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Los geht´s! Anmeldestart für den Schüleraustausch Offenburg – Lons-le-Saunier

 

Seit über 65 Jahren veranstalten die Offenburger Schulen in Zusammenarbeit mit der Offenburger Städtepartnerschafts-vereinigung „Die Brücke e.V.“ den Schüleraustausch mit unserer Partnerstadt Lons-le-Saunier. Dabei begegnen sich die deutschen bzw. die französischen Schüler und werden in der Gastfamilie des jeweiligen Landes aufgenommen.

Der Austausch bietet eine einzigartige Gelegenheit, die andere Kultur im Miteinander der Familien und der Schule zu erfahren und somit ein Zusammenwachsen Europas aktiv mitzugestalten. Für den Spracherwerb ergibt sich hier die Möglichkeit, in alltäglichen Situationen Neues zu erlernen und Bekanntes anzuwenden.

Hier die wichtigsten Termine:

   Anmeldeschluss 15.12.2023 

   Aufenthalt in Frankreich: 16.03.- 24.03.2024

   Aufenthalt in Deutschland: 07.07. – 18.07.2024

 

Einen Elternbrief für weitere Informationen und das interaktive Anmeldeformular mit Hinweisen finden Sie hier:

Elterninformation Lons 2024

Anmeldeformular Lons 2024

 

A très bientôt!

 

 

Stand 12/2023 Rsn

19.12.2023 – Weihnachtskonzert des Grimmelshausen-Gymnasiums

Am Dienstag, den 19.12.2023 um 19 Uhr lädt das Grimmelshausen-Gymnasium zum diesjährigen Weihnachtskonzert in die evangelische Stadtkirche ein. Das Weihnachtskonzert wird von den Musik-AGs des Grimmelshausen-Gymnasiums gestaltet.

Dort erwartet die Besucher eine bunte Musikmischung zur Weihnachts- und Winterzeit von den Chören, Orchestern, Orgelklängen und Big Bands.

Die Aufführung der „Messe aux Chapelles“ des französischen Komponisten Charles Gounod, bei der der Gesamtchor unterstützt vom Lehrerchor und das Orchester gemeinsam musizieren, bildet dabei einen besonderen Höhepunkt.

Das Konzert findet bei freiem Eintritt statt.

 

 

Text & Bild: Mre, Brd, Rck

Das Grimmels spendet 220 Weckmänner für die Tafel

Die Zeit um das St. Martins-Fest am 11. November 2023 ist die Zeit der Weckmänner. Weckmänner sind eine süße Backware, die den St. Martin darstellen sollen, der für seine Güte und seine vorbildliche Bereitschaft zum Teilen bekannt ist

Die Tradition den Mitmenschen mit einem Weckmann eine Freude zu bereiten, hat auch am Grimmelshausen-Gymnasium einen fest verankerten Platz in Form der sogenannten „Send-a-Weckmann“-Aktion.

Bei dieser Aktion haben die Schüler* innen die Möglichkeit irgendeiner Person am Grimmels einen Weckmann zu schenken. Mit dem dadurch eingenommenen Geld wird die doppelte Anzahl der von der Schülerschaft bestellten Weckmänner finanziert. Neben den Weckmännern, die am Grimmels bleiben, geht die andere Hälfte der Weckmänner an die Offenburger Tafel. So konnten die Gymnasiast*innen in diesem Jahr 220 Weckmänner an die Tafel spenden.

Die Bäckerei Armbruster hat freundlicherweise die Weckmänner gestellt und dabei komplett auf eigenen Profit verzichtet. Alles Geld, welches über die Produktionskosten hinausging, blieb für die „Send-a-Weckmann“-Aktion. Ebenso wie der Bäckerei Armbruster gebührt Dank dem Förderverein unserer Schule, der die Spendenaktion an die Tafel unterstützt hat.

In der letzten Woche fand außerdem nochmal ein Kuchenverkauf von der SMV statt, mit dessen Einnahmen die Anzahl der Weckmänner für die Tafel gesteigert werden konnte!

Text & Bild:  SMV des Grimmelshausen Gymnasiums, Jonah Bahr

Begrüßung der neuen Schülersprecher

Alle Grimmels-SchülerInnen trafen sich vergangene Woche in der ersten großen Pause auf dem Schulhof, um die beiden neuen Schülersprecher Frederick Schnirch und Mathilda Obert zu begrüßen. Die beiden übernehmen das wichtige Amt der Schülervertretung am Grimmels von Rahel Lurk und Emil Hess, die sich beide nun voll auf das Abitur im kommenden Jahr konzentrieren können. Die Schulgemeinschaft verabschiedete die beiden begeistert und mit langem Applaus. Geschenke gab es für Rahel und Emil natürlich auch.

Ein erster Einsatz erwartet das neue Schülersprecher-Team bei der nächsten Schulkonferenz, wo sich die SchülerInnen mit Ihren Ideen einbringen und bei wichtigen Themen mitentscheiden können.

Die SMV trifft sich regelmäßig im SMV-Raum im Kloster. Es sind nicht nur die KlassensprecherInnen der Klassen willkommen, sondern alle Grimmels-SchülerInnen, die sich für die Schulgemeinschaft einsetzen wollen!

Text & Bilder: Rsn

Artus – Spannender Machtkampf zwischen Artus‘ Tafelrunde und Morgane Le Fay

Wir laden Euch sehr herzlich zu den Aufführungen unserer Theaterproduktion „Artus“ am Do 23.11, Fr 24.11 und Sa 25.11 um 19 Uhr in der Reithalle ein

In unserer neuen Eigenproduktion erzählen wir die mittelalterliche Artussage neu als unerbittlichen Machtkampf zwischen Artus‘ Tafelrunde und seiner Halbschwester Morgane Le Fay: Während die Tafelrunde für ein gleichberechtigtes Miteinander und eine dialogische Gesprächskultur steht, versucht Morgane Le Fay eine Herrschaft aufzubauen, die auf Angst, Kontrolle und Unterdrückung setzt. Wird es Artus und seiner Tafelrunde gelingen, ihre Vision eines demokratischen Zusammenlebens gegen die autoritäre, auf Gewalt setzende Herrschaft ihrer Widersacherin Morgane Le Fay zu behaupten?

Nach »Vision Freiheit – Die Revolution 1848/49 in Offenburg« bringen wir auch in diesem Jahr eine Großproduktion mit über 120 Mitwirkenden, davon rund 100 Schüler/innen mehrerer Offenburger Schulen, auf die Bühne: Die schulübergreifende Theatergruppe der Jungen Theaterakademie mit Standort am Grimmelshausen-Gymnasium wirkt mit 50 jungen Schauspieler/innen mit. Das Bühnenbild wurde auch in diesem Jahr von einer Klasse der Erich-Kästner-Realschule in Projekttagen an der Kunstschule hergestellt. Und eine Berufsschulklasse der Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen ist wieder an den Näharbeiten der Kostüme beteiligt.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Es ist möglich, Plätze zu reservieren unter: info@junge-theaterakademie-offenburg.eu (freie Platzwahl).

Weitere Infos auf unserem Flyer.

 

Text & Bilder: Junge Theaterakademie

Vorbereitungstag der Zehner auf das Sozialpraktikum

Im Zuge der diesjährigen Methodentage gab es für uns 10er am 28.09.2023 einen Vorbereitungstag für das, zum ersten Mal am Grimmels stattfindende, Sozialpraktikum.
Gegen 7:45 Uhr wurden wir und die 14 Expert*innen aus fünf verschieden Bereichen sozialer Arbeit durch den kommissarischen Schulleiter Herr Haist begrüßt. Frau Lienhard, die den Vorbereitungstag organisierte, stellte uns alle Experten-Teams vor. Danach ging es in die zuvor eingeteilten Kleingruppen, welche jeweils von einer Lehrkraft begleitet wurden.
Die fünf verschiedenen Experten-Teams hatten jeweils 50 Minuten Zeit, um ihren Arbeitsbereich vorzustellen und auf unsere Fragen einzugehen.

Der Schulkindergarten des SBBZ (Reha Südwest) kam mit einem fünfköpfigen Team zu uns, um über die Arbeit mit körperbehinderten Kindern zu berichten: Herr Bruker als Leiter der Einrichtung, Frau Franke als Physiotherapeutin, Frau Bierzeit aus der Personalabteilung und zwei FSJler. Wie ein Arbeitsalltag im Schulkindergarten abläuft, wurde uns in einer Präsentation sowie mittels einigem Anschauungsmaterial lebhaft vor Augen geführt.

Auch Frau Dornheim und Frau Kreischer vom Verein „Leben mit Behinderung“ berichteten lebhaft von ihrem Arbeitsalltag im Haus Damasina (Schutterwald), in dem erwachsene, größtenteils mehrfach behinderte Menschen betreut werden. Sie arbeiten dort als Hausleitung bzw. Heilerziehungspflegerin.

Frau Erb vom ASB (Arbeiter-Samariter-Bund) Südbaden stellte  uns den Bereich „Arbeit mit Senioren“ vor.  Sie erklärte uns, welche Eigenschaften man für die Altenpflege mitbringen und ließ uns am Ende eine Insulin-Spritze verabreichen – als „Testperson“ diente eine Kiwi.

Als ein weiteres Experten-Team waren zwei Herren der Jugendhilfe da: Herr Frei vom Jugendamt und Herr Rössler von der Jugendhilfe Offenburg. Die beiden erklärten uns, wie die Zusammenarbeit zwischen Jugendamt und Jugendhilfe aufgebaut ist. Diese Station war für uns besonders interessant, weil die Klienten der Jugendhilfe etwa in unserem Alter sind und wir uns deshalb die geschilderten Fälle auch gut vorstellen konnten.

Auch die Akademie² für Pflege und Gesundheit war durch drei Mitarbeiter vertreten: Frau Broszeit, Herr Heck und eine Auszubildende. An der Akademie 2 werden Pflegekräfte für Krankenhäuser und Pflegeheime ausgebildet.

Abschließend lässt sich sagen, dass uns dieser Tag auf der Suche nach einer geeigneten Praktikumsstelle wirklich weitergeholfen hat. Wir hatten viele gute Gespräche mit den Expert*innen, die uns all unsere offenen Fragen beantworten konnten. Vor allem haben wir gelernt, dass Empathie, Rücksichtnahme und Offenheit sehr wichtige Voraussetzungen in den sozialen Berufen sind.

Text: Romy Kohnle, Alexandra Bilger (10a) Bilder: Lnh 

Probentage in Bad Rotenfels

Die Theater AG hat drei intensive und motivierende Probentage in Bad Rotenfels verbracht. Bad Rotenfels bot mit seinem besonderen Ambiente und den Proberäumen optimale Bedingungen, um für das neue Stück “Artus“ zu proben.

  • Premiere von “Artus” ist am 23.11.2023 um 19 Uhr in der Reithalle.
  • Weitere Aufführungen finden am 24.11.2023 sowie am 25.11.2023  jeweils um 19 Uhr in der Reithalle statt.
Wir freuen uns auf Sie!
 

Die SMV packt an: Grimmels-Labyrinth in neuen Farben!

Unsere SMV packte diese Woche Farbe und Streichutensilien aus und verpasste dem Schulhoflabyrinth einen frischen Anstrich. Klaus Herrmann und eine 8. Klasse hatte das Labyrinth 1997 in leuchtendem Gelb auf dem Schulhof aufgezeichnet. Durch viele Schülerfüße abgenutzt und gerne bespielt hatten die Linien eine Auffrischung dringend nötig. In Grimmels-Rot und mit dem Logo im Zentrum sieht unser Labyrinth sogar noch besser aus als zuvor.

Text: Rsn Bilder: Plr, Rsn

Einführung des Sozialpraktikums am Grimmelshausen-Gymnasium: Referent*innen stellen ihre Einrichtungen vor

„Ob sich meine Einstellung zum Thema Tod durch meine Arbeit in der Pflege geändert hat?“ Andreas Heck von der Offenburger „Akademie hoch 2“ zögert kurz. Und antwortet dann: „Sie konnte sich nicht ändern. Ich hatte vorher keine.“ Dass man in sozialen Tätigkeiten mit existentiellen Fragen aller Art konfrontiert wird, hat vielleicht mit dazu geführt, dass das zu diesem Schuljahr neu eingeführte Sozialpraktikum am Grimmelshausen-Gymnasium im Verantwortungsbereich der Fachschaften Religion und Ethik angesiedelt wurde, wo man sich ja mit grundlegenden Lebensfragen (und Sterbensfragen) befasst. So liegt auch die Leitung des Sozialpraktikums bei der katholischen Religionslehrerin Frau Lienhard. Anfang 2024 werden die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen in einer sozialen Einrichtung ihrer Wahl ein Sozialpraktikum ablegen. Und dabei geht es nicht in erster Linie um Berufsorientierung. Vielmehr liegt der Fokus auf der Begegnung und Beziehungsaufnahme mit Menschen, die in irgendeiner Weise Unterstützung brauchen und die im schulischen und außerschulischen Alltag der Schüler, wenn überhaupt, eher selten vorkommen. Solche Begegnungen sensibilisieren für die Not anderer ebenso wie sie Erkenntnisse über eigene Stärken und Schwächen, Interessen und Abneigungen ermöglichen. Und Erfahrungen an anderen Schulen zeigen: Nicht selten öffnet ein solches Praktikum einem die Augen dafür, dass die angeblich Bedürftigen einem etwas voraushaben und dass man in puncto Lebensfreude und Dankbarkeit einiges von ihnen lernen kann.
Um einen ersten Einblick in die Tätigkeit in sozialen Einrichtungen der Region zu erhalten und darin, wie ein Sozialpraktikum dort konkret abläuft – dafür hatte Frau Lienhard die Zehntklässler im Rahmen der schulischen Methodentage am Donnerstag, den 28.9.23, zu einer Expertenrunde im Grimmelshausen-Gymnasium eingeladen. Insgesamt 14 Referentinnen und Referenten aus fünf unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen stellten ihre Arbeit und die Praktikumsbedingungen in ihren Einrichtungen den Schülergruppen vor – und dies nicht nur theoretisch.So hatten die Referenten des Offenburger Schulkindergarten praktisch anfassbare Gegenständen mitgebracht wie Knetbälle und eine um den Nacken legbare Spielschlange, und die Grimmelsschüler überzeugten sich selbst davon, dass diese eine beruhigende und entlastende Wirkung zeigen. Bei Frau Erb vom ASB Südbaden übten die Grimmelsschüler, eine Insulinspritze zu verabreichen, natürlich nicht am Menschen – sondern an einer Kiwi! Und dabei zeigten einige Zehntklässler besondere Fertigkeiten, die im schulischen Kontext eher nicht vorkommen. Beim Sozialpraktikum in der Langzeitpflege von Senioren im Erika-Zürcher-Haus (Meißenheim) wird es aber nicht Aufgabe der Zehntklässler sein, Spritzen zu geben, sondern Zeit mit den Senioren zu verbringen.
Weniger praktisch, doch nicht weniger intensiv ging es in den anderen vorgestellten Bereichen, „Leben mit Behinderung“, „Jugendhilfe“ und „Pflegeberufe“, zu. Die Referentinnen vom Haus Damasina in Schutterwald gaben authentisch Zeugnis vom Umgang mit Menschen mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung. Mit den Referenten der Jugendhilfe, Herrn Rössler von der Jugendberufshilfe und Herrn Frei vom Jugendamt, entspann sich ein lebhaftes und persönliches Gespräch, in dem die Schüler unter anderem wissen wollten, ob bei dieser Tätigkeit die Privatsphäre der „betreuten“ Jugendlichen und die der Sozialarbeiter gewahrt werde und wie die Sozialarbeiter mit Frust bei der Arbeit umgehen. Hier wie auch bei allen anderen vorgestellten Tätigkeitsfeldern wurde deutlich, dass Einfühlungsvermögen eine Grundvoraussetzung für die soziale Arbeit ist. Ebenso wichtig sind, so betonte Herr Frei vom Jugendamt, gerade im Bereich der Jugendhilfe Teamfähigkeit sowie Standfestigkeit, die eigene Position vor dem Jugendlichen wie auch vor Eltern zu vertreten. Denn im Fokus der Jugendhilfe stehe das Wohl des/der Jugendlichen. Zu ermitteln, worin dieses genau besteht, sei Aufgabe nicht eines einzigen Helfers, sondern eines gesamten Teams aus Fachkräften in der Jugendhilfe. Und deren Position kann immer mal wieder auch konträr zu eigenen Wünschen der Jugendlichen und/oder ihrer Eltern sein.
Um auf die eingangs gestellte Frage zurückzukommen: Ob sich durch das Sozialpraktikum die Einstellung der Grimmelsschüler zu grundlegenden Lebensfragen ändern wird, mag dahin gestellt sein. Es bleibt aber zu hoffen, dass die Jugendlichen durch ihren Einsatz in einer sozialen Einrichtung angeregt werden, sich mit existentiellen Fragen auseinanderzusetzen und wie Herr Heck überhaupt eine Einstellung dazu zu entwickeln.

Eindrücke der Methodentage zum Sozialpraktikum 2024: Einrichtungen stellen sich vor.

 

Text: Veronika Burth

Bilder: Brt & Lnh

„Sei du selbst die Veränderung!“

Wochenend-Auftaktveranstaltung des Projekts „Alle für EINE Welt“ in Köln

Vier Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-11 reisten am Wochenende vom 22.-24. September zusammen mit dem Lehrer Erwin Meyer an den Mittelrhein, um an der diesjährigen Auftaktveranstaltung des Projekts und Schulwettbewerbs „Alle für EINE Welt“ in Köln teilzunehmen. Veranstaltet wurde diese Veranstaltung von der Organisation „Engagement Global“ in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit. Der Schulwettbewerb steht in diesem Jahr unter dem Motto „Globaler Kurswechsel: Sei du selbst die Veränderung!“. Zahlreiche Workshops und Aktionen rund um das Thema globales Engagement und nachhaltiges Handeln boten den rund 300 Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten sich mit dieser umfangreichenden Thematik und Problematik zu beschäftigen und Einflussmöglichkeiten auszuloten, während sich zeitgleich die betreuenden Lehrkräfte über die Möglichkeiten austauschten, wie das Ziel der Bildung zur nachhaltigen Entwicklung (BNE) profunder in die schulische Arbeit und den Bildungsauftrag integriert werden können. Die Veranstaltung gab so sowohl Schülerinnen und Schülern als auch Lehrern Impulse, Informationen und Unterstützung, wie positive Veränderungen des weltweiten Kurses angestoßen werden können, um das Erreichen der globalen Entwicklungsziele wie sie von der UN verabschiedet wurden voranzubringen. Armut, Hunger, Gesundheit und Wohlergehen, Bildung, Wasser, nachhaltige Energieformen, Arbeit und wirtschaftliches Wachstum, Gleichberechtigung … Insgesamt hat die UN in ihrer „Agenda 2030“ 17 zentrale und existenzielle Ziele formuliert, die es weltweit zu verfolgen gilt.

Den Schülerinnen und Schülern wurden verschiedene Workshops angeboten, in denen unter sachkundiger Anleitung an den Themenfeldern intensiv gearbeitet wurde. Die grundlegenden globalen und lokalen Anliegen wurden in speziellen Arbeitsgruppen auch interaktiv mit kreativen Ansätzen und Musik verknüpft, durch die sich die Thematik zudem Gehör verschaffen kann. Dabei wurden auch rhetorische und vielfältige Ausdrucksfähigkeiten geschult, in Schreibwerkstatt und Improvisationstheater lernten die Jugendlichen sich kommunikativ und konstruktiv einzubringen. Die betreuenden Lehrkräfte besuchten zum Abschluss das Rautenstrauch-Joest Museum, dem bekannten ethnologischen Museum der Stadt, in dem derzeit noch Teile der sogenannten Benin-Bronzen in einer Abschiedsausstellung präsentiert werden, die in den kommenden Jahren sukzessive an die Ursprungsländer zurückgegeben werden. Dabei wurden die Besucher für die umfassende Problematik des Umgangs mit fremden Kulturgütern sensibilisiert.

Die mitgereisten Jugendlichen vom Grimmels sind Teilnehmer des Grimmels-Chores, der zusammen mit dem Chorleiter Meyer für den diesjährigen Wettbewerb den Song „Wir sind eine Welt“ geschrieben und aufgenommen hat.

Wenig Zeit blieb den Schülerinnen und Schülern für die Erkundung der Stadt Köln, doch besuchte man zumindest vor der Abreise den Kölner Dom, bevor die Heimreise per Bahn angetreten wurde.

Text & Fotos: Mre

Beitragsbild:  EWFA https://www.eineweltfueralle.de/