Briefmarathon 2021 – Schreiben für die Menschenrechte und Freiheit

Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember nahmen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10b am Briefmarathon von Amnesty International teil. Eingebettet in den Gemeinschaftskundeunterricht beschäftigten sich die beiden Klassen mit weltweiten Menschenrechtsverletzungen und schrieben anschließend im Rahmen des Briefmarathons von Amnesty International Apell- und Solidaritätsbriefe an betroffene Regierungen.
Nun gab es die erste Rückmeldung der Nichtsregoerungsorganisation: Insgesamt wurden dieses Mal 241.428 Briefe geschrieben, so viele wie noch nie! Und knapp ein halbes Jahr später spürt man schon die Auswirkungen, wie uns ein Brief von Amnesty wissen lässt. Denn dieser Einsatz für die Menschenrechte hat geholfen Regierungen unter Druck zu setzten, Gefangene zu befreien oder ihre Gefängnisstrafen zu verkürzen und Hinrichtungen zu stoppen.
Ein sehr erfreuliches Beispiel ist der Menschenrechtsverteidiger Bernardo Caal Xol aus Guatemala. Nach vier Jahren unrechtmäßiger Haft wurde er endlich aus dem Gefängnis entlassen, da Menschen auf der ganzen Welt sich durch den Amnesty-Briefmarathon für seine Freilassung eingesetzt haben.
Daran sieht man, was für eine große Kraft der weltweite, gemeinsame Einsatz für die Menschenrechte hat!

Text und Bilder: Katharina Lux (10a) und Sophie Scheller (GK Lehrerin)