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Ochsenhausen 2026: So buchstabieren wir Ochsenhausen dieses Jahr…

Orchester – Das Orchester spielte dieses Jahr besonders revolutionär, wobei vor allem die Passagen aus dem französischen Musical „Les Misérables“ beeindruckend wirkten. Combo – Auch wenn sie zu den Jüngsten gehörten, kamen ihre Stücke auch jetzt schon ganz groß raus, sogar mit Improvisationen der Solisten. Harmonie – Sowohl musikalisch als auch gemeinschaftlich hatten wir eine sehr tolle Zeit, trotz der Altersunterschiede haben wir uns alle gut verstanden und gegenseitig unterstützt, und so sind wir auch gemeinschaftlich stärker geworden. Singen – Wo vor vielen Jahren der Gesang der Mönche durch die Klosterflure hallte, schallten in den letzten Tagen vergleichbar schöne Gesänge der Grimmels-Chöre der Unterstufe sowie der Mittel- und Oberstufe. Ensembles – Als am letzten Tag alle Ensembles ihre Stücke und Fortschritte präsentierten, wurde klar, dass jeder Musiktitel seinen ganz eigenen besonderen Klang hat, der jeden faszinierte. Nostalgie – Für die Älteren ist es der Ort der alten Benediktiner-Abtei schon jetzt, für die Jüngeren wird er es bald werden: Ein Ort, der mit sehr viel Sehnsucht verbunden ist. Himmlisch – Wie es die wunderschönen Deckenfresken schon erahnen ließen, waren die drei verschneiten Tage wahrlich himmlisch. Ausgefeilt – In echter mühsamer Schweißarbeit wurde in den Proben an den Stücken gefeilt, sodass nun in jedem Ensemble ein fertiges Programm steht, das jeder, der möchte, beim Sommerkonzert am 18.6.26 unter dem Motto „La France“ hören kann. Unvergesslich – Das ist Ochsenhausen jedes mal, aber dieses Jahr war es besonders eindrucksvoll. Spaß – Natürlich hatten wir, die rund 90 SuS und wir vermuten sogar unsere vier Lehrkräfte, Frau Bruder-May, Frau Schmal, Herr Meyer und Herr Rückert, jede Menge Spaß, sowohl beim Proben als auch bei den Freizeitaktivitäten. Richtig austoben und ausstanzen konnten wir uns bei den mitreißenden internationalen Kreistänzen mit Frau Bruder-May. Eis – Wie auch im letzten Jahr gingen wir wieder unserer Tradition nach,in der örtlichen Eisdiele ein Eis essen, dieses Jahr war das Gelato noch exklusiver, da die Eisdiele zeitgleich in Las Vegas an der Weltmeisterschaft des Eismachens teilnahm. Nichts ist besser – Alles an Ochsenhausen ist einmalig, das Gebäude,das Essen, der Klang und die St.Georgs Basilika. Wir wollen uns bei allen herzlichst bedanken, die uns diese Erfahrungen immer wieder ermöglichen, vor allem bei unseren Lehrern.

Hier noch ein kleiner Vorgeschmack aufs Programm für das Sommerkonzert und eine herzliche Einladung dazu:

    • On a tous
    • Comme d’habitude
    • Hallelujah
    • On écrit Sur le murs
    • Et maintenant
    • Je Ne parle pas français
    • Can you Hear the people sing
    • Allons enfants de la patrie
    • La maladie d’amoUr
    • LeS Moulins de mon cœur
    • Elle court
    • Die Lieder aller MenscheN

Von Jonathan Busam und Mia Herbert, Klasse 10 / Oberstufenchor Bilder: Mre

Internationale Wochen gegen Rassismus – Geflüchtete im Gespräch

Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus fanden zwei Veranstaltungen, organisiert durch die Flüchtlingshilfe Rebland und unsere Schulsozialarbeiterin Frau Hauß am Grimmelshausen Gymnasium, statt.

Bericht von Klara Dufner Klasse 8a:

In der Klasse 8a fand am 24.03.26 eine besondere Informationsveranstaltung statt, bei der zwei geflüchtete Frauen, Frau Roghaye Hamidi und Frau Olesya Zuieva, von ihren persönlichen Erfahrungen berichteten. Begleitet wurden sie von Frau Graf-Renner von der Flüchtlingshilfe Rebland und von Meysam Teymuri aus dem Iran, der ergänzend von eigenen Erlebnissen erzählen konnte und über die aktuelle Situation aus seinem Heimatland sprach.

Frau Hamidi stammt aus Afghanistan, Frau Zuieva aus der Ukraine. Beide berichteten über die Gründe ihrer Flucht, die Situation in ihren Heimatländern sowie über die schwierige und oft gefährliche Reise nach Deutschland. Dabei wurde deutlich, mit welchen Herausforderungen und Hindernissen geflüchtete Menschen konfrontiert sind.

Im Anschluss an die Berichte hatten wir die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Diese Gelegenheit nutzten wir, um mehr über das Leben in Deutschland, den Alltag, das Erlernen der Sprache und die Zukunftspläne der Geflüchteten zu erfahren. Durch den persönlichen Austausch wurde das Thema Flucht und Migration für uns deutlich verständlicher und greifbarer.

Aus unserer Perspektive war die Veranstaltung sehr lehrreich und informativ. Wir konnten viele neue Eindrücke gewinnen und einen Einblick in persönliche Lebensgeschichten erhalten, die uns zum Nachdenken gebracht haben. Besonders im Gedächtnis geblieben ist die Aussage von Herrn Teymuri: „Es kann niemand steuern, in welchem Land er geboren wird.“

Außerdem sind wir unserer Schulsozialarbeiterin Frau Hauß sehr dankbar, dass sie diese Veranstaltung organisiert und möglich gemacht hat. Ohne sie hätten wir diese besondere und lehrreiche Erfahrung nicht machen können. Auch den beiden Migrantinnen und dem Migranten sind wir sehr dankbar, dass sie ihre Reise mit uns geteilt haben.

Bericht der Klasse 8b

Am 25.03.26 fand das Gespräch mit Geflüchteten in der Klasse 8b statt. Hierzu durften wir Frau Roghaye Hamidi aus Afghanistan, Frau Svitlana Lazarevych aus der Ukraine und Herr Pellengahr von der Flüchtlingshilfe Rebland bei uns am Grimmelshausen Gymnasium begrüßen.

Frau Hamidi hat sowohl über die schwierige Situation, vor allem für Frauen und Mädchen, in Afghanistan berichtet sowie über die Gründe ihrer Flucht und die Hindernisse dabei, als auch über ihren Weg nach Deutschland, das Ankommen und Schwierigkeiten und Herausforderungen in einem fremden Land ohne die dortige Sprache zu kennen und zu verstehen.

Frau Lazarevych hat sehr eindrücklich ihre Erfahrungen und Erlebnisse geschildert, wie sie den Ausbruch des Krieges in der Ukraine erlebt hat und mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert war. Von einem Tag auf den anderen war sie plötzlich nächtlichem Bombenalarm ausgesetzt und musste sich mit den Hausmitbewohnern im Keller verstecken. Nach und nach fielen Strom, Gas und dadurch die Heizung, Wasser und Internet aus. Die Evakuierung fand unter ständigem Beschuss und unbeschreiblicher Angst statt.

Anschließend gab es die Möglichkeit beiden Geflüchteten Fragen zu stellen, was rege genutzt wurde. Es wurden Fragen zur Herkunft und Kultur, zur Flucht und zur Reise, zur Ankunft und Integration, Erlernen der deutschen Sprache, Herausforderungen und Ängste sowie zur Zukunft und Hoffnungen als auch zur gesellschaftlichen Wahrnehmung und Vorurteilen gestellt.

Beide Geflüchtete haben eindrücklich vermittelt wie wichtig das Leben im Hier und Jetzt ist und wie dankbar sie sind, hier in Deutschland in einem sicheren Land zu sein und haben die Schülerinnen und Schüler ermutigt dies zu schätzen und gleichzeitig ihre Möglichkeiten, die sie hier mit frei zugänglicher schulischer Bildung haben, zu nutzen.

Vielen Dank an die Migrantinnen und Organisatoren für die sehr lehrreiche und besondere Veranstaltung!

Text: Hauß & SchülerInnen  Bilder: Hauß, Jolina Menne

Ein Känguru am Grimmels

Seit 1995 lädt der Känguru-Wettbewerb einmal im Jahr zum Rechnen, Knobeln und Nachdenken ein. Mit dem Känguru-Wettbewerb soll Lust auf Mathematik gemacht.

Das fanden auch dieses Jahr 87 Schüler und Schülerinnen am Grimmels aus den Jahrgangsstufen 5 bis 10. Sie lösten in 75 Minuten möglichst viele Multiple-Choice Aufgaben zeitgleich mit rund 6 Millionen Teilnehmer in über 100 Ländern weltweit.

Alle Teilnehmer des Känguru-Wettbewerbs bekommen neben einer Urkunde auch ein kleines Knobelspiel als sogenannten „Preis für alle” und die Punktbesten können Experimentierkästen, Strategiespiele, Puzzle oder Bücher gewinnen.

Der Schüler oder die Schülerin mit dem weitesten Kängurusprung, d.h. die meisten am Stück richtig gelösten Aufgaben, erhält ein T-Shirt.

Ein besonderer Dank geht an den Freundeskreis des Grimmels, der auch dieses Jahr wieder die Startgebühren für alle Schüler und Schülerinnen übernommen hat.

Text: Rbr Fotos: Rbr & Rsl

Kurzaustausch mit dem Collège Saint-Etienne

Zum vierten Mal findet aktuell ein individueller Kurzaustausch zwischen Schülern und Schülerinnen der 6. Klassen des Grimmelshausen-Gymnasiums und seiner Partnerschule in Straßburg, dem Collège Saint-Etienne, statt.

Nach einem Kennenlernabend der Kinder und ihrer Eltern Anfang März in unserer Schule befinden sich jetzt SchülerInnen beider Seiten des Rheins in einer Gastfamilie und nehmen am Unterricht in der jeweils anderen Schule teil.

32 Sechstklässler des Grimmels – und damit über die Hälfte aller Französischlernenden – nehmen am diesjährigen Kurzaustausch teil. Vom 16.-18. März 2026 ist die erste Gruppe von 17 Schülerinnen und Schülern in ihren Straßburger Gastfamilien, wo die Kinder ihre Französischkenntnisse testen und das französische Schulsystem kennenlernen können. Zur gleichen Zeit befinden sich 15 französische Schülerinnen und Schüler bei uns am Grimmels und testen, wie gut sie sich auf Deutsch verständigen können. Die Rückrunde des Austauschs findet vom 20.-22. Mai statt.

Der Austausch stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder, gibt dem Sprachenlernen einen Motivationsschub und ist auch eine sehr gute Vorbereitung auf den bilingualen Zug ab Klasse 7!

Text: Brd Fotos: Rsn

Geographie-Wettbewerb Diercke Wissen

Unser Schulsieger steht fest! Am Diercke-Geographiewettbewerb haben dieses Jahr 309 SuS aus den Klassen 5-10 am Grimmels teilgenommen. Jona Symanski (10a) hat sich punktestark gegen sieben MitstreiterInnen aus der Klasse 7-10 in der Endrunde durchgesetzt und sich für die Landesebene qualifiziert. Unter Beifall der Schülerschaft hat Frau Weyreter  im Namen der Geographie-Fachschaft Jona die Siegerurkunde und einen Preis überreicht.  Herzlichen Glückwunsch!

 

Text & Bilder: Rsn

Umwelt-AG lernt Rebschnitt im Schulgarten

Am 10. März 2026 bekam die Umwelt-AG des Grimmelshausen-Gymnasiums besonderen Besuch: Konrad May aus Zell-Weierbach, nahm sich Zeit, um den Schülerinnen und Schülern den fachgerechten Rebschnitt und die Pflege von Weinreben im Schulgarten zu zeigen. Er stammt aus einer Winzerfamilie und ist bis heute als Winzer mit dem Weinbau verbunden. Seit vielen Jahren unterstützt er auch das Grimmelshausen-Gymnasium bei der Pflege der Reben im Schulgarten. Diese wurden vor etwa 20 Jahren von Ruth Schmidt gepflanzt und werden seitdem regelmäßig von ihm betreut.

Zu Beginn der Veranstaltung gab Konrad May der Gruppe eine Einführung in Herkunft und Eigenschaften der Weinreben. Die Schülerinnen und Schüler hörten aufmerksam zu und erfuhren, wie sich aus den Augen (Knospen) der Rebe im Frühjahr neue Triebe entwickeln, an denen später die Blätter, Blütenstände und schließlich die Traubenwachsen. Anschließend zeigte er ganz praktisch, wie Reben richtig geschnitten werden. Dabei erklärte er, dass beim Winterschnitt gezielt einige Fruchtruten stehen bleiben, während andere Triebe entfernt werden. Entscheidend ist dabei die Anzahl der Augen, die an der Rute verbleiben, denn aus ihnen wachsen im nächsten Jahr die neuen Triebe mit den Trauben. Die Schülerinnen und Schüler konnten beobachten, wie alte oder ungünstig stehende Triebe zurückgeschnitten werden, damit die Rebe ihre Kraft auf wenige, gut positionierte Triebe konzentriert.

Besonders faszinierend fanden die Kinder, dass man Reben mit Naturmaterialien wie Weidenzweigen am Drahtrahmen anbinden kann. Diese traditionellen Bindematerialien sind flexibel, stabil und vollständig biologisch abbaubar. Ein weiterer spannender Teil war die Erklärung der Veredelung. Konrad May zeigte, wie eine Edelrebe auf eine widerstandsfähige Unterlagsrebe aufgepfropft wird. Diese Technik wird im Weinbau genutzt, um robuste Reben zu erhalten, die gleichzeitig hochwertige Trauben liefern.

Neben den praktischen Arbeiten berichtete der Winzer auch aus seinem Arbeitsalltag im Weinberg. Dabei erklärte er, wie wichtig der umweltbewusster Weinbau ohne Gifteinsatz in der Region ist und stellte ökologisch verträgliche Methoden für den Pflanzenschutz vor.  Gerade in der Ortenau, einer traditionsreichen Weinbauregion, trägt die Arbeit der Winzer wesentlich dazu bei, eine alte Kulturlandschaft zu erhalten. Zum Abschluss bedankten sich die Mitglieder der Umwelt-AG herzlich bei Konrad May – natürlich mit einer kleinen süßen Aufmerksamkeit.

Mit viel Motivation freuen sich die Schülerinnen und Schüler nun auf die kommenden Wochen im Schulgarten. Dort soll eine neue Naschecke entstehen: Neben einer neuen Rebe sollen auch Himbeeren und Gurken gepflanzt werden – zur Freude aller, die gerne direkt aus dem Garten naschen.

Text & Bilder: Rsn

Marcel Reif zu Gast am Grimmels: Sei ein Mensch!

Marcel Reif ist den meisten als einer der größten deutschen Sportreporter bekannt, der zahlreiche Olympische Spiele, Fußballweltmeisterschafen und Champions League-Endspiele kommentiert hat.

In den zurückliegenden Jahren hat er sich zur besonderen Aufgabe gemacht, sich gegen Antisemitismus einzusetzen. Mit seiner viel beachteten Gedenkrede zum Holocaust-Gedenktag im Bundestag 2024, in der er die Geschichte seines jüdischen Vaters, der den Holocaust überlebt hat, in den Vordergrund stellte, setzte er ein markantes Zeichen für Menschlichkeit, Toleranz und Antisemitismus.

Am Freitag, den 06.03.2026 besuchte Marcel Reif das Grimmelshausen-Gymnasium, das sich als Europaschule besonders für Demokratieerziehung einsetzt, gleich zweimal. Ermöglicht wurde dies durch die Kooperation mit dem Förderverein der Schule und dem Rotary Club Offenburg-Ortenau.

Am Vormittag traf Marcel Reif mit über 100 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe zusammen. Berichte aus dem erlebnisreichen Berufsleben verbunden mit tiefen Einblicken in seine Biographie, seine jüdische Herkunft und Lebensphilosophie fesselten die Klassen, die die unverstellten, offenen und freien Aussagen Reifs wertschätzten. Reifs Appell zur Menschlichkeit fordert auf, gegen rassistische und antisemitische Hetze aufzustehen und dieser entschlossen entgegenzutreten: Die Schülerinnen und Schüler trügen keinerlei Schuld für das, was in der Vergangenheit passiert sei, aber sie seien alle verantwortlich dafür, sich in der Gegenwart gegen den zunehmenden Antisemitismus und Rassismus zu wenden, bevor es zu spät sei.

Am gleichen Abend war dann die gesamte Grimmels-Gemeinde zur Begegnung mit Marcel Reif und Rulan Manashirov, dem Beauftragten für Antisemitismus der israelitischen Gemeinde Baden, eingeladen. Beide Referenten berichteten im Podiumsgespräch mit Schulleiter Wilfrid Arens und dem Lehrer Erwin Meyer von den stark zunehmenden antisemitischen Vorfällen und nahmen deren Genese und Umfeld in den Blick. Zusammen unterstrichen sie die Wichtigkeit von gesellschaftlicher Teilhabe, kultureller und sportlicher Aktivität zur Stärkung der Persönlichkeit bei Heranwachsenden. Sie gingen auch auf den Einfluss und die Komplexität des Internets ein, sowie die von ihm ausgehenden Gefahren als einem scheinbar anonymen Raum der Stimmungsmache und Falschinformation. Überprüftes Wissen, Bildung und Kompetenz seien unerlässliche Zutaten für richtiges Urteilen und Erfolg. Gerade der Sport biete dank seiner integrativen Art, die Chance Anerkennung zu finden und Vorurteile abzubauen.

Seine pointiert vorgetragenen Einsichten machte Marcel Reif immer wieder an von ihm selbst gemachten Erfahrungen aus seinem Leben deutlich. Nachvollziehbar wurde so auch, warum er sich anders als sein Vater, der lange Jahre geschwiegen habe, dazu entschlossen hat, dieses Thema zu einer Herzensangelegenheit zu machen und darüber zu sprechen. So setzt er sich nachdrücklich für Aufklärung und Verständigung ein und ruft dazu auf. Reif freut sich, seine Zeit mit dieser wichtigen Aufgabe auszufüllen. Sein Appell dabei: dem Hass und der Hetze klare Grenzen aufzeigen. Die Verständigung könne nicht von oben verordnet werden, sondern müsse von unten her entstehen und wachsen. In diesem Sinne betonten sowohl Manashirov als auch Reif die enorm wichtige Rolle von Schule, da dort die Aufforderung „Sei ein Mensch“, die Reif als humanistisches Vermächtnis von seinem jüdischen Vater mit auf den Lebensweg erhalten hat, in Verbindung mit einer starken Bildung täglich weitergegeben und gelebt wird.

Text: Rsn Foto: R. Manashirov

Mathematik ohne Grenzen

Am Donnerstag, dem 05.03.2026, begannen morgens unsere neunten und zehnten Klassen den internationalen Wettbewerb, an dem unsere Schule seit vielen Jahren sehr erfolgreich teilnimmt. Während der Juniorwettbewerb für die fünften Klassen vom Dienstag längst auf dem Weg zur Korrektur am Robert-Gerwig-Gymnasium war, starteten die „Senioren“ ihren Klassenwettbewerb entweder generalstabmäßig im Vorfeld organisiert oder aber zunächst verhalten, um dann, beim Lösen der wie immer überraschenden und etwas anderen Aufgaben bald von Lust ergriffen, Freude, Können und Teamgeist zu zeigen. Wir sind gespannt auf die Auswertungen.

Text & Bilder: Add

STUPS am Grimmels – dieTrainerinnen und Trainer sind ausgebildet!

Am 10. Februar 2026 wurden am Grimmels 14 Schülerinnen und Schüler aus der Klassenstufe 10 zu STUPS-Trainer:innen ausgebildet. Sie werden im zweiten Halbjahr in den 5. Klassen zu verschiedenen Inhalten Klassenstunden gestalten. Dabei geht es um Themen wie Rechte, Regeln des Zusammenlebens, Grenzen, Identität und Selbstbewusstsein. Auch zu Themen wie Wahrnehmung und Äußern von Gefühlen, Gemeinschaft und Freundschaften können die Trainerinnen und Trainer mit den Kindern nun selbstständig in kleinen Teams arbeiten.

Während der eintägigen Fortbildung haben die Schülerinnen und Schüler die Themen selbst „erlebt“ und bereits kleinere Sequenzen selbstständig angeleitet. STUPS ist ein ganzheitlich orientiertes Training auf entwicklungspsychologischer Grundlage und damit ein Beitrag zur Förderung der Lebenskompetenzen. Im Schulalltag ist es neben dem Wissenserwerb überaus wichtig, dass sich Kinder und Jugendliche in ihrem Lebensraum Schule im sozialen Miteinander ausprobieren und zunehmend wohlfühlen können.

STUPS ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Sozialcurriculums für die Klassen 5 am Grimmelshausen-Gymnasium.

In den STUPS-Klassenstunden erfahren die jungen Schülerinnen und Schüler etwas über sich selbst und lernen auf spielerische Art und Weise z. B. Techniken zum Stress- und Angstabbau kennen. Auch das Verhalten in kritischen Situationen sowie das Sich-abgrenzen und Durchsetzen sind Inhalte dieses Trainings.

Jede Trainingsstunde beinhaltet je nach Schwerpunkt:

  • Aufwärmspiele, Körper-/ Atemübungen, Übungen zu allgemeinen Verhaltensregeln
  • Rollenspiele und Übungen zur Körpersprache, Gespräche und Fantasiereisen
  • Spiele und Übungen zu den Themen Gefühle, Gemeinschaft und Freundschaft

Wir wünschen allen Trainerinnen und Trainern aus den 10. Klassen sowie allen Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen viel Spaß, Erfolg und vor allem schöne Erlebnisse in den Klassenstunden! Bereits jetzt sprechen wir den Trainerinnen und Trainern im Namen unserer Schulgemeinschaft unseren Dank für ihren besonderen und wertvollen Einsatz aus.

Text & Fotos: Katja Reinacher-Rießland und Andrea Speier

GRiFi nun in Schwarz

Die Film-AG läuft in Zukunft in elegantem Schwarz durch die Gänge des Grimmelshausen. Wir freuen uns sehr über die coolen Shirts mit unserem neuen Logo. Vielen Dank an Familie Seidl und ihre Firma EMMA MERCH für das tolle Geschenk!

Text & Fotos: Wth