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Gemeinsam Europa entdecken: Austausch mit unserer Partnerschule aus Olsztyn

In der vergangenen Woche durften wir unsere polnischen Austauschpartnerinnen und Austauschpartner aus Olsztyn in Offenburg begrüßen. Der diesjährige Austausch stand unter dem spannenden Thema „Backsteingotik in Ermland-Masuren und Gotik in Süddeutschland und Frankreich“. Gemeinsam gingen die deutschen und polnischen Schülerinnen und Schüler auf Spurensuche nach den architektonischen Gemeinsamkeiten und Unterschieden dieser bedeutenden europäischen Kulturregionen.

Nach der Ankunft am Sonntag verbrachten die Gäste ihren ersten Abend in den Gastfamilien. In den folgenden Tagen erwartete die Gruppe ein abwechslungsreiches Programm: Im Schwarzwald besuchten die Schülerinnen und Schüler die Vogtsbauernhöfe und erhielten Einblicke in traditionelles Handwerk und die regionale Geschichte. Ein weiterer Höhepunkt war der Ausflug nach Straßburg mit Stadtführung, Münsterbesichtigung und einer Bootsfahrt durch die elsässische Metropole bis zum Europaparlament. Besonders passend zum Jahresthema war der Tag in Freiburg, bei dem das Freiburger Münster und die gotische Architektur der Altstadt im Mittelpunkt standen. Abgerundet wurde die Woche durch einen gemeinsamen Erlebnistag im Europa-Park.

Neben den fachlichen Inhalten stand vor allem die Begegnung zwischen den Jugendlichen im Vordergrund. Die deutsche und die polnische Gruppe harmonierten in diesem Jahr außergewöhnlich gut. Schnell entstanden neue Freundschaften, und die gemeinsame Zeit war geprägt von Offenheit, gegenseitigem Interesse und vielen schönen gemeinsamen Erlebnissen.

Ein herzliches Dankeschön gilt der Stadt Offenburg sowie der Georg-und-Maria-Dietrich-Stiftung, deren finanzielle Unterstützung diesen Austausch ermöglicht und wesentlich zum Gelingen beigetragen hat. Ebenso möchten wir den Gastfamilien danken, die unsere Gäste nicht nur herzlich aufgenommen, sondern mit viel Engagement für eine abwechslungsreiche Abendgestaltung gesorgt haben. Besonders der gemeinsame Grillabend und der Pizza-Abend in den Familien werden allen Beteiligten in bester Erinnerung bleiben.

Der Austausch hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll persönliche Begegnungen für das Verständnis anderer Kulturen und die europäische Zusammenarbeit sind. Wir freuen uns bereits auf die Fortsetzung unserer langjährigen Partnerschaft mit unserer Schule in Olsztyn.

Text & Bilder: Pth, Rbr, Rsn

Grimmels-Sporttag 2026 – Bewegung, Teamgeist und jede Menge Spaß

Am 20.06.2026 fand bereits zum vierten Mal der Grimmels-Sporttag statt. Bei sommerlicher Stimmung und bester Laune traten die jahrgangsübergreifenden Teams in zahlreichen abwechslungsreichen Disziplinen gegeneinander an. Das bewährte Konzept sorgte erneut für einen Tag voller Bewegung, Gemeinschaft und fairer Wettkämpfe – ergänzt durch einige neue und kreative Stationen.

Erstmals konnten sich die Schülerinnen und Schüler unter anderem beim „Knietransport“, dem „Bookrun“ oder dem actionreichen Spiel „Schere-Stein-Papier“ messen. Dabei waren nicht nur sportliches Geschick und Schnelligkeit gefragt, sondern auch Teamarbeit, Kommunikation und gegenseitige Unterstützung. Auch die kurzen Regenschauer zwischendurch konnten die gute Stimmung nicht trüben. Mit viel Motivation und Einsatzfreude meisterten die Schülerinnen und Schüler des Grimmels die verschiedenen Herausforderungen und verbrachten gemeinsam einen abwechslungsreichen Sommertag auf dem Gelände des Schaible-Stadions.

Besonders erfreulich war in diesem Jahr die Teilnahme der Gastschülerinnen und Gastschüler unserer Partnerschule aus Straßburg, die den Sporttag bereicherten und gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schülern viele schöne Begegnungen ermöglichten. Ein großes Lob gilt außerdem den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 2, die die Lehrkräfte mit großem Engagement an den Stationen unterstützten und so wesentlich zum reibungslosen Ablauf beitrugen.

Ein herzlicher Dank geht zudem an die Firma Peterstaler, die die Stationsbetreuung großzügig mit Getränken und Sonnenschirmen unterstützte.Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, Organisatorinnen und Organisatoren sowie an die gesamte Schulgemeinschaft, die den Grimmels-Sporttag 2026 erneut zu einem tollen Erlebnis gemacht haben!

Text & Fotos: Rsn

Schüleraustausch mit Lons-le-Saunier 2026

Vom 19.-28. April 2026 fand der diesjährige Besuch in unserer Partnerstadt Lons-le-Saunier im französischen Jura statt. Gemeinsam mit Schülern der anderen Offenburger Gymnasien und 2 begleitenden Lehrerinnen starteten 19 Grimmels-Schülerinnen und Schüler am Sonntag, den 19. April um 12 Uhr mittags in einem Doppeldecker-Bus in Richtung Südwesten. Nach ca. 4,5 Stunden Fahrtzeit wurden alle von den Gastfamilien am „Stade municipal“ in Lons-le-Saunier erwartet und herzlich in Empfang genommen. Für die 10 Tage gab es ein abwechslungsreiches Programm:

Die Schüler*innen verbrachten insgesamt drei ganze und zwei halbe Schultage mit ihren französischen Austauschpartnern in deren Schulen und konnte so das französische Schulsystem mit seinen Besonderheiten kennenlernen. Zudem gab es drei größere Aktivitäten: ein Tischtennis-Turnier am Dienstagnachmittag, bei dem alle nach einem ausgeklügelten Konzept in Gruppen gegeneinander antraten was viel Spaß machte!

Am Mittwoch stand ein Ganztagesausflug nach Besançon auf dem Programm, einer sehr schönen und interessanten Stadt, die in einer Schlaufe des Flusses Doubs liegt und eine Festungsanlage (Zitadelle) des berühmten Festungs-Baumeisters von Frankreichs Sonnenkönig Louis XIV Sébastien Vauban besitzt. Diese Zitadelle und die dazugehörigen Stadtmauern gehören seit 2008 zusammen mit 11 weiteren Festungsanlagen Vaubans an den Außengrenzen Frankreichs in die Liste des UNESCO-Welterbes!

Die Zitadelle hoch über der Stadt wurde bei strahlendem Wetter über viele Treppen erklommen und besichtigt. Innerhalb der Festung gibt es einen Zoo mit zahlreichen interessanten Tieren und eine gigantische Aussicht. Im Anschluss gab es noch freie Zeit in der Innenstadt von Besançon. Am Freitag wurde der Besuch einer Grotte bei Baume-les-Messieurs angeboten. Das Wochenende verbrachten die Schüler*innen in den Gastfamilien, wo sie viel Gelegenheit hatten Französisch zu sprechen, und das Leben in einer Familie im Nachbarland miterleben durften. Viele Familien machten ein interessantes Programm und zeigten den deutschen Gästen ihre schöne Gegend.

Nachdem viele Freundschaften geschlossen oder aufgefrischt wurden, hieß es am Dienstagmorgen schon wieder Abschied nehmen. Nun freuen wir uns auf den Gegenbesuch der französischen Austauschschüler im Juli hier bei uns am Grimmels!

Text und Bilder: Brd

Das Grimmelshausen-Gymnasium erhält eine neue Fahrradreparaturstation

Im Rahmen der Aktion „Stadtradeln“ hat das Grimmelshausen-Gymnasium im Jahr 2025 den Sachpreis für die radaktivste Schule in Offenburg gewonnen. Die Fahrradreparaturstation wurde am 22.04.2026 von Bürgermeister Oliver Martini offiziell übergeben.

Radaktivste Schule bedeutet, dass – im Verhältnis zur Größe der Schule! – die meisten Menschen aktiv am Stadtradeln teilgenommen haben. Das Grimmelshausen-Gymnasium hatte 293 aktiv Radelnde bei 498 Schüler(inne)n – das entspricht einem Anteil von 59%. Damit haben sie alle anderen Schulen hinter sich gelassen. Diese 293 Menschen legten insgesamt 48.416 Kilometer zurück, was die Schule übrigens auch noch auf Platz 2 der Gesamtwertung brachte.

An der Reparaturstation kann man sein Fahrrad aufhängen und kleinere Reparaturen durchführen. Es steht eine große Auswahl von Werkzeugen zur Verfügung. An der Rückseite ist auch eine Luftpumpe vorhanden, womit man seine Fahrradreifen bequem befüllen kann. Die Station wurde laut Herrn Feigenbaum aus der Abteilung Verkehrsplanung noch mit Hinweisschildern, einer Bodenmarkierung und einer Beleuchtung ergänzt. Der Preis wurde gefördert durch die RadKultur Baden-Württemberg.

Die Stadt Offenburg nimmt auch dieses Jahr wieder am Stadtradeln teil. Die Aktion findet vom 01. bis 21. Mai statt. Das Team Radverkehr der Stadt Offenburg freut sich auf eine große Beteiligung am Stadtradeln 2026. Rückfragen können gerne an  radverkehr@offenburg.de gestellt werden.

Auch in diesem Jahr möchte sich das Grimmelshausen-Gymnasium laut Herrn Haist, dem stellvertretenden Schulleiter, wieder beteiligen und viele Kilometer sammeln.

Text: Fabian Feigenbaum Bilder: Rsn

Schüleraustausch Polen – eine unvergessliche Erfahrung

Im Rahmen unseres Schüleraustauschs durften wir eine spannende und abwechslungsreiche Zeit in Polen erleben. Nach einer etwas anstrengenden Zugfahrt mit mehrmaligem Umsteigen wurden wir sehr herzlich von unseren Gastfamilien empfangen. Am Abend verbrachten wir bereits viel Zeit miteinander und konnten die große Gastfreundschaft sowie das leckere polnische Essen kennenlernen.

Schon am ersten Tag wurde deutlich, wie schnell wir uns mit den polnischen Austauschschülern verstanden haben. Alle waren sehr offen und sympathisch, sodass wir uns sofort wohlgefühlt haben. Das Thema des diesjährigen Austausches war die Backsteingothik, zu der es in der Region Ermland-Masuren viele berühmte Beispiele gibt. Neben kulturellen Programmpunkten wie Kirchen- und Museumsbesuchen blieb auch viel Zeit für gemeinsame Aktivitäten. In unserer Freizeit gingen wir zusammen shoppen, tauschten uns über unsere Kulturen aus, knüpften neue Kontakte und lachten viel – vor allem über unsere Insider-Witze.

Der erste Ausflugstag nach Lidzbark Warminski und Reszel hatte uns bereits einen Eindruck von der Landschaft und Architektur gegeben. Nach einer Besichtigung der größten Backsteinburg der Welt, der Marienburg, fuhren wir am dritten Tag unseres Aufenthaltes weiter nach Danzig. Hier war der Besuch des Museums des zweiten Weltkrieges ein Highlight unserer Polenreise. Auch der Stadtbummel und die Zeit am Meer machten diesen Tag unvergesslich. Insgesamt war der Austausch für uns alle eine sehr bereichernde Erfahrung. Wir haben nicht nur viel über ein anderes Land und seine Kultur gelernt, sondern auch neue Freundschaften geschlossen, die hoffentlich noch lange bestehen bleiben.

Ein besonderer Dank gilt Frau Reber, Herrn Rosenkranz und den polnischen Lehrkräften für die tolle Organisation und der Georg-und-Maria-Dietrich-Stiftung und der Stadt Offenburg für die finanzielle Unterstützung des Austausches, den Gastfamilien und allen Beteiligten, die diese Reise möglich gemacht haben! Wir freuen uns schon sehr auf das Wiedersehen mit unseren polnischen PartnerInnen im Juni in Offenburg.

 

Text: Tabea Ehret & Coralin Thimel Bilder: Rsn

Italienaustausch 2026

Rapallo, eine kleine Stadt an der ligurischen Küste, hat uns sofort in ihren Bann gezogen hat, als wir am Sonntagnachmittag dort ankamen. Nach der langen, aber sehr gemütlichen Fahrt durften wir den Abend in unseren Gastfamilien verbringen und diese in Ruhe kennenlernen. Am nächsten Morgen besuchten wir die Olivenmühle „Sestres“, wo wir viel über die traditionelle Herstellung von Olivenöl lernten und sogar selbst Öle probieren durften. Als Snack für zwischendurch gab es Foccacia, ein typisch ligurisches Fladenbrot mit ganz viel Olivenöl. Den Nachmittag verbrachten wir an der Bucht der Stille und genossen dort die Sonne.

Am Dienstag war das Wetter nicht ganz so gut, was uns aber nicht so schlimm war, da wir am Morgen das Aquarium von Genua besuchten. Anschließend bekamen wir eine Führung durch die Hafenstadt von Genua, bei der uns eine nette Dame die historische Altstadt näherbrachte.

Der Mittwoch begann mit einer Zugfahrt nach Santa Margherita. Von dort aus unternahmen wir einen Spaziergang nach Portofino zum Leuchtturm. Wir genossen dort die atemberaubende Aussicht. Den Nachmittag verbrachten wir in der wunderschönen historischen Hafenstadt Camogli und wurden dort mit dem Boot abgeholt.

Am nächsten morgen durften wir an ein paar Unterrichtsstunden unserer AustauschpartnerInnen teilhaben und gegen Vormittag wurden wir sehr herzlich von der Schulleitung willkommen geheißen. Anschließend aßen wir zusammen und unternahmen mit unseren AustauschpartnerInnen eine Stadtrallye in Rapallo. Das gemeinsame Abendessen mit allen am Austausch beteiligten war ein wunderschöner Abschluss dieser aufregenden Reise. Am Freitag wurden wir schon früh von unserem Reisebus mit Busfahrer Stefano abgeholt und sicher wieder nach Hause gebracht. Unser besonderer Dank gilt Herrn Mattarucco und Frau Schmidt für die tolle Organisation und Begleitung des Austausches.

In einem sind wir uns einig: Dieser Austausch war ein wunderbares Abenteuer, bei dem wir unsere Italienischkenntnisse weiter ausbauen konnten, Freundschaften geknüpft haben und welches wir so schnell nicht vergessen werden!

Text: Sarah Junker Bilder: Mtt

Ochsenhausen 2026: So buchstabieren wir Ochsenhausen dieses Jahr…

Orchester – Das Orchester spielte dieses Jahr besonders revolutionär, wobei vor allem die Passagen aus dem französischen Musical „Les Misérables“ beeindruckend wirkten. Combo – Auch wenn sie zu den Jüngsten gehörten, kamen ihre Stücke auch jetzt schon ganz groß raus, sogar mit Improvisationen der Solisten. Harmonie – Sowohl musikalisch als auch gemeinschaftlich hatten wir eine sehr tolle Zeit, trotz der Altersunterschiede haben wir uns alle gut verstanden und gegenseitig unterstützt, und so sind wir auch gemeinschaftlich stärker geworden. Singen – Wo vor vielen Jahren der Gesang der Mönche durch die Klosterflure hallte, schallten in den letzten Tagen vergleichbar schöne Gesänge der Grimmels-Chöre der Unterstufe sowie der Mittel- und Oberstufe. Ensembles – Als am letzten Tag alle Ensembles ihre Stücke und Fortschritte präsentierten, wurde klar, dass jeder Musiktitel seinen ganz eigenen besonderen Klang hat, der jeden faszinierte. Nostalgie – Für die Älteren ist es der Ort der alten Benediktiner-Abtei schon jetzt, für die Jüngeren wird er es bald werden: Ein Ort, der mit sehr viel Sehnsucht verbunden ist. Himmlisch – Wie es die wunderschönen Deckenfresken schon erahnen ließen, waren die drei verschneiten Tage wahrlich himmlisch. Ausgefeilt – In echter mühsamer Schweißarbeit wurde in den Proben an den Stücken gefeilt, sodass nun in jedem Ensemble ein fertiges Programm steht, das jeder, der möchte, beim Sommerkonzert am 18.6.26 unter dem Motto „La France“ hören kann. Unvergesslich – Das ist Ochsenhausen jedes mal, aber dieses Jahr war es besonders eindrucksvoll. Spaß – Natürlich hatten wir, die rund 90 SuS und wir vermuten sogar unsere vier Lehrkräfte, Frau Bruder-May, Frau Schmal, Herr Meyer und Herr Rückert, jede Menge Spaß, sowohl beim Proben als auch bei den Freizeitaktivitäten. Richtig austoben und ausstanzen konnten wir uns bei den mitreißenden internationalen Kreistänzen mit Frau Bruder-May. Eis – Wie auch im letzten Jahr gingen wir wieder unserer Tradition nach,in der örtlichen Eisdiele ein Eis essen, dieses Jahr war das Gelato noch exklusiver, da die Eisdiele zeitgleich in Las Vegas an der Weltmeisterschaft des Eismachens teilnahm. Nichts ist besser – Alles an Ochsenhausen ist einmalig, das Gebäude,das Essen, der Klang und die St.Georgs Basilika. Wir wollen uns bei allen herzlichst bedanken, die uns diese Erfahrungen immer wieder ermöglichen, vor allem bei unseren Lehrern.

Hier noch ein kleiner Vorgeschmack aufs Programm für das Sommerkonzert und eine herzliche Einladung dazu:

    • On a tous
    • Comme d’habitude
    • Hallelujah
    • On écrit Sur le murs
    • Et maintenant
    • Je Ne parle pas français
    • Can you Hear the people sing
    • Allons enfants de la patrie
    • La maladie d’amoUr
    • LeS Moulins de mon cœur
    • Elle court
    • Die Lieder aller MenscheN

Von Jonathan Busam und Mia Herbert, Klasse 10 / Oberstufenchor Bilder: Mre

Internationale Wochen gegen Rassismus – Geflüchtete im Gespräch

Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus fanden zwei Veranstaltungen, organisiert durch die Flüchtlingshilfe Rebland und unsere Schulsozialarbeiterin Frau Hauß am Grimmelshausen Gymnasium, statt.

Bericht von Klara Dufner Klasse 8a:

In der Klasse 8a fand am 24.03.26 eine besondere Informationsveranstaltung statt, bei der zwei geflüchtete Frauen, Frau Roghaye Hamidi und Frau Olesya Zuieva, von ihren persönlichen Erfahrungen berichteten. Begleitet wurden sie von Frau Graf-Renner von der Flüchtlingshilfe Rebland und von Meysam Teymuri aus dem Iran, der ergänzend von eigenen Erlebnissen erzählen konnte und über die aktuelle Situation aus seinem Heimatland sprach.

Frau Hamidi stammt aus Afghanistan, Frau Zuieva aus der Ukraine. Beide berichteten über die Gründe ihrer Flucht, die Situation in ihren Heimatländern sowie über die schwierige und oft gefährliche Reise nach Deutschland. Dabei wurde deutlich, mit welchen Herausforderungen und Hindernissen geflüchtete Menschen konfrontiert sind.

Im Anschluss an die Berichte hatten wir die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Diese Gelegenheit nutzten wir, um mehr über das Leben in Deutschland, den Alltag, das Erlernen der Sprache und die Zukunftspläne der Geflüchteten zu erfahren. Durch den persönlichen Austausch wurde das Thema Flucht und Migration für uns deutlich verständlicher und greifbarer.

Aus unserer Perspektive war die Veranstaltung sehr lehrreich und informativ. Wir konnten viele neue Eindrücke gewinnen und einen Einblick in persönliche Lebensgeschichten erhalten, die uns zum Nachdenken gebracht haben. Besonders im Gedächtnis geblieben ist die Aussage von Herrn Teymuri: „Es kann niemand steuern, in welchem Land er geboren wird.“

Außerdem sind wir unserer Schulsozialarbeiterin Frau Hauß sehr dankbar, dass sie diese Veranstaltung organisiert und möglich gemacht hat. Ohne sie hätten wir diese besondere und lehrreiche Erfahrung nicht machen können. Auch den beiden Migrantinnen und dem Migranten sind wir sehr dankbar, dass sie ihre Reise mit uns geteilt haben.

Bericht der Klasse 8b

Am 25.03.26 fand das Gespräch mit Geflüchteten in der Klasse 8b statt. Hierzu durften wir Frau Roghaye Hamidi aus Afghanistan, Frau Svitlana Lazarevych aus der Ukraine und Herr Pellengahr von der Flüchtlingshilfe Rebland bei uns am Grimmelshausen Gymnasium begrüßen.

Frau Hamidi hat sowohl über die schwierige Situation, vor allem für Frauen und Mädchen, in Afghanistan berichtet sowie über die Gründe ihrer Flucht und die Hindernisse dabei, als auch über ihren Weg nach Deutschland, das Ankommen und Schwierigkeiten und Herausforderungen in einem fremden Land ohne die dortige Sprache zu kennen und zu verstehen.

Frau Lazarevych hat sehr eindrücklich ihre Erfahrungen und Erlebnisse geschildert, wie sie den Ausbruch des Krieges in der Ukraine erlebt hat und mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert war. Von einem Tag auf den anderen war sie plötzlich nächtlichem Bombenalarm ausgesetzt und musste sich mit den Hausmitbewohnern im Keller verstecken. Nach und nach fielen Strom, Gas und dadurch die Heizung, Wasser und Internet aus. Die Evakuierung fand unter ständigem Beschuss und unbeschreiblicher Angst statt.

Anschließend gab es die Möglichkeit beiden Geflüchteten Fragen zu stellen, was rege genutzt wurde. Es wurden Fragen zur Herkunft und Kultur, zur Flucht und zur Reise, zur Ankunft und Integration, Erlernen der deutschen Sprache, Herausforderungen und Ängste sowie zur Zukunft und Hoffnungen als auch zur gesellschaftlichen Wahrnehmung und Vorurteilen gestellt.

Beide Geflüchtete haben eindrücklich vermittelt wie wichtig das Leben im Hier und Jetzt ist und wie dankbar sie sind, hier in Deutschland in einem sicheren Land zu sein und haben die Schülerinnen und Schüler ermutigt dies zu schätzen und gleichzeitig ihre Möglichkeiten, die sie hier mit frei zugänglicher schulischer Bildung haben, zu nutzen.

Vielen Dank an die Migrantinnen und Organisatoren für die sehr lehrreiche und besondere Veranstaltung!

Text: Hauß & SchülerInnen  Bilder: Hauß, Jolina Menne

Ein Känguru am Grimmels

Seit 1995 lädt der Känguru-Wettbewerb einmal im Jahr zum Rechnen, Knobeln und Nachdenken ein. Mit dem Känguru-Wettbewerb soll Lust auf Mathematik gemacht.

Das fanden auch dieses Jahr 87 Schüler und Schülerinnen am Grimmels aus den Jahrgangsstufen 5 bis 10. Sie lösten in 75 Minuten möglichst viele Multiple-Choice Aufgaben zeitgleich mit rund 6 Millionen Teilnehmer in über 100 Ländern weltweit.

Alle Teilnehmer des Känguru-Wettbewerbs bekommen neben einer Urkunde auch ein kleines Knobelspiel als sogenannten „Preis für alle” und die Punktbesten können Experimentierkästen, Strategiespiele, Puzzle oder Bücher gewinnen.

Der Schüler oder die Schülerin mit dem weitesten Kängurusprung, d.h. die meisten am Stück richtig gelösten Aufgaben, erhält ein T-Shirt.

Ein besonderer Dank geht an den Freundeskreis des Grimmels, der auch dieses Jahr wieder die Startgebühren für alle Schüler und Schülerinnen übernommen hat.

Text: Rbr Fotos: Rbr & Rsl

Kurzaustausch mit dem Collège Saint-Etienne

Zum vierten Mal findet aktuell ein individueller Kurzaustausch zwischen Schülern und Schülerinnen der 6. Klassen des Grimmelshausen-Gymnasiums und seiner Partnerschule in Straßburg, dem Collège Saint-Etienne, statt.

Nach einem Kennenlernabend der Kinder und ihrer Eltern Anfang März in unserer Schule befinden sich jetzt SchülerInnen beider Seiten des Rheins in einer Gastfamilie und nehmen am Unterricht in der jeweils anderen Schule teil.

32 Sechstklässler des Grimmels – und damit über die Hälfte aller Französischlernenden – nehmen am diesjährigen Kurzaustausch teil. Vom 16.-18. März 2026 ist die erste Gruppe von 17 Schülerinnen und Schülern in ihren Straßburger Gastfamilien, wo die Kinder ihre Französischkenntnisse testen und das französische Schulsystem kennenlernen können. Zur gleichen Zeit befinden sich 15 französische Schülerinnen und Schüler bei uns am Grimmels und testen, wie gut sie sich auf Deutsch verständigen können. Die Rückrunde des Austauschs findet vom 20.-22. Mai statt.

Der Austausch stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder, gibt dem Sprachenlernen einen Motivationsschub und ist auch eine sehr gute Vorbereitung auf den bilingualen Zug ab Klasse 7!

Text: Brd Fotos: Rsn