Zum Hauptinhalt springen

Vorbereitungstag der Zehner auf das Sozialpraktikum

Im Zuge der diesjährigen Methodentage gab es für uns 10er am 28.09.2023 einen Vorbereitungstag für das, zum ersten Mal am Grimmels stattfindende, Sozialpraktikum.
Gegen 7:45 Uhr wurden wir und die 14 Expert*innen aus fünf verschieden Bereichen sozialer Arbeit durch den kommissarischen Schulleiter Herr Haist begrüßt. Frau Lienhard, die den Vorbereitungstag organisierte, stellte uns alle Experten-Teams vor. Danach ging es in die zuvor eingeteilten Kleingruppen, welche jeweils von einer Lehrkraft begleitet wurden.
Die fünf verschiedenen Experten-Teams hatten jeweils 50 Minuten Zeit, um ihren Arbeitsbereich vorzustellen und auf unsere Fragen einzugehen.

Der Schulkindergarten des SBBZ (Reha Südwest) kam mit einem fünfköpfigen Team zu uns, um über die Arbeit mit körperbehinderten Kindern zu berichten: Herr Bruker als Leiter der Einrichtung, Frau Franke als Physiotherapeutin, Frau Bierzeit aus der Personalabteilung und zwei FSJler. Wie ein Arbeitsalltag im Schulkindergarten abläuft, wurde uns in einer Präsentation sowie mittels einigem Anschauungsmaterial lebhaft vor Augen geführt.

Auch Frau Dornheim und Frau Kreischer vom Verein „Leben mit Behinderung“ berichteten lebhaft von ihrem Arbeitsalltag im Haus Damasina (Schutterwald), in dem erwachsene, größtenteils mehrfach behinderte Menschen betreut werden. Sie arbeiten dort als Hausleitung bzw. Heilerziehungspflegerin.

Frau Erb vom ASB (Arbeiter-Samariter-Bund) Südbaden stellte  uns den Bereich „Arbeit mit Senioren“ vor.  Sie erklärte uns, welche Eigenschaften man für die Altenpflege mitbringen und ließ uns am Ende eine Insulin-Spritze verabreichen – als „Testperson“ diente eine Kiwi.

Als ein weiteres Experten-Team waren zwei Herren der Jugendhilfe da: Herr Frei vom Jugendamt und Herr Rössler von der Jugendhilfe Offenburg. Die beiden erklärten uns, wie die Zusammenarbeit zwischen Jugendamt und Jugendhilfe aufgebaut ist. Diese Station war für uns besonders interessant, weil die Klienten der Jugendhilfe etwa in unserem Alter sind und wir uns deshalb die geschilderten Fälle auch gut vorstellen konnten.

Auch die Akademie² für Pflege und Gesundheit war durch drei Mitarbeiter vertreten: Frau Broszeit, Herr Heck und eine Auszubildende. An der Akademie 2 werden Pflegekräfte für Krankenhäuser und Pflegeheime ausgebildet.

Abschließend lässt sich sagen, dass uns dieser Tag auf der Suche nach einer geeigneten Praktikumsstelle wirklich weitergeholfen hat. Wir hatten viele gute Gespräche mit den Expert*innen, die uns all unsere offenen Fragen beantworten konnten. Vor allem haben wir gelernt, dass Empathie, Rücksichtnahme und Offenheit sehr wichtige Voraussetzungen in den sozialen Berufen sind.

Text: Romy Kohnle, Alexandra Bilger (10a) Bilder: Lnh 

Probentage in Bad Rotenfels

Die Theater AG hat drei intensive und motivierende Probentage in Bad Rotenfels verbracht. Bad Rotenfels bot mit seinem besonderen Ambiente und den Proberäumen optimale Bedingungen, um für das neue Stück „Artus“ zu proben.

  • Premiere von „Artus“ ist am 23.11.2023 um 19 Uhr in der Reithalle.
  • Weitere Aufführungen finden am 24.11.2023 sowie am 25.11.2023  jeweils um 19 Uhr in der Reithalle statt.
Wir freuen uns auf Sie!
 

Die SMV packt an: Grimmels-Labyrinth in neuen Farben!

Unsere SMV packte diese Woche Farbe und Streichutensilien aus und verpasste dem Schulhoflabyrinth einen frischen Anstrich. Klaus Herrmann und eine 8. Klasse hatte das Labyrinth 1997 in leuchtendem Gelb auf dem Schulhof aufgezeichnet. Durch viele Schülerfüße abgenutzt und gerne bespielt hatten die Linien eine Auffrischung dringend nötig. In Grimmels-Rot und mit dem Logo im Zentrum sieht unser Labyrinth sogar noch besser aus als zuvor.

Text: Rsn Bilder: Plr, Rsn

Einführung des Sozialpraktikums am Grimmelshausen-Gymnasium: Referent*innen stellen ihre Einrichtungen vor

„Ob sich meine Einstellung zum Thema Tod durch meine Arbeit in der Pflege geändert hat?“ Andreas Heck von der Offenburger „Akademie hoch 2“ zögert kurz. Und antwortet dann: „Sie konnte sich nicht ändern. Ich hatte vorher keine.“ Dass man in sozialen Tätigkeiten mit existentiellen Fragen aller Art konfrontiert wird, hat vielleicht mit dazu geführt, dass das zu diesem Schuljahr neu eingeführte Sozialpraktikum am Grimmelshausen-Gymnasium im Verantwortungsbereich der Fachschaften Religion und Ethik angesiedelt wurde, wo man sich ja mit grundlegenden Lebensfragen (und Sterbensfragen) befasst. So liegt auch die Leitung des Sozialpraktikums bei der katholischen Religionslehrerin Frau Lienhard. Anfang 2024 werden die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen in einer sozialen Einrichtung ihrer Wahl ein Sozialpraktikum ablegen. Und dabei geht es nicht in erster Linie um Berufsorientierung. Vielmehr liegt der Fokus auf der Begegnung und Beziehungsaufnahme mit Menschen, die in irgendeiner Weise Unterstützung brauchen und die im schulischen und außerschulischen Alltag der Schüler, wenn überhaupt, eher selten vorkommen. Solche Begegnungen sensibilisieren für die Not anderer ebenso wie sie Erkenntnisse über eigene Stärken und Schwächen, Interessen und Abneigungen ermöglichen. Und Erfahrungen an anderen Schulen zeigen: Nicht selten öffnet ein solches Praktikum einem die Augen dafür, dass die angeblich Bedürftigen einem etwas voraushaben und dass man in puncto Lebensfreude und Dankbarkeit einiges von ihnen lernen kann.
Um einen ersten Einblick in die Tätigkeit in sozialen Einrichtungen der Region zu erhalten und darin, wie ein Sozialpraktikum dort konkret abläuft – dafür hatte Frau Lienhard die Zehntklässler im Rahmen der schulischen Methodentage am Donnerstag, den 28.9.23, zu einer Expertenrunde im Grimmelshausen-Gymnasium eingeladen. Insgesamt 14 Referentinnen und Referenten aus fünf unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen stellten ihre Arbeit und die Praktikumsbedingungen in ihren Einrichtungen den Schülergruppen vor – und dies nicht nur theoretisch.So hatten die Referenten des Offenburger Schulkindergarten praktisch anfassbare Gegenständen mitgebracht wie Knetbälle und eine um den Nacken legbare Spielschlange, und die Grimmelsschüler überzeugten sich selbst davon, dass diese eine beruhigende und entlastende Wirkung zeigen. Bei Frau Erb vom ASB Südbaden übten die Grimmelsschüler, eine Insulinspritze zu verabreichen, natürlich nicht am Menschen – sondern an einer Kiwi! Und dabei zeigten einige Zehntklässler besondere Fertigkeiten, die im schulischen Kontext eher nicht vorkommen. Beim Sozialpraktikum in der Langzeitpflege von Senioren im Erika-Zürcher-Haus (Meißenheim) wird es aber nicht Aufgabe der Zehntklässler sein, Spritzen zu geben, sondern Zeit mit den Senioren zu verbringen.
Weniger praktisch, doch nicht weniger intensiv ging es in den anderen vorgestellten Bereichen, „Leben mit Behinderung“, „Jugendhilfe“ und „Pflegeberufe“, zu. Die Referentinnen vom Haus Damasina in Schutterwald gaben authentisch Zeugnis vom Umgang mit Menschen mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung. Mit den Referenten der Jugendhilfe, Herrn Rössler von der Jugendberufshilfe und Herrn Frei vom Jugendamt, entspann sich ein lebhaftes und persönliches Gespräch, in dem die Schüler unter anderem wissen wollten, ob bei dieser Tätigkeit die Privatsphäre der „betreuten“ Jugendlichen und die der Sozialarbeiter gewahrt werde und wie die Sozialarbeiter mit Frust bei der Arbeit umgehen. Hier wie auch bei allen anderen vorgestellten Tätigkeitsfeldern wurde deutlich, dass Einfühlungsvermögen eine Grundvoraussetzung für die soziale Arbeit ist. Ebenso wichtig sind, so betonte Herr Frei vom Jugendamt, gerade im Bereich der Jugendhilfe Teamfähigkeit sowie Standfestigkeit, die eigene Position vor dem Jugendlichen wie auch vor Eltern zu vertreten. Denn im Fokus der Jugendhilfe stehe das Wohl des/der Jugendlichen. Zu ermitteln, worin dieses genau besteht, sei Aufgabe nicht eines einzigen Helfers, sondern eines gesamten Teams aus Fachkräften in der Jugendhilfe. Und deren Position kann immer mal wieder auch konträr zu eigenen Wünschen der Jugendlichen und/oder ihrer Eltern sein.
Um auf die eingangs gestellte Frage zurückzukommen: Ob sich durch das Sozialpraktikum die Einstellung der Grimmelsschüler zu grundlegenden Lebensfragen ändern wird, mag dahin gestellt sein. Es bleibt aber zu hoffen, dass die Jugendlichen durch ihren Einsatz in einer sozialen Einrichtung angeregt werden, sich mit existentiellen Fragen auseinanderzusetzen und wie Herr Heck überhaupt eine Einstellung dazu zu entwickeln.

Eindrücke der Methodentage zum Sozialpraktikum 2024: Einrichtungen stellen sich vor.

 

Text: Veronika Burth

Bilder: Brt & Lnh

„Sei du selbst die Veränderung!“

Wochenend-Auftaktveranstaltung des Projekts „Alle für EINE Welt“ in Köln

Vier Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-11 reisten am Wochenende vom 22.-24. September zusammen mit dem Lehrer Erwin Meyer an den Mittelrhein, um an der diesjährigen Auftaktveranstaltung des Projekts und Schulwettbewerbs „Alle für EINE Welt“ in Köln teilzunehmen. Veranstaltet wurde diese Veranstaltung von der Organisation „Engagement Global“ in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit. Der Schulwettbewerb steht in diesem Jahr unter dem Motto „Globaler Kurswechsel: Sei du selbst die Veränderung!“. Zahlreiche Workshops und Aktionen rund um das Thema globales Engagement und nachhaltiges Handeln boten den rund 300 Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten sich mit dieser umfangreichenden Thematik und Problematik zu beschäftigen und Einflussmöglichkeiten auszuloten, während sich zeitgleich die betreuenden Lehrkräfte über die Möglichkeiten austauschten, wie das Ziel der Bildung zur nachhaltigen Entwicklung (BNE) profunder in die schulische Arbeit und den Bildungsauftrag integriert werden können. Die Veranstaltung gab so sowohl Schülerinnen und Schülern als auch Lehrern Impulse, Informationen und Unterstützung, wie positive Veränderungen des weltweiten Kurses angestoßen werden können, um das Erreichen der globalen Entwicklungsziele wie sie von der UN verabschiedet wurden voranzubringen. Armut, Hunger, Gesundheit und Wohlergehen, Bildung, Wasser, nachhaltige Energieformen, Arbeit und wirtschaftliches Wachstum, Gleichberechtigung … Insgesamt hat die UN in ihrer „Agenda 2030“ 17 zentrale und existenzielle Ziele formuliert, die es weltweit zu verfolgen gilt.

Den Schülerinnen und Schülern wurden verschiedene Workshops angeboten, in denen unter sachkundiger Anleitung an den Themenfeldern intensiv gearbeitet wurde. Die grundlegenden globalen und lokalen Anliegen wurden in speziellen Arbeitsgruppen auch interaktiv mit kreativen Ansätzen und Musik verknüpft, durch die sich die Thematik zudem Gehör verschaffen kann. Dabei wurden auch rhetorische und vielfältige Ausdrucksfähigkeiten geschult, in Schreibwerkstatt und Improvisationstheater lernten die Jugendlichen sich kommunikativ und konstruktiv einzubringen. Die betreuenden Lehrkräfte besuchten zum Abschluss das Rautenstrauch-Joest Museum, dem bekannten ethnologischen Museum der Stadt, in dem derzeit noch Teile der sogenannten Benin-Bronzen in einer Abschiedsausstellung präsentiert werden, die in den kommenden Jahren sukzessive an die Ursprungsländer zurückgegeben werden. Dabei wurden die Besucher für die umfassende Problematik des Umgangs mit fremden Kulturgütern sensibilisiert.

Die mitgereisten Jugendlichen vom Grimmels sind Teilnehmer des Grimmels-Chores, der zusammen mit dem Chorleiter Meyer für den diesjährigen Wettbewerb den Song „Wir sind eine Welt“ geschrieben und aufgenommen hat.

Wenig Zeit blieb den Schülerinnen und Schülern für die Erkundung der Stadt Köln, doch besuchte man zumindest vor der Abreise den Kölner Dom, bevor die Heimreise per Bahn angetreten wurde.

Text & Fotos: Mre

Beitragsbild:  EWFA https://www.eineweltfueralle.de/ 

Erneut exzellente Englischkenntnisse extern zertifiziert! Erfolgreiche Teilnahme am Cambridge Advanced Certificate of English (CAE)

Wir gratulieren unserer Schülerin Maria Moser aus der Klasse 12, die sich erfolgreich einer Englischprüfung der University of Cambridge unterzogen und diese mit großem Erfolg bestanden hat.

Das Cambridge Advanced Certificate of English (CAE) bescheinigt Englischkenntnisse für hohe Ansprüche in Studium und Beruf und es berechtigt zum sprachlichen Zugang zu den meisten englischsprachigen Universitäten weltweit.

In einer klassenübergreifenden Arbeitsgemeinschaft konnten sich Schülerinnen und Schüler am Grimmels auf diese anspruchsvolle Sprachprüfung mit ihren besonderen Aufgabenformaten in den Bereichen Reading, Writing, Listening, Speaking und Use of English (Grammar and Vocabulary) vorbereiten. Herr Haist leitete diese AG, in der es nicht nur um die Erweiterung sprachlicher Kenntnisse, sondern auch um deren Anwendung in neuen Sach- und Themenbereichen ging. Weiterhin erwarben die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse über Land und Leute, Geschichte, Politik und Alltagsleben im englischen Sprachraum.

Die Examina fanden im Juli 2023 an zwei Tagen an der VHS Offenburg statt, die als externes Testzentrum für die Cambridge-Prüfungen zugelassen ist. Die Korrektur und Bewertung erfolgte durch eine Abteilung der University Cambridge. Unsere Schülerin Maria Moser erreichte dabei eine so hohe Punktzahl, dass ihr das höchste Sprachniveau, das Cambridge Certificate of English: Proficiency (CPE, Niveau C2) zuerkannt wurde.

Wir gratulieren Maria zu ihrem tollen Erfolg!

Die AG „Cambridge Advanced“ bei Herrn Haist findet auch in diesem Schuljahr statt: freitags in den A-Wochen von 14-15.30 Uhr.

 

Text & Foto: Grimmels

Frisches Grün für den Schulgarten

Mit Spaten, Astscheren  und Schaufeln ausgerüstet nutzten die Mitglieder der Garten-AG das schöne Wetter der letzten Septemberwoche für Arbeiten im Schulgarten. Die Grimmels-SMV hatte der ehemaligen Schulleiterin Self-Prédhumeau einen Strauch geschenkt. Das „Self-Bäumchen“ wurde nun feierlich eingepflanzt und wird in den kommenden Jahren mit Blüten im Frühling Insekten anlocken und die SchülerInnen mit einer bunten Herbstfärbung erfreuen.

Das Kräuterbeet hat sich in den trockenen und warmen Sommerwochen prächtig entwickelt. Die starken Zuwächse mussten zurückgeschnitten werden. Eingehüllt in den aromatischen Duft von Rosmarin, Thymian und Salbei hatte die Garten-AG viel Spaß beim Pflanzen und Pflegen. Eine ausgedehnte Pause in der Sonne durfte natürlich auch nicht fehlen.

 

Text & Bilder: Rsn

Sportexkursion Oberstdorf

Am 21.07.2023 ging es für uns, den Sport LK der Js1, begleitet von Herr Plersch und Frau Flämig mit dem Zug nach Oberstdorf. Von Offenburg ging es nach Ulm, wo wir eine kleine Pause machten, um anschließend in den Zug nach Oberstdorf zu steigen. In Oberstdorf am Bahnhof angelangt machten wir erstmal ein Gruppenbild und fuhren dann mit dem Bus zur Jugendherberge, wo uns der Herbergsvater schon erwartete. Er erklärte uns schnell die wichtigsten Regeln und schon ging es hinauf in die Zimmer. Danach wanderten wir in die Breitachklamm und erkundeten diese, was sehr spannend war. Zurück in der Jugendherberge gab es wie jeden Abend ein leckeres Abendessen. Nach dem Abendessen gab es wie jeden Abend ein wunderbares Abendprogramm gestaltet von verschiedenen 3er Gruppen. Werwolf wurde auch fleißig gespielt und war meistens sehr amüsant.

Am nächsten Tag stand eine große Wanderung an. Diese führte uns vorbei am Freibergsee und an der Skiflugschanze, an welchen wir jeweils eine kleine Pause machten. Dann wanderten wir weiter, manchmal etwas steilere und manchmal etwas flachere Wege entlang und da waren wir dann endlich auf dem Söllereck angekommen. Dort spendierte Herr Plersch uns allen etwas zu trinken. Anschließend ging es für alle wieder den Berg hinab und ab zur Rodelbahn mit der wir alle unter dem Motto „Wer bremst verliert“ eine Runde gefahren sind. Zurück in der Jugendherberge angekommen waren wir alle sehr k.o., doch das hielt uns nicht davon ab, wie fast jeden Abend alle zusammen eine Runde Rundlauf zu spielen. Am nächsten Morgen aßen wir mit aller Genüßlichkeit unser leckeres Frühstück und machten uns dann auf den Weg zur Bushaltestelle, von der aus wir zu einem Übungskletttersteig in Österreich fuhren. Dort erwarteten uns zwei nette Kletterführer, die uns in zwei Gruppen aufgeteilt erklärten, wie es auf dem Klettersteig ablaufen wird. Nachdem alle den ersten Übungsklettersteig erfolgreich überstanden hatten, durften wir uns noch abseilen, was für manche mehr und andere weniger erschreckend war. Nach einer kleinen Pause ging es dann los auf den richtigen Klettersteig. Während wir beim klettern waren hörten wir bayrische Musik spielen, die wirklich sehr schön war. Auch Kühe hörten wir ganz oft mit ihren Glocken klingeln. Als wir alle erfolgreich und heil auf dem Berg oben angekommen waren wurden einige Beweisfotos gemacht und schon ging es wieder runter. Da wir noch etwas Zeit hatten machten wir noch eine mini Wanderung auf einen kleineren Nachbarberg und stärkten uns anschließend im Bergcafe. Wie jeden Abend wurde dann anschließend nach dem Abendessen in der Jugendherberge noch etwas Freizeit genossen, die wir mit Federball, Basketball, Rundlauf und Volleyball spielen verbrachten. Der nächste Tag war für alle wirklich sehr aufregend denn es ging zum Canyoning. Wir wurden an der Jugendherberge mit einem Bus abgeholt, der uns bis zu den Canyonauten gebracht hat. Dort angekommen bekamen wir alle einen Neoprenanzug, Schuhe und einen Helm und machten uns dann auf den Weg zu dem Fluss, indem wir anschließend von Steinen runter sprangen oder auch rutschten, was uns allen rießigen Spaß machte. Zum großen Highlight dieses Tages wurde aber die riesige Wasserrutsche die aus einem Felsen bestand. Zurück in der Jugendherberge hatten wir alle zusammen beschloßen uns die innenstadt von Oberstdorf anzuschauen und brachen somit mit dem Bus auf, in die Stadt. Dort bildeten wir Gruppen und erkundeten die Stadt. Da dies der letzte Abend war durften wir uns jeder, in der Jugendherberge, eine Flasche Bier oder Wein kaufen und diese verkosten. Zusammen mit Herr Plersch und Frau Flämig spielten wir dann noch Spiele und ließen den Abend ausklingen. Am nächsten Tag hieß es dann Abschied von Oberstdorf nehmen und zurück nach Offenburg zu fahren. Auch die Rückfahrt brachte uns einen Zwischenstopp in Mannheim ein, bis es dann endlich in den Zug nach Offenburg ging. In Offenburg angekommen verabschiedeten wir uns alle und gingen nach Hause.

Ein großer Dank geht außerdem an den Förderverein des Grimmelshausen Gymnasiums, welcher uns bei der Finanzierung unterstützte.

Text: Lara Andreatta JS2

Willkommen in der Grimmels-Schulgemeinschaft!

Das sommerliche Wetter erinnerte am Dienstag noch an die Sommerferien, als sich die neuen FünftklässlerInnen mit Ihren Familien im Klosterinnenhof zur Einschulung versammelten. Der Unterstufenchor begrüßte die neuen Grimmels-SchülerInnen unter Leitung von Erwin Meyer mit „We are the world“ und machte gleich Lust beim Chor mitzuwirken.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch den komissarischen Schulleiter Christian Haist durften sich die neuen Klassen um die KlassenlehrerInnen sammeln. Die Aufregung war dank des Kennenlernnachmittages im Juli an dieser Stelle nicht mehr ganz so groß und die meisten SchülerInnen schauten schon keck in die vielen Kameras, als Klassenfotos gemacht werden konnten. Das Unterstufenorchester unter Leitung von Angela Bruder-May setzte einen tollen musikalischen Akzent, bevor die Klassen zu den ersten Klassenlehrerstunden aufbrachen. Ein großer Dank geht an den Förderverein, der alle „Fünfer“ mit Grimmels-T-Shirts ausstattet und sich bei der Einschulung vorstellte. In den kommenden Tagen werden die neuen Grimmels-SchülerInnen gemeinsam mit den Klassenteams und den Paten das Grimmels entdecken, Freunde finden und sich im Grimmels bald wie Zuhause fühlen.

 

Text & Bilder: Rsn

Verabschiedung von Oberstudiendirektorin S. Self-Prédhumeau

Freundlichkeit, Zugewandtheit, Offenheit und die Fähigkeit in schwierigen Zeiten zu führen wurden unserer scheidenden Schulleiterin Frau Oberstudiendirektorin Susanne Self-Prédhumeau in allen Redebeiträgen attestiert. Nach fünf Jahren an der Spitze des Grimmelshausen-Gymnasiums wurde Frau Self-Prédhumeau von Vertretern des Regierungspräsidiums, der Schulgemeinschaft und der Stadt am 25.07.2023 feierlich verabschiedet. Musikalisch begleitet wurde die Verabschiedung von Silvio Segarich am Flügel.

Der stellvertretende Schulleiter Christian Haist führte durch das Programm und eröffnete die Verabschiedung mit seiner Rede. Er verblüffte und begeisterte die Zuhörenden gegen Ende mit einer emotionalen und überzeugend dargebotenen Interpretation von Coldplays „The Scientist“, begleitet von Erwin Meyer am Flügel.

Das Regierungspräsidium Freiburg wurde durch die Regierungsschuldirektorin Frau Claudia Bengel vertreten. Für viele Zuhörende überraschend war die Beschreibung des bemerkenswerten Lebenslaufs von Frau Self-Prédhumeau, die von Claudia Bengel unterhaltsam vorgetragen wurde. An jeder Station ihres beruflichen Werdegangs im Berliner Verlagswesen, im Berliner Schuldienst, als Schulleiterin der Deutschen Schule Toulouse und schließlich am Grimmels erhielt Frau Self-Pédhumeau nicht nur hervorragende Beurteilungen, sondern setzte sich immer für die Interessen von KollegInnen und SchülerInnen ein. Offiziell wurde der Abschied mit der Übergabe der Ruhestandsurkunde.

Die besonderen Angebote des Grimmelshausen-Gymnasiums insbesondere auch im Fach Französisch wurden von Oberbürgermeister Marco Steffens gewürdigt. Er zeigte auf, wie das Grimmels mit Italienisch, dem Abibac, dem Theaterschwerpunkt und seinen vielfältigen Austauschangeboten zur Vielfalt der Offenburger Schullandschaft beiträgt. Als eine von nur acht Schulen im Land wurde das Grimmelshausen-Gymnasium in der Amtszeit von Frau Self-Prédhumeau mit dem Label France Éducation für die Qualität des Französischangebotes ausgezeichnet. Sowohl Herr Steffens, als auch der geschäftsführende Schulleiter der Offenburger Gymnasien Stefan Jost, erinnerten sich gerne an die gemeinsame Polenreise in die Partnerstadt Olsztyn. Als Andenken an die Ortenau überreichte Herr Steffens eine gerahmte Zeichnung der Offenburger Künstlerin Gretel Haas-Gerber.

„Sowohl Begleiten als auch Weg vorgeben“, so beschrieb die Vorsitzende des Elternbeirats Katharina Lehmann-Nink das vertrauensvolle Verhältnis zwischen Schulleitung und Elternschaft am Grimmelshausen-Gymnasium. In Anlehnung an das Kostüm beim vorangegangenen Märchen-Schulfest schloss Frau Nink mit den schönen Worten „bei unserem Schulfest waren Sie das Sterntaler-Mädchen, das für die anderen die Sterne einsammelt“.

Dank für die gute Zusammenarbeit sprachen auch Jan Hellfritz als Vorsitzender des Fördervereins, Rahel Lurk als Vertreterin der SMV und Cornelia Fobel als Vorsitzende des örtlichen Personalrates aus. Unterhaltsam präsentierte Frau Fobel Absurditäten der Corona-Jahre, Beispiele für die menschlichen Qualitäten von Frau Self-Prédhumeau und zum Andenken die „Self-Oase“ als Rückzugsort auf der Dachterrasse.

Das Grimmels sei die schönste Station ihres langen Weges gewesen, so beschrieb Frau Self-Prédhumeau ihre Zeit am Grimmels. Die Schulgemeinschaft kann dem uneingeschränkt zustimmen und wird sich gerne an alle Begegnungen und die Zusammenarbeit mit Frau Self-Prédhumeau erinnern.

Text & Bilder: Rsn