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Projekttage 2024 „Oberstufenraum optimieren – Schmuckstück schaffen“

Zehn Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 und 11 hatten sich gemeinsam mit Frau Dietz und Herrn Haist das Ziel gesetzt, den Oberstufenraum im alten Kapuzinerkloster in ein Schmuckstück zu verwandeln. Im Rahmen der Projekttage wurde entrümpelt, frisch gestrichen und Möbelstücke wurden per Upcycling verschönert, um den Raum für die Oberstufenschülerinnen und -schüler während ihrer Pausen und Hohlstunden zum „Wohlfühlzimmer“ werden zu lassen. Die gemeinsame Motivation schaffte bei allen eine kreative und straffe Arbeitsatmosphäre, ohne dabei das notwendige Maß an Spaß vermissen zu lassen.
Als wir am Ende der zwei anstrengenden Tage Malervlies und Kreppband entfernten, war es ein unglaublich schönes Gefühl, das tolle Ergebnis der eigenen Arbeit zu sehen. Noch schöner als die praktische Arbeit wird die Nutzung des neuen Schmuckstücks mit Regalen und einem Couchtisch aus Obstkisten, einem Billardtisch, der gemütlichen Sofaecke und allen anderen Annehmlichkeiten sein!

Text: C. Haist
Bilder: H. Dietz, C. Haist & R. Plersch, Beitragsbild: Rsn

Klasse 5a in der Kühle des Berges

An heißen Sommertagen findet man im Kinzigtal angenehme Abkühlung im Haslacher Freibad. Erfrischend kühl und interessant dazu ist aber auch ein Besuch im Silberbergwerk „Segen Gottes“. Vor der Abkühlung musste die Klasse 5a aber den anstrengenden Marsch vom Bahnhof Haslach zum Bergwerk überstehen. Dort angekommen sorgte die leuchtend gelbe Schutzausrüstung mit Helm, Mantel und Gummistiefeln für einen Begeisterungsschub. Spannend wurde es beim Einstieg in den Berg über die enge Treppe und die schmalen Stollen. Höhepunkt waren die Kristalldrusen, Stalaktiten und das Absteigen über die langen Metallleitern.

Silber hat die Klasse 5a zwar nicht gefunden, durfte aber Erzbrocken begutachten und kleine Erzstücke mitnehmen. Tipps zur Gewinnung von Metallen gab es bei der Führung gleich dazu. Der Ausflug in die Unterwelt war nach 90 Minuten wieder vorbei und die Klasse machte sich schwitzend wieder auf den Heimweg. Ein kühles, leckeres Eis als Belohnung nach der Wanderung zum Bahnhof rundete den Ausflugstag dann noch optimal ab.

 

Text: Rsn Fotos: Mre

Hier geht es zur Seite des Besucherbergwerkes

Erfolgreiche Teilnahme an den Offenburger Kletter-Stadtmeisterschaften

 

Spannung bei Coralins Einsatz

Kraft, Geschicklichkeit und Durchhaltevermögen waren bei den diesjährigen Offenburger Stadtmeisterschaften im Klettern gefragt. 72 Schüler und Schülerinnen gaben im Offenburger Kletterzentrum ihr Bestes, darunter auch 5 Schülerinnen des Grimmelshausen-Gymnasiums.

In der Qualifikationsphase mussten die Schülerinnen Punkte auf vier verschiedenen Routen erringen. Die Routen waren in fünf Zonen eingeteilt. Wer den höchsten Punkt erreichte, bekam fünf Punkte und so konnten maximal 20 Punkte erreicht werden.

Eingeteilt in zwei Altersklassen kamen jeweils die 6 besten Schüler und Schülerinnen ins Finale.  Auch die drei Grimmels-Schülerinnen Coralin, Emilia und Ellen schafften den Sprung ins Finale.  Nach einem engen Wettkampf erreichte Coralin nach einer hervorragenden Leistung sogar einen Platz auf dem Treppchen.

Das Grimmels-Kletterteam: Motiviert und startbereit!

Text & Fotos: Rbr

Mathematik ohne Grenzen – großer Erfolg für die Klasse 9a!

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a nahmen in diesem Schuljahr erfolgreich am jährlichen Mathematikwettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ teil und konnten sich gegen starke Konkurrenz durchsetzen. Mit ihrer hervorragenden Leistung sicherten sie sich den 19. Platz unter insgesamt knapp 150 teilnehmenden Klassen. Den anschließenden Wettbewerb bei der regionalen Siegerfeier entschied die Klasse sogar für sich!

Als großer Erfolg konnte bereits der 19. Platz bei dem diesjährigen Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ eingestuft werden. Die Einladung zur regionalen Siegerfeier hatten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a durch ihre Leistung verdient.

Die Siegerfeier der besten Klassen der Ortenau wurde vom Gymnasium Achern organisiert und durchgeführt. Nach der Begrüßung und einer musikalischen Einstimmung durch die Big Band des Gymnasiums Achern folgte ein weiterer Wettbewerb mit mathematischen Rätseln unter allen anwesenden Klassen. Die Konkurrenz bestand aus 9.-11. Klassen aus Gengenbach, Achern, Oberkirch, Offenburg und Hausach. Der beschriebene Wettkampf wurde in vier Durchgängen mit je zwei Aufgaben durchgeführt und forderte mathematisches Geschick, Kreativität und Problemlösefähigkeiten der Schülerinnen und Schüler.

Jubel der Klasse 9a nach Mathematik ohne Grenzen

Besonders unterhaltsam waren die Beiträge einzelner Klassen zwischendurch, welche beispielsweise einen geometrischen Beweis oder ein Video zur Wahrscheinlichkeit präsentierten. Die Klasse 9a leistete mit ihrem Sketch über die Lösung einer Gleichung ebenfalls einen schönen Beitrag.

Als am Ende der Veranstaltung das Ergebnis des Wettbewerbs von Herrn Sauter-Servaes (Schulleiter des Gymnasiums Achern) bekanntgegeben wurde, war die Freude groß über die erreichte Leistung. Erster Platz für die Klasse 9a! Zweifellos ein verdienter Sieg für die einzige Klasse, die alle Aufgaben korrekt lösen konnte.

Insgesamt ein großartiger Erfolg für die gesamte Klasse! Und ganz nebenbei freut sich die Klassenkasse über einen Geldpreis in Höhe von 150€.

Der Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“, der 1989 erstmals in Straßburg ausgelobt wurde, findet mittlerweile in über 30 Ländern statt. Er zeichnet sich insbesondere durch seinen Teamcharakter aus, da eine teilnehmende Klasse gemeinsam alle 10 bis 13 Aufgaben in nur 90 Minuten zu lösen hat. Eine Aufgabe ist in den Fremdsprachen Englisch, Französisch, Italienisch sowie Spanisch verfasst und muss auch in einer dieser Sprachen beantwortet werden. Um erfolgreich abzuschneiden, müssen viele Spezialisten im mathematischen und sprachlichen Bereich kreativ und koordiniert zusammenarbeiten.

Text & Foto: Viol

 

 

Auf den Spuren der Römer in Offenburg

Auf die Spuren der Römer in Offenburg begaben sich die Lateinschülerinnen und -schüler der 5. Klassen am 28. Juni 2024 im Ritterhausmuseum.Ob alle Offenburger wissen, dass sie am Ort eines römischen Kastells leben? Nicht nur Spuren der Lagerbefestigung wurden in Offenburg gefunden, sondern auch Überreste von Thermen sowie ein Meilenstein, der an der Straße zum heutigen Straßburg – damals Argentorate genannt – stand.

Den Grabstein des römischen Zenturio Lucius kannten die Fünftklässler schon aus der Schule, denn eine Kopie steht in der Aula des Grimmels. Das wertvollste Stück in der Römerabteilung des Museums ist jedoch eine kleine Statue des Gottes Merkur aus massivem Silber. Wer den Götterboten, der auch Gott des Handels und der Diebe war, wohl in seinem Hausaltar stehen hatte?

Nach dem Infoteil ging es ans Töpfern: Jedes Kind stellte aus Ton eine eigene Schale mit Reliefmuster nach Art der Terra Sigillata her, die mit nach Hause genommen werden konnte.

Text & Fotos: Mehrgardt

Hier geht es zu Sonderausstellung im Ritterhausmuseum

Abitur 2024 – Ab(i)pfiff der Schulzeit

Das diesjährige Abiturmotto „Abibaba und die 40 Unterkurse“ weckt einen völlig falschen Eindruck, haben die 45 AbiturientInnen doch mit einem Gesamtdurchschnitt von 1,9 eine überragende Leistung abgeliefert. Die Traumnote von 1,0 erreichten Lavinia Jockers, Maria Moser und Madeleine Zöller. Acht SchülerInnen erhielten zusätzlich auch das Abibac und die besten 15 AbiturientInnen dürfen sich über ein Stipendium von e-fellows freuen.

Vor der Abiturfeier am vergangenen Freitag in der Auberghalle lag Spannung in der Luft. Die AbiturientInnen und ihre Familien freuten sich nicht nur auf die feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse und die Verleihung der Preise, sondern auch auf das bevorstehende EM-Spiel Deutschland gegen Spanien. Während also AbiturientInnen und Gäste erwartungsvoll den Zeugnissen und dem Spiel entgegenfieberten, bewies Wilfrid Arens in seiner Eröffnungsrede mithilfe von Fußballweisheiten, dass Fußball und Schule vieles gemeinsam haben.

Jeder wird Zinedine Zidane zustimmen, der meinte „Ein Spiel dauert 90 Minuten, aber Erinnerungen an Fußball bleiben ein Leben lang“.  Jürgen Klopp hatte offensichtlich ähnliche Erfahrungen: „Fußball ist kein Wunschkonzert, aber manchmal gibt es besondere Momente“. Nach acht gemeinsamen Jahren am Grimmelshausen-Gymnasium teilen die AbiturientInnen viele Erinnerungen an gemeinsam erlebte Klassenfahrten, gemeisterte Herausforderungen und Freundschaften.

Wahrscheinlich kennt der diesjährige Abiturjahrgang folgendes Zitat von Pelé nicht: „Fußball lehrt uns Teamarbeit und Fairplay“. Es passt aber sehr gut zu den Grimmels-SchülerInnen, von denen sich viele in SMV, Theater- und Musikprojekten für die Schulgemeinschaft engagiert haben. „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ meinte einst Sepp Herberger und Otto Rehhagel war sich sicher: „Es gibt keine einfachen Spiele“. Von den Familien und dem Kollegium des Grimmelshausen-Gymnasiums mit vielfältigen Fähigkeiten ausgestattet und mit Blick auf Ihre Einsatzbereitschaft und Ihre Leistungen können sich die Grimmels-AbiturientInnen zuversichtlich allen kommenden Herausforderungen stellen!

 

Text & Fotos: Rsn

Die Grimmels-Griechen bei den Pythischen Spielen in Freiburg

Am vergangenen Dienstag war es so weit:

Fünf Altgriechisch-Schüler:innen der Altgriechisch-AG und Herr Adler machten sich mit dem Zug auf den Weg zum Berthold-Gymnasium in Freiburg, um dort an den Pythischen Spielen teilzunehmen.

den Pythischen Spielen kommen Altgriechisch-Schüler:innen aus vielen verschiedenen südbadischen Schulen mit Altgriechisch-Angebot zusammen, um sich bei verschiedenen Programmpunkten kennenzulernen und auszutauschen. In diesem Jahr nahm auch zum ersten Mal das Grimmels mit seiner Altgriechisch-AG an diesen teil.

Nach dem herzlichen Empfang am Berthold-Gymnasium und der Einteilung in Kleingruppen für die Spiele durften wir den ersten Teil des bunt zusammengestellten Programms erleben. Nach einer Stärkung beim Mitagessen auf dem Pausenhof der Schule begann der zweite Teil der Pythischen Spiele für uns.

 Bei den Spielen kam der Spaß bei verschiedenen Logikrätseln, dem Anwenden eigener Griechisch-Kenntnisse beim Übersetzen mathematischer Texte, bis hin zu einer Weitsprung-Einheit, einem Musikprojekt zur Vertonung der ersten Zeile der ,,Odyssee“ und einer Nachstellung einer mythischen Szene nach Wahl mit realistischen Kostümen in Form eines Standbildes und vielen weiteren nicht zu kurz.

Wir als Griechisch-AG bedanken uns daher herzlich beim Berthold-Gymnasium für die Organisation dieses abwechslungsreichen Tages und natürlich auch bei Herrn Adler, der uns die Teilnahme daran erst ermöglicht hat.

Text: Jona Bahr Fotos: Add

Fünftklässler besuchen den Weltladen Regentropfen

Im Rahmen der Unterrichtseinheit ‚Verantwortlich handeln‘ hat die evangelische Religionsgruppe zusammen mit Herrn Gnädinger und Frau Fobel den Weltladen  in Offenburg besucht.

Die Arbeit und Struktur des Weltladens wurden den Schülerinnen und Schülern von Frau Jana Rosenkranz anschaulich vermittelt:

Vor der Tür des Ladens ging es um Fragen wie: Wo kauft ihr ein? Was könnten Unterschiede zum Weltladen sein?

Austauschrunde mit Frau Rosenkranz

Dann konnten die Kinder den Laden mit allen Sinnen erkunden: Zu zweit sollten sie einen Gegenstand suchen, der

  • schön aussieht
  • gut riecht
  • aussieht, als würde er lecker schmecken
  • sich gut anfühlt
  • sich in seiner Funktion nicht auf Anhieb erschließt

In der anschließenden Austauschrunde mitten im Laden  erhielten die Kinder anhand der ausgewählten Gegenstände Einblick in die Organisation des Weltladens und Informationen zu den Kriterien des fairen Handels.

Im Untergeschoss wurde dies am Beispiel einer Frauenkooperative auf den Philippinen konkret.

Die Frauen der Kooperative haben sich zusammengeschlossen, um ihre Upcycling-Produkte zu produzieren und zu vermarkten: Taschen und Behälter aus alten Trinktüten wie Caprisonne.

So haben sie sich eine eigene Einnahmequelle erschlossen und sind dabei quasi ihr eigener Chef.

Obwohl schon sechs Unterrichtsstunden am Vormittag hinter den Schülerinnen und Schülern lagen, waren sie konzentriert bei der Sache und erhielten einen interessanten Einblick in die Welt des fairen Handels und einen Anstoß, wie man mit dem Kauf dieser Produkte die Situation von Menschen in anderen Teilen der Welt verbessern kann.

 

Text & Foto: Fbl

Logo: Weltladen Regentropfen Offenburg e.V.

 

Goldenes Abiturjubiläum – Der Jahrgang 1974 zu Besuch im Grimmels

Ehemalige des Abiturjahrgangs 1974 im Innenhof des ehemaligen Kapuzinerklosters

Fünfzig Jahre nach ihrem Abitur trafen sich die AbiturientInnen des Jahrgang 1974 zu einem Klassentreffen im Grimmelshausen-Gymnasium. Das goldene Jubiläum ist nicht nur wegen der runden Zahl, sondern auch zeitgeschichtlich etwas besonderes, denn der Jahrgang 1974 war erst der dritte Abiturjahrgang des damals noch jungen Bundeslandes Baden-Württemberg.

Viel ist seither passiert, so musste das „alte“ Grimmels in der Zwischenzeit dem Neubau weichen. Dennoch fühlten sich die  ehemaligen GrimmelsschülerInnen gleich wieder wie Zuhause. Der Besuch nach fünfzig Jahren ist ein schönes Zeichen der Verbundenheit mit der Schule und natürlich auch miteinander.

Nach einer Begrüßung und Führung durch Herrn Haist zeigten sich alle TeilnehmerInnen sehr beeindruckt und werden Führung und  Klassentreffen in guter Erinnerung bewahren. Dank einer großzügigen Spende kann sich die Film-AG bei Herrn Würthle, ausgestattet mit einer neuen und deutlich besseren Kamera, an anspruchsvollere und technisch aufwändigere Projekte wagen. Im Namen des Grimmels sei herzlich gedankt!

Text: Rsn Foto: Hst