
Italienaustausch mit Rapallo
Der Italienaustausch mit Rapallo war dieses Jahr wieder eine tolle Erfahrung: Freundschaften wurden geschlossen und die jeweils andere Kultur und Lebensweise haben wir hautnah miterleben dürfen. Doch von vorne: Am Sonntag (09.03.25) sind wir mit dem Buslosgefahren, die Fahrt war zwar sehr lang, aber die Vorfreude war groß, als wir am Parkplatz in Rapallo ankamen. Die AustauschpartnerInnen nahmenuns freundlich auf und den Abend verbrachten wir in den Familien. Doch gleich am nächsten Tag ging es auch schon los nach Sestri Levantein eine Ölfabrik, in der uns die Herstellung von Olivenöl erklärt wurde und wir auch einmal das Öl probieren durften. Weiter ging es an den Strand des Ortes und nach einer kleinen Pause sind wir zu einer etwas höhergelegenen kleinen Kirche gelaufen, um die Aussicht auf die Bucht unter uns genießen zu können.Für den Dienstag stand Genua auf dem Programm. Nach einer geführten Tour durch das Aquarium und eigenen Forschungsversuchen in einem Labor stand eine Stadttour durch das historische Zentrum Genuas an. Ein bisschen Freizeit in der Stadt rundete diesen Tag ab.Der Mittwoch hielt etwas – für manche – aufregendes bereit. Auf dem Planstand nämlich eine Bootsfahrt – und die wurde von heftigem Wellengangbegleitet. Das Ziel war San Fruttuoso, eine alte Abtei, in der uns interessante Dinge über das Gebäude erzählt wurden. Nach einer Mittagspause sind wir mit dem Boot zurückgefahren und haben dann den Abend in den Familien verbracht. Schon ward er letzte Tag gekommen, an dem wir zwei Stunden den Unterricht besucht und uns danach alle in Rapallo getroffen haben. Der Ansprache des Direktors folgten ein Buffet und eine Stadtralley durch Rapallo. Den Nachmittag hatten wir frei, bevor uns am Abend in einer Pizzeria in Rapallo getroffen haben, um den schönen Aufenthalt in Italien ausklingen zu lassen. Am Freitag ging es dann auch schon wieder nach Hause, aber der Gegenbesuch stand praktisch fast schon vor der Tür. Denn am 06.04.25 war es endlich soweit – die Italiener kamen nach Offenburg. Und auch hier fehlte es nicht an Programm: Der Montag begann mit einer kurzen Führung im Europaparlament in Straßburg und anschließend langer Freizeit im Stadtzentrum. Eine Bootsfahrt auf der Ill durfte dann als gesamte Gruppe natürlich nicht fehlen. Am Dienstag mussten wir deutschen SchülerInnen in der Schule bleiben, während die Italiener Freiburg besichtigten. Der Nachmittag war frei, für die die wollten, fanden aber noch zwei Fußballspiele in unserer Turnhalle statt. Eins der Spiele entschieden die Deutschen für sich, das anderegewannen die Italiener. Karlsruhe stand am Mittwoch auf dem Programm. Wir bekamen eine Führung im Schloss und durften auch auf den Turm, von welchem man eine tolle Aussicht über die Fächerstadt hat. Nach einer Mittagspause ging es zum ZKM in die Kunstausstellung und eine Ausstellung über Videospiele, die wir dann auch ausprobieren konnten. Am Donnerstag konnten die Italiener in den deutschen Unterricht reinschauen. Auch bei uns gab es dann eine Ansprache des Direktors und ein Buffet. Wir mussten später wieder in den Unterricht, während die Italiener ins Offenburger Museum im Ritterhaus gingen. Nach der anschließendenStadtralley hatten wir Freizeit und am Abend ein gemütliches Ausklingen des Austauschs beim gemeinsamen Essen in der Kittersburger Mühle. Viele der TeilnehmerInnen waren sehr traurig über das Ende des Austauschs, doch es haben sich auch einige Freundschaften gebildet, die vielleicht noch lange bestehen werden. An dieser Stelle ein herzlichen Dankeschön an die Lehrkräfte, die diesen Austausch jedes Jahr aufs Neue ermöglichen!





Text: Sarina Baumgärtner Fotos: Mtt
