Vision Freiheit – Die Revolution 1848/49 in Offenburg

Die Junge Theaterakademie Offenburg hat am 7., 8. und 9. Juli 2022 ihre Eigenproduktion „Vision Freiheit – Die Revolution 1848/49 in Offenburg“ bei den Europawochen im E-Werk-Zelt auf dem Kulturforum mit großem Erfolg aufgeführt. Über diese Gemeinschaftsproduktion des Grimmelshausen-Gymnasiums, des Offenburger Ensemble, der HLSOG, der Erich-Kästner-Realschule und der Kunstschule Offenburg, schreibt die Badische Zeitung: „Das 1848er Musiktheaterstück Vision Freiheit, alles handgemacht von Offenburgerinnen und Offenburgern, [zeigt] das große kulturelle Potential dieser Stadt. […] Paul Barone, der Regisseur von Vision Freiheit, und seine Junge Theaterakademie haben wahrlich Großes geleistet. Alle beteiligten Schülerinnen und Schüler dieses großen Ensembles werden die Geschichte der 1848er-Revolution in Offenburg, die sie so eindrucksvoll auf die Bühne gestellt haben, niemals vergessen. Etwas Besseres kann Pädagogik gar nicht erreichen. Das Profil des Grimmelshausen-Gymnasiums als die Theaterschule der Stadt wurde einmal mehr eindrucksvoll geschärft.“ (Ralf Burgmaier, Badische Zeitung vom 16.7.2022, Link: https://www.badische-zeitung.de/unter-uns-gross-im-feiern–215105636.html)

Weitere Presseartikel:

Juliana Eiland-Jung: Von den mächtigen Feinden der Freiheit, Badische Zeitung vom 9. Juli 2022 (Link: https://www.badische-zeitung.de/von-den-maechtigen-feinden-der-freiheit–214846933.html)

Regina Heilig: Charmant verpackte Historie – So war die Premiere von „Vision Freiheit“ der Jungen Theaterakademie, Offenburger Tageblatt vom 8. Juli 2022 (Link: https://www.bo.de/lokales/offenburg/so-war-die-premiere-von-vision-freiheit-der-jungen-theaterakademie)

 

Weitere Infos auf der Homepage der Jungen Theaterakademie:

https://jungetheaterakademieoffenburg.wordpress.com/vision-freiheit-2022/

 

Text: Bne Bilder: Armin Krüger, David Walz und Peuky Barone-Wagener

Begrüßung der neuen Klassen 5

Das gespannte Warten in den Sommerferien hatte für die neuen Grimmels-SchülerInnen am heutigen Dienstag endlich ein Ende. Beim Kennenlernnachmittag im Juli hatten die Familien zwar schon die Gelegenheit die Klassenlehrerteams und MitschülerInnen kennenzulernen und sich – ausgerüstet mit Materiallisten – in den Sommerferien in Ruhe auszustatten. Mit einer herzlichen Begrüßung durch die KlassenlehrerInnen beginnt nun aber endlich die spannende erste Zeit am Grimmelshausen-Gymnasium.

Nach einem Gruppenbild im Kreuzgang des ehemaligen Kapuzinerklosters durften sich die SchülerInnen in ihren neuen Klassenzimmern einrichten. In den kommenden Tagen werden die Klassen ihre neuen FachlehrerInnen kennenlernen, mit ihren Schülermentoren aus Klasse 10 die Pausen verbringen und sich so schnell am Grimmels zuhause fühlen.

Text: Rsn Bilder: Hst

Herzliches Wiedersehen mit polnischen Freunden

Seit über 20 Jahren pflegen das Grimmelshausen-Gymnasium und das XII. Lyceum in Olsztyn eine enge Schulparterschaft. Nach einer fast dreijährigen, coronabedingten Unterbrechung der Austauschprogramme boten die Landesfesttage eine willkommene Gelegenheit um die polnischen Freunde und Partner einzuladen. Die Brücke-Stiftung organisierte für eine Delegation aus Olsztyn drei abwechslungsreiche Tage in Offenburg.

 

Text & Bilder: Rsn

Start des Fledermausjahres: Die Grimmels-Fledermäuse

Fledermäuse werden am Grimmels regelmäßig gesichtet und finden nun auch viele Versteck- und Überwinterungsmöglichkeiten am Schulhaus und im Schulgarten. Die Projekttage 2022 wurden von einer fleißigen Gruppe genutzt, um Fledermauskästen zu bauen und am Schulhaus anzubringen. Alle Teilnehmenden konnten einen Fledermauskasten mit nach Hause nehmen und schaffen so auch in den Stadtteilen neue Unterkünfte für Fledermäuse.

 

Besonderer Dank gilt Herrn Eidel und Herrn Kauder von NABU Offenburg und Kehl. Dank der Beratung und Unterstützung durch Herrn Eidel konnten artgerechte Fledermauskästen konzipiert und gebaut werden. Für die Wahl der passenden Aufhängeorte hatte Herr Kauder viele wertvolle Tipps und Hinweise. Höhepunkt der Projekttage war die spätabendliche Exkursion mit Herrn Kauder. Mithilfe von Fledermausdetektoren konnten die SchülerInnen und Eltern Fledermäuse bei der Jagd beobachten und belauschen.

In diesem Schuljahr wird das Fledermausprojekt im Biologieunterricht weitergeführt. Dank einer großzügigen Spende der Volksbank Offenburg kann das Grimmels mithilfe eines Fledermausrekorders und der dazugehörigen Auswertungssoftware die Anwesenheit und Aktivität der Fledermäuse dokumentieren und auswerten.

An Ideen für weitere Fledermausprojekte mangelt es nicht. Die Natur-AG wird in den Wintermonaten die Wildbienennisthilfen erneuern und erweitern. Im Frühjahr wird der Grimmels-Schulgarten in Zusammenarbeit mit der grünen Hand der Lebenshilfe wieder insektenfreundlich hergerichtet. Mit ausreichend Insekten als Futter, Ruhe- und Überwinterungsplätzen und etwas Glück wird das Grimmels wieder zu einem dauerhaften Zuhause für Fledermäuse: Die Grimmels-Fledermäuse!

Text & Bilder: Rsn

Zeitzeugenlesung mit Eva Mendelsson

Am 20. Mai 2002 hielt die Holocaust-Überlebende Eva Mendelsson eine bewegende Zeitzeugenlesung für die Jahrgangsstufe 1. Zuvor hatte sie am 9. Mai im Salmen das Bundesverdienstkreuz für ihre Erinnerungsarbeit an Schulen erhalten:

Am Freitag, den 20. Mai besuchte uns Eva Mendelsson und erzählte uns, der Jahrgangsstufe 1, ihre Lebensgeschichte. Sie ist mit 91 Jahren die einzige noch lebende Zeitzeugin der damaligen jüdischen Gemeinde Offenburgs. Nach der Reichsprogromnacht, die sie als Kind miterlebt hat, musste ihr Vater nach England fliehen. Sie selber wurde 1941 nach Gurs deportiert und fand über viele Umwege nach dem Krieg wieder zu ihrem Vater zurück. Trotz ihrer traumatischen Erlebnisse strahlt sie Lebensfreude aus.

Ihre Rede hat uns sehr mitgenommen und beeindruckt. Sie legte uns die Botschaft „Seid keine Mitläufer, zieht euer eigenes Ding durch!“ ans Herz.

Text: Basiskurs Deutsch der Jahrgangsstufe 1 Bild: Bne

Sokrates und Odysseus – Graecumsprüfungen 2022

Alle neun angetretenen Schülerinnen und Schüler aus unseren zehnten Klassen haben während des Abiturs ihr Graecum mit einem Schnitt von 1,8 bestanden.

In ihrer schriftlichen Prüfung Anfang Mai stellten sie unter Beweis, dass sie antike griechische Texte über den Philosophen Sokrates ins Deutsche übersetzen können, zwei Monate später forderte die mündliche Prüfung sie damit heraus, Ausschnitte aus Homers Odyssee im richtigen Rhythmus vorzulesen und zu übersetzen und über die Erlebnisse des Odysseus und Besonderheiten dieser berühmten Dichtung Bescheid zu wissen, das zu den ältesten Werken der europäischen Literatur gehört.

Allen sei hiermit gratuliert.

Text: Add Bilder: Leonie Mehrgardt

Neue Gesichter im Förderverein des Grimmelshausen-Gymnasiums

Jede Schule braucht einen Förderverein, um wichtige Projekte für die Schüler finanziell zu unterstützen. Diese überragende Bedeutung des Fördervereins für eine Schule hob Dr. Christine Reichert, die scheidende Vorsitzende, bei der satzungsgemäßen Mitgliederversammlung am 12. Juli hervor.

Im Rechenschaftsbericht stellte sie die Aktivitäten des Fördervereins in den letzten Jahren vor, wieder in Präsenz. Gefördert wurden wie in jedem Jahr u.a. die Projekte im Zusammenhang mit den Theater- & Musikaufführungen, aber auch Fahrten zu sportlichen und musikalischen Veranstaltungen sowie zu Wettbewerben. Die größten Fördermaßnahmen entfielen diesmal zweifellos – zur großen Begeisterung der Schülerinnen und Schüler – auf die neuen Sitzgelegenheiten in der Aula, auf die Pausensportgeräte sowie die Möblierung des Oberstufenraums.

Bei den turnusmäßigen Wahlen wurden neu gewählt:

Jan Hellfritz als erster Vorsitzender, Angela Bruder-May als stellvertretende Vorsitzende und Schriftführerin, Stefan Heuberger als Kassenwart. Als Beisitzer hatten sich Herr Bilger, Frau Obert, sowie Herr Prof. Dr. Orb zur Verfügung gestellt und wurden einstimmig gewählt.

Aus dem alten Vorstandsteam hatten sich nicht mehr zur Wahl gestellt und wurden nach sieben Jahren der Fördervereins-Vorstands-Tätigkeiten von der Schulleiterin Frau Self-Prédhumeau mit großem Dank verabschiedet: Dr. Christine Reichert (Vorsitzende), Ruth Schmidt (Stellvertreterin und Schriftführerin), Bettina Meller (Kassenwartin) und Stefanie Neckermann (Beisitzerin).

Text: R. Schmidt Bild: Hst

Projekttage 2022: „Altrhein aktiv“

Was kann man sich Schöneres vorstellen als bei hohen Temperaturen dem aufgeheizten Schulhaus zu entrinnen und stattdessen das kühle Nass des Rheins zu erleben?

20 Schüler*innen der Klassen 9 und 11 lernten zusammen mit Frau Dietz und Herrn Haist die Flusslandschaft des Altrheins und ihre Besonderheiten kennen. Am Montag, dem 25.07. unternahmen die Schüler*innen eine Kanufahrt auf dem Altrhein von Ichenheim nach Altenheim. Bei 35°C landeten an diesem Tag einige freiwillig im Wasser, bisweilen aber auch im Gestrüpp der „Auenwildnis“, weil das Paddeln nicht immer reibungslos klappte oder Steuermann und Steuerfrau abgelenkt waren.

Am Dienstag, dem zweiten Tag des Projekts, machte sich die Gruppe auf, um eine kleine Wanderung durch den Auenwildnispfad unweit der Pierre Pflimlin-Brücke bei Altenheim zu unternehmen. Hierbei erlangten die Schüler*innen Einblicke in die Tulla’sche Rheinkorrektion, die Entstehung von Hochwasser und Maßnahmen, um eine gefährliche Hochwasserlage zu entschärfen. Der zweite Tag endete in der wunderschönen Auenlandschaft mit einem gemeinsamen Picknick und für manche wiederum mit einem Sprung in das verführerische kühle Nass des Altrheins.

Text: C. Haist    Bilder: Hst

Leistungskurs Sport – Wie wir zu Gipfelstürmern wurden

Nach langem Warten ging es am Freitag, den 22.07.2022 endlich los nach Oberstdorf. Nach einer langen Zugfahrt, auf der wir von allen Seiten mit Partymusik beschallt wurden, kamen wir endlich im sonnigen Allgäu an. Weiter ging es mit einem kurzen Fußmarsch zur Jugendherberge, natürlich nicht ohne Musik aus der einen Meter großen Partybox von Yannis.

Direkt nach der Ankunft und Einführung in der von Alpen und Kühen umgebenen Jugendherberge,  haben wir die  „Vorbereitungswanderung“ gestartet. 5 km sind wir zum Freibergsee gewandert und mit Tonis Genehmigung über seine Wiese hinunter zum See gestapft. Bevor wir den Rückweg antreten durften, mussten wir noch einmal um den See laufen, was jedoch dank Herr Plerschs „Nüsschen“ kein Problem war. Nachdem wir uns schon um 18:00 Uhr am Salatbuffet und Maultaschen bedient haben, spielten wir noch Rundlauf, Volleyball, Basketball und Tischtennis, natürlich nicht ohne die Partybox. Direkt am ersten Abend begann die Tradition des nächtlichen Werwolf-Spiels, wobei sich Grace als talentierter Erzähler entpuppte. Mit einem Glässchen Wein haben wir in Constis 18. Geburtstag reingefeiert.

Gestärkt durch die Vorbereitungswanderung traten wir am zweiten Tag die „harte Wanderung“ an. Nichts ahnend wie anstrengend es wird, wanderten wir die Rucksäcke voll mit Essen, Wasser und Sonnencreme los. Nach einem 1600 Meter hohen Aufstieg auf den Geißberg bei Regen, war die Motivation erstmal etwas abgeschwächt. Aber Herr Plersch, motiviert durch seine, immer wieder allen anbietenden, „Nüsschen“ und Frau Flämig, die vor keinem Berg zurückschreckte, scheuchten uns auf den nächsten Berg, wo uns ein Getränk auf Herr Plerschs Rechnung in Aussicht gestellt wurde. Der Weg führte unsere nun deutlich motiviertere Wandergruppe über Tonis Kuhweiden, auf welcher Franz vor zwei ihn jagenden Kühen flüchten musste. Oben angekommen wagte sich eine kleinere, noch motivierte, Gruppe an den Aufstieg zum Besler Gipfelkreuz und wurde mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Nach einem zwei stündigen Abstieg kamen wir auf über 20 km wandern. Völlig k.o. , aber voller Eindrücke und Spaß kehrten wir zur Herberge zurück. Leider musste uns Frau Flämig an diesem Abend frühzeitig verlassen, doch Herr Plersch rettete unseren Aufenthalt, indem er kurzerhand einen Ersatz in Frau Benz organisierte, die am nächsten Tag angereist kam. Unser Tag endete mit Wasser-Bierpong auf dem Hof.

Tag drei startete in einem Klettergarten. Mit Österreicher Elias übten wir das Klettern am Felsen. Das ging ganz schön in die Arme, aber der „Ruhehaken“ war immer bereit wenn uns der „Saft ausging“. Nach einem kurzen Mittagessen, unser selbstgerichtetes Lunch-Paket, fuhren wir mit dem Bus zur Kanzelwand-Bahn. Oben angekommen ging es in voller Montur zum Klettersteig. Dort kletterten wir, gesichert an Felsen, mit Panorama-Blick über die Alpen. Scharfe Felsen und ein Seil, mit einbeinigen Kniebeugen von Herr Plersch und Klimmzügen von Franz durften nicht fehlen. Komplett erschöpft vom Klettersteig und Ankommen an einem weiteren Gipfelkreuz, stärkten wir uns mit Germknödeln und Kaiserschmarrn, bevor uns die Gondel nach unten brachte. Dort setzten wir uns in die Rodelbahn und sausten ins Tal mit Blick auf die Berge.

Unseren letzten Tag starten wir mit Canyoning. Nachdem wir uns alle in Neoprensocken, Anzug und Schuhe gequetscht haben und damit dann auch noch 20 Minuten den Berg hochstapften, durften wir das Abenteuer beginnen. Alle hintereinander kletterten, sprangen und rutschten wir die Felsen hinunter, seilten uns ab, machten Salti und endeten mit einer riesigen Wasserrutsche, nicht ohne die hohen Schreie von Anna und Frau Benz. Nach diesem Erlebnis wurden wir von unserem Privatbus zur Jugendherberge kutschiert, wo sich eine Gruppe zum schon bekannten Freibergsee machte und die andere Oberstdorf erkundeten. Den letzten Abend schlossen wir mit einem sportlichen Abendprogramm mit verschiedenen Challenges ab. Nachdem wir im Huckepack über den Hof sprinteten, 10 Minuten Plank hielten und Herr Plersch beim Stuhlsitzen an der Wand zerstört wurde, unterstützten wir am letzten Abend nochmal die Jugendherbergsbar.

Am Dienstag hieß es leider schon Abschied nehmen. Alle müde von der vorherigen Nacht, liefen wir zum Zug, Herr Plersch und Frau Benz in ihren von uns geschenkten „Lifeguard-Shirts“.

Es war ein wunderschönes Abenteuer, mit einzigartigen Erlebnissen und toller Gruppe, welches wir nie vergessen werden.

Text: Anna Heinrich & Amelie Bauer Bilder: Plr

Projekttage 2022: Auf Grimmelshausens Spuren zum Mittelpunkt der Erde

Mit unserer Projektgruppe begaben wir uns auf die Spuren des Namensgebers unserer Schule: Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen. Zwei Tage lang reisten wir dem berühmten Schriftsteller hinterher und besichtigten wichtige seiner Schaffenszeit. Dabei lernten wir, dass er freilich nicht nur Schriftsteller war, sondern auch in anderen Tätigkeiten Beschäftigung zur Zeit des 30jährigen Krieges fand. Egal ob Wirt, Bürgermeister, Burgverwalter oder Söldner, bei unseren Ausflügen nach Oberkirch Renchen und zum Mummelsee bekamen wir tiefere Einblicke in seinen vielseitigen Charakter. Herr Meyer und Herr Hermann legten uns während dieser spannenden Projekttage nah, wie besonders der Mann doch war und was er auch heute noch für einen großen Einfluss auf unsere Geschichte hat.

Text: Lavinia Jockers & Lennard Kohlmann Bilder: L. Kohlmann, Mre