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Solidarität, Einfühlungsvermögen, Respekt: Vorbereitungstage auf das Sozialpraktikum

Ein Hauch der Paralympics in Paris wehte am Dienstag, dem 1.10.24, in Offenburg, als sich die Zehntklässler des Grimmelshausen-Gymnasiums beim Empathietraining im Rollstuhlbasketball ausprobieren durften. In den ersten beiden Oktobertagen fanden am Grimmelshausen-Gymnasium Vorbereitungstage auf das zweiwöchige Sozialpraktikum der zehnten Klassen statt. Am ersten der beiden Tage ging es ums Einfühlen in das Leben von Menschen mit Handicap – z.B. von Rollstuhlfahrern. In 17 Rollstühlen, die der Badische Behinderten- und Rehabilitationsverband gestellt hatte, stimmte der Bundesligaspieler und Jugendtrainer Sebastian Holzeu die Schüler mit verschiedenen Spielen wie Rollstuhlfangen und „Dampflokrennen“ in den Rollstuhlbasketball ein. Und auch, wie es ist, nicht sehen zu können, konnten die Schüler am eigenen Leib erfahren, als sie mit Augenbinden und Blindenstöcken ausgerüstet über das Schulgelände geschickt wurden. Stefan Rendler vom Blinden- und Sehbehindertenverein Südbaden, den die Inklusionsbeauftragte Anita Diebold begleitete, leitete sie an und hatte zur Begeisterung der Jugendlichen sogar seinen Blindenhund mitgebracht. Die Begegnung mit zwei mehrfach schwerstbehinderten jungen Menschen führte den Schülerinnen und Schülern schließlich eindrücklich die Bedeutung von Kommunikation vor Augen und zeigte ihnen die vielfältigen Möglichkeiten der unterstützten Kommunikation (UK), wenn Kommunikation über Sprache unmöglich ist.
Am Mittwoch fand ein Perspektivwechsel in die Sichtweise der Helfenden statt. Mitarbeitende aus verschiedenen sozialen Bereichen stellten am zweiten Tag der Sozialpraktikumsvorbereitung ihre Tätigkeit vor, und auch das nicht nur theoretisch. Tabea Bierfreund vom Offenburger Schulkindergarten, wo Kinder mit Behinderung ab zwei Jahren betreut und gefördert werden, hatte verschiedene Materialien dabei, die nicht nur den Kindern ihrer Einrichtung, sondern offensichtlich auch den „Grimmels“-Schülern Spaß machten. Das Vorurteil, dass die Pflege und Betreuung älterer Menschen im Pflegeheim trostlos sei, entkräftete Josua Breitenreuter bei seinem offenen Vortrag über seine Arbeit in einem vom ASB Südbaden betriebenen Seniorenpflegeheim, schnell wurde deutlich: Er brennt für seinen Beruf. Ältere Menschen auf ihrem letzten Weg zu begleiten (denn aus dem Pflegeheim kommt man in der Regel nicht mehr nach Hause) empfinde er nicht als Last, sondern als Ehre. Außerdem gaben Vertreter der Caritas, der Akademie2 für Pflege und der Jugendhilfe einen Einblick in ihre Arbeit in Beratungsstellen, mit Senioren, im Krankenhaus und mit Jugendlichen.
Eine Frage, die die Schüler allen Vortragenden stellten, lautete: Welche Voraussetzungen muss man für die Arbeit in den verschiedenen vorgestellten Tätigkeitsfeldern mitbringen? Der gemeinsame Nenner aller Referenten war: Solidarität, Einfühlungsvermögen und Respekt gegenüber den Menschen, mit denen man es zu tun hat. Und wenn die Schüler nur das im Sozialpraktikum lernen, hat das Praktikum schon seinen Sinn erfüllt – und sie haben fürs Leben gelernt!

 

Text: Veronika Burth Bilder: Lnh, Brt, Rehasport Baden

Link zum Badischer Behinderten- und Rehabilitationssportverband e.V.

Mitmachen beim gesunden Frühstück!

Unsere Elterninitiative sucht dringend Helferinnen und Helfer, damit wir unser Donnerstagsangebot weiterhin im gewohnten Umfang sicherstellen können. Wir sind ein Team von ca. 12 Elternteilen, das donnerstags zwischen 7:45h-10:00h ein leckeres und auch gesundes Frühstücksangebot zu fairen Preisen bereitstellt. Davon profitieren nicht nur die Schülerinnen und Schüler und das Lehrerkollegium, sondern auch die HelferInnen. Wir haben viel Spaß beim Vorbereiten und bekommen nebenbei auch noch nähere Einblicke ins Grimmels-Schulleben. Wer sich also vorstellen kann, unserem wunderbaren Team beizutreten und ein bis zwei Donnerstage pro Monat zu investieren, möge sich gerne melden, entweder im Sekretariat, oder per mail an con.weber@gmx.de.
Wir freuen uns auf neue, tatkräftige Unterstützung

 

Für das „Frühstücksteam“ Constanze Weber und Verena Schilli

Begrüßungsgottesdienst für die neuen fünften Klassen

In der Kirche St. Matthias im Klostergebäude des Grimmelshausen-Gymnasium fand am Donnerstag, 12.9.24, der Begrüßungsgottesdienst für die neuen fünften Klassen statt, der von Herrn Meyer (Klavier) und Herrn Engert (Trompete) musikalisch begleitet wurde. Unter dem Motto „Durchblick“ ging es darum, unsere eigenen „blinden Flecken“ wahrzunehmen: Wir sind „blind“ für uns selbst, wenn wir uns nicht so sehen, akzeptieren und zeigen wollen, wie wir sind, und „blind“ für andere, wenn wir ihre Gefühle, ihre Sorgen und ihre Freuden übersehen. Darauf wiesen die Sechstklässler hin, die den Gottesdienst mitgestalteten, und zogen dazu ihre dunklen Brillen auf. Und sie zeigten, was uns hilft, den Durchblick zu gewinnen, nämlich uns klar zu machen: Jeder ist wertvoll so, wie er ist, mit seinen Stärken und seinen Schwächen. Sinnbildlich dafür legten die Schüler ihre dunklen Brillen ab.

Dass die jetzigen Sechstklässler im Laufe ihres ersten Grimmelsjahr den Durchblick gewonnen haben, zeigten ihre Briefe an die neuen Fünftklässler, die sie im Gottesdienst vorlasen. Aus einem von ihnen stammt folgender Auszug, den wir den neuen Grimmels-Schülern noch einmal mit auf den Weg geben wollen: „Als ich an die neue Schule gekommen bin, hatte ich Angst, dass ich keine Freunde finde, dass ich nicht mit dem Schulstoff klarkomme, und die zwei Fremdsprachen gaben mir auch zu denken. Aber es hat dann doch geklappt. Englisch ist echt lustig, besonders Silky. Ich habe mich eigentlich sehr schnell eingelebt. Ich habe auch echt nette Freunde gefunden, ich bin auch auf einer Party eingeladen. Mir haben im Schuljahr vor allem die Paten geholfen.“ (Greta Seidl, 6 c) Wir wünschen den neuen Fünftklässlern, dass sie sich gut bei uns einleben!                                                                        

Text & Bilder: Veronika Burth

Bilder: Fbl, Srm

Klasse 5c mit dem Klassenteam Reinacher-Rießland und Niemann

Willkommen am Grimmels!

Gespannt wurden die neuen FünftklässlerInnen und Ihre Eltern von den Klassenlehrerteams im Kreuzgang des Grimmelshausen-Gymnasiums erwartet. Mit der heutigen Einschulung beginnt schließlich für alle eine spannende, gemeinsame Zeit!

Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Schulleiter Wilfrid Arens und den stellvertretenden Schulleiter Christian Haist durften sich die neuen Klassen für Klassenfotos um die KlassenlehrerInnen versammeln. Die Aufregung war dank des Kennenlernnachmittages im Juli an dieser Stelle nicht mehr so groß und viele erkannten sich schnell wieder.

Das Unterstufenorchester unter Leitung von Angela Bruder-May und der Chor unter Leitung von Erwin Meyer setzten großartige musikalische Akzente und stellten sich bei dieser Gelegenheit gleich vor. Während es für die Eltern noch weitere Informationen gab, brachen die Klassen gemeinsam mit ihren KlassenlehrerInnen zur ersten Klassenlehrerstunde auf. Mit vielen neuen Eindrücken und Informationen versorgt können sich alle auf den ersten richtigen Schultag am Grimmels freuen.

Ein großer Dank geht an den Förderverein, der alle „Fünfer“ mit Grimmels-T-Shirts ausstattet und sich bei der Einschulung vorstellte. In den kommenden Tagen werden die neuen Grimmels-SchülerInnen gemeinsam mit den Klassenteams und den Paten das Grimmels entdecken, Freunde finden und sich im Grimmels bald wie zuhause fühlen.

 

Text & Bilder: Rsn

Zwei tolle Wochen an der Deutschen Schülerakademie in Coesfeld

Die Deutsche Schülerakademie (DAS) ist ein mehrwöchiges Förderprogramm für Schüler, die sich in selbstgewählten Themen speziell weiterbilden möchten. Um an der DSA angenommen zu werden, muss man von der Schule oder von anderen Personen vorgeschlagen werden und durchläuft ein Bewerbungsverfahren. Mit einer Empfehlung des Grimmelshausen-Gymnasiums konnte ich im Juli Erfahrungen in der Schülerakademie sammeln und würde gerne davon berichten.

Mein normaler Tag bestand aus leckeren Mahlzeiten und dem Kurs, in dem ich mein vorher gewähltes Thema behandelt habe. Die Kurse sind sehr flexibel und locker gestaltet. Der Kurs hat sich auch nicht wie ein langweiliger Vortrag angefühlt, sondern eher wie eine entspannte Gruppenarbeit.  Dann gab es noch Freizeitaktivitäten, Ausflüge, Spieleabende, Sprachkurse und den wohlverdienten Schlaf in gemütlichen Zimmern, das ich mir mit einem weiteren Teilnehmer geteilt habe.

In unserer Freizeit konnten wir selbst Aktivitäten anbieten und gestalten, wie zum Beispiel: Tanzkurse, Karaoke oder Nachtwanderungen. Dabei hatten wir die Möglichkeit uns mit Teilnehmern aus anderen Kursen auszutauschen.  Unsere Akademieleitung hat das benötigte Material für unsere Kurse besorgt und wir hatten kaum Einschränkungen, was die Aktivitäten betraf. Wir haben auch mehrere Exkursionen gemacht, wie zum Beispiel einen Ausflug nach Münster, ins Kino oder ins Schwimmbad. Wir hatten dort ein großes Freizeitangebot und konnten frei entscheiden, was wir machen wollen. Für alle Sportler gab es auch genügend Angebote, wie zum Beispiel einen Fußballplatz, einen Basketballplatz, ein Fitness Studio in der Nähe und einen Sporttag. Wir konnte zusätzlich an Vorträgen teilnehmen, die aktuelle Themen und vieles mehr behandelten.  Wir konnten auch sehr offen mit den Tutoren reden und ich habe einige persönliche Tipps von ihnen mit auf den Weg bekommen. Es gibt nach der Akademie auch weitere Events, um die Teilnehmer wiederzusehen und es wurden auch Gruppen gebildet, um weiterhin in Kontakt zu bleiben und sich auszutauschen.

Abschließend kann ich sagen, dass es zwei anstrengende, aber großartige Wochen waren. Es hat sich definitiv gelohnt, weil ich Themen bearbeiten konnte, die mich interessiert haben und gleichzeitig mit anderen Leuten zusammenarbeiten konnte. Es hat sich aber auch allein wegen der Bekanntschaften und den Freizeitaktivitäten gelohnt. Es war eine gute Mischung aus „Lernen, Austausch, Spaß und Freizeitaktivitäten“. Es war eine großartige Zeit.

Ich kann die Deutsche Schülerakademie allen empfehlen, die bereit sind zwei Wochen ihrer Ferien oder Schulzeit zu nutzen, Lust haben sich neues Wissen anzueignen, neue Bekanntschaften machen wollen und eine unvergessliche Zeit in der Akademie zu erleben.

 

Text & Fotos: Leonard Seger

Logo Schülerakademie: Hier geht es zur Schülerakademie

Projekttage 2024 „Oberstufenraum optimieren – Schmuckstück schaffen“

Zehn Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 und 11 hatten sich gemeinsam mit Frau Dietz und Herrn Haist das Ziel gesetzt, den Oberstufenraum im alten Kapuzinerkloster in ein Schmuckstück zu verwandeln. Im Rahmen der Projekttage wurde entrümpelt, frisch gestrichen und Möbelstücke wurden per Upcycling verschönert, um den Raum für die Oberstufenschülerinnen und -schüler während ihrer Pausen und Hohlstunden zum „Wohlfühlzimmer“ werden zu lassen. Die gemeinsame Motivation schaffte bei allen eine kreative und straffe Arbeitsatmosphäre, ohne dabei das notwendige Maß an Spaß vermissen zu lassen.
Als wir am Ende der zwei anstrengenden Tage Malervlies und Kreppband entfernten, war es ein unglaublich schönes Gefühl, das tolle Ergebnis der eigenen Arbeit zu sehen. Noch schöner als die praktische Arbeit wird die Nutzung des neuen Schmuckstücks mit Regalen und einem Couchtisch aus Obstkisten, einem Billardtisch, der gemütlichen Sofaecke und allen anderen Annehmlichkeiten sein!

Text: C. Haist
Bilder: H. Dietz, C. Haist & R. Plersch, Beitragsbild: Rsn

Klasse 5a in der Kühle des Berges

An heißen Sommertagen findet man im Kinzigtal angenehme Abkühlung im Haslacher Freibad. Erfrischend kühl und interessant dazu ist aber auch ein Besuch im Silberbergwerk „Segen Gottes“. Vor der Abkühlung musste die Klasse 5a aber den anstrengenden Marsch vom Bahnhof Haslach zum Bergwerk überstehen. Dort angekommen sorgte die leuchtend gelbe Schutzausrüstung mit Helm, Mantel und Gummistiefeln für einen Begeisterungsschub. Spannend wurde es beim Einstieg in den Berg über die enge Treppe und die schmalen Stollen. Höhepunkt waren die Kristalldrusen, Stalaktiten und das Absteigen über die langen Metallleitern.

Silber hat die Klasse 5a zwar nicht gefunden, durfte aber Erzbrocken begutachten und kleine Erzstücke mitnehmen. Tipps zur Gewinnung von Metallen gab es bei der Führung gleich dazu. Der Ausflug in die Unterwelt war nach 90 Minuten wieder vorbei und die Klasse machte sich schwitzend wieder auf den Heimweg. Ein kühles, leckeres Eis als Belohnung nach der Wanderung zum Bahnhof rundete den Ausflugstag dann noch optimal ab.

 

Text: Rsn Fotos: Mre

Hier geht es zur Seite des Besucherbergwerkes

Erfolgreiche Teilnahme an den Offenburger Kletter-Stadtmeisterschaften

 

Spannung bei Coralins Einsatz

Kraft, Geschicklichkeit und Durchhaltevermögen waren bei den diesjährigen Offenburger Stadtmeisterschaften im Klettern gefragt. 72 Schüler und Schülerinnen gaben im Offenburger Kletterzentrum ihr Bestes, darunter auch 5 Schülerinnen des Grimmelshausen-Gymnasiums.

In der Qualifikationsphase mussten die Schülerinnen Punkte auf vier verschiedenen Routen erringen. Die Routen waren in fünf Zonen eingeteilt. Wer den höchsten Punkt erreichte, bekam fünf Punkte und so konnten maximal 20 Punkte erreicht werden.

Eingeteilt in zwei Altersklassen kamen jeweils die 6 besten Schüler und Schülerinnen ins Finale.  Auch die drei Grimmels-Schülerinnen Coralin, Emilia und Ellen schafften den Sprung ins Finale.  Nach einem engen Wettkampf erreichte Coralin nach einer hervorragenden Leistung sogar einen Platz auf dem Treppchen.

Das Grimmels-Kletterteam: Motiviert und startbereit!

Text & Fotos: Rbr

Mathematik ohne Grenzen – großer Erfolg für die Klasse 9a!

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a nahmen in diesem Schuljahr erfolgreich am jährlichen Mathematikwettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ teil und konnten sich gegen starke Konkurrenz durchsetzen. Mit ihrer hervorragenden Leistung sicherten sie sich den 19. Platz unter insgesamt knapp 150 teilnehmenden Klassen. Den anschließenden Wettbewerb bei der regionalen Siegerfeier entschied die Klasse sogar für sich!

Als großer Erfolg konnte bereits der 19. Platz bei dem diesjährigen Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ eingestuft werden. Die Einladung zur regionalen Siegerfeier hatten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a durch ihre Leistung verdient.

Die Siegerfeier der besten Klassen der Ortenau wurde vom Gymnasium Achern organisiert und durchgeführt. Nach der Begrüßung und einer musikalischen Einstimmung durch die Big Band des Gymnasiums Achern folgte ein weiterer Wettbewerb mit mathematischen Rätseln unter allen anwesenden Klassen. Die Konkurrenz bestand aus 9.-11. Klassen aus Gengenbach, Achern, Oberkirch, Offenburg und Hausach. Der beschriebene Wettkampf wurde in vier Durchgängen mit je zwei Aufgaben durchgeführt und forderte mathematisches Geschick, Kreativität und Problemlösefähigkeiten der Schülerinnen und Schüler.

Jubel der Klasse 9a nach Mathematik ohne Grenzen

Besonders unterhaltsam waren die Beiträge einzelner Klassen zwischendurch, welche beispielsweise einen geometrischen Beweis oder ein Video zur Wahrscheinlichkeit präsentierten. Die Klasse 9a leistete mit ihrem Sketch über die Lösung einer Gleichung ebenfalls einen schönen Beitrag.

Als am Ende der Veranstaltung das Ergebnis des Wettbewerbs von Herrn Sauter-Servaes (Schulleiter des Gymnasiums Achern) bekanntgegeben wurde, war die Freude groß über die erreichte Leistung. Erster Platz für die Klasse 9a! Zweifellos ein verdienter Sieg für die einzige Klasse, die alle Aufgaben korrekt lösen konnte.

Insgesamt ein großartiger Erfolg für die gesamte Klasse! Und ganz nebenbei freut sich die Klassenkasse über einen Geldpreis in Höhe von 150€.

Der Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“, der 1989 erstmals in Straßburg ausgelobt wurde, findet mittlerweile in über 30 Ländern statt. Er zeichnet sich insbesondere durch seinen Teamcharakter aus, da eine teilnehmende Klasse gemeinsam alle 10 bis 13 Aufgaben in nur 90 Minuten zu lösen hat. Eine Aufgabe ist in den Fremdsprachen Englisch, Französisch, Italienisch sowie Spanisch verfasst und muss auch in einer dieser Sprachen beantwortet werden. Um erfolgreich abzuschneiden, müssen viele Spezialisten im mathematischen und sprachlichen Bereich kreativ und koordiniert zusammenarbeiten.

Text & Foto: Viol

 

 

Auf den Spuren der Römer in Offenburg

Auf die Spuren der Römer in Offenburg begaben sich die Lateinschülerinnen und -schüler der 5. Klassen am 28. Juni 2024 im Ritterhausmuseum.Ob alle Offenburger wissen, dass sie am Ort eines römischen Kastells leben? Nicht nur Spuren der Lagerbefestigung wurden in Offenburg gefunden, sondern auch Überreste von Thermen sowie ein Meilenstein, der an der Straße zum heutigen Straßburg – damals Argentorate genannt – stand.

Den Grabstein des römischen Zenturio Lucius kannten die Fünftklässler schon aus der Schule, denn eine Kopie steht in der Aula des Grimmels. Das wertvollste Stück in der Römerabteilung des Museums ist jedoch eine kleine Statue des Gottes Merkur aus massivem Silber. Wer den Götterboten, der auch Gott des Handels und der Diebe war, wohl in seinem Hausaltar stehen hatte?

Nach dem Infoteil ging es ans Töpfern: Jedes Kind stellte aus Ton eine eigene Schale mit Reliefmuster nach Art der Terra Sigillata her, die mit nach Hause genommen werden konnte.

Text & Fotos: Mehrgardt

Hier geht es zu Sonderausstellung im Ritterhausmuseum