Das Schulleben am Grimmels

Grimmels-Schüler als Ranger, Archivar oder Redakteur

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Berufsorientierung, Presseberichte

BOGY-Erfahrungen unserer 10.-Klässler

Mein eigenes BOGY-Praktikum machte ich beim Offenburger Tageblatt. Dort bekam ich einen Einblick in die Arbeit eines Redakteurs der Lokalredaktion. Ich durfte bei einigen Presseterminen mit dabei sein. Unter anderem war ich bei der Vorstellung des neuen „Unverpackt“-Ladens in der Innenstadt sowie bei der Präsentation der geplanten Baumaßnahmen für 2020 in Offenburg. Neben den Terminen verbrachte ich viel Zeit an meinem eigenen Arbeitsplatz in der Lokalredaktion. Hier recherchierte ich und schrieb Berichte. In den wenigen Tagen wurde ich wie ein Mitglied des Teams behandelt. Ich fühlte mich dort sehr wohl. Es war eine Woche voller positiver Erfahrungen. Das Praktikum war eine gute Entscheidung, die ich immer wieder treffen würde.

Text: L. Graf

 

Einen ausführlichen Pressebericht über die BOGY-Praktika der Grimmels-Schüler finden Sie hier.

„Zisch-up“ macht Schule

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Presseberichte

Schüler/innen der Klasse 9a des Grimmelshausen-Gymnasiums bestechen durch journalistische Erfolge

„Kleider sind viel mehr als nur ein Stück Stoff“, so lautete der Titel des prämierten Artikels von Caroline Seemann zum Thema Mode. Ihr Text betont die zahlreichen Facetten, die eigene Persönlichkeit und das aktuelle Lebensgefühl auszudrücken.

Anna Heinrich punktete mit ihrem Interview zum gleichen Thema: „Ein Boykott bringt nicht viel“ erörtert die Möglichkeiten und Grenzen fairer Herstellung und Vermarktung von Bekleidung.

Beide Schülerinnen nahmen an einem Klassenprojekt der Badischen Zeitung teil, die Nachwuchs-journalisten und Schreibtalenten die Chance bietet, sich kreativ auszuprobieren und ihre Texte einzuschicken. Insgesamt zehn Schülern der Klasse 9a gelang es, von der professionellen Jury ausgewählt zu werden. Ihre Arbeiten wurden in der Beilage vom 20. Dezember 2019 veröffentlicht.

Wir gratulieren allen Beteiligten zu ihrem Engagement und Durchhaltevermögen. Mit viel Spaß und Arbeitseinsatz entstanden überzeugende Texte, vom gefährdeten Tierwohl über die Situation von Obdachlosen bis zur Flüchtlingsproblematik in Offenburg.

Wir freuen uns auf weitere Beiträge dieser Qualität. Wer die Originale nachlesen möchte, wird hier bedient:
http://www.badische-zeitung.de/ratgeber/zischup/schreibwettbewerb-zischup

Text: A. Krüger

 

Foto: C. Haist

Filmabend Vision Demokratie – Offenburger Jugend filmt!

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Presseberichte, Projekte

Am Mittwoch, dem 13. November, wurden im Salmen die sechs Kurzfilme präsentiert, die im Rahmen des Bildungsprojekts Baukasten Demokratie der Jungen Theaterakademie, einer Kooperation der Stadt Offenburg, der VHS Offenburg und dem Grimmelshausen-Gymnasium, im Schuljahr 2018/19 entstanden sind. Jugendliche von zwei Offenburger Schulen, dem Grimmelshausen-Gymnasium und der Erich-Kästner-Realschule, entwickelten und drehten Kurzfilme zu Fragen der Demokratie in Geschichte und Gegenwart. In den gemeinsamen Entstehungsprozess konnten sie ihre eigenen Erfahrungen, Gedanken und Visionen einbringen und ihnen einen kreativen, künstlerischen Ausdruck geben.

Das Ziel des Projekts Baukasten Demokratie, ist der Aufbau eines partizipativen Kulturarchivs von Jugendlichen über unser kollektives Gedächtnis und über die Grundlagen unseres Zusammenlebens.

An dem sehr gut besuchten Filmabend im Salmen wurden zu folgenden Themen Kurzfilme präsentiert:

  1. Badische Revolution: Die 13 Forderungen des Volkes Baden
  2. Badische Revolution: Karl-Heinrich Schaible – ein Offenburger Revolutionär
  3. Nach 1945: Der Gengenbacher Höllhof – ein demokratisches Erziehungsheim (1947-1950)
  4. Gegenwart: Sexisme – Non! (französisch mit deutschen Untertiteln)
  5. Erinnerungen: Was geht uns Geschichte heute noch an? Eine russlanddeutsche Familiengeschichte
  6. Visionen: Arbeit und Freiheit – eine choreographische Annäherung

Die ersten fünf Filme entstanden im Rahmen von Unterrichtsprojekten und Arbeitsgemeinschaften des Grimmelshausen-Gymnasiums; der letzte Film wurde von Schülerinnen und Schülern der Erich-Kästner-Realschule gedreht. Projektleiter war Dr. Paul Barone; für Filmregie, Kamera und Schnitt zeichnete Zaid Ghasib verantwortlich; die Kostüme entstanden unter der Leitung von Cornelia Barone.

In Zukunft sollen weitere Kooperationen mit Offenburger Schulen hinzukommen. Die Filmprojekte können auch in den Fachunterricht (z.B. Geschichts-, Religions-/Ethik-, Gemeinschaftskunde- oder Fremdsprachenunterricht) eingebunden werden.

Text: S. Self-Prédhumeau

 

Foto: P. Barone

Lesen Sie hier zwei Berichte zum Filmabend im Salmen

 

Gemeinsam erfolgreich zum Ziel

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Presseberichte

Alle 49 Abiturientinnen und Abiturienten des Grimmelshausen-Gymnasiums erhielten am Freitag in der Langenrothalle Neuried ihr Reifezeugnis von Schulleiterin Susanne Self-Prédhumeau.

Abiturientin und Altfelix-Preisträgerin Chiara Paprotny dankte am festlichen Abend im Namen des Abi-Jahrgangs 2019 für die Unterstützung von Eltern und Lehrkräften und hob genauso wie Jean Louis Leussi, der als Abiturient mit viel Esprit durch das Programm führte, die Besonderheit dieses Jahrganges hervor: „Gemeinsam haben wir viel geschafft!“ Dies zeigte sich beim Jahrgang 2019 in vielen Facetten: die Abschlussschüler hatten gemeinsam ein ausgesprochen abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm zum Abiball-Abend zusammengestellt; gemeinsam erreichten sie mit dem Abimotto „C’est l’Abi – wir waren unschuldig und bekamen 12 Jahre“ den ersten Platz bei der Umfrage der Mittelbadischen Presse; gemeinsam belegten sie ebenfalls den ersten Platz in einem Wettbewerb der Volksbank, bei dem der Offenburger Rapper Claudio Esposito einen die Jahrgangsstufe beschreibenden Text vertonte und im Grimmels uraufführte; gemeinsam choreographierten sie einen originellen Tanz für den Abischerz und den Abiball und führten diesen unter großem Applaus auf; und schließlich erreichten sie gemeinsam ein wichtiges Ziel und bestanden ausnahmslos alle das Abitur!

Alle fünf Kandidatinnen und Kandidaten des bilingualen Zuges Französisch haben gleichzeitig mit dem deutschen Abitur auch das französische Baccalauréat erworben, und zwar mit Auszeichnung. Die Inspectrice d’Académie, Mme Martinet, kam eigens aus Straßburg zur Überreichung der Abibac-Diplome und lobte die außergewöhnlich guten Ergebnisse. Dieses Diplom erleichtert die Einschreibung in bi-nationalen Studiengängen oder an französischen Hochschulen. Und es attestiert die besonderen fachlichen Voraussetzungen für internationale Studiengänge.

Schulleiterin Susanne Self-Prédhumeau betonte in ihrer Rede die Besonderheit der „Generation Z“, der um die Jahrtausendwende Geborenen. Ihre Kindheit war geprägt durch Wohlstand und Konsum, sie wuchsen mit der Allgegenwart des Internets auf und lernten dadurch schnell die Möglichkeiten und Risiken der virtuellen Welt kennen. Allerdings war die Zeit ihres Erwachsenwerdens auch durch neue politische und soziale Unsicherheiten geprägt, unter anderem durch die terroristische Bedrohung, die sich nach dem Anschlag auf die Twin Towers auch nach Europa verlagerte. Hinzu kommen drohende ökologische Katastrophen. Durch diese Ungewissheiten lässt sich unsere Generation Z allerdings nicht entmutigen. Im Gegenteil, diese Generation scheint sich stärker als die vorangegangenen Generationen X und Y für Politik zu interessieren. Die „Fridays-for-Future“-Bewegung zeugt von dem Willen, für einen wirksamen Klimaschutz einzutreten und unsere Zukunft positiv zu gestalten. Die Generation Z kann man als Generation Zukunft bezeichnen. Sie ist die erste Generation im neuen Jahrtausend mit einem starken Verantwortungsgefühl für unsere Zukunft, die es im Sinne einer besseren, lebenswürdigen und vor allem ökologisch überlebensfähigen Welt zu gestalten gilt.

Dass man sich um die berufliche Zukunft dieses Abiturjahrgangs keine Sorgen machen muss, zeigen die Ergebnisse. Ein Drittel aller Grimmels-Schülerinnen und -Schüler erreichte eine „Eins vor dem Komma“ und eine Reihe von Abiturienten wurde für ihre herausragenden fachlichen Leistungen oder ihr Engagement für die Schulgemeinschaft mit Preisen geehrt. Dass die Noten indes nicht alles sind, konnte die Jahrgangsstufe selbst mit der verfilmten und an diesem Abend vorgeführten Familiengeschichte einer Abiturientin eindrucksvoll aufzeigen. Ihre Vorfahren hatten als Deutsche in Russland und zunächst auch nach ihrer Wiedereingliederung in Deutschland einen schweren Stand. Der Film zeigt, wie Menschen verschiedene Wege einschlagen, durch unterschiedliche Familienhintergründe und “Peer groups“ geprägt werden, aber dennoch ein gemeinsames Ziel erreichen können.

In diesem Sinne blickt Schulleiterin Susanne Self-Prédhumeau zuversichtlich in die Zukunft, wenn sie am Ende ihrer Rede betont, dass die erfolgreichen Abiturientinnen und Abiturienten bereits Leistungsdruck und Prüfungsunsicherheit bestens bewältigt haben – was sie optimistisch stimmen sollte, auch mit zukünftigen Unsicherheiten und Schwierigkeiten positiv und mit der nötigen Resilienz umgehen zu können. Zum Abschied wünschte die Schulleiterin dem Abiturjahrgang 2019 viel Glück und Erfolg bei der Gestaltung ihrer und unserer aller Zukunft.

Text: C. Haist

Bild: Schule

MUSIKALISCHE WEIHNACHTEN

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Chor und Orchester, Presseberichte

Das Grimmels stimmt sich auf Weihnachten ein: Am vergangenen Dienstag fand in der evangelischen Stadtkirche Offenburg das traditionelle Weihnachtskonzert statt. Sowohl Unter- und Mittelstufe als auch Oberstufenschüler und ein kleiner Lehrerchor beteiligten sich unter Leitung dreier Musiklehrerinnen daran, die Zuhörergemeinde in der vollgepackten Kirche in Feststimmung zu versetzen.

Dass eine friedliche Weihnacht keine Selbstverständlichkeit und unser Globus keine „Marshmallow World“ ist, um es mit einem von der Unterstufen-Bigband gespielten Titel zu sagen, darauf wies Schulleiterin Frau Self-Prédhumeau in ihrer Begrüßung hin. Sie gedachte der Opfer des Terror-Anschlags in Straßburg vor einigen Tagen und verband dies mit nachdrücklichen Wünschen für ein friedliches Fest für alle Menschen.

Eröffnet wurde das Konzert vom Ensemble der Unterstufe ganz klassisch mit Ouvertüre, La Réjouissance und Menuett von G.F. Händel. Abgerundet wurde dieser festliche Auftakt mit der Gavotte von J.S. Bach. Die Sehnsucht nach Licht, Wärme und Mitmenschlichkeit waren die Themen in der Darbietung des Chores der Unterstufe unter der Leitung von Birgit Rombach. Eine moderne Herbergssuche wurde eingerahmt von einigen Advents-Liedern. Die Big Band der Unterstufe unter der Leitung von Teresa Grebenstein entfaltete mit “Doctor No-el“, “Have Yourself a Little Christmas“ und “A Marshmallow World“ einen vollen und dynamischen Bläserklang. Den solistischen Höhepunkt lieferten dann Caroline Zolg (Fagott) und Leonie Schulz (Klavier), die das weniger bekannte Fagott-Konzert in e-Moll Vivaldis im guten Zusammenspiel souverän interpretierten, gefolgt vom Orchester der Mittel- und Oberstufe unter der Leitung von Angela Bruder-May, das mit Werken von Bach (Badinerie) und Schubert (Andante der Sinfonie Nr. 5) den Raum stimmungsvoll ausfüllte.

Mit der bangen Frage “Can Santa make it through tonight?“ zogen die klaren Stimmen des Mittel- und Oberstufen-Chors (Leitung Birgit Rombach) die Zuhörer in beschwingte Gefilde, ergänzt vom hoffnungsvollen “I see a star“ und „Im Dunkel naht die Weihnacht“, Lieder, die der Lehrerchor mitgestaltete. Durch Adventslieder aus dem klassischen Repertoire, „Es ist ein Ros entsprungen“ und „Maria durch ein Dornwald ging“, setzte der Chor einen traditionellen A-Capella-Akzent.

Jazzig rundete die Big Band der Mittel- und Oberstufe (Leitung Teresa Grebenstein) mit „The Little Drummer Boy“ und „Jazzin’ the World“ das durchweg niveauvolle Konzert ab, nicht ohne mit “Let It Snow!“ noch eine letzte dringende Bitte an den Weihnachtsmann zu formulieren.

Der große Applaus honorierte zu Recht die hohe Qualität der Weihnachtsmusik, die die drei Lehrerinnen mit ihrer intensiven Vorarbeit erreichen konnten. „Hört der Engel helle Lieder“ – mit einem kräftigen gemeinsamen Finale zeigte das Publikum seinen Dank auch sängerisch.


Text: B. Rombach und M. Steen-Tolle


Fotos: J. End

Smartphone lässt Gutenberg staunen

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Aufführungen, Junge Theaterakademie Offenburg, Presseberichte, Theater am Grimmels, Theateraufführungen

Die Junge Theaterakademie Offenburg hat am 6., 7. und 8. Dezember 2018 die Eigenproduktion „Gutenbergs Traum – Die Vernetzung der Welt“, ein Gemeinschaftsprojekt des Theater am Grimmels, der HLSOG und der Stadt Offenburg, im Salmen auf die Bühne gebracht.

 

Auszüge aus den Presseartikeln:

 

Badische Zeitung 08.12.2018:

Junge Theaterakademie Offenburg führt „Gutenbergs Traum“ auf / Stärke des Stücks liegt im Bezug zur Offenburger Geschichte.

Buchdrucker Johannes Gutenberg als Zeitreisender in Offenburg – das ist der Stoff, aus dem die Junge Theaterakademie Offenburg ihr diesjähriges Stück „Gutenbergs Traum – Die Vernetzung der Welt“ erarbeitet hat. Am Donnerstagabend war Premiere im – selbstverständlich voll besetzten – Salmen.
[…]
Die Stärke des zweistündigen Theaterabends liegt in seinem klaren Bezug zur Offenburger Geschichte und im großen, spürbar echten Engagement der Akteure.
[…]
Ein ebenso lehrreicher wie unterhaltsamer Theaterabend, bei dem sich wieder einmal die Kooperation mit den Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen als Glücksgriff erwiesen hat: Durch die aufwändigen Kostüme ist auch für die jüngsten im Publikum immer sofort klar, in welcher Zeit eine Szene spielt. Das Premierenpublikum war zu Recht begeistert von diesem leidenschaftlichen Theaterabend.

Vollständiger Pressebericht von J. Eiland-Jung:
http://www.badische-zeitung.de/offenburg/smartphone-laesst-gutenberg-staunen–161535630.html

 

Offenburger Tageblatt, 08.12.2018:

Der Pionier als zweifelnder Geist – Junge Theaterakademie inszenierte „Gutenbergs Traum“

Die Plätze wurden knapp bei der Premiere von »Gutenbergs Traum«, den die Junge Theaterakademie des Grimmelshausen-Gymnasiums im Salmen aufführte. Das von Theaterleiter Paul Barone und den mitspielenden Schülern entwickelte Stück war ein Appell an die eigene Verantwortung.

Vollständiger Pressebericht von B. Kühne:
https://www.bo.de/lokales/offenburg/junge-theaterakademie-inszenierte-gutenbergs-traum

 

Fotos: P. Barone-Wagener

Marco Steffens besuchte die 10b am Grimmels

Geschrieben von Ralf Buser am in Aktuelles, Archiv, Presseberichte

Einige Schüler der Klasse 10b des Grimmelshausen-Gymnasiums hatten Eigeninitiative ergriffen und den designierten Oberbürgermeister Marco Steffens als Interviewpartner in den Gemeinschaftskundeunterricht eingeladen, um durch seinen Besuch ihr GFS-Referat lebendig, zeitbezogen und konkret werden zu lassen. Dieser lobenswerte Mut wurde belohnt. Herr Steffens folgte der Einladung trotz eines vollen Terminkalenders gerne und erwies sich eine Schulstunde lang als interessanter, vielseitiger und offener Interviewpartner. Mit großem Enthusiasmus beantwortete er die Fragen der Schüler und Schülerinnen und brachte ihnen mit aktuellen Beispielen viele Themen der Kommunalpolitik näher. Besonders auch die Wichtigkeit des Engagements der Jugend in der Politik wurde von dem prominenten Besucher hervorgehoben, sei es bei Wahlen oder anderen Möglichkeiten, sich in das politische Geschehen einzubringen, wie z.B. bei Jugendforen. Das Gespräch verlief sehr interessant und kurzweilig, so dass die Schüler an diesem Tag zum ersten Mal das Klingeln am Ende der Schulstunde ganz gerne überhört hätten. Am Ende dieses außergewöhnlichen und motivierenden Unterrichts bedankte sich die Klasse bei Herrn Steffens für sein Kommen und sein Engagement.

Text und Foto: S. Herbert

Schulfestspende an die Lebenshilfe

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Presseberichte

Schulfest „de luxe“ – echte Gemeinschaftsaktion

„Rund um ein gelungener Tag!“, fassen Elternbeirat und Förderverein das Schulfest 2018 zusammen. „Man hat die Gemeinschaft dieser lebendigen Schule gemerkt.“ SMV, Eltern und Lehrer hatten im Juli gemeinsam gewirkt und ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt: Eingerahmt von der Bigband gab es u.a. Spielangebote für die Jüngeren und kulinarische Köstlichkeiten für alle. Mit Musicalausschnitten und einer Modenschau zeigte sich das Grimmels von seiner kreativen Seite. Ein Jahresrückblick, Schülerehrungen und Danksagungen rundeten das Fest ab. „Die Eltern haben sich beim gemütlichen Beisammensein wohlgefühlt und die Kommunikation zwischen allen hat super funktioniert“, resümiert Stefanie Neckermann als Mitglied der Organisationsgruppe begeistert. „Hoffentlich wird das Schulfest in dieser Form weitergeführt!“

Das soziale Engagement kommt beim Grimmels nicht zu kurz: Die Erlöse des Schulfests wurden an die Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch e.V. gespendet.

Text: M. Steen-Tolle

 

    
Fotos: A. Hübner

1.767 Euro fließen in Projekte für Menschen mit Behinderung.

„In diesem Jahr haben wir uns bewusst entschieden, dass der Erlös unseres Schulfestes an einen guten Zweck fließen soll – hier waren wir uns alle einig: Schülervertreter, Lehrerkollegium, Elternbeirat und Förderverein“, erklären Schulleiterin Susanne Self-Prédhumeau und ihr Stellvertreter Christian Haist. Mit dem Geld unterstützt die Schulgemeinschaft besondere Projekte der Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch e.V., denn nicht alle Angebote, die für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung sinnvoll sind, werden von der Öffentlichen Hand finanziert. Insbesondere für Angebote und Anschaffungen im Bereich Kunst und Musik, Sport und Bewegung oder Freizeitangebote allgemein, ist die Lebenshilfe auf Spenden angewiesen.

Mehr Berührungspunkte

Die Gestaltung des Grimmels-Schulgartens war der Impuls. Die „Grüne Hand“, Garten- und Landschaftspflegeabteilung der Lebenshilfe, hatte diese Aufgabe übernommen und so war der Kontakt entstanden und gewachsen. „Wir haben festgestellt, dass es eigentlich ganz einfach ist, über den Tellerrand hinauszuschauen“, so Martin Steen-Tolle, Abteilungsleiter am Grimmels. „Unser Interesse ist geweckt, wir würden uns für die Zukunft noch weitere Berührungspunkte wünschen.“ Denkbar seien zum Beispiel Praktika sowie gemeinsame Projekte oder Workhops. „Vielleicht auch ein gemeinsames Gartenprojekt“, ergänzt Rita Rennwald, Gruppenleiterin der Grünen Hand.

Text: S. Henninger-Kusch

 
Gemeinsames Treffen im Schulgarten: SMV-Mitglieder und die Schulleitung des Grimmelshausen-Gymnasiums überreichen den Mitarbeitern der Grünen Hand ihre Spende für die Lebenshilfe persönlich.

Foto: S. Henninger-Kusch

Amtseinführung von Frau Self-Prédhumeau am Montag, den 10. September 2018

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Presseberichte, Schulleitung

Am Montag, dem ersten Schultag des neuen Schuljahres, besuchte Frau Bengel, stellvertretende leitende Regierungsschuldirektorin am Regierungspräsidium Freiburg, das Grimmelshausen-Gymnasium in Offenburg in offizieller Mission, um die Amtseinführung der neuen Schulleiterin Frau Self-Prédhumeau im Rahmen der ersten Gesamtlehrerkonferenz des Schuljahres vorzunehmen.

Frau Bengel, die dem Grimmels als ehemalige Kollegin persönlich verbunden ist, fand die passenden Worte, indem sie ausgehend von Werdegang und Karriereschwerpunkten Frau Self-Prédhumeaus die Querverbindungen zum Grimmelshausen-Gymnasium mit seinem Profil und seiner Tradition zog. Aus institutioneller Sicht, so Bengel, sei Frau Self-Prédhumeau eine „Grenzgängerin“, die nun – als erste Schulleiterin in der Geschichte des Grimmels – in ihrer Funktion „Grenzen erkennen“ und „Grenzen setzen“  müsse, diese aber auch „zu überwinden“  habe. So verwies Frau Bengel auf Parallelen zwischen den biographischen Eckdaten der neuen Schulleiterin und der Biographie des Vorgängers, Herrn Kopriwa, wie etwa die enge Verbundenheit zu Frankreich, das dauerhafte Bestreben, die innovative Arbeit in der Schulentwicklung fortzuführen und eben die Bereitschaft und Fähigkeit Grenzen zu überwinden. Die dafür notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse habe sich Frau Self-Prédhumeau bei ihren zahlreichen und vielfältigen Tätigkeiten in Schule, Didaktik und Pädagogik im In- und Ausland angeeignet und unter Beweis gestellt. Hierbei bezog sich Frau Bengel insbesondere auf die Fähigkeiten Frau Self-Prédhumeaus in Schulmanagement und  Schulentwicklung. So habe sie mit der deutschen Schule Toulouse, deren Leitung sie in schwieriger Lage übernommen habe, das Gütesiegel einer exzellenten Auslandsschule erlangt. Damit seien, mit dem nun vollständigen neuen Schulleitungsteam und der bisher erfolgreichen Arbeit des Kollegiums, die Voraussetzungen für Kontinuität und Entwicklung in der Schulleitungsarbeit gegeben. Als „Glücksbringer“ überreichte Frau Bengel eine Wölfin – unter Bezugnahme zur kapitolinischen Wölfin der Sage, durch welche die Tradition des Grimmels als „Lateinschule“ gleichermaßen verkörpert sei wie die Aufgabe der Fürsorge. Da sich diese auf zwei Kinder gerichtet habe, sei hier auch die Vielfalt aus dem Leitbild des Grimmelshausen-Gymnasiums repräsentiert, sowie im Fortgang der Geschichte die Entstehung und Verantwortung für eine ganze Stadt. Gleichsam mit einem Augenzwinkern erfolgte noch der Hinweis, dass dieser Wölfin auch die Kompetenz der Schlichtung zukommen müsse, damit sich der Ausgang der Sage zwischen den Brüdern Romulus und Remus nicht wiederhole.

Frau Self-Prédhumeau bedankte sich für den Besuch und die freundlichen Worte und zeigte sich – bestärkt durch die offene Aufnahme durch das Kollegium – zuversichtlich für eine erfolgreiche Arbeit über die kommenden Jahre.

Text: F. Haag

  

Fotos: C. Haist

Grimmelsrektor Dieter Kopriwa in den Ruhestand verabschiedet

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Presseberichte, Schulleitung

Er hat das Grimmelshausen-Gymnasium zu dem gemacht, was es heute ist: Schulleiter Dieter Kopriwa wurde am Donnerstag, den 19.07.2018 in den Ruhestand verabschiedet. Seine Wegbegleiter dankten ihm für sein Engagement, durch das er vieles für die Schule auf den Weg gebracht hat.

Eine Verabschiedungs-Matinee mit Esprit gab es am Donnerstag für den scheidenden Schulleiter des Grimmelshausen-Gymnasiums, Dieter Kopriwa, im Salmensaal. Noch bevor der vielfach Geehrte seine Urkunde »Ruhestand« vom Regierungspräsidium Freiburg in Händen hielt, hatten die Festredner unisono seinen erfolgreichen zwei Jahrzehnte langen Einsatz in der Schulleitung auf der von ihm gewählten Grundlage eines heutigen humanistischen Denkens am »Grimmels« gewürdigt.

»Ein Mensch, der Grenzen überwinden kann«, hatte Thomas Steiner, Abteilungsdirektor des Regierungspräsidiums Freiburg, den Lateiner und Romanisten Kopriwa als einen Pädagogen mit Intellekt, Humor und einer außergewöhnlichen pädagogischen Befähigung charakterisiert. Nach einem herzlichen Dank von Oberbürgermeisterin Edith Schreiner, verbunden mit »großem Respekt für Ihre Leistungen«, so Schreiner, setzte Manfred Keller, Schulleiter des Schiller-Gymnasiums, die Laudatio fort. In der Ägide von Dieter Kopriwa habe das »Grimmels-Boot« wieder Fahrt aufgenommen. Er habe sich als geschickter Lenker bewährt, als das Schiff einst ein wenig ins Trudeln gekommen sei.

Weit darüber hinaus zeigte sich an der Auflistung der eingeführten Schul-Schwerpunkte, was Dieter Kopriwa geleistet hat. Um nur Stichworte zu nennen: Das Abi Bac (bilingualer Zug), eine Fächerkombination, passgenau für das »Grimmels«, und die Etablierung des Theaterprofils mit Zusammenarbeit aller städtischen Gymnasien. Hierbei entstand eine städtische TheaterAkademie mit angegliedertem Chor und Orchester, die über alle Klassenstufen führt. Kopriwa förderte außerdem den Austausch mit Collèges und Gymnasien in Frankreich, insbesondere in Straßburg und Nantes. Alle Projekte und der Schulalltag wurden von Dieter Kopriwa mit Hingabe und großem Einsatz getragen.

»Cher Dieter«, das passte ungemein zum Tenor der Wegbegleiter. Antje Tennstedt hatte für die Partnerschule St. Etienne in Straßburg Dieter Kopriwa in einem Grußwort so angesprochen. Dass der stellvertretende Schulleiter Christian Haist mit Helfern die Organisation der Verabschiedungs-Feier übernommen hatte, war nicht nur ein Glücksfall, sondern auch Ausdruck der Kollegialität des Lehrergremiums. Und hier darf man auch die »Grimmels«-Schüler ausdrücklich loben. Ihr stilvolles Festprogramm könnte man dem Kultursender Arte anbieten.

Schüler musizierten

Die Solistin am Piano, die Chorsänger-Gruppe und das Orchester hatten eine Auswahl von Klassik bis Pop aufgelegt. Den Vorsitzenden des Elternbeirats, Alexandra Kühne und Sabine Kempf, sowie der Vorsitzenden des Fördervereins, Bettina Meller, blieb nur, sich in den Chor einzureihen, der Dieter Kopriwa für sein aufmerksames, persönliches und sachlich ruhiges Agieren von Herzen dankte. »Unser aller Zusammenarbeit war von gegenseitigem Vertrauen und konstruktivem Verhalten geprägt.«

Mit sichtlicher Rührung, die aber durch feinen Humor gemildert wurde, verabschiedete sich Dieter Kopriwa mit Dank an alle, die ihn während seiner Laufbahn begleitet hatten. Die harmonische und aufbauende Zusammenarbeit in Schule und Außenbereich habe zu dem geführt, was die Schule heute ausmache, fügte er an. Eine kurze, aber knackige Liebeserklärung erhielt Ehefrau Dominique von ihrem Mann, der viele Abende spät nach Hause gekommen war und sogar daheim noch am Schreibtisch gesessen hatte. Im Anschluss hatte Dieter Kopriwa noch zu einem Beisammensein im Schulhof des Grimmelshausen-Gymnasiums eingeladen. Eine rote Schultüte mit Bonbons durfte er mit nach Hause nehmen, die hatten ihm die Chorschüler in die Hand gedrückt.

Text: U. Groß – Mittelbadische Presse, 20. Juli 2018

»Grimmels«-Rektor Dieter Kopriwa (Mitte) mit seiner Nachfolgerin Susanne Self-Prédhumeau
und Abteilungsdirektor Thomas Steiner vom Regierungspräsidium.

Foto: U. Marx

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