmaligen Fassung des Sommernachtstraums verzaubern! Der Vorverkauf beginnt am 02.01.2023.

 

 

Text: Rsn Bild: Haaser

 

Zeitzeugenlesung mit Eva Mendelsson

Am 20. Mai 2002 hielt die Holocaust-Überlebende Eva Mendelsson eine bewegende Zeitzeugenlesung für die Jahrgangsstufe 1. Zuvor hatte sie am 9. Mai im Salmen das Bundesverdienstkreuz für ihre Erinnerungsarbeit an Schulen erhalten:

Am Freitag, den 20. Mai besuchte uns Eva Mendelsson und erzählte uns, der Jahrgangsstufe 1, ihre Lebensgeschichte. Sie ist mit 91 Jahren die einzige noch lebende Zeitzeugin der damaligen jüdischen Gemeinde Offenburgs. Nach der Reichsprogromnacht, die sie als Kind miterlebt hat, musste ihr Vater nach England fliehen. Sie selber wurde 1941 nach Gurs deportiert und fand über viele Umwege nach dem Krieg wieder zu ihrem Vater zurück. Trotz ihrer traumatischen Erlebnisse strahlt sie Lebensfreude aus.

Ihre Rede hat uns sehr mitgenommen und beeindruckt. Sie legte uns die Botschaft „Seid keine Mitläufer, zieht euer eigenes Ding durch!“ ans Herz.

Text: Basiskurs Deutsch der Jahrgangsstufe 1 Bild: Bne