Das Schulleben am Grimmels

Beiträge mit Tag ‘SMV’

Die SMV versüßt die Halbjahresinformation

Geschrieben von Lukas Rosenkranz am in Aktuelles, Am Schulleben Beteiligte, Archiv, SMV

Eine ungewöhliche Überraschung erwartete alle Grimmels-SchülerInnen am Montag. Mitglieder der SMV hatten sich mit Frau Rediker und Frau Oertel zu einer großen Bastelaktion getroffen, um für alle SchülerInnen eine fastnachtliche Überraschung vorzubereiten.

Das kleine Fastnachts-Gute-Laune-Kit wurde zusammen mit den Halbjahresinformationen überreicht. Während Gummibärchen und Bonbons beim ersten Blick auf die Noten des ersten Halbjahres geknabbert wurden, sorgten Luftschlangen für gute Laune und lenkten vom Schneegestöber ab.

Trotz der langen Schulschließung bleibt die Schulgemeinschaft dank Aktionen der Grimmels-SMV, der wöchentlichen Challenges und vieler weiterer Angebote untereinander verbunden und aktiv!

Fotos: SMV/Rsn Text: Rsn

Send a Weckmann

Geschrieben von Lukas Rosenkranz am in Aktuelles, SMV

Charity-Aktion der Grimmels-SMV

Am 11.11.2020 wurden Weckmänner verschickt und gespendet. 300 Hefegebäcke gingen an die Offenburger Tafel.
Am Sankt-Martins-Tag konnten sich viele Schülerinnen und Schüler über einen oder mehrere leckere Weckmänner freuen. Die SMV hatte wie in den Vorjahren wieder die „Send a Weckmann“-Aktion gestartet. Die Schülerinnen kauften Hefegebäck für ihre Freunde und die SMV organisierte die Verteilung über alle Klassen hinweg. Die feinen Weckmänner wurden von der Bäckerei Maier in Grießheim geliefert. Die SMV hatte die Aktion wieder mit einem guten Zweck verknüpft. Für jeden versendeten Weckmann spendete die SMV einen weiteren an die Tafel in Offenburg. Der Schülersprecher David Walz (Js1) und die Schülervertreterin Mia Letsche (10b) konnten am Morgen des 11.11.20 300 Gebäckstücke an die Mitarbeiter der Tafel übergeben. In der Zwischenzeit hatten die anderen Schülervertreter die übrigen 300 Weckmänner im Grimmels an ihre Empfänger verteilt. Auch Lehrerinnen und Frau Duffner und Frau Rexter-Schmid vom Sekretariat konnten sich über Weckmänner freuen. Eine Schülerin erhielt sogar rekordverdächtige 7 Weckmänner!
Verbunden mit den Weckmännern wurden auch kleine Grußbotschaften versendet, sodass an diesem Tag viele mit einem Lächeln durchs Schulhaus liefen.
Die kleine SMV hat bei der Vorbereitung und Durchführung der Aktion sehr gut zusammengearbeitet und freut sich, dass die Aktion bei allen so gut ankam.

Schülersprecher David Walz und die Schülervertreterin Mia Letsche übergeben die Weckmänner an die Offenburger Tafel

Text & Bild: SMV / Antonia Herzog

Es weihnachtet am Grimmels!

Geschrieben von Lukas Rosenkranz am in Aktuelles, Am Schulleben Beteiligte, Das Schulleben, SMV

Es dauert zwar noch etwas bis Weihnachten, aber der geschmückte Weihnachtsbaum in der Aula weckt schon Vorfreude auf die Weihnachtspause.

Die Weihnachtsbäume werden seit einigen Jahren vom ehemaligen Grimmels-Lehrer Herrn Herrmann gestiftet und von unserem Hausmeister Herrn Yildirim sicher aufgestellt und geschmückt. Herzlichen Dank an beide!

Der  Weihnachtsbaum bietet die perfekte Kulisse für die Sending-Aktion der SMV. In den kommenden Tagen können die Schüler*innen Nachrichten ans Schiller, Oken, Kloster, die Theo und natürlich auch im Grimmels versenden. Vor Weihnachten verteilt die SMV dann die Post der anderen Schulen im Grimmels.

Text & Bilder: Rsn

Bildung als Waffe gegen Diskriminierung

Geschrieben von Lukas Rosenkranz am in Aktuelles, Das Schulleben, Schüler, Soziales Lernen

 

Das Grimmelshausen-Gymnasium wurde am 04.11.2020 im Beisein des Vertreters der Landeskoordinationsstelle Andreas Haiß, dem Paten Johannes Vetter und der Elternvertreterin Frau Lehmann-Nink in das deutschlandweite Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aufgenommen.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ In ihrer Eröffnungsrede erinnerte die Schulleiterin des Grimmelshausen-Gymnasiums Susanne Self-Predhuméau daran, dass die Schule als staatliche Institution die Aufgabe habe, aktiv und verantwortungsvoll für die Achtung der Menschenwürde und für die Ablehnung jeder Form von Diskriminierung einzutreten. Unter dem Eindruck der Ermordung des französischen Lehrers Samuel Paty betonte sie die besondere Bedeutung der Schulgemeinschaft für die Schaffung eines Klimas, in dem die Würde jedes Einzelnen geachtet und geschützt wird. Verursachern von Diskriminierung müsse klargemacht werden, dass ein solches Verhalten an unserer Schule und in unserer Gesellschaft keinen Platz hat.

Die Schulsozialarbeiterin Judith Fautz und der Französischlehrer Jörg Schürer initiierten den Beitritt zum Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ mit zwei Projekten: dem in einem bilingualen Kurs entstandenen Kurzfilm „Sexisme – NON!“ in Kooperation mit dem AFS und dem Projekt Baukasten Demokratie der Jungen Theaterakademie sowie einem Schülerprojekt gegen gruppenbezogene Menschen­feindlichkeit in Kooperation mit Offenburger Streetworkern. Weitere Projekte u.A. im Kunstunterricht folgten.

Demokratiepädagogische Arbeit hat am Grimmelshausen-Gymnasium eine lange Tradition. Im Rahmen des musischen Schwerpunkts und als Standortschule der Jungen Theaterakademie wurde schon in der Vergangenheit Wert auf gemeinschaftsorientierte Bildung gelegt. Beispiele dafür sind Theaterprojekte von Paul Barone wie Vision Freiheit oder Gutenbergs Traum.

So überrascht es nicht, dass mehr als 70 Prozent der Schulgemeinschaft die Selbstverpflichtung gegen Diskriminierung unterzeichneten. Um diesen Auftrag auch in Zukunft zu erfüllen, hat Judith Fautz eine Arbeitsgemeinschaft ins Leben gerufen, die auf große Resonanz stößt. Allen Beteiligten ist bewusst, dass der Beitritt ins Bildungsnetzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gleichzeitig Auszeichnung und Selbstverpflichtung für die Zukunft ist, die Präventionsarbeit im Schulalltag fest zu implementieren. So arbeitet die Schulgemeinschaft auch in Corona-Zeiten bereits an mehreren neuen Projektideen.

Mit Johannes Vetter hat das Grimmelshausen-Gymnasium seinen Traumpaten bekommen, eignet er sich doch als Sportler und Sportsoldat perfekt als Vorbild für Fairness, Zusammenarbeit, Disziplin und für den Dienst an der Gemeinschaft.

Dass Schule mehr sein muss als Wissensvermittlung machte die Elternvertreterin Katharina Lehmann-Nink deutlich. Wenn Netzwerke geknüpft und gepflegt werden und Raum geschaffen wird für außerunterrichtliche Aktivitäten, dann kann Schule, mit den Worten von Frau Self-Prédhumeau, „eine wirksame Waffe im Kampf gegen Rassismus, gegen Diskriminierung“ sein.

 

Text: Rsn/Bne  Fotos: Rsn

 

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