Am Grimmels kämen Jadot und Macron in die Stichwahl

Nach einer Woche Vorbereitung konnten die Französischschülerinnen und Schüler der 8. bis 12. Klassen des Grimmelshausen-Gymnasiums letzte Woche selbst entscheiden, wen sie bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich in die zweite Runde schicken würden. Im Französischunterricht wurden Informationsplakate zu allen 12 Kandidaten angefertigt, das Wahlsystem und die Macht des französischen Präsidenten erläutert. Bevor es dann an die Urne ging, verglichen die Schülerinnen und Schüler alle Programminhalte zu den wichtigsten Themen und warfen einen Blick auf die aktuellsten Umfragen. Das Ergebnis könnte repräsentativ für deutsche Jugendliche sein: Als umweltbewusste Europäer wählten sie im ersten Wahlgang den grünen Jadot und Macron.

Text & Fotos: Srn

Schön war´s in Ochsenhausen! Ochsenhausenfahrt vom 04.04. – 06.04.2022

Von Montag, dem 04.04 bis Mittwoch, dem 06.04.2022 verbrachten wir mit zahlreichen Schülerinnen und Schülern aus den Musik-AGs – den beiden Chören, dem Mittel- und Oberstufen-Orchester und der Bigband – drei intensive Musiktage in Ochsenhausen, wohin wir per Bus fuhren. In der Musiklandesakademie haben wir von morgens bis spät abends sehr viel zusammen insbesondere für das anstehende Sommerkonzert am 1. Juni, geprobt. Gefreut hat uns, dass das Grimmels die erste Schule seit den Corona-Restriktionen in Ochsenhausen war und wir sogar wieder ohne Maske sein durften. Zudem waren wir dann auch die einzige Schule, die in dem prächtigen ehemaligen Kloster zu Gast war, das wir also ganz für uns alleine hatten.

Neben den Proben blieb noch Zeit für einen Spiele- und Filmabend, passend zu den eingeübten Musikfilmtiteln. Am Dienstag unternahmen wir zu Fuß einen Ausflug zur dortigen Quelle der Krummbach und verweilten etwas in der idyllischen Waldlandschaft. In den Pausen und nach den Proben haben wir uns getroffen und miteinander Billard, Tischkicker gespielt. Eine tolle Integration gab es zwischen unseren Sextanern und angehenden Abiturienten, die zum einen hervorragend miteinander musizierten aber auch sinnvoll die Freizeit miteinander verbrachten. Vor unserer Abfahrt präsentierten die einzelnen Musikgruppen von Frau Bruder-May, Herrn Rückert und Herrn Meyer Teile aus dem von ihnen erarbeiteten Repertoire vor der Gesamtgruppe.

Die zufriedenen MusikerInnen der Ochsenhausenfahrt 2022

In diesen drei Tagen konnten wir musikalisch sehr viel Neues lernen und gleichzeitig wurde auch überdeutlich, dass solch ein Unternehmen vor Allem unsere Gemeinschaft durch die gemeinsame Musik, das Proben, Spiel und Spaß gestärkt hat.                                                                            

Text: Felix Fischer (Klasse 11) Bilder: Brd

Autark unterwegs mit Sonne und Akkumulator

Die letzten beiden Stunden vor dem schriftlichen Abitur nutzte der Chemie-Basiskurs für eine kurze Exkursion zum Wohnmobil der Familie Dahncke. Die mobile Stromversorgung in einem Wohnmobil mit Starterbatterie, Versorgerbatterie und Wechselrichter eignet sich optimal als Anschauungsobjekt für die praktische Umsetzung des Themas Elektrochemie, das in den letzten Wochen im Unterricht behandelt wurde.

Solide alte Technik trifft auf modernen Wechselrichter und einen motivierten Chemie-Basiskurs

Das gute Stück ist mit 30 Jahren schon ein Oldtimer und bietet daher noch Technik zum Anfassen, die mit wenig Chipsteuerung auskommt und bei der sich die Funktion noch gut nachvollziehen lässt. Das Wohnmobil wurde mit Solarpanelen zur autarken Stromversorgung auf Reisen ausgestattet, sodass auch die Themen Solarladeregler und Wirkungsgrad von Solarsystemen anschaulich thematisiert werden konnten. Der Kurslehrer Herr Rosenkranz ließ es sich nicht nehmen, seinen Wechselrichter mit MPPT-Solarladeregler und seine Solar-Powerstation vorzuführen.

Die besondere Atmosphäre der Lagerhalle wurde dann auch gleich vom Kurs genutzt, um ein Kursfoto für die Abizeitung aufzunehmen.

Vielen Dank an Familie Dahncke, die dem Kurs nicht nur ihr Wohnmobil zur Verfügung gestellt hat, sondern den Kurs mit Brezeln und Brownies versorgte!

Text & Bilder: Rsn

Grimmels hilft: Hilfsgüter auf dem Weg nach Moldawien

Die Klasse 5a hat spontan die Möglichkeit beim Schopfe ergriffen, bei einem Hilfstransport an die ukrainische Grenze noch einige Hilfsgüter beizupacken. Kurzentschlossen sammelten die Schülerinnen und Schüler unverderbliche Lebensmittel sowie Verbandsmaterialien, die sie in Kartons packten.

Die Schülerinnen Luise Wittenzellner und Marie Jacobi erstellten die Packliste der Hilfsgüter und waren bei der Übergabe der Pakete dabei. Die Initiative geht auf eine Privatperson aus Fessenbach zurück: Enrico Tondera wird diese Woche mit zwei LKWs zu einem Flüchtlingslager in Moldawien nahe der ukrainischen Grenze fahren, um gesammelte Hilfsgüter dort zu übergeben.

Marie Jacobi und Luise Wittenzellner beim Umladen der Hilfspakete auf dem Grimmels-Parkplatz

Text & Bilder: Mey

Endspurt! Coverwahl 2022

Auch in diesem Jahr bestimmt Ihr mit Eurer Stimme das Cover des Grimmels-Planers! Entscheidet mit und gebt Eure Stimme bis zum 30.03.2022 bei den KlassensprecherInnen ab. Die Wahl läuft in folgenden Schritten ab:

(1) Die Coverentwürfe können ab sofort in der SMV-Virtine in der Aula begutachtet werden.

(2) Ihr wählt mithilfe des Stimmzettels, den die KlassenlehrerInnen verteilen, ein Cover aus

(3) Die KlassensprecherInnen jeder Klasse zählen die Stimmen bis zum 31.03.2022 aus

Vielen Dank an die vielen KünstlerInnen, die ihre Beiträge in diesem Jahr bei der SMV und bei Frau Flämig eingereicht haben. Folgende Entwürfe wurden von der SMV für den Wettbewerb ausgewählt. Ihr könnt die Bilder zum Vergrößern anklicken.

Im Herbst könnt Ihr dann mit eigenen Entwürfen bei der Wahl des Covers 2023/2024 dabei sein! Achtet auf die Aushänge in der Schule.

Text: Rsn
Bilder: SchülerInnen & Flm

Begeisterung und Bewegung am neuen Grimmels-Kletterparcours

„Wie findet Ihr den neuen Schulhof?“ Auf diese Frage hört man am Grimmels nur begeisterte Antworten. Die SchülerInnen des Grimmelshausen-Gymnasiums bewegen sich seit Einweihung im Februar in jeder Pause mit Freude auf den neuen Kletter-und Balanciergeräten.

Der hintere Teil des Schulhofes hatte nach vierzig Jahren eine Neugestaltung verdient. Besonderen Wert wurde dabei auf Bewegungsmöglichkeiten in den Pausen und natürlich Sicherheit gelegt. In enger Zusammenarbeit mit den Planern des Landschaftsarchitekturbüros Kappis und der Schulgemeinschaft wurde das Konzept auf die Bedürfnisse der SchülerInnen abgestimmt. So entstanden neue Bereiche auf dem Schulhof, die den unterschiedlichen Altersstufen gerecht werden: Ein neuer Basketball-Platz, eine Tischtennisplatte, viele Sitzgelegenheiten, sowie ein ca. 20 Meter langer Balancier- und Kletterparcours aus Seil-, Hangel- und Kletterelementen laden alle SchülerInnen dazu ein, sich vor der nächsten Stunde an der frischen Luft aufzuhalten und auszutoben.

Die hochwertige Kletterinstallation aus Robinienholz passt dabei hervorragend zum alten Baumbestand, der im Sommer Schatten spendet und den Schulhof kühlt. Bei der Sanierung wurde besonderer Wert auf den Erhalt der alten Platanen gelegt. Das alte, schwere Betonpflaster wurde durch einen leichteren Sandbelag ersetzt, der die Wurzeln entlastet und Oberflächenwasser besser versickern lässt. Dass dieser Belag an mediterrane Boule-Plätze erinnert, passt auch hervorragend zum Grimmelshausen-Gymnasium mit seinem beliebten bilingualen Französischzug. Ein neues Lieblingsplätzchen wird im Sommer bestimmt die neue Sitzumrandung unter der mittleren Platane. Zusammen mit Sitzsteinblöcken entsteht so ein Sitzbereich, der im Sommer als „Außenklassenzimmer“ genutzt werden kann.

Die Aufenthaltsqualität für die SchülerInnen am Grimmelshausen-Gymnasium ist durch die Umgestaltung des Schulhofes ein gutes Stück besser geworden. Dank der Pflege des Außengeländes durch die grüne Hand der Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch e.V. kann das Grimmelshausen-Gymnasium aber auch in anderen Bereichen mit tollen Aufenthaltsräumen punkten: Dem Schulgarten mit Wildbienenhaus und Teich und dem Staudengarten an der Stadtmauer, die in den Pausen gerne als ruhigere Ecken genutzt werden. Im Gebäude bieten mehrere Sofaecken, aber auch die Mediathek in den historischen Räumen des Klostergebäudes viele Möglichkeiten für Gespräche und konzentriertes Arbeiten in den Pausen und Freistunden.

Text & Fotos: Rsn

Zweimal Karlsruhe und zurück

Einen Ausflug ins Badische Landesmuseum durften zwei Latein-Gruppen mit ihren Lehrern Frau Sigrist, Herrn Fuhr und Frau Reinacher-Rießland unternehmen. Dabei ging es nach einer durch verschiedene Spiele kurzweiligen Zugfahrt mit der Klasse 6ac am 25.01. und der Klasse 8b am 27.01.22 nach Karlsruhe. Dort bekamen die Schülerinnen und Schüler eine Führung durch die antike (griechisch-römische) Sammlung und konnten ihre Kenntnisse zum Leben in der Antike und antiken Mythen aufbessern und erweitern. So wurde ihnen beispielsweise anhand einer im Meer gefundenen Statue gezeigt, dass die Statuen damals bunt bemalt waren. Dies ließ sich an erhaltenen Farbresten an dem Teil der Statue erkennen, der im Sand gesteckt hatte.

Die 6. Klasse durfte nach diesem Input-Teil selbst aktiv werden: Aufgabe war es, mithilfe vorgegebener Materialien und Tablets einen Stop-Motion-Film zu den Aufgaben des Herkules zu drehen. Alle machten sich begeistert an die Arbeit und stellten dabei auch Bilder-Rekorde auf, denn je mehr Bilder gemacht werden, desto flüssiger erscheinen die Bewegungen der Figuren oder desto besser ist ein Text lesbar. Die Ergebnisse waren und sind wirklich grandios und können im Folgenden bestaunt werden. Die Schülerinnen und Schüler haben die Antike wahrlich zum Leben erweckt!

Insgesamt ein sehr gelungener, wenn auch eisiger Ausflug nach Karlsruhe. Ich, Frau Sigrist, danke an dieser Stelle allen Lateinern für das tolle halbe Jahr Latein, es war wirklich schön.

Liebe Lateiner: Bleibt weiterhin so gut gelaunt und habt Spaß am Fach Latein!

Text: Sgr   Bilder: Fhr, Rnc, Sgr

Geographie–Bilikurs unterwegs am Rhein

Passend zu unserem aktuellen Thema im Geographie–Bilikurs „La transformation d’un paysage fluvial“ (die Umwandlung einer Flusslandschaft), brachen wir an einem Mittwochvormittag im Januar, gemeinsam mit Frau Flämig, bei schönstem Wetter zu einer Exkursion ins Polder Altenheim auf. Wir trafen uns mit dem Förster der Gemeinde Neuried, Gunter Hepfer, an der Staustufe Straßburg und begannen dort mit unserer Rundtour. Danach fuhren wir verschiedene sehenswerte Orte am Rhein an und wurden umfassend zum Thema der Rheinbegradigung und dem Integrierten Rheinprogramm informiert.

Wir erkannten viele im Unterricht behandelte Themen und Inhalte rund um den Hochwasserschutz und die ökologische Bedeutung des Polders in der Rheinaue wieder, erfuhren aber auch neue, interessante Zusammenhänge. So sahen wir uns beispielsweise die verschiedenen Landnutzungsformen wie die Kiesnutzung und die Land- und Forstwirtschaft innerhalb des Überflutungsgebietes an.

Wir bedanken uns als gesamter Bilikurs des diesjährigen Abiturjahrgangs herzlich bei dem Förster Herrn Hepfer und bei Frau Flämig, unserer Geographielehrerin, welche die Exkursion ermöglicht, organisiert und begleitet hat, für diese lehrreiche Erfahrung!

Text: Paula Carrière, Elias Hepfer Fotos: Bili-Kurs der Jahrgangsstufe 2

Klasse 8a stellt sich dem Live-Escape-Game

Es ist früh am Morgen des 21. Dezembers 2021. Nach und nach treffen immer mehr Schüler der Klasse 8a des Grimmelshausen Gymnasiums an der Bushaltestelle ein. Das Ziel: Ortenberg. Dort nimmt die ganze Klasse an einem Live-Escape-Game teil.

Nach einem kurzen Fußmarsch sind wir in den Weinbergen. Das Besondere ist, dass sich die ganze Klasse für die Outdoor-Variante entschieden hat. Nach 10 Minuten treffen die beiden Veranstalter ein und erklären uns den groben Ablauf. Wir bekommen erklärt, wie ein Funkgerät funktioniert und wie ein GPS-Gerät zu bedienen ist. Es werden Gruppen gebildet, die die Klasse selbst zusammenstellen darf. Der Countdown läuft, denn in 2 ½ Stunden muss die Aufgabe gelöst sein.

Die entführte Gruppe jedoch wird in ein Auto gesetzt und bekommt die Augen verbunden. Nach circa 3-5 Minuten Fahrtzeit steigen sie aus und werden in ein Gebäude geführt. Nun dürfen sie ihre Augenbinde abnehmen. Die Gruppe befindet sich in einem langen Flur. Dieser ist vollgestellt mit Bildern und außerdem führt eine Tür zu einem Büro. Einem Gruppenmitglied werden Hände und Füße gefesselt, um das Ganze zu erschweren. Um freizukommen, muss die Gruppe mehrere Tresore knacken, Computer über mehrere Kabel verbinden, Schlösser mit Hilfe eines Dietrich-Sets knacken und Kennwörter herausfinden. Beim Schlösser knacken hilft unsere Lehrerin erfolgreich.

Nun zu den anderen Gruppen. Die erste Gruppe findet ihren ersten Hinweis unter einer Bank in Form eines Fake-Apfels. Dieser Hinweis führt die Gruppe zu ihrem nächsten Ziel.

Ein weiterer Hinweis steckt in einem Dornbusch, da hat die Gruppe ihre nächsten Koordinaten. Doch auf dem Weg zur nächsten Station verlaufen sie sich. Sie funken einen der Veranstalter an, der hilft ihnen wieder auf den richtigen Weg. Als sie wieder auf den richtigen Weg kommen, finden sie in einem Steinhaufen den nächsten Hinweis. Dieser führt sie zum Schloss Ortenberg und dort müssen sie eine Schatulle öffnen. Die Gruppe genießt vor allem den schönen Ausblick. Anschließend werden sie zum Sportheim gerufen, indem die Entführten eingesperrt sind.

Die zweite Gruppe hat am Anfang etwas Schwierigkeiten, die richtige Richtung zu finden. Doch mit der Zeit haben sie den Dreh raus. Für das 1. Rätsel haben sie als Hilfsmittel eine Rolle, in der der nächste Hinweis versteckt ist. Den 2. Hinweis lösen sie während einer kleinen Essenspause. Diese Lösung hilft den Entführten weiter. Auf dem Weg zu der 3. Station verläuft sich auch diese Gruppe ein bisschen im Wald. Doch trotz allem finden sie den richtigen Weg. Das nächste Rätsel ist ein Bilderrätsel. Doch das kann die Gruppe nicht mehr lösen, denn sie werden von einem der Veranstalter angefunkt. Sie sollen ebenfalls zum Sportheim kommen.

Die dritte Gruppe ist die Sportgruppe. Einem Gruppenmitglied werden die Hände gefesselt. Die Gruppe ist sehr motiviert und kommt gut voran. Sie müssen vor allem Aufgaben lösen, die für andere Gruppen wichtig sind. Daher ist es extrem wichtig, dass diese Gruppe rechtzeitig ihre Aufgaben löst. So findet die Gruppe zum Beispiel die Schlüssel für ihre Handschellen und muss noch ein paar andere Aufgabe lösen. Doch am meisten müssen sie natürlich viel laufen und das natürlich so schnell wie möglich. Nach und nach wird die Gruppe langsamer und verläuft sich. Doch mithilfe von Google Maps finden sie wieder auf den richtigen Weg. Kurz danach wird die Sportgruppe auch zum Sportheim gerufen. Das Problem ist aber, dass sie ziemlich weit entfernt davon sind. Sie verlassen den eigentlichen Weg und kommen mithilfe von Google Maps mit reichlich Verspätung an.

Die vierte Gruppe hat an der ersten Station ein Handy bekommen. Doch dieses konnten sie nicht entsperren, da sie den Code nicht kennen. An der ersten Station findet die Gruppe dann die nächsten Koordinaten. Diese führen sie zur zweiten Station. Dort müssen sie eine Matheaufgabe lösen, um an die nächsten Koordinaten dranzukommen. Das nächste Ziel ist wieder in den Weinbergen. Dort finden sie einen Käfig sowie neue Koordinaten. Mit denen kommen sie zum Schloss Ortenberg. Dort findet die Gruppe versteckt in einem Golfball den nächsten Hinweis. Doch der Text kann von den Gruppenmitgliedern nicht gelesen werden. Er ist auf Plattdeutsch geschrieben. Mithilfe des Smartphones können sie den Text übersetzen. Heraus kam der Ort, an dem sich die Entführten befinden. Danke Google Maps sind sie dann als erste Gruppe am Sportheimheim angekommen. Doch leider können die Entführten nur von allen Gruppen gemeinsam befreit haben.

Nach und nach treffen zwei weitere Gruppen ein. Doch von der Sportgruppe ist noch nichts zu sehen. So lösen die Gruppen am Sportheim das Bilderrätsel, das die Gruppe zwei vorher noch nicht lösen konnte. Durch Lösen des Rätsels bekommt die „entführte“ Gruppe endlich die letzte Zahl eines Zahlencodes. In geknackten Tresor befand sich der Schlüssel mit dem sich die „entführte“ Gruppe befreien kann. Und die Gruppe draußen kann ebenfalls die Türe aufschließen. Damit war das Ziel erreicht.

Am Schluss haben wir zusammen noch ein Rückblick gemacht, bei dem jeder sagen durfte, was ihm gefallen hat. Auf dem Weg zurück zur Bushaltestelle und im Bus wurde natürlich noch viel über die einzelnen Aufgaben und Lösungen geredet. Das Geocaching war für unsere Klasse etwas ganz Besonderes. Wir haben gelernt zusammenzuhalten und uns gegenseitig zu unterstützen – auch unter Zeitdruck.

An dieser Stelle ein Dankeschön an die Stadt Offenburg, die diesen Ausflug finanziert hat. Die Klasse bedankt sich ebenfalls bei der (ehemaligen) Schulsozialarbeiterin Judith Fautz, die das Ganze organisiert hat und natürlich auch bei den beiden Veranstaltern. Es hat wirklich Spaß gemacht.

Text: Jana Haas Bilder: Spc

Theater! …. endlich mal wieder analog

Am 20. Januar besuchten die Deutsch-Leistungskurse der JS 2 das Theater Baden-Baden. Dort wurde Goethes „Faust I“ aufgeführt. Insgesamt sieben Schauspieler  setzten das Stück modern um:  Flackernde Lichter, Techno, Musik von Rammstein und Schattenspiel. Die Schauspieler trugen  alle schwarze Hosen und weiße Hemden, sodass die  Aufmerksamkeit der Zuschauer auf ihr Schauspiel gelenkt wurde. Mephisto war ein sehr eleganter Mann, der gerne eine Zigarette rauchte. Der Herr hingegen wurde komplett weggelassen. So fehlte der „Prolog im Himmel“ und der Schlusssatz „Sie ist gerettet!“.  Die Rückmeldung der Schüler war durchaus positiv: Spannende und moderne Inszenierung, minimalistisches Bühnenbild und interessante Musikwahl.

Text: Rosa Zink