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Wohlfühlräume im Grimmels: Entspannen und Arbeiten in der Mediathek

Carola Bruhier, Stephan Heuberger und Angela Bruder-May vom Grimmels-Förderverein freuen sich gemeinsam mit dem Leseclub über die neuen Sitzsäcke. Isabel Mehrgardt kümmert sich um den Leseclub und die Mediathek.

Die Mediathek war bisher ein Geheimtipp für gemütliche Pausen mit Freunden und viel Lesestoff. Dass sich ein Besuch in der Mediathek lohnt dürfte sich aber schnell herumsprechen. Der Grimmels-Fördeverein hat nämlich für fast 1000 Euro 12 superbequeme Sitzsäcke gespendet, die man einzeln nutzen kann oder die sich zu gemütlichen Sitzbergen kombinieren lassen.

Isabel Mehrgardt, die Leiterin des Leseclubs, hat in den letzten Wochen viel Energie in die Umgestaltung der Mediathek gesteckt und die Sitzsäcke bestellt. Zusätzlich sind viele neue Kinder- und Jugendbücher hinzu-gekommen. Auch Fachbücher wurden ergänzt.

In der Mediathek kann man aber nicht nur gemeinsam Pausen verbringen, sondern auch konzentriert arbeiten. Es stehen fast alle Schulbücher, Fachliteratur und Lernhilfen bereit. An den variablen Tischen kann man sich alleine oder in Gruppen einrichten und Projekte bearbeiten. Hilfe findet man bei den netten Mediatheksaufsichten.

Der Förderverein unterstützt auch in diesem Jahr viele Projekte und Aktionen: Als nächstes finanziert er für den Leseclub das Projekt Druckwerkstatt im Ritterhaus und  eine Autorenlesung im Rahmen der Offenburg Literaturtage für die Grimmels-Oberstufenklasse 11. Der Förderverein übernimmt die Startgebühren für den Kanguruh-Wettbewerb in Mathematik und die Buskosten für die Fahrt nach Ochsenhausen. Bereits bezahlt ist die Neubeflockung der Trikots der Basketballmannschaft des Grimmels.

Text & Foto: Rsn

 

Exkursion der 10er in den Landtag am 29. Februar

Wir wurden zu Beginn in den Plenarsaal geführt, in dem sich alle einen Sitzplatz suchen durften und mithilfe eines Sitzplans ausfindig machen konnten, welcher Abgeordnete eigentlich auf diesem Platz sitzt. Anschließend wurden uns dann die verschiedenen Rollen im Landtag, wie z. B. (Minister-) Präsident, Stenografen, Schriftführer/-in und Regierung, genannt und erklärt, was ihre Aufgaben sind. Zur Veranschaulichung, wie eine Ministerpräsidentenwahl abläuft, wählten wir eine freiwillige Landtagspräsidentin: Romy Kohnle. Sie hat dann die Wahl der Schriftführer/-innen geleitet. Jede Fraktion hat einen Kandidaten ausgewählt und diesen aufgestellt. Mit großer Mehrheit wurde ein Schüler aus den Reihen der CDU demokratisch gewählt. Nachdem wir mit der Wahl fertig waren, ging es dann in einen Ausschusssaal mit den Abgeordneten Herrn Marwein (Grüne), Frau Rolland (SPD), Herrn Karrais (FDP) und Herrn Miller als Vertreter für Herrn Schebesta (CDU), welchen wir verschiedene Fragen stellen konnten.

 

Text: Lena Burgmaier und Rosemarie Millinger,  Foto: Srd

Dinge mit dem Herzen erfahren: Der kleine Prinz zu Besuch in Offenburg

Auf seiner Suche nach Freundschaft und Wahrhaftigkeit landete der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry am Ende seiner Reise in Offenburg. Anfangs von der Beziehung zu seiner Rose enttäuscht und später gereift, findet der kleine Prinz letztlich in Offenburg Freundschaft, Weisheit und Wahrheit.

Unter Leitung von Hansjörg Haaser gelingt es der Schul-Theater-AG des Grimmelshausen-Gymnasiums sich vom Mystisch-Märchenhaften des Stoffes zu lösen. Die Verfilmung ist realistisch und verzichtet auf Verniedlichung oder Verkitschung. Wesentliche Botschaften rücken so in den Vordergrund: Der Prinz ist Teil unserer Welt und hat wie jeder Mensch das Bedürfnis nach Freundschaft und Wahrhaftigkeit. Dabei scheut er sich aber nicht Verantwortung zu übernehmen, indem er die Affenbrotbäume ausreißt und sich trotz anfänglicher Enttäuschung dennoch um seine Rose sorgt. Die schlichten realistischen Kostüme und der sparsame, gezielte Einsatz von Effekten im Film lenken nicht ab von der Symbolik und den Botschaften des kleinen Prinzen, die nach wie vor aktuell sind. Die Grenzen des Materialismus, falsches Verhalten, die Gefahr, seinen Weg zu verlieren, und die Schwierigkeit den Wert der Dinge zu erkennen, sind für alle Menschen herausfordernd.

Der kleine Prinz verändert sich in der Neuinterpretation des literarischen Klassikers nicht nur innerlich. Erst ist er verletzt und enttäuscht, gespielt von David Schiebel, mal kindlich-unbeschwert und fröhlich verkörpert durch Selina Kempf, so erlebt das Publikum die Facetten des kleinen Prinzen. Der einsame König wiederum wird von Rosa Zink als Prinz in herausfordernd ehrlicher Art in seine Schranken gewiesen. Der kleine Prinz steht für viele. Er ist immer gut an seinem blauen Mantel zu erkennen und verändert sich doch mit jeder neuen Erfahrung. Ihm zur Seite steht der schwarz gekleidete Erzähler, der ebenfalls von verschiedenen SchauspielerInnen gespielt wird. Die unterschiedlichen Besetzungen beleben die Verfilmung, sorgen immer wieder für neuen Schwung und helfen bei der Identifikation mit der Leitfigur.

Offenburger Zuschauern werden viele Schauplätze bekannt vorkommen. Durch die Wahl der Drehorte im Vinzentius-Garten, im Grimmels, an der Wenk-Treppe, in der Gaststätte Brandeck, der Volksbank und an den Brunnen der Stadt fühlt sich jeder in die Handlung eingebunden und dadurch unmittelbarer angesprochen.

Der Verlust des Salmen als Spielort für die Theaterproduktionen war ein herber Schlag für das Schultheater. Die besondere Theater-Atmosphäre und der unmittelbare Kontakt zum Publikum fehlen. Der Umstieg auf den Film als Medium bietet aber andere technische und gestalterische Möglichkeiten. Der erste Film „Sommernachtstraum“ zog 2023 viele Zuschauer ins Kino. Auch im „kleinen Prinzen“ kommen Rückblenden, Nahaufnahmen und Greenscreen-Effekte zum Einsatz, die in Zusammenarbeit mit Werner Harter (Filmkiste Ohlsbach) ausgearbeitet wurden.

Jörn Hodapp (Forum Kino) und der stellvertretende Schulleiter Christian Haist begrüßen die Premierengäste, die gespannt auf das neue Projekt von Hansjörg Haaser warten. Werner Harter leitete erneut die Dreharbeiten und die Filmbearbeitung.

Dank gilt hier Jan-Marc Maier, dem Geschäftsführer des Offenburger Forum-Kinos, der diese neue Form des kulturellen Angebots für SchülerInnen eröffnet hat. Unterstützt wurde das Projekt von der Volksbank Offenburg, der Sparkasse Offenburg, dem Freundeskreis des Grimmelshausen-Gymnasiums, der Bürgerstiftung St. Andreas und vielen engagierten HelferInnen.

Der kleine Prinz ist der Abschluss von mehr als dreißig erfolgreichen Projekten, die Hansjörg Haaser in den letzten Jahren realisiert hat. Die Beteiligung von vielen ehemaligen SchülerInnen zeigt die Freundschaft innerhalb der Theater-AG und die enge Bindung, die über viele Jahre reicht. Nach dem Ende großer Produktionen sind für die Zukunft Kammertheater, szenische Gestaltungen und eine Weiterführung der beliebten Reihe „Literatur und Musik“ geplant.

 

Weitere Gelegenheiten, den kleinen Prinzen bei seiner Zwischenstation im Offenburger Forum Kino zu treffen, gibt es noch am:

  • Samstag   02.03.2024   17:00Uhr
  • Sonntag   03.03.2024   14:00Uhr
  • Mittwoch 06.03.2024   19:30Uhr
  • Samstag   09.03.2024   17:00Uhr

 

 

Text & Bilder: Rsn

Diamantenes Abiturjubiläum am 22. Februar 2024

Die neun Abiturienten des Abiturjahrgangs 1964 im Kreuzgang des ehemaligen Kapuzinerklosters.

Vor sechzig Jahren legten einundzwanzig Schüler am Grimmelshausen-Gymnasium das Abitur ab, damals noch zum Ostertermin; neun von ihnen führte nun der genius loci aus allen Richtungen hier in Offenburg zusammen.

Bei einem Sekt begrüßte Herr Haist, selbst Abiturient dieser Anstalt, im Kapuzinerkloster unserer Schule die Schar; danach führte Herr Rosenkranz, ebenfalls „Grimmelsschüler“, mit seinen Achtklässlern in Chemie einen Schwefel-Sauerstoff-Versuch vor.

Manche Erinnerung an gemeinsame Lehrer erweckte die entschwundenen Zeiten und das ehemalige Schulgebäude wieder zum Leben; für ihre großzügige Spende sei im Namen unseres Fördervereins herzlichst gedankt – ad multos annos!

Text: Daniel Adler Bild: Hst

„Der Richter und sein Henker“ – Mit Klasse 9a im Theater

Im Rahmen des Deutschunterrichts besuchten wir, die Klasse 9a, am 31. Januar mit Frau Dr. Tennstedt-Saindrenan die Theateraufführung „Der Richter und sein Henker“ in der Stadthalle Kehl. Ein paar Monate zuvor lasen wir im Unterricht die Tragikomödie „Der Besuch der alten Dame“, welche auch von Friedrich Dürrenmatt stammt. Außerdem hörten wir am Tag davor von einer Schülerin eine Buchvorstellung des Romans und so war ein Besuch des Theaterstücks eine gute Gelegenheit die verschiedenen Werke des Schriftstellers näher kennenzulernen und zu vergleichen.

Der Kriminalroman handelt von einem Polizeikommissar namens Bärlach, der zusammen mit dem Richter Tschanz den Mord an einem Kollegen untersucht. Dabei spielt eine Wette zwischen Bärlach und seinem damaligen Freund Gastmann in ihrer Jugend eine wichtige Rolle, da Gastmann der Hauptverdächtige in dem Verbrechen ist. Durch komplexe Verstrickungen und persönliche Beziehungen bringt Bärlach Tschanz dazu Gastmann zu ermorden, wodurch Bärlach zum Richter und Tschanz zu seinem Henker wird.

Die Inszenierung des Buches war sehr schlicht, modern und nah am Text gehalten. Das Bühnenbild bestand aus mehreren von einem Beamer angestrahlten Hintergründen, welche zwischen den Szenen wechselten. Außerdem gab es nur wenige Utensilien und eine große Skulptur einer undefinierbaren Kreatur, welche auf einem drehbaren Podest in der Mitte der Bühne stand. Sie sollte durch ihre bedrohliche Ausstrahlung die Tragik und Anspannung der Handlung betonen. Das Theaterstück wurde von nur sechs Schauspieler dargestellt. Diese übernahmen teilweise mehrere Rollen, darunter auch eine Erzählerin, welche einzelne Passagen aus dem Roman vorlas. Manchmal sangen und tanzten die Schauspieler, vor allem bei Szenenwechseln, zur Hintergrundmusik, die dem Stück eine düstere und spannende Atmosphäre gab.

Die Hauptthemen der Geschichte sind das Motiv der Schuld, welches auf die Vergangenheit zurückgeführt werden kann, die Frage nach Gut und Böse, die nicht klar zu beantworten ist, sowie Gerechtigkeit und Moral in einer von Verbrechen geprägten Welt. Ähnliche Motive kann man auch in „Der Besuch der alten Dame“ finden, woran man erkennen kann, dass sich Friedrich Dürrenmatt viel mit diesem Thema befasst hat.

Insgesamt hat uns das Theaterstück wegen seinem besonderen Stil und der spannenden Handlung sehr gut gefallen.

Foto: Frau Sand; Text: Emilia Martin und Martha Bessler

Spaß und Erfolg bei Mathe im Advent

Interview mit Edgar Martins, 19.1.2024

Hallo Edgar, erzähle doch, wo du gewonnen hast.

     Bei „Mathe im Advent“ habe ich eine Urkunde gewonnen, 1. Preis.

Wie oft hast du schon teilgenommen?

     Zweimal, letztes Jahr habe ich Bronze gewonnen (3. Preis).

Wie sehen denn die Aufgaben aus? Nenne doch ein Beispiel.

     Es sind mathematische Probleme, schwierigere und leichtere.  

     Eine Aufgabe war, den kürzesten Weg  für die Weihnachtselfen

     vom Nord- zum Südpol durch verschiedene Städte zu finden.

Und was macht dir an den Aufgaben besonders Spaß?

      Das Kopfrechnen, aber vor allem das Knobeln.  

Wie lange brauchst du denn, um eine solche Aufgabe zu lösen?

     Verschieden, meist aber so etwa zehn Minuten,

Und die muss man während der Adventszeit immer am gleichen Tag lösen?

     Ich habe mir das Ziel vorgenommen: „Ich mache das jetzt.“

     Und ich musste die Aufgaben immer am gleichen Tag lösen.

Muss man die Lösungen digital eintragen?

     Mit Handy oder Computer. Meistens gibt es eine Auswahl, aus der man die richtige Lösungen wählen muss, manchmal trägt man

     sie auch direkt ein. Die Aufgaben stehen auch im Internet.

In welche Klasse gehst du?

     6c.

Und – ist Mathematik auch ein Lieblingsfach?

     Das kommt auf das Thema an, aber Mathe mag ich.

Was machst du sonst noch gerne in der Schule oder als Hobby?

     Tennis, Sudoku, Kreuzworträtsel, Basketball.

Vielen Dank für das Gespräch.

 

Interview & Bild: Daniel Adler.

Ausführliche Informationen für Viertklässler und ihre Eltern

Willkommen am Grimmels!

   

Welche weiterführende Schule ist die richtige für mein Kind?

Bei dieser wichtigen Entscheidung möchten wir Ihnen helfen. Sie finden hier Informationen zur Gestaltung der 5. Klasse und einige Hinweise zu den Besonderheiten unserer Schule.

An erster Stelle steht für uns die pädagogische Begleitung der Viertklässler beim Übergang von der Grundschule auf unser Gymnasium. Mit verschiedenen Maßnahmen erleichtern wir das Ankommen unserer neuen fünften Klassen an unserer Schule.

Mit vielen Zusatzangeboten im Bereich des Theaters und mit unserem vielfältigen Fremdsprachenangebot bieten wir besondere Entfaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche im sprachlich-künstlerischen Bereich.

Für besonders Sprachinteressierte gibt es die Möglichkeit, unseren Bilingualen Zug Französisch zu besuchen, der ab Klasse 7 auf den deutsch-französischen Doppelabschluss Abi-Bac vorbereitet. Und ab Klasse 8 können Griechisch oder Italienisch gewählt werden.

Natürlich kommen die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer bei uns auch nicht zu kurz. Wir unterrichten drei Naturwissenschaften und bieten ab Klasse 8 „Naturwissenschaft und Technik“ als zusätzliches Profilfach an.

Ankommen am Grimmels - Begleitung bei den ersten Schritten
Sich wohlfühlen und seinen Platz in der Klasse und in der Schulgemeinschaft finden – das ist unser Anliegen für alle unsere Schülerinnen und Schüler. Mit verschiedenen Maßnahmen erleichtern wir das Ankommen unserer neuen Fünftklässler an unserer Schule.

Wir holen unsere Schülerinnen und Schüler dort ab, wo sie stehen.

Zu unserem pädagogischen Konzept der 5. Klasse gehören:

  • unser Patenprogramm: Patinnen und Paten aus Klasse 10 unterstützen die Kleinen beim Einleben in die Schulgemeinschaft
  • ein erlebnispädagogischer Wandertag in den ersten Wochen zum besseren gegenseitigen Kennenlernen und zur Stärkung der Klassengemeinschaft
  • wöchentliche Klassenleiterstunden
  • Selbstbehauptungstraining
  • gemeinsame Erarbeitung von Klassen- und Kommunikationsregeln
  • Konfliktprävention und Konfliktmanagement

Hier finden Sie den Flyer “Ankommen am Grimmels”.

Soziales Lernen spielt bei uns eine große Rolle. Dazu haben wir mehrere Konzepte entwickelt, die Sie hier finden: Soziales Lernen / Prävention

Bei Problemen bieten unsere Schulsozialarbeiterin Frau Knecht, unsere Präventionsbeauftragte Frau Pooth-Risoud und unsere Beratungslehrerin Frau Reinacher-Rießland Rat und Unterstützung an.

Beispielstundenplan für die 5. Klasse
In der Regel haben die 5. Klassen Unterricht bis 13 Uhr. Nur an einem Nachmittag in der Woche sind zwei Unterrichtsstunden fest eingeplant (14-15.30 Uhr).

In den ersten Wochen und Monaten werden grundlegende Arbeitsmethoden eingeübt, wie zum Beispiel:

  • Schulranzen packen
  • ein Hausaufgabenheft führen
  • den häuslichen Arbeitsplatz organisieren
  • Arbeitsmethoden und Lerntechniken einüben
  • eine Klassenarbeit vorbereiten

Einen Beispielstundenplan finden Sie hier: Stundenplan Klasse 5 

Fremdsprachen

Ab Klasse 5:

  • Wahl von zwei Fremdsprachen: Englisch und Französisch oder Englisch und Latein
  • Diese Fremdsprachen sind bis zum Ende der Klasse 10 verpflichtend
  • Für beide Fremdsprachen gibt es in Klasse 5 zusätzliche Stunden (Poolstunden)

Entscheidungshilfen für die Wahl zwischen Französisch und Latein

Weitere Informationen zu Französisch: Flyer Französisch
Weitere Informationen zu Latein: Präsentation Latein

Eventuell ab Klasse 7:

  • Beginn des Bilingualen Zugs Französisch (BZF) als zusätzliches, freiwilliges Angebot mit …
    – verstärktem Französischunterricht und bilingualem Unterricht in einem oder mehreren Sachfächern (bis Klasse 9 oder 10)
    – der Möglichkeit, den Doppelabschluss Abi-Bac (= deutsches Abitur + französisches Baccalauréat) nach Klasse 12 zu erwerbenWeitere Informationen zum Abi-Bac finden Sie hier: Bilingualer Zug Französisch mit Abi-Bac

Ab Klasse 8:

  • Wahl einer dritten Fremdsprache: Italienisch oder Griechisch als Profilfach. Verpflichtend bis Ende Klasse 10
  • Hinweis: Statt einer 3. Fremdsprache kann ab Klasse 8 auch das naturwissenschaftliche Profilfach Naturwissenschaft und Technik gewählt werden (siehe Naturwissenschaften weiter unten)

Ab Klasse 10:

  • Französisch als spät beginnende Fremdsprache, bis Klasse 12
  • Notwendig zum Erwerb des Zertifikats Europäisches Gymnasium

Klasse 11-12 (Oberstufe):

  • Fortführung von mindestens einer Fremdsprache bis zum Abitur
  • maximal vier Fremdsprachen in der Oberstufe möglich
  • Wahl als Basisfach oder Leistungsfach
  • Doppelabschluss Abi-Bac, wenn Französisch bilingual in der Oberstufe weitergeführt wird
Naturwissenschaften

Ab Klasse 5:

  • Unterricht im fächerübergreifenden Fach BNT (Biologie, Naturwissenschaft und Technik). In drei Wochenstunden werden in BNT biologische Inhalte mit praktischen und experimentellen Themen und Projekten ergänzt

Ab Klasse 7:

  • Aus BNT wird Biologie mit dem Schwerpunkt auf biologischen Themen
  • Als neues naturwissenschaftliches Fach kommt Physik mit zwei Wochenstunden hinzu

Ab Klasse 8:

  • Chemie ergänzt mit 2 Wochenstunden als weitere Naturwissenschaft die MINT-Fächer Biologie und Physik
  • Wahl zwischen dem naturwissenschaftlichen Profil NwT (Naturwissenschaft & Technik) oder einer dritten Fremdsprache (siehe Fremdsprachen oben)
  • Informationen zum Profil NwT finden Sie hier: Präsentation NwT
  • Das Profilfach NwT endet nach Klasse 10 und wird nicht in der Kursstufe angeboten
  • Die Informatik-AG erweitert das MINT-Angebot am Grimmels von Klasse 8 bis 10

Klasse 11-12 (Oberstufe)

  • Die Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik können als Basiskurs oder Leistungskurs fortgeführt werden
Theater, Musik und Arbeitsgemeinschaften
Theaterspielen wird am Grimmelshausen-Gymnasium GROßGESCHRIEBEN. Von Klasse 5 bis zum Abitur gibt es in allen Stufen ein attraktives Angebot. In Klasse 5 führen unsere Theaterlehrer ein mehrwöchiges Theatermodul durch, in dem die Kinder erste Erfahrungen mit dem Spiel auf der Bühne machen können.

Eine Übersicht über unser umfangreiches Angebot finden Sie hier: Theater-Angebote

In verschiedenen Musik-AGs fördern wir über den Unterricht hinaus die Freude an Musik und die musikalische Bildung unserer Schülerinnen und Schüler. Hier können sie in der Regel aus folgendem Angebot wählen:

  • Chor für Unter- und Mittelstufe sowie für Mittel- und Oberstufe
  • Orchester für die Unter- und Mittelstufe sowie für die Oberstufe
  • Big Band für die Unter- und Mittelstufe sowie für die Oberstufe
  • Musical-AG der Unterstufe

In unseren Konzerten präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihr musikalisches Können einem breiten Publikum. Wir führen folgende Veranstaltungen durch:

  • Weihnachtskonzert der Musik-AGs
  • Frühjahrs- oder Sommerkonzert der Musik-AGs
  • Musical-Aufführung
  • Aufführungen zu schulischen Veranstaltungen, zum Beispiel am Tag der Offenen Tür

Berichte zu den über die Schule hinaus bekannten Konzerten finden Sie hier: Konzerte Chor und Orchester

Lernen außerhalb des Unterrichts können unsere Schülerinnen und Schüler in unseren Arbeitsgemeinschaften. Wir bieten regelmäßig an:

  • Archäologie
  • Courage-AG (“Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage”)
  • Englisch zur Vorbereitung des Cambridge Certificate of Advanced English (CAE)
  • Film
  • Garten-AG
  • Musik-AGs
  • Schulsanitätsdienst und Erste Hilfe
  • Sport-AGs
  • Theater-AGs
  • Umwelt-AG

Hinzu kommen weitere AGs zu wechselnden Themen.

Unsere Arbeitsgemeinschaften in diesem Schuljahr finden Sie hier: AGs-Schuljahr-2023-24.pdf 

Ausflüge, Fahrten und Austausch
Regelmäßige Besuche und Ausflüge, wie z.B. Museen, Theater, Konzerte, Betriebsbesichtigungen usw. sind fester Bestandteil unseres Unterrichts. Im Rahmen der Prävention finden Besuche in entsprechenden sozialen Einrichtungen statt.

Darüber hinaus finden folgende Ausflüge und Fahrten statt:

  • Erlebnispädagogischer Wandertag in Klasse 5
  • Schullandheim in Klasse 6
  • Austausch mit unserer Partnerstadt Olsztyn in Polen für Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-11 (freiwillig)
  • Austausch mit unserer Partnerstadt Lons-le-Saunier für Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-11 (freiwillig)
  • Studienfahrt in Klasse 11
  • für alle Klassen: Ausflugstag kurz vor den Sommerferien

Für die Schülerinnen und Schüler des Bilingualen Zugs Französisch (BZF) bieten wir an:

  • regelmäßige Begegnungen mit unseren Partnerschulen in Strasbourg im Laufe des Schuljahres
  • Wochenendtreffen zur Vorbereitung von Studienfahrten mit unserer Abi-Bac-Partnerschule in Strasbourg (Collège Episcopal St. Etienne)
  • Studienfahrt in Klasse 10/11 nach Weimar mit den Partnerklassen des Collège Episcopal St. Etienne (alle zwei Jahre)
  • Studienfahrt in Klasse 10/11 in eine französische Stadt (z.B. Marseille) mit den Partnerklassen des Collège Episcopal St. Etienne (alle zwei Jahre)
Wettbewerbe und besondere Lernangebote
Neben unterrichtsbezogenen Aktivitäten wie der Teilnahme an den Science Days und Projekten im sozialen Bereich bietet das Grimmelshausen-Gymnasium mit verschiedenen Wettbewerbsteilnahmen in den unterschiedlichen Disziplinen des Fächerkanons den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und Begabungen, ihre Talente und ihre Kreativität auch in einem außerschulischen Rahmen zu erproben und unter Beweis zu stellen.

Regelmäßige Wettbewerbs-Teilnahmen gibt es im...

Vorlesewettbewerb in Klasse 6 (Fach: Deutsch) – Einzelwettbewerb für alle Schülerinnen & Schüler

Känguru-Wettbewerb in Klasse 5-9 (Fach: Mathematik) – Einzelwettbewerb, die Teilnahmegebühr wird vom Förderverein übernommen

Bundeswettbewerb Fremdsprachen ab Klasse 8 (Fächer: Englisch, Französisch, Italienisch, Latein & Griechisch) – Einzelwettbewerb

Mathematik ohne Grenzen in Klasse 5, 9 & 10 (Fach: Mathematik) - Klassenwettbewerb

Diercke Wissen in Klasse 5-10 (Fach: Geographie) - Einzelwettbewerb für alle Schülerinnen und Schüler

Wettbewerb Philosophischer Essay (Fächer: Philosophie & Ethik) – Einzelwettbewerb, wird in der ganzen Lerngruppe durchgeführt

sowie die Teilnahme an den Begabtenförderungsprogrammen des Landes Baden-Württemberg (u.a. der Stiftung Kinderland) mit individuellen Teilnahmen in allen Fachbereichen.

Dazu bietet sich den Schülerinnen und Schülern immer wieder die Möglichkeit, als Gruppe oder einzeln an projektbezogenen Einzelwettbewerben oder traditionsreichen Themenwettbewerben wie dem Europäischen Wettbewerb, dem Landeswettbewerb Alte Sprachen der Stiftung Humanismus Heute oder etwa dem Schülerwettbewerb des Landtags von Baden-Württemberg teilzunehmen.

Grimmels goes Hollywood 2024

„Grimmels goes Hollywood“ stand in der Zeitung, nachdem wir uns entschlossen hatten, die Theaterbühne gegen die Kinoleinwand einzutauschen. Unser erster Film „Der Sommernachtstraum“ war ein großer Erfolg, der große Kino-Saal des Offenburger FORUM-Kinos, der etwa 500 Personen fasst ,war bei der Premiere nahezu ausverkauft , und auch die zweite Veranstaltung war sehr gut besucht. So war eben das Kino zu unserem Medium geworden, nachdem uns die Stadt Offenburg unseren bisherigen Aufführungsort, den Salmen, weggenommen hatte. Daraus ist nach langem Umbau ein Museum geworden. Als nächstes Stück hatten wir uns für dieses Jahr den „kleinen Prinzen“ ausgesucht – ein wunderbar poetisches Werk, das sehr bekannt ist.

Herr Maier, der Chef des Kinos, war ganz begeistert davon, dass wir es letztes Mal geschafft hatten, den großen Saal fast restlos zu füllen. Da dies für ihn ein gutes Geschäft war, war er sofort bereit, uns für das neue Projekt sein Kino zu geben. Vor ein paar Tagen war ich bei ihm, er war unheimlich freundlich, und ich war sehr überrascht, als er uns nach diesem Gespräch anbot, den kleinen Prinzen fünfmal aufzuführen. „Sensationell“ meinten einige und auch ich war ganz glücklich. Das Kino ist eine ganz andere Sache als das Theater. Es fehlt der live-Aspekt, aber dafür können meine Schauspieler auch einmal den Text vergessen, ohne sich zu blamieren. Denn dann wird die Szene eben nocheinmal gefilmt. Szene X, die zweite.

Wir sind nun gerade dabei, die letzten Szenen des Kleinen Prinzen einzuspielen, dann müssen sie noch vertont und geschnitten werden. Ich hoffe, dass es ein sehr schöner Film wird. Denn er vermittelt ja in vielfältigen Bildern einprägsame Wahrheiten, und ich hoffe, dass wir viele Zuschauer bekommen werden und die fünf Veranstaltungen gut besucht werden.

„Man sieht nur mit dem Herzen gut“ – das ist die tiefgehende Botschaft des Stückes und wir haben versucht, diese Wahrheit glaubhaft zu vermitteln.

Wir setzen uns ab von einem Kinderfilm, wir benutzen keine Zeichentrickfilm-Elemente und kitschig anmutende Verkleidungen, sondern wir spielen die einzelnen Szenen in schlichten Kostümen, vor ganz realistischem Hintergrund in Offenburg, in unserer Stadt: Im Kapuzinerkloster, an der Stadtmauer, im Vinzentius-Garten, in der Brandeck-Gaststätte und in der Volksbank. Die Szenen in der Wüste versuchen wir durch Greenscreens zu veranschaulichen und immer wieder sollen symbolische Gesten den Inhalt verdeutlichen. So öffnet der Fuchs das schmiedeeiserne Tor des Vinzentius-Gartens und lässt den kleinen Prinzen symbolisch in eine tiefere Welt eintreten. Und wenn der belehrende Fuchs für den kleinen Prinzen Wasser aus dem Brunnen schöpft und in dessen Hände fließen lässt,  so steckt dahinter die symbolische Aussage, dass er ihm eine tiefere Wahrheit und ein neues Weltverständnis vermittelt

Gesundheitlich geht es mir so einigermaßen, nur das Laufen bereitet mir Schwierigkeiten, ich bin oft unsicher auf den Beinen und schwanke hin und her. Auch bin ich oft sehr sehr müde durch den Einfluss der starken Medikamente. Oft nehme ich mir vor, am Abend noch etwas zu schreiben oder zu tun, und merke dann, dass ich am Schreibtisch sitze und am Einschlafen bin. Und oftmals verliere ich dann die Kontrolle und bin schon ein paar Mal am Schreibtisch eingeschlafen und vom Stuhl gefallen. Aber ich kämpfe gegen meine Krankheit an und versuche aktiv zu bleiben,.

Ich bemühe mich, nicht aufzugeben und weiterhin aktiv zu sein, immer ein Ziel vor Augen zu haben. Es geht zwar alles sehr langsam und ich brauche viel Zeit.  Aber man darf nie aufgeben. Deshalb bin ich auch noch etwas in der Schule tätig. Neben der besagten Theater -AG mache ich noch Aufsicht in der Mediathek einmal in der Woche. Auf diese Weise bleibe ich geistig aktiv und halte auch den Kontakt zur Schule, zu Schülern und Kollegen, aufrecht. Und auch wenn der Film nun fertiggestellt sein wird, denke ich daran, so eine Art kleines Kammertheater ins Leben zu rufen, wobei der Schwerpunkt dann auf der szenischen Gestaltung und auf Spiel und Sprache liegen wird. Außerdem möchte ich die Reihe „Literatur und Musik“, die immer einmal im Jahr im Kreuzgang stattfand und die mit meiner Pensionierung eingestellt worden war, wieder aufleben lassen.

Text & Fotos: Haaser

Weihnachtskonzert des Grimmelshausen-Gymnasiums in der Evangelischen Stadtkirche

Am 19. Dezember war es endlich wieder so weit. Die evangelische Stadtkirche öffnete ihre Pforten für das Weihnachtskonzert des Grimmelshausen-Gymnasiums. Und so kalt es auch trotz aller Heizbemühungen war, die jungen Musikerinnen und Musiker wärmten mit ihren Klängen unsere Herzen.

Philipp Wink eröffnete mit Marcel Duprés dramatischem Sortie (op.62, 3) und einem beeindruckenden Orgelspiel das Konzert. Ein ernsterer Ton stimmte also den Abend ein und daran schloss auch die Rede des stellvertretenden Schulleiters Christian Haist an. Er stellte die Frage, ob uns in diesen Zeiten zum Feiern zumute ist – angesichts der Konflikte und Kriege in der Welt, angesichts der Tragödie, welche vor kurzem die ganze Offenburger Schulgemeinschaft heimgesucht hatte. Wir dürfen nicht verzagen, war seine Antwort, sondern ganz im Gegenteil: Wir brauchen Engagement, wir brauchen die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung und wir sollen, so der Schlussappell, zum „Mitschöpfer unserer Gesellschaft“ werden.

Und genau dies stellten alle Mitwirkenden unter Beweis. Sie wurden zu Schöpfern eines unvergesslichen Abends: Sei es die Unterstufen-Combo unter der Leitung von Andreas Rückert, denen im Zusammenspiel mit Philipp Wink an der Orgel eine wunderbar sphärische Interpretation von „O Heiland reiß die Himmel auf“gelang. Eine Interpretation, die den Spagat zwischen Moderne und Barocker Musik wagte und ein wenig an „Emerson, Lake and Palmer“ erinnerte. Oder sei es das Unterstufen-Ensemble unter der Leitung von Angela Bruder-May, das mit schönen Flötenklängen sowie Cello, Geige und Klavier ganz besonders Händels Gavotte so träumerisch und feierlich in den Raum hauchte. Hier zeigten die jüngsten Instrumentalisten des Grimmels, dass wir noch viel von ihnen erhoffen dürfen.

Anschließend folgte der Basiskurs Musik der Jahrgangsstufe 2, der den Bogen vom barocken Kanon zum Swing spannte, ehe das erste Mal der Chor unter der Leitung von Erwin Meyer auftrat, und fröhlich beschwingt den heiteren Ton der J2 weitertrug. Der junge Chor bestach mit einer tollen Akzentuierung, mit gekonnten Wechseln aus zarten und kraftvollen Tönen und mit Solisten, die mit ihren so eindringlichen und klaren Stimmen dafür sorgten, dass man im gebannten Raum eine Stecknadel hätte fallen hören können.

Zwischen den Chorstücken wagten Bläser und Orgel ein ungewohntes Zusammenspiel, Dubois Marche triomphale, der auch tatsächlich – wie es der Titel verspricht – mit einem triumphalen Ende schloss. Das Stück reihte sich ein in eine Vielzahl internationaler, aber vor allem auch französischer Stücke. Und so konnte man das Konzert auch als ein Zeichen deutsch-französischer Freundschaft lesen, die seit vielen Jahren am Grimmels gepflegt wird.

Auch die Big-Band hatte unter Andreas Rückert einen großartigen Auftritt: James Bond jagt Dr. No durch einen ukrainischen Glockenchoral! Darauf muss man erst einmal kommen. Ein satter Sound über einem erstklassigen Arrangement, klar und präzise gespielt, dazu wieder einmal super Solisten. Was will man mehr?

Vielleicht eine Vereinigung aus Chor, Lehrerchor und Big-Band? Et voilà. Und die Musiker ließen vom ersten Stück an keine Zweifel aufkommen, dass jetzt nochmal richtig eingeheizt werden würde. Zuerst der Gospel Amen, dann Power von Myrna Summers, dessen Umsetzung dem Titel alle Ehre machte und schließlich das vorläufige Finale mit Come let us sing mit stakkatoartigen Bläsern und kraftvoll aufsingendem Chor. Das Publikum zahlte es mit starkem Applaus zurück.

Zum krönenden Abschluss trat nun endlich auch das Orchester unter der Leitung von Angela Bruder-May zusammen mit dem Chor auf. Von tiefen, langsam wandelnden Tönen getragen schwangen sich die Sänger bei Adolphe Adams Cantique de Noël mit ihren wunderbar hellen Stimmen zu den höchsten Tönen bis zum Himmel auf und ließen alle in der Kirche Versammelten von Weihnacht träumen.

Abgeschlossen wurde dieser wunderbare Abend schließlich mit Charles Gounods Messe aux Chapelles. Der letzte Strich war noch am Verklingen und man hätte ihn gern gehalten und noch weiter gelauscht.

Kann einem in diesen Zeiten zum Feiern zumute sein? Mit diesen Tönen – ja.

Text: Wth Bilder: Rsn

Mit der 5a im badischen Staatstheater: Hänsel und Gretel

Zum Weihnachtsmärchenklassiker „Hänsel und Gretel“ in der Opernfassung des romantischen Komponisten Engelbert Humperdinck unternahm die Klasse 5a einen Ausflug ins Badische Staatstheater nach Karlsruhe. Für viele der Kinder war dies der erste Konzertbesuch überhaupt und ein erstes Erlebnis mit dem Musiktheater. Die Karlsruher Bühnen legen dieses populäre Werk seit vielen Jahren regelmäßig mit großem Erfolg und hoher Publikumsresonanz in der Weihnachtszeit auf. Für viele gehört das Werk zu Weihnachten wie Christbaum, Weihnachtsoratorium und Lebkuchen. Eine sehr realistische und wirkungsvolle Inszenierung zieht junge und erwachsene Zuschauer in ihren märchen- und zauberhaften Bann. Durchdrungen von standhaftem Optimismus und unbeirrter Gläubigkeit tönt es befreiend im Finale: „Wenn die Not auf höchste steigt, Gott der Herr die Hand uns reicht!“. Zahlreiche der gefühlvollen Melodien von Humperdinck prägen sich im Opernverlauf immer wieder als Ohrwurm ein. Die Fahrt nach Karlsruhe wurde von der Gruppe mit der Bahn zurückgelegt, leider kam es bei der Rückfahrt auf Grund von Schneefall zu Verzögerungen.

Text: Mre Bilder: Rsn

https://www.staatstheater.karlsruhe.de