Das Schulleben am Grimmels

Corona-Care-Päckchen der Schulsozialarbeit

Geschrieben von Lukas Rosenkranz am in Aktuelles, Am Schulleben Beteiligte, Archiv, Das Schulleben, Soziales Lernen

Rund 75 Schüler*innen der Klassen 5 konnten sich im Februar über eine kleine Aufmerksamkeit der Schulsozialarbeit freuen. Wie schon im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 erhielten alle 5. Klässler*innen ein kleines Päckchen mit einem persönlichen Anschreiben, Adressen und Telefonnummern für schwierige Zeiten, Tipps gegen Langeweile, einem Gewinnspiel, dem Rückmeldebogen „Meine Coronazeit“ sowie etwas Süßem. Unter den 25 Teilnehmer*innen des Gewinnspiels wurden drei glückliche Gewinner*innen ausgelost.

Link zum Artikel auf der Homepage der Stadt Offenburg

Link zum Bericht in der Badischen Zeitung

Text: Ftz

Bildung als Waffe gegen Diskriminierung

Geschrieben von Lukas Rosenkranz am in Aktuelles, Das Schulleben, Schüler, Soziales Lernen

 

Das Grimmelshausen-Gymnasium wurde am 04.11.2020 im Beisein des Vertreters der Landeskoordinationsstelle Andreas Haiß, dem Paten Johannes Vetter und der Elternvertreterin Frau Lehmann-Nink in das deutschlandweite Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aufgenommen.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ In ihrer Eröffnungsrede erinnerte die Schulleiterin des Grimmelshausen-Gymnasiums Susanne Self-Predhuméau daran, dass die Schule als staatliche Institution die Aufgabe habe, aktiv und verantwortungsvoll für die Achtung der Menschenwürde und für die Ablehnung jeder Form von Diskriminierung einzutreten. Unter dem Eindruck der Ermordung des französischen Lehrers Samuel Paty betonte sie die besondere Bedeutung der Schulgemeinschaft für die Schaffung eines Klimas, in dem die Würde jedes Einzelnen geachtet und geschützt wird. Verursachern von Diskriminierung müsse klargemacht werden, dass ein solches Verhalten an unserer Schule und in unserer Gesellschaft keinen Platz hat.

Die Schulsozialarbeiterin Judith Fautz und der Französischlehrer Jörg Schürer initiierten den Beitritt zum Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ mit zwei Projekten: dem in einem bilingualen Kurs entstandenen Kurzfilm „Sexisme – NON!“ in Kooperation mit dem AFS und dem Projekt Baukasten Demokratie der Jungen Theaterakademie sowie einem Schülerprojekt gegen gruppenbezogene Menschen­feindlichkeit in Kooperation mit Offenburger Streetworkern. Weitere Projekte u.A. im Kunstunterricht folgten.

Demokratiepädagogische Arbeit hat am Grimmelshausen-Gymnasium eine lange Tradition. Im Rahmen des musischen Schwerpunkts und als Standortschule der Jungen Theaterakademie wurde schon in der Vergangenheit Wert auf gemeinschaftsorientierte Bildung gelegt. Beispiele dafür sind Theaterprojekte von Paul Barone wie Vision Freiheit oder Gutenbergs Traum.

So überrascht es nicht, dass mehr als 70 Prozent der Schulgemeinschaft die Selbstverpflichtung gegen Diskriminierung unterzeichneten. Um diesen Auftrag auch in Zukunft zu erfüllen, hat Judith Fautz eine Arbeitsgemeinschaft ins Leben gerufen, die auf große Resonanz stößt. Allen Beteiligten ist bewusst, dass der Beitritt ins Bildungsnetzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gleichzeitig Auszeichnung und Selbstverpflichtung für die Zukunft ist, die Präventionsarbeit im Schulalltag fest zu implementieren. So arbeitet die Schulgemeinschaft auch in Corona-Zeiten bereits an mehreren neuen Projektideen.

Mit Johannes Vetter hat das Grimmelshausen-Gymnasium seinen Traumpaten bekommen, eignet er sich doch als Sportler und Sportsoldat perfekt als Vorbild für Fairness, Zusammenarbeit, Disziplin und für den Dienst an der Gemeinschaft.

Dass Schule mehr sein muss als Wissensvermittlung machte die Elternvertreterin Katharina Lehmann-Nink deutlich. Wenn Netzwerke geknüpft und gepflegt werden und Raum geschaffen wird für außerunterrichtliche Aktivitäten, dann kann Schule, mit den Worten von Frau Self-Prédhumeau, „eine wirksame Waffe im Kampf gegen Rassismus, gegen Diskriminierung“ sein.

 

Text: Rsn/Bne  Fotos: Rsn

 

Wandertag der 5c

Geschrieben von Lukas Rosenkranz am in Aktuelles, Das Schulleben, Klasse5, Schüler, Soziales Lernen

Am 29.09.2020 fand der Wandertag unserer Klasse 5c statt. Bevor wir losliefen, spielten wir noch ein paar Kennenlernspiele. Dabei waren unsere Paten aus der 10. Klasse. Außerdem waren Frau Rediker und Herr Plersch, unsere Klassenlehrer, und natürlich Frau Fautz, die Schulsozialarbeiterin, mit uns unterwegs. Wir liefen nach Fessenbach auf eine große Wiese. Aus einem Bauwagen durften wir uns Spielgeräte ausleihen wie z.B. Hula Hoop Reifen. Als wir uns ausgetobt hatten, wurden wir in Gruppen eingeteilt. Es gab 3 Spiele. Das erste war von unseren Paten. Wir mussten versuchen, eine Decke umzudrehen, aber man durfte nicht von der Decke herunterfallen. Das zweite Spiel war mit unserer Schulsozialarbeiterin. Man musste einen Bambusstab auf dem Finger zum Boden balancieren. Das dritte war von unseren Klassenlehrern. Wir mussten blind Formen mit einem Seil bilden. Die Spiele haben sehr viel Spaß gemacht. Danach liefen wir wieder zurück zur Schule. Der Wandertag war sehr schön. Danke an unsere Paten, Frau Rediker und Herrn Plersch und natürlich Frau Fautz.

 

 

Text: Anna Fleckenstein und Malin Adam, 5c

Fotos: Rdk

„Ich packe meinen Schulranzen und…“

Geschrieben von Lukas Rosenkranz am in Aktuelles, Am Schulleben Beteiligte, Archiv, Das Schulleben, Klasse5, Soziales Lernen

„Ich packe meinen Schulranzen und“: Gottesdienst für die neuen fünften Klassen

„Dieses Jahr ist alles anders …“, so begrüßte Herr Martiny am Montag, den 21.9.20, die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen im Ökumenischen Gottesdienst zum Schuljahresbeginn. Und er fuhr fort: „Ich meine jetzt nicht in erster Linie wegen Corona. Sondern deshalb, weil IHR hier seid.“

Und doch war in diesem Jahr auch wegen Corona einiges anders als sonst. Aufgrund der Corona-Bestimmungen war an diesem Schuljahresanfangsgottesdienst neben den Religionslehrer*innen nicht wie sonst die gesamte Schulgemeinschaft beteiligt, sondern es waren nur die neuen fünften Klassen eingeladen. Und dies zu einer anderen Zeit, nämlich nachmittags während ihres Religionsunterrichts, und an einem anderen Ort als sonst, nämlich auf dem Schulhof. Unter freiem Himmel wurde vor den Kindern ein Schulrucksack mit symbolischen Gegenständen gepackt. Dabei fehlte natürlich auch nicht Gottes Segen, der die Fünftklässler*innen durch dieses für sie ganz andere Schuljahr begleiten soll. Denn passend zur Schriftlesung machen sie sich ja – wie Abraham – auf den Weg in „neues Land“. Der Segen konnte dieses Jahr den Anwesenden zwar nicht einzeln gespendet werden, aber die weit geöffneten Arme beim Segensritus ließen ihn doch allen Anwesenden persönlich spürbar werden.

Wir wünschen den Schüler*innen der fünften Klassen auch weiterhin ein gutes Ankommen und Hineinwachsen in unsere Schulgemeinschaft – mit Gottes Segen.

Text & Fotos: Veronika Burth

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