Das Schulleben am Grimmels

Informationsbrief zum Schuljahresbeginn 2021/22

Geschrieben von Christian Haist am in Ankündigungen, Archiv

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern,

vor Schulbeginn am Montag, dem 13. September, möchte ich Sie über die wichtigsten Neuerungen, die sich aus der neuen Corona-Verordnung Schule für unser Schulleben ergeben, informieren. Einige Einschränkungen des letzten Schuljahres wurden zurückgenommen, um die Kontinuität des Präsenzunterrichts zu sichern. Die Erfahrungen der letzten eineinhalb pandemie-geprägten Jahre haben gezeigt, dass Unterricht und Lernen für die meisten Schülerinnen und Schüler am besten in der Schule funktioniert. Maßnahmen wie Fernunterricht oder Wechselunterricht können auf Dauer den schulischen Bildungsauftrag, der sowohl aus fachlichem als auch aus sozial-emotionalem Lernen besteht, nicht erfolgreich umsetzen.

Die wichtigste Änderung im neuen Schuljahr ist daher der Entfall sämtlicher inzidenzabhängigen Einschränkungen.

Dies bedeutet, dass es keinen automatischen Übergang zu Wechsel- oder Fernunterricht gibt, wenn ein bestimmter Inzidenzwert überschritten ist, so wie dies bislang der Fall war.

Aufgrund des immer noch bestehenden Infektionsrisikos sind dennoch Schutzmaßnahmen notwendig. Diese umfassen:

  • Maskenpflicht unabhängig vom Inzidenzwert mit den bisherigen Ausnahmen (unter anderem beim Essen und Trinken, in den Pausenzeiten außerhalb der Schulgebäude sowie im fachpraktischen Sportunterricht, sofern es in der Gruppe keinen positiven Coronafall mit Pflicht zur Absonderung gab)
  • Durchführung von zwei Selbsttests pro Woche unter schulischer Aufsicht für alle Schülerinnen und Schüler, die nicht geimpft oder genesen sind. Eine schulische Testbescheinigung wird es nicht mehr geben, da alle Schülerinnen und Schüler als getestet gelten. Ab dem 27. September sieht das Kultusministerium drei Selbsttests pro Woche vor.
  • Quarantäne oder Absonderung bei einem positiven Corona-Fall nur für die Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Die anderen Schülerinnen und Schüler der Klasse werden weiterhin im Präsenzunterricht unterrichtet, allerdings mit der Verpflichtung zu einer täglichen Testung in der Schule für die Dauer von fünf Schultagen, und zwar für alle Schülerinnen und Schüler, in der Klasse in der der Fall aufgetreten ist.

Für den Schulbeginn am kommenden Montag bitte ich alle Eltern, deren Kinder nicht an den Selbsttests teilnehmen, den Nachweis der Impfung oder der Genesung dem Klassenlehrer in der ersten Stunde oder direkt im Sekretariat vorzulegen, sofern Sie diese Nachweise nicht schon im vergangenen Schuljahr erbracht haben.

Abweichend von meinem Informationsbrief zum Schuljahresende (vom 27. Juli 2021) versammeln sich die Klassen vor Unterrichtsbeginn nicht auf dem Schulhof, sondern gehen direkt in ihr Klassenzimmer. Die Raumnummern hängen wir an den Eingängen aus. Leider konnten die Baumaßnahmen zur Umgestaltung und Verschönerung unseres Schulhofes nicht wie vorgesehen in den Sommerferien beendet werden, so dass uns zurzeit nur ein Teil des Schulhofs zur Verfügung steht. Die Stundenpläne gibt es für die Klassen 5-10 wie immer von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern, die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 11 und 12 erhalten die Stundenpläne von den Oberstufenberatern.

Ich hoffe, dass Sie mit Ihren Kindern erholsame Ferien verbracht haben und dass nun alle mit neuer Energie und Zuversicht ins neue Schuljahr starten. Hoffen wir gemeinsam, dass wir bald wieder zu einem normalen Schulleben zurückfinden und die vorgesehenen Schutzmaßnahmen der Corona-Verordnung Schule sich als ausreichend erweisen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern alles Gute zum Schulstart.

Mit besten Grüßen

Susanne Self-Prédhumeau

Impfempfehlung

Die Ständige Impfkommission hat ihre COVID-19-Impfempfehlung am 18. August aktualisiert und empfiehlt die Impfung nun für alle 12-17-Jährigen ohne Einschränkungen. Fast alle Baden-Württembergischen Impfzentren bieten zurzeit Impfungen ohne Terminvereinbarung an.

Je mehr Schülerinnen und Schüler geimpft sind, desto schneller ist eine Rückkehr zu einem normalen Schulleben möglich. Durch die regelmäßigen Selbsttestungen während des Unterrichts geht jede Woche wertvolle Lernzeit verloren, die die Lehrkräfte – nach dem reduzierten Präsenzunterricht in den letzten eineinhalb Jahren – sehr viel sinnvoller nutzen könnten. Mehr Impfungen bedeutet mehr Gesundheitsschutz – und mehr Unterricht und außerschulische Aktivitäten.

Archiv der Beiträge