Das Schulleben am Grimmels

Schüleraustausch mit Olsztyn oder: Grimmelsschüler erleben das polnische Bauchgefühl

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Austausch Olsztyn, Fahrten und Exkursionen, Presseberichte

Dass es sich in Polen gut leben lässt, war den elf Schülerinnen und Schülern vom Grimmelshausen-Gymnasium eigentlich vor dem Austausch schon klar. Doch beim diesjährigen Schüleraustausch entstand bei besonders vielen Gelegenheiten ein wohliges Gefühl im Bauch: beim herzlichen Empfang durch die Gastfamilien und die Schule, beim Verzehr der leckeren ermländischen und masurischen Spezialitäten auf familienübergreifenden Grill-Partys, beim gemeinsamen Lagerfeuer oder dem großen Abschlussessen.

Vor allem der Vergleich ermländisch-masurischer und badischer Spezialitäten stellte in diesem Jahr das Projektthema dar und zog sich wie ein roter Faden durch die gemeinsamen Tage. So begann ein Tag damit, dass die polnischen Schülerinnen und Schüler die Gäste vom Grimmels bekochten und endete mit einem üppigen „Gelage“ in einem traditionellen ermländischen Restaurant. Dazwischen erstellten die Schüler ein gemeinsames Kochbuch mit jeweils lokalen Spezialitäten. Die badischen Spezialitäten dürfen dann nach den Pfingstferien beim Gegenbesuch getestet und genossen werden.

Die Ausflüge ließen nicht nur die beeindruckende Weite der ermländisch-masurischen Landschaft erfahren, die in der frühsommerlichen Sonne ihre starke Wirkung entfaltete. Auch geschichtliche Zusammenhänge wurden bei Führungen in Danzig oder an den gewaltigen Festungskathedralen der uns eher fremden Backsteingotik des Deutsch-Herrenordens in Malbork und Frombork an der Frischen Nehrung hergestellt.

Es waren wunderschöne und sonnige Tage mit einem spannenden Programm in unserer Partnerstadt Allenstein/Olsztyn. Sowohl Schüler als auch Begleitlehrer auf beiden Seiten freuen sich immer wieder über den seit Jahren bestehenden Schüleraustausch und den unkomplizierten und herzlichen Umgang miteinander.

Die großartige und großzügige Unterstützung durch die Georg-und-Maria-Dietrich-Stiftung und die Stadt Offenburg komplettiert das wohlige polnische Bauchgefühl dieses jährlichen Austausches.

Text: B. Schindler und L. Rosenkranz

 

Bilder: Teilnehmer Polenfahrt

Besuch bei „Maria Stuart“ im Freiburger E-Werk

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Fahrten und Exkursionen, Schüler

Am Freitag, den 11. Mai ergriffen einige Schüler der 10. Klasse das Angebot, mit Frau Tennstedt im E-Werk Freiburg das Stück Maria Stuart zu besuchen. Man traf sich abends, um mit dem Zug nach Freiburg zu fahren. Die Theaterbühne und der Zuschauerraum waren anfangs ungewohnt klein, was sich aber später als sehr interessant herausstellte, da die fünf Schauspieler fast permanent auf der Bühne präsent waren und es so für die Zuschauer auch immer kleine Nebenschauplätze zu beobachten gab. Die Zahl der Personen aus dem Original war also stark reduziert, der Text war teilweise umverteilt worden, ein Schauspieler wechselte zwischen zwei Rollen hin und her. So erschienen die Hauptgedanken des Stückes auf interessante Weise neu. Auch die gut ausgewählten Requisiten trugen dazu bei. Besonders schön war, dass einige Szenen auch mit Humor gespielt wurden und dass die Schauspieler ihre Rolle alle sehr gut verkörperten. Nach dem Stück bot der Regisseur noch an, uns etwas zu seinen Abwandlungen zu erzählen und Fragen zu beantworten. Insgesamt waren wir alle sehr positiv überrascht von der Modernität des Stückes und der Ausflug nach Freiburg hatte sich definitiv für alle gelohnt.

Text: A. Vitiello

 

Deutsch-französischer Theaterparcours in Straßburg

Geschrieben von admin am in Archiv, BZF-Fahrten, Fahrten und Exkursionen

Seit Oktober nimmt unser Französischkurs der Klassenstufe 10 an einem Theaterprojekt des Maillon-Theaters in Straßburg teil. Mit unserer Partnerklasse vom Lycée Marcel Rudloff in Straßburg schauen wir uns insgesamt vier Theaterstücke an. Die ersten beiden Theaterstücke haben wir nun schon gesehen. Im Vorfeld zu jedem Stück gibt es einen Workshop.

Am 5. Oktober trafen wir uns zum ersten Mal mit unserer französischen Partnerklasse und schauten uns das Maillon-Theater in Straßburg an. Wir verbrachten den Nachmittag damit, uns besser kennenzulernen, was uns dank eines Speed-Dating bestens gelang.

Der erste gemeinsame Workshop fand dann am 15. Dezember am „Grimmels“ statt. Zwei Akteure des Stückes „Rare Birds“, das wir sehen sollten, bereiteten uns auf das Stück vor. Während des Nachmittags wurden wir mit verschiedenen Zirkusfiguren vertraut gemacht und die beiden Akteure erklärten uns, was sie eigentlich machen.

Am 18. Dezember schauten wir uns schließlich das Zirkus-Stück „Rare Birds“ an. Die Darsteller wollten mit ihrem Stück die Entwicklung der Evolution ausdrücken, was sie mit Hilfe vieler unterschiedlicher Fortbewegungsarten darstellten. Nach dem Theaterstück hatten wir die Möglichkeit, uns mit den Darstellern zu unterhalten. Wir nutzten diese und konnten unsere eigenen Atelier-Erfahrungen mit den Eindrücken des Zirkusstückes vergleichen.

Pink for girls and blue for boys

Am 12. Januar schauten wir uns das zweite Stück, „Pink for girls and blue for boys“, an. In diesem Stück ging es um Klischees, mit denen Mädchen und Jungen in unserer heutigen Gesellschaft konfrontiert werden. Nach diesem Stück hatten wir ebenfalls die Möglichkeit, uns mit den Tänzern, die sich aus ganz Europa zusammengefunden hatten, zu unterhalten. Auch auf dieses Stück waren wir vorbereitet worden, allerdings fand diese Vorbereitung ohne unsere Partnerklasse statt.

Wir sind schon sehr gespannt auf die folgenden zwei Stücke.

Text: Undine Gloski und Sofia Serrer | Fotos: Jörg Schürer

Studienfahrt Lyon (BZF) 2017

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, BZF-Fahrten, Fahrten und Exkursionen

Am Montag, dem 16. Oktober 2017 begann frühmorgens unsere Reise nach Lyon. Noch müde und verschlafen verabschiedeten wir uns von unseren Eltern und fuhren anschließend nach Straßburg, um dort die Klasse unserer Partnerschule St Étienne abzuholen. Während zu Beginn noch viel geschlafen wurde, nahm die Lautstärke doch im Laufe der Zeit zu. Ein weiterer Halt fand in Beaune statt, wo sich ein altes Krankenhaus befand, zu dem wir in Gruppen einige Referate vorbereitet hatten. Nach anschließender Mittagspause ging die Fahrt in Richtung Lyon auch schon weiter und so standen wir einige Stunden später an der Notre-Dame de Fourvière, von wo aus man einen atemberaubenden Blick auf Lyon hatte. Abends erreichten wir endlich unser Hotel und nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, ging es zum Abendessen.

Der nächste Tag begann früh mit einem Hotelfrühstück und bald wartete auch schon der Bus auf uns, der uns zum gallo-römischen Museum brachte. Hier gab es einige Mosaike, Ausgrabungsstücke und Ruinen zu sehen und Vorträge zu hören. Nachmittags erkundeten wir in zwei Gruppen geteilt Lyon. Unsere Gruppe begann mit der Besichtigung eines alten römischen Theaters und begab sich später zur Führung durch die Altstadt Lyons, in der es unter anderem sogenannte „Traboules“ (Gänge, Treppen und Passagen durch Privathäuser) zu sehen gab. Nach kurzer Freizeit begaben wir uns zurück zur „Domaine St Joseph“, unserer Unterkunft.

Am Mittwoch wurden wir nach dem Frühstück auf zwei „Ateliers“ verteilt, in denen wir den Vormittag verbrachten. Im ersten Atelier spielten wir in Gruppen abwechselnd Monopoly und beantworteten mithilfe ausgeteilter Texte Fragen über Lyon und seine Stadtteile. Danach tauschten wir das Atelier und sahen uns dort Ausschnitte aus dem Stummfilm „The Kid Brother“ an. Nach dem Mittagessen fuhren wir zum „Quartier de la Confluence“, dem grünen Viertel Lyons, um dort unter anderem ein Museum zu besichtigen. Nach anschließender Freizeit in der Innenstadt Lyons fuhren wir abends auch schon zum Kino, um „The Kid Brother“, der mit einem Live-Orchester gezeigt wurde, in voller Länge zu sehen. Dies war für alle ein tolles Erlebnis. Doch noch war der Tag nicht zu Ende, denn wir begaben uns auf einen nächtlichen Spaziergang durch Lyon, weshalb wir erst spät zurück zum Hotel kamen.

Am Donnerstag, unserem letzten Tag in Lyon, besichtigten wir das „Croix Rousse“ und sein Stoffmuseum, in dem wir die Möglichkeit hatten, unsere mitgebrachten T-Shirts zu gestalten. Anschließend wartete im Hotel schon ein Festessen auf uns. Zur Feier des letzten Tages hatten einige Schüler eine Karaokeparty für uns vorbereitet, die wir ausgiebig genossen.

Der Freitag begann für uns sehr früh, da wir schon um 10 Uhr in Izieu sein sollten, um uns das Haus anzusehen, in dem Miron und Sabine Zlatin jüdische Kinder vor den Nationalsozialisten im 2. Weltkrieg versteckt gehalten hatten. Jedoch wurden 44 der Kinder am 6. April 1944 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Als Hommage an diese Kinder schrieb Reinhard Mey zum 50. Gedenktag das Lied „Die Kinder von Izieu“, welches wir auf der Fahrt anhörten. Um 22.15 Uhr kamen wir in Straßburg und eine halbe Stunde später in Offenburg an. Der  Abschied von unseren St Étienne-Partnerschülern aus Straßburg fiel uns sehr schwer, denn während der Fahrt hatten wir viele neue Freundschaften geschlossen.

Die Studienfahrt nach Lyon war ein unglaubliches Erlebnis und wir freuen uns schon auf die Fahrt nach Weimar im nächsten Jahr.


Text: U. Gloski und M. Manashirova

 

 

Fotos: J. Schürer

Fahrradexkursion „Menschliche Eingriffe am Oberrhein“ der Geographiekurse

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Fahrten und Exkursionen

Wir schreiben das Jahr 2017, um genau zu sein den 14. Juli, um 7:40 Uhr. Langsam trudelt Schüler für Schüler der Jahrgangsstufe 1 auf dem Schulhof des Grimmelshausen-Gymnasiums ein. Jeder Schüler führt ein, für die geplante Exkursion notwendiges, verkehrstaugliches (!!!) Fahrrad und einen obligatorischen Helm(ut) mit sich, zu dessen Tragen jeder verpflichtet wurde. Sogar ein Tandem taucht auf dem Schulhof auf. Während des Wartens werden teils peinlich berührte Blicke ausgetauscht und die Spannung über das bevorstehende Ereignis wächst, ebenso die Sorge um das persönliche Aussehen. Doch die Lösung ward gefunden (zumindest für die weiblichen Teilnehmer): die Bezopfung beginnt. Die Herren der Schöpfung geben die Hoffnung auf ein ansehnliches Aussehen auf. Nach Überprüfung der Anwesenheit werden die Schüler durch die zwei Lehrkräfte Herrn Haist und Herrn Schnirch über die bevorstehende Route und das anzufertigende Protokoll instruiert. Zusätzlich führen anschauliche und an Stewardessen erinnernde Bewegungen Herrn Schnirchs zu einem besseren Verständnis vom Tragen eines Helms.

Die Stimmung unter den Schülern ist zu diesem Zeitpunkt auf einer Skala von 1-10 bei einer stabilen 5 angesiedelt.

 

Nach 400m erfolgt schon der erste Stopp am Mühlbach in der Nähe des Zwingerparks. Die Fahrräder werden abgestellt und die Fragezeichen auf den Gesichtern der Schüler sind nicht zu übersehen. Sollen wir die Räder abschließen? Lohnt es sich, den Helm abzuziehen oder fahren wir gleich wieder weiter? Jeder geht mit dem Problem anders um und letztendlich versammeln wir uns um unsere „Routenplaner“, bereit, die ersten Informationen aufzunehmen und mitzuschreiben. An dieser Stelle erfahren wir einiges über die erste Industrieachse entlang des Mühlbachs, die als ehemalige Spinnerei gerade eine Konversion zum Wohnungsbau erfährt, und die geographischen Gegebenheiten Offenburgs, zum Beispiel, dass der mittelalterliche Stadtkern durch die natürliche Aufschwemmung von Sedimenten der Kinzig höher liegt als das Gebiet westlich des Mühlbachs (vgl. „Stadtbuckel“).

Am Mühlbach – Foto: E.-M. Hranovski, J. Zweier

Als alle wieder im Sattel sitzen, fahren wir beim E-Werk vorbei auf den Kinzigdamm in Richtung Bühl. Unterwegs fängt es plötzlich an zu regnen und wir strampeln uns ab, um zum nächsten Zwischenstopp am Mühlbachufer bei Bühl zu gelangen. Hier wird der Mühlbach, der ein menschlich geprägter Kanal ist, durch ein Wehr reguliert. An dieser Stelle wurden auch Renaturierungsmaßnahmen mit dem Ziel vorgenommen, verschiedene Tiere und Pflanzen wieder anzusiedeln. Und es wirkt: in der Umgebung sind schon Eisvögel gesichtet worden. Wir versuchen die Informationen zu notieren, was sich als schwierig herausstellt, da es immer noch regnet und unsere Unterlagen nass werden.

Die Stimmung ist zu diesem Zeitpunkt auf einer Skala von 1-10 bei einer ernüchternden 3 einzuordnen, da der Regen auch die Motivation der Schüler wegspült.

 

Bei einer kleinen Fahrradraststation in Griesheim angelangt, stellen sich alle unter, um dem stärker einsetzenden Regen zu entfliehen und sich kurz auszuruhen. Da wird es bei der 3m² großen überdachten Fläche sehr schnell sehr gemütlich. Genau dort findet eine doppelte Fütterung statt: zunächst mit dem Proviant, den viele schon auspacken; aber auch mit interessanten Fakten über die Bedeutung der Ortsnamensendungen in dieser Umgebung. So steht die Endung –hurst (Hesselhurst, Hohnhurst) für Ortsgründungen im Bruchwald sumpfiger Niederungen. Die Herkunft der Endung –ried (Neuried, Nesselried) lässt sich daher ableiten, dass vor der Besiedlung des Gebiets zunächst ein Stück Wald gerodet werden musste. Beide Endungen deuten auf die Rode- und Ausbauzeit von Siedlungen ab dem 8. Jahrhundert hin, während –ingen und –heim Orte älter sind und der alemannischen bzw. fränkischen Landnahme des 4. bis 6. Jahrhunderts zugeordnet werden können.

 

In Hesselhurst angekommen, hat es zwar zu regnen aufgehört, doch werden die Schüler über ihre Kenntnisse rund um den Tabak ausgefragt, denn dieser ist eine der Pflanzen, die als Sonderkultur hier am Oberrhein angebaut wird. Das Klima und der Boden sind hier optimal. Auch wenn der Tabakanbau stark zurückgegangen ist, gibt es bis heute noch viele Tabakschober, in denen die Pflanzen nach der Ernte zum Trocknen aufgehängt wurden. Ein ehemaliger Tabakschopf, der mittlerweile zum modernen Wohnhaus umfunktioniert wurde, steht direkt am Ortseingang von Hesselhurst.

Exkursionisten am Hesselhurster Baggersee – Foto: C. Haist

Weiter geht es zur Kittersburger Mühle. Dieser Weg stellt sich als ein langer und beschwerlicher heraus.

Die Stimmung ist zu diesem Zeitpunkt auf einer Skala von 1-10 irgendwo im negativen Bereich zu suchen.

 

Auf einem Feld bei Goldscheuer sehen wir Tabak- sowie Spargelpflanzen. Engagiert springt Herr Haist ins Feld, um uns wissbegierigen Schülern auf anschauliche Art und Weise in die Kunst des Spargelstechens einzuweihen. Weitere Sonderkulturen am Oberrhein werden hier tiefergehend behandelt. Während der Ausführungen der Lehrkräfte kann man immer mehr Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke dringen sehen. Mit dem Wetter hellt sich auch die Stimmung und die Motivation der Exkursionsteilnehmer deutlich auf.

Die Stimmung ist zu diesem Zeitpunkt auf einer Skala von 1-10 bei einer strahlenden 6 einzuordnen.

 

11:23 Uhr: Die Jahrgangsstufe erreicht das ersehnte Ziel, den Rheindamm. Die Erleichterung der Schüler ist ihnen aus den Gesichtern abzulesen, da die letzte Strecke sehr anstrengend gewesen ist. Wir versammeln uns um unsere Lehrer und hören Herrn Schnirch zu, der uns die Entstehung der Oberrheinebene nebst ihren riesigen Sand- und Kieslagerstätten näher bringt.

 

Auf dem Weg zum Auenwildnispfad Altenheim gibt es eine kleine Strecke, die bergab führt und von allen Schülern voller Freude als Tempofahrt genutzt wird. Doch auf einmal hört man einen lauten Knall! Der hintere Reifen des Tandems ist geplatzt; wir müssen also wieder halten. Das provisorische Erste-Hilfe-Set für Fahrräder wird ausgepackt und man versucht, den Reifen zu flicken. Doch es nützt nichts; der Reifen hat ein zu großes Loch und die Besitzer des Tandems müssen uns vorzeitig verlassen. Und wenn wir schon stehen, essen wir auch. Doch kaum jemand hat noch etwas zu essen und so entwickeln wir uns zu kleinen St. Martins und teilen untereinander die letzten Reste. Sogar Herr Haist gibt etwas von seiner Melone weiter. Ehrenmann.

 

Der Auenwildnispfad ist unser letztes offizielles Ziel auf dieser Exkursion. Da wird es noch einmal gemütlich, denn wir setzen uns rund um eine Feuerstelle und es kommen Lagerfeuergefühle auf. Na ja, eigentlich ist es etwas zu hell dafür. Außerdem stellt sich heraus, dass ein Großteil der Schüler nicht sehr naturverbunden ist, denn sie fühlen sich durch so manch fliegendes Getier unbehaglich und empfinden es als Bedrohung. Nach den letzten Informationsladungen zur Hart- und Weichholzauevegetation und den Hochwasserschutzmaßnahmen des Integrierten Rheinprogramms fahren wir weiter in Richtung Schutterwald.

 

Auf dem Weg spaltet sich die Gruppe auf: die flotten, ausdauernden Schüler fahren mit Herrn Schnirch voran und die schon etwas Mitgenommenen kämpfen sich wacker mit Herrn Haist voran. Letztendlich haben es aber alle nach Schutterwald geschafft, und da kommt die Belohnung für die Anstrengungen, die die Schüler bei der Exkursion auf sich genommen haben: EIS! Jeder bekommt eine Kugel Eis spendiert und die Freude ist nicht mehr aus den Gesichtern zu wischen.

Die Stimmung erreicht zu diesem Zeitpunkt auf einer Skala von 1-10 die Bestwertung von 12.

 

Die Fahrradexkursion war, trotz der Hochs und Tiefs ein tolles Erlebnis für alle Schüler, bei der uns sehr viel neues Wissen über das Gebiet, in dem wir leben, vermittelt wurde. Zudem erkundeten viele zum ersten Mal den Raum rund um den Oberrhein mit dem Fahrrad. So schnell wird die Exkursion wohl nicht in Vergessenheit geraten.

 

von Eva-Maria Hranovski und Jessica Zweier