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Probenacht von Chor und Orchester

Am Freitagabend, 15.11.2024, versammelten sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaften Chor und Orchester zu einem Probenabend, bei dem das bevorstehende Weihnachtskonzert vorbereitet wurde. Neben der intensiven mehrstündigen Probenarbeit blieb auch noch Zeit, um gemeinsam zu essen und etwas zu feiern. Daneben wurde zudem noch eine Tanzrunde mit folkloristischen Gruppentänzen eingelegt. Als gemeinsames Stück arbeiteten die rund 60 Schülerinnen und Schüler an der weihnachtlichen Komposition des „Transeamus usque Bethlehem“ von J. Schnabel. Das Konzert wird dann am 17. Dezember in der evangelischen Stadtkirche stattfinden.

Text & Fotos: Mre

Vizemeister beim Kreisfinale Volleyball!

Hochmotiviert und auf den Punkt konzentriert waren die drei Grimmelsschülerinnen am Mittwoch am Oken beim Kreisfinale im Volleyball U16. Gespielt wurde 3 gegen 3 in einer Vorrunde und zwei Zwischenrunden. Ohne eine Niederlage kämpften sie sich souverän in ein spannendes und knappes Finale. Wir gratulieren zu einem tollen 2. Platz mit dem sie sich für die nächste Runde qualifiziert haben.

Text & Bild: Rbr

Klasse 6a verbringt erlebnisreiche Tage im Elsass

Am Montag den 21.Oktober 2024 fuhren wir, die Klasse 6a vom Grimmels mit unseren Klassenlehrern, für fünf Tage ins Landschulheim nach Baerenthal im Elsass. Als wir ankamen machten wir in Vierergruppen eine Rallye, um das Gelände zu erkunden. Wir bekamen einen Geländeplan und eine Abstempelkarte. An jeder Station gab es ein anderes gestanztes Muster, nach sechzig Stationen war der Laufzettel voll. Es war sehr schwer und anstrengend, aber als Klasse haben wir schließlich alle Stationen gefunden.

Auch an den folgenden Tagen brachten uns eine tolle Reihe von lehrreichen Spielen wie Karottenziehen und Tower of Power, die den Zusammenhalt in der Klasse förderten, viel Spaß. Viele Aufgaben waren schwer, doch zusammen schafften wir alles. Wir mussten uns dabei gut organisieren und auf die anderen achten.

Am Mittwochmorgen brachen wir zu einer vierstündigen Wanderung auf. Wir liefen bei schönstem Wetter zehn Kilometer zu der Burgruine „Ramstein“. Auf halbem Weg spielte die Klasse nach einer Mittagsrast gegen Herrn Meyer und Frau Saier Verstecken mit Freischlagen. Das lustige daran war, dass wir uns hinter Bäumen und Felsen verstecken und geschickt durch Kleidertausch für Verwechslungen sorgen konnten. Als wir am Nachmittag von der Wanderung zurückkamen waren wir zwar erschöpft, aber zum Fußballspielen auf dem perfekten Platz und zur Vorbereitung des Bunten Abends hatten wir noch genug Kraft.

An diesem Abend gab es verschiedene Aufführungen, wie zum Beispiel zwei Querflötenstücke, Tänze, Akrobatik und Witze. Ein ganz besonderes Highlight war das Dosenwerfen. Die Vorführungen wurden von verschiedenen Schülern anmoderiert und kommentiert. Auch die Lehrer hatte ihren Spaß bei der Sache. Parodistische Zaubertricks und Shows hielten das Publikum in Stimmung.

Am Donnerstagmorgen fuhr die Klasse mit dem Bus zum Hochseilpark „La forêt des défis“ bei Bitche. Nach einer kurzen Einweisung in das Sicherungssystem mit zwei Karabinern, durften wir den Parcours in den Bäumen starten. Wir kletterten und hangelten uns zu immer höheren und längeren Ziplines. Unter einem großen Tipizelt konnten wir uns dann nach drei Stunden stärken.

Danach ging es mit dem Bus weiter zur Maginotlinie (Simserhof). Auf dem Fußweg zum oberen Teil des Forts sahen wir Schweinschwänzchen (Metallpflöcke, um abwehrenden Stacheldraht zu spannen) im umgebenden Gelände. In einer Führung lernten wir alles über das Leben der französischen Soldaten in der unterirdischen Kaserne: die Kraftwerke, die Küchen, die Krankenstation und die sanitären Einrichtungen. Nach zwei Stunden durch feuchte, kühle Gänge waren wir auch froh wieder Tageslicht zu sehen.

Insgesamt war das Programm in den fünf Tagen Landschulheim sehr abwechslungsreich. Es war aber auch einfach nur schön mit einem Freund oder einer Freundin das Zimmer zu teilen und nachts im Vorraum mit Sofas noch ein bisschen zu quatschen.

Text & Fotos: Mre, Sre

Willkommen am Grimmels – G9 ab Schuljahr 2025/26!

Unser „Grimmels“!

Überblick über die wichtigsten Schwerpunkte und die Sprachenfolge

Tag der offenen Tür am Samstag, den 21. Februar 2026 von 9:00 – 13:00 Uhr

Liebe Eltern, liebe Viertklässlerinnen und Viertklässler,

gerne möchten wir Ihnen und dir einige Informationen zum Grimmelshausen-Gymnasium geben, die bei der Entscheidung der Schulwahl helfen können. Wie alle Gymnasien in Offenburg führt das Grimmels  in 9 Jahren zum Abitur (G9).

 

Schwerpunkt Theater und musische Bildung

Mit vielen Zusatzangeboten im Bereich des Theaters bieten wir besondere Entfaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche im sprachlich-künstlerischen Bereich an. Bereits in Klasse 5 nehmen alle Schülerinnen und Schüler an einem Theatermodul teil. In Klasse 6  ist ein Wahlpflichtfach fest in den Stundenplan integriert, das den ganzheitlichen Ansatz in der Erziehungsarbeit unterstützt: Es kann zwischen Theater, Chor, Big-Band, Orchester und einem weiteren Angebot ausgewählt werden.  Ein breites AG-Angebot im musischen Bereich, der Theaterarbeit und in vielen anderen Feldern, etwa im Sport, ist für uns selbstverständlich!

Schwerpunkt Französisch – Doppelabschluss ABIBAC

Für besonders Sprachinteressierte gibt es die Möglichkeit, unseren bilingualen Zug Französisch zu besuchen, der auf den deutsch-französischen Doppelabschluss Abi-Bac vorbereitet. Die Entscheidung für den bilingualen Zug erfolgt noch nicht bei der Anmeldung, sondern erst nach Klasse 6, wenn die Schülerinnen und Schüler Französisch schon   kennengelernt haben. Zahlreiche Fahrten und Austauschmöglichkeiten machen mit der französischen Kultur vertraut und stärken die Sprachkompetenz.

Wir pflegen unsere altsprachliche Tradition! Neben Englisch, Französisch und Italienisch kann man bei uns auch Latein und Griechisch lernen!

Selbstverständlich lernen alle unsere Schülerinnen und Schüler Englisch und wir bieten ihnen in der Oberstufe die Möglichkeit an, das Cambridge-Zertifikat zu erwerben. Englisch ist die erste Fremdsprache und beginnt in Klasse 5.  Außerdem entscheiden sich die Schülerinnen und Schüler in Klasse 6 für eine zweite Fremdsprache. Sie können zwischen Latein und Französisch  wählen. Weil uns Latein und Französisch besonders am Herzen liegen, ist die Wochenstundenzahl in den ersten Jahren des Anfängerunterricht höher als vorgeschrieben.  In Klasse 8 besteht die Möglichkeit sich im Rahmen der Profilwahl für Italienisch oder Griechisch zu entscheiden. Wir freuen uns sehr, dass sich in den letzten Jahren genügend Schüler für Altgriechisch angemeldet haben!

Naturwissenschaftlicher Zweig

Natürlich kommen die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer bei uns nicht zu kurz. Die Schülerinnen und Schüler werden in allen drei Naturwissenschaften unterrichtet. Ab Klasse 8 bieten wir „Naturwissenschaft und Technik“ als zusätzliches Profilfach an. Im Rahmen dieses Faches findet auch eine mehrtägige Exkursion statt, in der die Schülerinnen und Schüler praxisnah in die Welt der Technik eintauchen.

SMV-Planungstage

Die diesjährigen Planungstage der SMV am Donnerstag und Freitag (17. und 18. Oktober) waren aus unserer Sicht wie so oft ein großer Gewinn für die Schulgemeinschaft. Denn dieses Jahr gab es z. B. eine Besonderheit: Wir haben die neue Satzung für die SMV – unser „Grundgesetz“ der Schülerarbeit – verabschiedet, an der das letzte Jahr gearbeitet wurde. Die Satzung soll in Zukunft ein Fundament sein, dass die SMV zukünftig noch stärker im demokratischen Geiste wirken kann. Und diese Bedeutung zeigte sich bereits bei den Wahlen, die ‒ geleitet durch einen Schüler-Wahlvorstand ‒ nach den allgemeinen Grundsätzen allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim abgehalten wurden.

Am Donnerstag hat die Wahl der Schülersprecherin / des Schülersprechers die Wiederwahl von Mathilda Obert  (JS 2) bestätigt. Sie ist mit klarer Mehrheit aus der Wahl hervorgegangen. Die schon im letzten Jahr beliebte Schülersprecherin hatte als Gegenkandidaten Filip Boskamp (JS 2), der mit seiner Kandidatur für einen spannenden Wahlkampf gesorgt hatte. Als ihr Stellvertreter wurde Jan Schwarzburg (10c) ebenfalls mit großer Mehrheit gewählt. Die große Bereitschaft, sich für die Wahl aufzustellen, zeigte sich besonders bei den Wahlen der Schulkonferenz, der kleinen SMV und den Jahrgangsstufensprechern:

Die Mitglieder der Schulkonferenz lauten:

Mathilda Obert (J2), Jan Schwarzburg (10c), Kim Ganteführer (10b), Freddy Schnirch (J2)

Die Mitglieder der Kleinen SMV sind:

Mathilda Obert (J2), Jan Schwarzburg (10c), Kim Ganteführer (10b), Freddy Schnirch (J2), Jakob Bessler (J2), Lucas Würthle (7c), Emilia Martin (10a), Amelie Steiner (J2), Jonathan Busam (9b), Madlen Obert (10a).

Als Jahrgangssprecherin und Jahrgangssprecher dienen:

Lucas Würthle (7c) für die Klassen 5 bis 7; Magdalena Friedmann (10a) für die Klassen 8 bis 10 und Silas Berg (J2) für die Kursstufe.

Wir wünschen dem Team der diesjährigen SMV eine gute Zusammenarbeit!

 

Neben den Arbeitsphasen standen am Donnerstag und Freitag auch viele Pausen mit reichlich Kuchen und lustigen Spielen auf dem Programm. Für die inhaltliche Ausgestaltung gab es dabei Arbeitsgruppen, welche sich mit den Themen „Feierlichkeiten“, „Sending-Aktionen“, „Schulhaus“ und „Schulkultur & Sonstiges“ beschäftigten. Wir, die SMV, werden euch im Laufe des Jahres über unsere Arbeit auf dem laufenden halten und über Ergebnisse informieren.

Nach den Wahlen bekamen wir nach einer Mittagspause Besuch von Frau Reinacher-Rießland, welche ihren Beruf als Beratungslehrkraft vorstellte: Wenn wir Schülerinnen und Schüler Probleme rund um die Themen Schule, Familie, Freunde haben, können wir uns gerne an sie wenden.

Ein Höhepunkt am Freitag war der Besuch von Herrn Arens, er berichtete uns von der Möglichkeit, sich als Grimmels am Projekt einer Europa-Schule zu beteiligen. Dabei können Lehrkräfte und wir Schülerinnen und Schüler als Gemeinschaft Ideen entwickeln, um eine freie und gerechte Schule zu fördern. Wir können so z. B. zeigen, dass wird Themen wie Rassismus oder Sexismus nicht tolerieren, sondern uns für Courage und Vielfalt einsetzen. Dass wir diese Werte nie für selbstverständlich nehmen sollten, der Einsatz für ein tolerantes Miteinander uns Schülerinnen und Schülern des Grimmelshausen-Gymnasiums am Herzen liegt, hat unseren Eindruck verfestigt, wie wichtig unsere SMV-Arbeit für uns alle ist.

Zum Abschluss der zwei erlebnisreichen und erfolgreichen Planungstage haben wir dann im Anschluss an den Besuch von Herrn Arens die bisherigen Arbeits-Ergebnisse vorgestellt und diskutiert, und danach den Freitag beim gemeinsamen Pizza-Essen und Spiele spielen ausklingen lassen.

Wir sind uns schon jetzt sicher: Wir freuen uns auf ein bereicherndes Schuljahr und auf wieder so großartige Planungstage im kommenden Schuljahr.

Text: Elisa May, Sarina Baumgärtner, Anton Brandl

Bilder: Silas Berg

 

Solidarität, Einfühlungsvermögen, Respekt: Vorbereitungstage auf das Sozialpraktikum

Ein Hauch der Paralympics in Paris wehte am Dienstag, dem 1.10.24, in Offenburg, als sich die Zehntklässler des Grimmelshausen-Gymnasiums beim Empathietraining im Rollstuhlbasketball ausprobieren durften. In den ersten beiden Oktobertagen fanden am Grimmelshausen-Gymnasium Vorbereitungstage auf das zweiwöchige Sozialpraktikum der zehnten Klassen statt. Am ersten der beiden Tage ging es ums Einfühlen in das Leben von Menschen mit Handicap – z.B. von Rollstuhlfahrern. In 17 Rollstühlen, die der Badische Behinderten- und Rehabilitationsverband gestellt hatte, stimmte der Bundesligaspieler und Jugendtrainer Sebastian Holzeu die Schüler mit verschiedenen Spielen wie Rollstuhlfangen und „Dampflokrennen“ in den Rollstuhlbasketball ein. Und auch, wie es ist, nicht sehen zu können, konnten die Schüler am eigenen Leib erfahren, als sie mit Augenbinden und Blindenstöcken ausgerüstet über das Schulgelände geschickt wurden. Stefan Rendler vom Blinden- und Sehbehindertenverein Südbaden, den die Inklusionsbeauftragte Anita Diebold begleitete, leitete sie an und hatte zur Begeisterung der Jugendlichen sogar seinen Blindenhund mitgebracht. Die Begegnung mit zwei mehrfach schwerstbehinderten jungen Menschen führte den Schülerinnen und Schülern schließlich eindrücklich die Bedeutung von Kommunikation vor Augen und zeigte ihnen die vielfältigen Möglichkeiten der unterstützten Kommunikation (UK), wenn Kommunikation über Sprache unmöglich ist.
Am Mittwoch fand ein Perspektivwechsel in die Sichtweise der Helfenden statt. Mitarbeitende aus verschiedenen sozialen Bereichen stellten am zweiten Tag der Sozialpraktikumsvorbereitung ihre Tätigkeit vor, und auch das nicht nur theoretisch. Tabea Bierfreund vom Offenburger Schulkindergarten, wo Kinder mit Behinderung ab zwei Jahren betreut und gefördert werden, hatte verschiedene Materialien dabei, die nicht nur den Kindern ihrer Einrichtung, sondern offensichtlich auch den „Grimmels“-Schülern Spaß machten. Das Vorurteil, dass die Pflege und Betreuung älterer Menschen im Pflegeheim trostlos sei, entkräftete Josua Breitenreuter bei seinem offenen Vortrag über seine Arbeit in einem vom ASB Südbaden betriebenen Seniorenpflegeheim, schnell wurde deutlich: Er brennt für seinen Beruf. Ältere Menschen auf ihrem letzten Weg zu begleiten (denn aus dem Pflegeheim kommt man in der Regel nicht mehr nach Hause) empfinde er nicht als Last, sondern als Ehre. Außerdem gaben Vertreter der Caritas, der Akademie2 für Pflege und der Jugendhilfe einen Einblick in ihre Arbeit in Beratungsstellen, mit Senioren, im Krankenhaus und mit Jugendlichen.
Eine Frage, die die Schüler allen Vortragenden stellten, lautete: Welche Voraussetzungen muss man für die Arbeit in den verschiedenen vorgestellten Tätigkeitsfeldern mitbringen? Der gemeinsame Nenner aller Referenten war: Solidarität, Einfühlungsvermögen und Respekt gegenüber den Menschen, mit denen man es zu tun hat. Und wenn die Schüler nur das im Sozialpraktikum lernen, hat das Praktikum schon seinen Sinn erfüllt – und sie haben fürs Leben gelernt!

 

Text: Veronika Burth Bilder: Lnh, Brt, Rehasport Baden

Link zum Badischer Behinderten- und Rehabilitationssportverband e.V.

Mitmachen beim gesunden Frühstück!

Unsere Elterninitiative sucht dringend Helferinnen und Helfer, damit wir unser Donnerstagsangebot weiterhin im gewohnten Umfang sicherstellen können. Wir sind ein Team von ca. 12 Elternteilen, das donnerstags zwischen 7:45h-10:00h ein leckeres und auch gesundes Frühstücksangebot zu fairen Preisen bereitstellt. Davon profitieren nicht nur die Schülerinnen und Schüler und das Lehrerkollegium, sondern auch die HelferInnen. Wir haben viel Spaß beim Vorbereiten und bekommen nebenbei auch noch nähere Einblicke ins Grimmels-Schulleben. Wer sich also vorstellen kann, unserem wunderbaren Team beizutreten und ein bis zwei Donnerstage pro Monat zu investieren, möge sich gerne melden, entweder im Sekretariat, oder per mail an con.weber@gmx.de.
Wir freuen uns auf neue, tatkräftige Unterstützung

 

Für das „Frühstücksteam“ Constanze Weber und Verena Schilli

Begrüßungsgottesdienst für die neuen fünften Klassen

In der Kirche St. Matthias im Klostergebäude des Grimmelshausen-Gymnasium fand am Donnerstag, 12.9.24, der Begrüßungsgottesdienst für die neuen fünften Klassen statt, der von Herrn Meyer (Klavier) und Herrn Engert (Trompete) musikalisch begleitet wurde. Unter dem Motto „Durchblick“ ging es darum, unsere eigenen „blinden Flecken“ wahrzunehmen: Wir sind „blind“ für uns selbst, wenn wir uns nicht so sehen, akzeptieren und zeigen wollen, wie wir sind, und „blind“ für andere, wenn wir ihre Gefühle, ihre Sorgen und ihre Freuden übersehen. Darauf wiesen die Sechstklässler hin, die den Gottesdienst mitgestalteten, und zogen dazu ihre dunklen Brillen auf. Und sie zeigten, was uns hilft, den Durchblick zu gewinnen, nämlich uns klar zu machen: Jeder ist wertvoll so, wie er ist, mit seinen Stärken und seinen Schwächen. Sinnbildlich dafür legten die Schüler ihre dunklen Brillen ab.

Dass die jetzigen Sechstklässler im Laufe ihres ersten Grimmelsjahr den Durchblick gewonnen haben, zeigten ihre Briefe an die neuen Fünftklässler, die sie im Gottesdienst vorlasen. Aus einem von ihnen stammt folgender Auszug, den wir den neuen Grimmels-Schülern noch einmal mit auf den Weg geben wollen: „Als ich an die neue Schule gekommen bin, hatte ich Angst, dass ich keine Freunde finde, dass ich nicht mit dem Schulstoff klarkomme, und die zwei Fremdsprachen gaben mir auch zu denken. Aber es hat dann doch geklappt. Englisch ist echt lustig, besonders Silky. Ich habe mich eigentlich sehr schnell eingelebt. Ich habe auch echt nette Freunde gefunden, ich bin auch auf einer Party eingeladen. Mir haben im Schuljahr vor allem die Paten geholfen.“ (Greta Seidl, 6 c) Wir wünschen den neuen Fünftklässlern, dass sie sich gut bei uns einleben!                                                                        

Text & Bilder: Veronika Burth

Bilder: Fbl, Srm

Klasse 5c mit dem Klassenteam Reinacher-Rießland und Niemann

Willkommen am Grimmels!

Gespannt wurden die neuen FünftklässlerInnen und Ihre Eltern von den Klassenlehrerteams im Kreuzgang des Grimmelshausen-Gymnasiums erwartet. Mit der heutigen Einschulung beginnt schließlich für alle eine spannende, gemeinsame Zeit!

Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Schulleiter Wilfrid Arens und den stellvertretenden Schulleiter Christian Haist durften sich die neuen Klassen für Klassenfotos um die KlassenlehrerInnen versammeln. Die Aufregung war dank des Kennenlernnachmittages im Juli an dieser Stelle nicht mehr so groß und viele erkannten sich schnell wieder.

Das Unterstufenorchester unter Leitung von Angela Bruder-May und der Chor unter Leitung von Erwin Meyer setzten großartige musikalische Akzente und stellten sich bei dieser Gelegenheit gleich vor. Während es für die Eltern noch weitere Informationen gab, brachen die Klassen gemeinsam mit ihren KlassenlehrerInnen zur ersten Klassenlehrerstunde auf. Mit vielen neuen Eindrücken und Informationen versorgt können sich alle auf den ersten richtigen Schultag am Grimmels freuen.

Ein großer Dank geht an den Förderverein, der alle „Fünfer“ mit Grimmels-T-Shirts ausstattet und sich bei der Einschulung vorstellte. In den kommenden Tagen werden die neuen Grimmels-SchülerInnen gemeinsam mit den Klassenteams und den Paten das Grimmels entdecken, Freunde finden und sich im Grimmels bald wie zuhause fühlen.

 

Text & Bilder: Rsn

Zwei tolle Wochen an der Deutschen Schülerakademie in Coesfeld

Die Deutsche Schülerakademie (DAS) ist ein mehrwöchiges Förderprogramm für Schüler, die sich in selbstgewählten Themen speziell weiterbilden möchten. Um an der DSA angenommen zu werden, muss man von der Schule oder von anderen Personen vorgeschlagen werden und durchläuft ein Bewerbungsverfahren. Mit einer Empfehlung des Grimmelshausen-Gymnasiums konnte ich im Juli Erfahrungen in der Schülerakademie sammeln und würde gerne davon berichten.

Mein normaler Tag bestand aus leckeren Mahlzeiten und dem Kurs, in dem ich mein vorher gewähltes Thema behandelt habe. Die Kurse sind sehr flexibel und locker gestaltet. Der Kurs hat sich auch nicht wie ein langweiliger Vortrag angefühlt, sondern eher wie eine entspannte Gruppenarbeit.  Dann gab es noch Freizeitaktivitäten, Ausflüge, Spieleabende, Sprachkurse und den wohlverdienten Schlaf in gemütlichen Zimmern, das ich mir mit einem weiteren Teilnehmer geteilt habe.

In unserer Freizeit konnten wir selbst Aktivitäten anbieten und gestalten, wie zum Beispiel: Tanzkurse, Karaoke oder Nachtwanderungen. Dabei hatten wir die Möglichkeit uns mit Teilnehmern aus anderen Kursen auszutauschen.  Unsere Akademieleitung hat das benötigte Material für unsere Kurse besorgt und wir hatten kaum Einschränkungen, was die Aktivitäten betraf. Wir haben auch mehrere Exkursionen gemacht, wie zum Beispiel einen Ausflug nach Münster, ins Kino oder ins Schwimmbad. Wir hatten dort ein großes Freizeitangebot und konnten frei entscheiden, was wir machen wollen. Für alle Sportler gab es auch genügend Angebote, wie zum Beispiel einen Fußballplatz, einen Basketballplatz, ein Fitness Studio in der Nähe und einen Sporttag. Wir konnte zusätzlich an Vorträgen teilnehmen, die aktuelle Themen und vieles mehr behandelten.  Wir konnten auch sehr offen mit den Tutoren reden und ich habe einige persönliche Tipps von ihnen mit auf den Weg bekommen. Es gibt nach der Akademie auch weitere Events, um die Teilnehmer wiederzusehen und es wurden auch Gruppen gebildet, um weiterhin in Kontakt zu bleiben und sich auszutauschen.

Abschließend kann ich sagen, dass es zwei anstrengende, aber großartige Wochen waren. Es hat sich definitiv gelohnt, weil ich Themen bearbeiten konnte, die mich interessiert haben und gleichzeitig mit anderen Leuten zusammenarbeiten konnte. Es hat sich aber auch allein wegen der Bekanntschaften und den Freizeitaktivitäten gelohnt. Es war eine gute Mischung aus „Lernen, Austausch, Spaß und Freizeitaktivitäten“. Es war eine großartige Zeit.

Ich kann die Deutsche Schülerakademie allen empfehlen, die bereit sind zwei Wochen ihrer Ferien oder Schulzeit zu nutzen, Lust haben sich neues Wissen anzueignen, neue Bekanntschaften machen wollen und eine unvergessliche Zeit in der Akademie zu erleben.

 

Text & Fotos: Leonard Seger

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