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Geographie-Wettbewerb Diercke Wissen

Unser Schulsieger steht fest! Damian Schillinger aus der Klasse 10b konnte sich auch in diesem Schuljahr in zwei spannenden Runden unter allen Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 10 in Deutschlands größtem Geographie-Wettbewerb durchsetzen. Dabei konnte er sein hervorragendes Ergebnis des letzten Schuljahres noch steigern und qualifizierte sich für das Landesfinale von Baden-Württemberg.
Die Plätze zwei und drei gingen an Jonathan Busam (9b) und Jona Symanski (9a), die sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Text: Hrb Bilder: Rsn

Kurzaustausch zwischen Grimmels und St Etienne in Straßburg

Seit inzwischen drei Jahren findet nunmehr ein individueller Kurzaustausch zwischen dem Grimmels und seiner Partnerschule in Straßburg, dem Collège episcopal de Saint Etienne, statt. Gestern Abend fand der Kennenlernabend in unserer Schule statt. Eltern und Schüler beider Gruppen konnten sich so vorab kennenlernen und einige Details des Austausches besprechen. Der Austausch findet Ende März und im April statt. Für jeweils drei Tage befinden sich die Schüler in der Gastfamilie und nehmen am Unterricht in der jeweiligen Schule teil. Eine perfekte Vorbereitung auf den bilingualen Zug und Motivation für Französisch.

Text & Fotos: Srr

Theaterbesuch: Das Tagebuch der Anne Frank

Am 21. Februar 2025 um 20 Uhr wurde im Forum am Rhein in Kehl das „Tagebuch der Anne Frank“ vorgestellt, das die 10a und 10b des Grimmelshausen-Gymnasiums besuchten. Das Theaterstück thematisierte das Leben der jüdischen Jugendlichen Anne Frank.

Das Bühnenbild war einfach aber kraftvoll: Ein großes Hakenkreuz aus Holz stand im Mittelpunkt der Bühne, darunter lagen kleine Gegenstände, die dem Publikum die Tragik der Zeitgeschichte näherbrachten. Die Inszenierung wurde von den Schauspielern selbst mit Live-Musik in Form von Klavier, Klarinette und Gesang begleitet. Die Musik unterstrich die Stimmung der Szenen und verlieh dem Stück emotionale Tiefe. Die düstere Atmosphäre wurde durch Nebel und Projektionen eines Beamers verstärkt. Das Stück selbst basierte auf den Tagebuchaufzeichnungen von Anne Frank, wodurch es fast ausschließlich aus Monologen von Anne bestand. Deshalb war auch das Ende genau wie im Tagebuch abrupt und schockierend.

Das Theaterstück wurde von fünf Schauspielern inszeniert. Eine Schauspielerin spielte nur Anne, während die anderen schlichte Kleidung trugen und mehrere Rollen gleichzeitig verkörperten.

Für die Schüler war es ein wichtiger und eindrucksvoller Ausflug, bei dem sie viel über das Thema lernten. Sie sahen ein tolles Theaterstück, das zum Nachdenken anregte und ihnen das Schicksal von Anne Frank und den Zweiten Weltkrieg vor Augen führte.

Text: Lotte Reister, Emilia Martin und Martha Bessler, Bildquelle: https://theater-baden-alsace.com

Ein spannender Tag der offenen Tür

Es gibt keine bessere Gelegenheit das vielfältige Angebot am Grimmels kennenzulernen als am Tag der offenen Tür. Die einzelnen Fächer des Grimmelshausen-Gymnasium präsentierten sich am vergangenen Samstag den zukünftigen FünftklässerInnen und deren Eltern. Für gute Stimmung in der Aula sorgten Bigband, Orchester und Chor. Ein ruhigeres Plätzchen für nette Gespräche fanden die BesucherInnen in der Café-Ecke, wo sie sich von den Eltern des gesunden Frühstücks mit Kaffee und Kuchen versorgen lassen konnten. Einen ersten großen Einsatz hatte das Grimmels-Filmteam. Die GriFi-SchülerInnen sammelten mit ihren Kameras Eindrücke vom Tage der offenen Tür. Das Ergebnis kann hier ( GriFi-Film zum Tag der offenen Tür 2025) bewundert werden.

Während die Eltern sich von der Schulleitung informieren ließen, erkundeten die Kinder das Grimmels bei einer Rallye durch das Schulhaus. Spannende Aufgaben und Fragen mussten gelöst werden, um alle Stempel zu ergattern. Aber auch außerhalb der Rallyestationen gab es in verschiedenen Ateliers viel zu entdecken und auszuprobieren. Einen ersten Eindruck vom breiten Sprachangebot am Grimmels bekamen die Kinder in den Sprachateliers mit Spielen, Liedern und Bastelangeboten. Im 3D-Drucklabor und den Räumen der NwT sorgte der Laser-Plotter für große Augen, während die Kinder dabei zusehen konnten, wie ihre Namen wie von Zauberhand vom Laserstrahl in Holz gebrannt wurden. Die Kunst hatte fast schon einen Ausblick in die Zukunft zu bieten. Die Besucher konnten die AbiturientInnen bei der letzten Probe vor der praktischen Kunstprüfung beobachten. Vielleicht befinden sich unter den neuen Grimmels-Fünfern einige KünstlerInnen, die in 9 Jahren selbst dabei sein werden?

Entspannter ging es in den Räumen der Biologie zu. Hier konnten Kaninchen und Hühner gekuschelt und verschiedene andere Tiere beobachtet werden. Ganz genau hinsehen musste jeder, der alle Stabheuschrecken entdecken oder mikroskopieren wollte. Bewegungshungrige Kinder konnten sich in der Sporthalle unter Aufsicht der Grimmels-Sportlehrkräfte austoben. Diese hatten die Sporthalle in einen Abenteuer-Parcours verwandelt. Leere Kohlenhydratspeicher konnten danach sofort bei der Grimmels-SMV aufgefüllt werden, die stapelweise leckere Waffeln backte.

Nach dem fröhlichen und gelungenen Tag der offenen Tür freut sich die Schulgemeinschaft des Grimmelshausen-Gymnasiums auf viele neue Mitglieder und gemeinsame Aktionen mit den neuen FünftklässlerInnen!

Text: Rsn Bilder: Alexander Weigand

Werte gemeinsam leben und weitergeben

Am Dienstag, den 04.02.2025, wurden wir offiziell als Europaschule ausgezeichnet. Dafür sind Herr Arens, Herr Meyer, Frau Speier, Jonathan Busam (Klasse 9) und Jan Schwarzburg (Klasse 10) nach Stuttgart in den Weißen Saal des Neuen Schlosses gefahren, um die Plakette von Ministerin Frau Schopper entgegenzunehmen.
Im Rahmen der Verleihung fand ein Vortrag von Frau Prof. Dr. Monika Oberle , Professorin für Politikwissenschaft und Didaktik der Sozialwissenschaften, zum Thema „Aktuelle Europabildung“ statt. Zudem gab es zwei musikalische Beiträge vom Humboldt-Gymnasium Ulm und vom Goethe-Gymnasium Ludwigsburg. Anschließend wurde uns die Plakette von der Ministerin persönlich überreicht. Wir sind nun, zusammen mit dem Hans-Furler-Gymnasium in Oberkirch, eines von zwei Gymnasien im Ortenaukreis, die diese besondere Auszeichnung tragen dürfen.

Europaschulen haben sich als Ziel gesetzt, europäischer Werte wie zum Beispiel Zusammenhalt, Demokratie, Vielfalt und Toleranz zu vermitteln und zu leben. Hierbei übernehmen insbesondere die Europalotsen eine wichtige Rolle, die im Moment in einer umfangreichen Fortbildung vom Ministerium ausgebildet werden. Die Auszeichnung als Europaschule kann uns innerhalb von drei Jahren wieder aberkannt werden, sollte das Engagement nicht fortbestehen. Wir als Schule sind stolz, eine der 50 Europaschulen in Baden-Württemberg zu sein, und freuen uns darauf, diese Werte gemeinsam mit euch zu leben und weiterzugeben.

Text: Jan Schwarzburg Foto: Rsn

Das Grimmels ist Europaschule – eine von nur 50 im Land!

Europäische Werte werden am Grimmels schon seit vielen Jahren vermittelt und gelebt. Durch sein Sprachangebot, die vielen Partnerschaften und Austauschprogramme hat sich das Grimmels in Sachen Europa schon lang einen Namen gemacht. Besonders hervorzuheben sind der französisch-bilinguale Zug, der auf das Abi-Bac vorbereitet und so auf ein Studium in Frankreich vorbereitet. Das Grimmels war auch die erste Schule, die einen Schüleraustausch mit unserer Partnerstadt Olsztyn wagte und bis heute viele europäische Kontakte pflegt.

Die Bewerbung um den besonderen Rang einer Europaschule wurde daher gerne von den SchülerInnen und dem Kollegium unterstützt. Nach aufwändiger und mehrstufiger Qualifizierung war es dann am vierten Februar endlich so weit: In einem feierlichen Akt im Weißen Saal des Neuen Schlosses in Stuttgart wurden das Grimmelshausen-Gymnasiums und nur fünf weitere Schulen in der Ortenau in den Rang einer „Europaschule des Landes Baden-Württemberg“ gehoben. Als eine von 50 Schulen im Land darf das Grimmels nun auch offiziell die Zusatzbezeichnung Europaschule führen!

Text: Rsn Fotos: Meyer & KM

Josef Salomonovic – Einer der letzten Zeitzeugen

Den neunten Klassen des Grimmelshausen-Gymnasiums bot sich am vergangenen Donnerstag die seltene und wertvolle Gelegenheit mit einem der letzten Ausschwitz-Überlebenden zu sprechen. Ermöglicht hat diesen besonderen Besuch eines Zeitzeugen der Deutschlehrer Erwin Meyer, der seit vielen Jahren Kontakt zum 1938 geborenen Josef Salomonovic hält und ihn im Herbst in Wien wiedergetroffen hatte. Die Einladung aus Wien ins weit entfernte Baden nahm der heute 87-Jährige gerne an, denn es ist ihm wichtig über das Unaussprechliche zu berichten.

Still und gebannt hörten die SchülerInnen und Lehrkräfte Josef Salomonovic bei seiner Schilderung der Verschleppung aus Prag und dem Überleben im Ghetto von Litzmannstadt zu. Mit den Erinnerungen als Vierjähriger an seine weißen Bata-Schuhe, die Panik der Eltern, einen Marsch mit viel zu großem Rucksack und Eltern, die ihn abzulenken versuchen eröffnet er den Zuhörenden einen Blick auf den Beginn seiner Leidenszeit im Ghetto. Die Eltern und der Bruder wurden zur Zwangsarbeit gezwungen und der nun fünfjährige Junge verbrachte die Tage alleine. Nur dank der Voraussicht und Aufopferung seiner Familie überlebte Salomonovic diese Jahre im Ghetto, in denen er Hunger litt, die Tage einsam in Angst verbrachte und für die Aufsehern nicht mehr als ein „Parasit“ war. Besonders schlimm war das regelmäßige Verschwinden der anderen Kinder, die gemeinsam mit Kranken und Alten nach Ausschwitz geschickt und ermordet wurden.

Noch schlimmer und unmenschlicher wurde die Situation 1944 für die Familie nach der Auflösung des Ghettos und die Überführung nach Ausschwitz. Mittlerweile fast sechs Jahre alt, aber durch die auszehrenden Bedingungen im Ghetto kaum gewachsen, muss Josel Salomonovic die Trennung von seinen Eltern und die entwürdigende Behandlung durch die AufseherInnen überstehen. Die Details seiner Schilderung wecken Beklemmung bei den Zuhörenden: Der letzte Blick auf seinen Vater, das höhnische Lachen der Aufseherinnen und der lebensrettende Löffel, mit dem der milchzahnlose Junge Kartoffeln essen kann. Die Mutter wird mit den Söhnen weiter ins KZ Stutthof und nach Dresden überführt. Wieder erlebt Salomonovic die Entmenschlichung in Viehwägen und Zwangsarbeit der Familie. Und wieder entgeht er nur durch das Verstecken bei den Apellen dem sicheren Tod. Mit der Bombardierung von Dresden am 13. Februar 1945 wendet sich allmählich das Blatt. Kurz vor Kriegsende gelingt der Familie beim Todesmarsch nach Prina die Flucht.

Erst nach seiner Pensionierung findet Josef Salomonovic die Kraft über diese dunklen Jahre seiner Kindheit zu sprechen. Er hofft, dass die Menschen die richtigen Schlussfolgerungen aus seinen Erzählungen ziehen. Als einer der Letzten, die noch aussagen können, zwingt er sich weiterzumachen, auch wenn ihn danach jedes Mal Alpträume quälen. Eine weitere Gelegenheit an der Geschichte von Josef Salomonovic teilzuhaben, bot sich der Grimmels-Schulgemeinschaft am Freitag in der vollbesetzten Stadtkirche.

Text & Fotos: Rsn

Die STUPS-Trainer:innen sind ausgebildet!

Zu Beginn dieses Kalenderjahres wurden 18 Pat:innen aus den 10. Klassen, die bereits unsere Schüler:innen der 5. Klassen seit September 2024 am Grimmelshausen-Gymnasium begleiten und unterstützen, zu STUPS-Trainer:innen ausgebildet. Die Ausbildung fand am 23. Januar 2025 in den Räumen des Grimmels statt. In diesem Schuljahr unterstützten uns bei der Ausbildung Andrea Speier (Lehrkraft für Prävention am Grimmels) und Ada Düwel (Präventionsbeauftragte des ZSL der Regionalstelle Freiburg).

Die zukünftigen Trainer:innen haben das STUPS-Programm kennengelernt und selbst „erlebt“. Die Schüler:innen arbeiteten den ganzen Tag interessiert und engagiert und zeigten eine große Freude am Spiel und am Austausch über die verschiedenen Themen, darunter Ich-Sein und Abgrenzung. Mit der eintägigen Ausbildung haben alle die Fähigkeit und Berechtigung erworben, im Team das SELBSTBEHAUPTUNGS-TRAINING mit Schüler:innen der 5. Klassen durchzuführen. STUPS ist ein ganzheitlich orientiertes Training auf entwicklungspsychologischer Grundlage und damit ein Beitrag zur Förderung der Lebenskompetenzen. Im Schulalltag ist es neben dem Wissenserwerb überaus wichtig, dass sich Kinder und Jugendliche in ihrem Lebensraum Schule im sozialen Miteinander ausprobieren und zunehmend wohlfühlen können. STUPS ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Sozialcurriculums für die Klassen 5 am Grimmels. Auch in diesem Jahr wird STUPS von älteren für jüngere Schüler:innen im Rahmen der Klassenstunden durchgeführt. In 7-8 Einzelstunden erfahren die Schüler:innen etwas über sich selbst und lernen auf spielerische Art und Weise z. B. Techniken zum Stress- und Angstabbau kennen. Auch das Verhalten in kritischen Situationen sowie das Sich-abgrenzen und Durchsetzen sind Inhalte dieses Trainings.

Jede Trainingsstunde beinhaltet je nach Schwerpunkt:

  • Aufwärmspiele, Körper-/ Atemübungen, Übungen zu allgemeinen Verhaltensregeln
  • Rollenspiele und Übungen zur Körpersprache, Gespräche und Fantasiereisen
  • Spiele und Übungen zu den Themen Gefühle, Gemeinschaft und Freundschaft

Wir wünschen allen Trainer:innen und Schüler:innen der Klassen 5 viel Spaß, Erfolg und vor allem schöne Erlebnisse in den STUPS-Stunden! Den Trainer:innen sprechen wir bereits jetzt im Namen unserer Schulgemeinschaft unseren Dank für ihren besonderen und wertvollen Einsatz aus.

Text & Bilder: Katja Reinacher-Rießland und Andrea Speier

Theaterausflug der Abibac-Kurse ins Straßburger TNS

Am 10.01 sahen wir im Straßburger Nationaltheater TNS  „Dom Juan“ von Molière. Das ursprüngliche Stück wurde im 17. Jahrhundert geschrieben. Es geht darin um einen Adligen, der immer wieder Frauen verführt und keiner einzigen treu sein kann. Die Inszenierung begann mit einer eindrucksvollen Gesangseinlage. Und genauso beeindruckend war die gesamte Inszenierung der Gruppe „Théâtre du Nord“. Der französische Originaltext war zwar an manchen Stellen schwierig zu verstehen, aber am Ende doch mitreißend. Auch durch Tanz und Gesang wurden die Gefühle und Gedanken der Charaktere greifbar. So sorgten die Schauspieler für Spannung und fesselten die Zuschauer. Nach über zweieinhalb Stunden, die wie im Flug vergingen, folgte tosender Applaus. Wir alle waren begeistert von der Aufführung. Ein ganz anderes Erlebnis als die letzten Stücke, die wir gesehen hatten. Zum Schluss fuhren wir mit der Tram nach Kehl, wo auch schon unser Ausflug endete.

Text: Luisa Heis Beitragsbild: TNS 

 

Challenge of the week: Do your own tie!

Aus dem Unterricht…

Challenge of the week: Do your own tie!
Herausforderung der Woche: Binde deine eigene Krawatte!

Im Rahmen des Englischunterrichts erlernten die Schüler der Klasse 5b, wie man eine Krawatte bindet. Aber warum das bitte?
Gleichaltrige Kinder in vielen Schulen des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland tragen täglich eine Krawatte, weil sie Teil der Schuluniform ihrer jeweiligen Schule ist und dazu beiträgt, dass Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb einer Schulgemeinschaft entsteht. Also übten die Schüler fleißig das Binden des Knotens und trugen – zumindest für einen Tag – einen Schlips. Das Ergebnis kann sich sehen lassen …

Einige Schüler wollten das liebgewonnene modische Accessoire gar nicht mehr ablegen und behaupteten gar: „Ich trage morgen auch wieder eine Krawatte.“ Gesehen wurden am Folgetag jedoch keine Schüler mit Krawatte. Vermutlich lag das schlicht daran, dass die Väter ihre Halsbinder wieder zurückhaben und auch schick gekleidet zur Arbeit gehen wollten.

Text: C. Haist Bild: M. Surmund