Das Schulleben am Grimmels

Anmeldung für die Klassen 5, Schuljahr 2019/20

Geschrieben von Christian Haist am in Ankündigungen, Archiv

Sehr geehrte Eltern der Schülerinnen und Schüler der zukünftigen Klassen 5,

zur Anmeldung in die Klasse 5 am Grimmelshausen-Gymnasium freuen wir uns, Sie und – sofern möglich – auch Ihr Kind zu den angegebenen Zeiten bei uns begrüßen zu dürfen.

Sie haben die Möglichkeit, Ihr Kind an folgenden Terminen bei uns anzumelden:

Mittwoch, 13. März 2019 und

Donnerstag, 14. März 2019

jeweils

vormittags:  8.00 – 12.00 Uhr und nachmittags: 14.30 – 17.00 Uhr.

Bei der Anmeldung begrüßt Sie die Schulleitung, Frau Self-Prédhumeau oder Herr Haist, zu einem Gespräch, bei dem gern noch letzte Fragen vor der Unterschrift geklärt werden können.

Sollten Sie zu diesen Terminen zum Beispiel aus Gründen eines noch nicht vollzogenen Umzugs verhindert sein, nehmen Sie bitte frühzeitig mit dem Sekretariat Kontakt auf.

Hinweise

Bitte bringen Sie

  • die Geburtsurkunde (nur zur Einsicht),
  • das Formblatt der Grundschule zum Wechsel an eine weiterführende Schule (Blatt Nr. 4),
  • das Formblatt der Grundschule über das Beratungsgespräch (Blatt Nr. 5),
  • die Grundschulempfehlung (Blatt Nr. 7),
  • und gegebenenfalls Dokumente zum Sorgerecht mit.
Anmeldeformular

Sie können auch die Möglichkeit nutzen, das Anmeldeformular bereits zu Hause am Computer auszufüllen, auszudrucken und zur Anmeldung unterschrieben mitzubringen.

Hier finden Sie das Formular zur Schüleranmeldung Klasse 5 als PDF-Datei.
Bei der Anmeldung müssen Sie entscheiden, ob ihr Kind mit den Sprachen Latein/Englisch oder Französisch/Englisch beginnt.
Anfahrt

So finden Sie zu uns.

Gute Parkmöglichkeiten finden Sie

  • am Hallenbad (Stegermattstraße), 3 min zu Fuß durch den Bürgerpark
  • beim Ritterhausmuseum, in unmittelbarer Schulnachbarschaft
  • im Parkhaus Alt Offenburg (Lange Straße/Goldgasse)
  • im Parkhaus Marktplatz

 

Unsere Pat*innen aus den 10. Klassen sind nun …

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Schüler, Soziales Lernen

frisch ausgebildete STUPS-Trainer*innen, die ihre Aufgabe am Grimmelshausen-Gymnasium wahrnehmen können!

Am 31. Januar 2019 haben unsere Pat*innen aus der Jahrgangsstufe 10 mit großer Freude, sehr erfolgreich und durchaus mit eigenen Erkenntnissen an der schulinternen STUPS-Fortbildung teilgenommen.

An einem intensiven und für alle Beteiligten sehr freudvollen Tag haben die zukünftigen Trainer*innen das STUPS-Programm kennengelernt, selbst „erlebt“ und z. T. bereits angeleitet. Dadurch haben alle die Fähigkeit und Berechtigung erworben, im Team das SELBSTBEHAUPTUNGS-TRAINING mit Schüler*innen der 5. Klassen durchzuführen:

STUPS ist ein ganzheitlich orientiertes Konzept auf entwicklungspsychologischer Grundlage, ein Training zur Förderung der Lebenskompetenz.

STUPS ist ebenfalls ein fester Bestandteil des Sozialcurriculums für die Klassen 5 am Grimmelshausen-Gymnasium.

Das Besondere daran ist, dass es von älteren Schüler*innen für die jüngeren durchgeführt wird.

In 7 bis 8 Einzelstunden, die von der jeweiligen Klassenleitung koordiniert werden, erfahren die Schüler*innen etwas über sich selbst und lernen Techniken zum Stress- und Angstabbau kennen. Auch das Verhalten in kritischen Situationen sowie das Sich-abgrenzen und Durchsetzen sind Inhalte dieses Trainings, das i. d. R. jeweils mit der halben Klasse durchgeführt wird. Jede Trainingsstunde beinhaltet je nach Schwerpunkt:

  • Aufwärmspiele und Atemübungen
  • Übungen zu allgemeinen Verhaltensregeln
  • Rollenspiele und Körperspracheübungen
  • Gespräche und Stimmübungen
  • Spiele und Übungen zu den Themen Gefühle, Gemeinschaft und Freundschaft
  • Fantasiereisen

Wir wünschen allen Trainer*innen und Schüler*innen der Klassen 5 viel Spaß, Erfolg und schöne Erlebnisse in den STUPS-Stunden!

Den Trainer*innen sprechen wir bereits jetzt im Namen unseres Kollegiums unseren Dank für ihren besonderen und wertvollen Einsatz für die Schulgemeinschaft aus.

Das Ausbildungs-Team
Judith Fautz und Katja Reinacher-Rießland


Fotos: K. Reinacher-Rießland

«Je ne parle pas français … ???» – Mais si! Besuch vom Collège Rouget de Lisle aus Schiltigheim

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv

«Moi j’apprends le français et j’espère que tu vas m’aider … Je ne parle pas allemand mais j’apprends très rapidement.» sangen die Klassen 6a und 6b des Grimmelshausen-Gymnasiums voller Begeisterung gemeinsam mit ihren Partnerklassen vom Collège Rouget de Lisle. Den bekannten Song von Namika über die Verständigungsschwierigkeiten von zwei Menschen hatten die deutschen und französischen Sechstklässler gemeinsam umgedichtet. Anlass war der erste Besuch der beiden französischen classes de Sixième am Grimmels am Donnerstag, den 24.1.2019. Die beiden Französischlehrerinnen Frau Bruder-May und Frau Flämig hatten mit ihren Kolleginnen Madame Hansjacob-Vogel und Madame Penot aus Schiltigheim ein ansprechendes Programm vorbereitet.

Begonnen wurde mit einem lustigen Spiel, um die Namen besser kennen zu lernen. So legte sich die erste Aufregung, die doch bei dem Einen oder Anderen vorhanden war, schnell. Reichlich Bewegung und Reaktionsschnelligkeit war beim Spiel „Obstsalat“ gefordert. Anschließend stellten die deutschen Schülerinnen und Schüler ihren Austauschpartnern ihr Gymnasium vor, vom Fahrradkeller bis zu den Kunsträumen unter dem Dach. Nach der Begrüßung durch die Schulleitung ging es in die Mensa, um dort die deutschen kulinarischen Köstlichkeiten zu entdecken – das Wort „Heidelbeerpfannkuchen“ bereitete so manchem französischen Schüler Schwierigkeiten… In der Mittagspause blieb reichlich Zeit zum Fußball- oder Kartenspiel, was auch mit wenig Kommunikation ganz wunderbar funktionierte. Einige Schülerinnen und Schüler lernten das Wort „cache-cache“ (Verstecken) ganz praktisch kennen. Dann war es Zeit, die Innenstadt von Offenburg zu erobern. In kleinen Gruppen beantworteten die Schülerinnen und Schüler die Fragen einer Stadtrallye u. a. zu den Fahnen am Rathaus, dem Glockenspiel, verschiedenen Brunnen in der Stadt, aber auch der Preis einer Brezel in einer örtlichen Bäckerei sollte herausgefunden werden. Da das Wetter doch eher winterlich ungemütlich war, waren am Schluss alle froh, wieder in die Schule zu dürfen, wo es noch einen abschließenden goûter mit heißem Tee und der Siegerehrung der Stadtrallye gab. Um 15.30 Uhr machte sich die französische Gruppe dann wieder auf den Weg nach Schiltigheim.

Anders als beim gemeinsamen Singen von „Je ne parle pas français“ voller Verve vorgetragen, gab es an diesem ersten Begegnungstag keinerlei Verständigungsschwierigkeiten. Die Kinder, die schon seit der Grundschule die Sprache ihres Nachbarlandes lernen, hatten sichtlich Freude daran, ihre Fremdsprachenkenntnisse anzuwenden und neue, grenzüberschreitende Freundschaften zu schließen.

Begleitet wurden die französischen Klassen und ihre Lehrerinnen von der Schulleitung ihres Collège. Schulleiter Monsieur Wissenmeyer und seine Stellvertreterin Madame Wecker wurden von Frau Self-Prédhumeau empfangen und erhielten einen Einblick in den Schulalltag am Grimmelshausen-Gymnasium, der sich in vielerlei Hinsicht vom Alltag an einem französischen Collège unterscheidet. Diese Unterschiede – mit all ihren Vorzügen und Nachteilen – führten während des gemeinsamen Mittagessens zu einer sehr angeregten Diskussion zwischen Schulleitung und Lehrkräften beider Schulen: In welchem Schulsystem sind die Schülerinnen und Schüler disziplinierter? Wo arbeiten sie mehr? Einfache Antworten auf diese Fragen konnten die Pädagogen und die Leitung der beiden Schulen nicht finden. Dass es interessant und bereichernd ist, sich mit anderen Schulsystemen zu befassen und sich grenzüberschreitend auszutauschen, war allerdings einhelliger Konsens.

Dass die erste Begegnung mit unserer neuen Partnerschule in Offenburg an einem Januartag mit Schnee und Schmuddelwetter stattfand, hat natürlich eine andere, über die meteorologischen Bedingungen hinausgehende Bedeutung. Für diese erste Begegnung wählten wir die Woche des 22. Januars, des Jahrestags der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags, der im Jahre 1963 den Weg für die deutsch-französische Versöhnung ebnete und damit die Entwicklung einer nachhaltigen deutsch-französischen Freundschaft ermöglichte. 56 Jahre später, am 22. Januar 2019, schlossen die beiden Staatschefs Präsident Macron und Bundeskanzlerin Merkel in Aachen einen neuen Vertrag ab, um die Erfolgsgeschichte der deutsch-französischen Beziehungen weiter zu schreiben. Eine besondere Bedeutung nehmen in dem Aachener Vertrag die Eurodistrikte ein, also die grenznahen Regionen, in denen die deutsch-französischen Beziehungen in Wirtschaft, Kultur und Bildung besonders gefördert werden. Wir – das Grimmelshausen-Gymnasium und das Collège Rouget de Lisle – schätzen es sehr, dem Eurodistrikt Strasbourg-Ortenau anzugehören und für unsere bilateralen Austausch- und Begegnungsprojekte die finanzielle Unterstützung des Eurodistrikts in Anspruch nehmen zu können.

Der erste, erlebnisreiche Begegnungstag mit unserer Schiltigheimer Partnerschule wird für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit vielen schönen Erinnerungen und dem Beginn neuer Freundschaften verbunden sein. Auch neue Ideen für den Besuch der Grimmels-Schüler am Collège Rouget de Lisle sind bereits entstanden.

Text: A. Bruder-May, S. Flämig, S. Self-Prédhumeau

     

Fotos: S. Self-Prédhumeau

MUSIKALISCHE WEIHNACHTEN

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Chor und Orchester, Presseberichte

Das Grimmels stimmt sich auf Weihnachten ein: Am vergangenen Dienstag fand in der evangelischen Stadtkirche Offenburg das traditionelle Weihnachtskonzert statt. Sowohl Unter- und Mittelstufe als auch Oberstufenschüler und ein kleiner Lehrerchor beteiligten sich unter Leitung dreier Musiklehrerinnen daran, die Zuhörergemeinde in der vollgepackten Kirche in Feststimmung zu versetzen.

Dass eine friedliche Weihnacht keine Selbstverständlichkeit und unser Globus keine „Marshmallow World“ ist, um es mit einem von der Unterstufen-Bigband gespielten Titel zu sagen, darauf wies Schulleiterin Frau Self-Prédhumeau in ihrer Begrüßung hin. Sie gedachte der Opfer des Terror-Anschlags in Straßburg vor einigen Tagen und verband dies mit nachdrücklichen Wünschen für ein friedliches Fest für alle Menschen.

Eröffnet wurde das Konzert vom Ensemble der Unterstufe ganz klassisch mit Ouvertüre, La Réjouissance und Menuett von G.F. Händel. Abgerundet wurde dieser festliche Auftakt mit der Gavotte von J.S. Bach. Die Sehnsucht nach Licht, Wärme und Mitmenschlichkeit waren die Themen in der Darbietung des Chores der Unterstufe unter der Leitung von Birgit Rombach. Eine moderne Herbergssuche wurde eingerahmt von einigen Advents-Liedern. Die Big Band der Unterstufe unter der Leitung von Teresa Grebenstein entfaltete mit “Doctor No-el“, “Have Yourself a Little Christmas“ und “A Marshmallow World“ einen vollen und dynamischen Bläserklang. Den solistischen Höhepunkt lieferten dann Caroline Zolg (Fagott) und Leonie Schulz (Klavier), die das weniger bekannte Fagott-Konzert in e-Moll Vivaldis im guten Zusammenspiel souverän interpretierten, gefolgt vom Orchester der Mittel- und Oberstufe unter der Leitung von Angela Bruder-May, das mit Werken von Bach (Badinerie) und Schubert (Andante der Sinfonie Nr. 5) den Raum stimmungsvoll ausfüllte.

Mit der bangen Frage “Can Santa make it through tonight?“ zogen die klaren Stimmen des Mittel- und Oberstufen-Chors (Leitung Birgit Rombach) die Zuhörer in beschwingte Gefilde, ergänzt vom hoffnungsvollen “I see a star“ und „Im Dunkel naht die Weihnacht“, Lieder, die der Lehrerchor mitgestaltete. Durch Adventslieder aus dem klassischen Repertoire, „Es ist ein Ros entsprungen“ und „Maria durch ein Dornwald ging“, setzte der Chor einen traditionellen A-Capella-Akzent.

Jazzig rundete die Big Band der Mittel- und Oberstufe (Leitung Teresa Grebenstein) mit „The Little Drummer Boy“ und „Jazzin’ the World“ das durchweg niveauvolle Konzert ab, nicht ohne mit “Let It Snow!“ noch eine letzte dringende Bitte an den Weihnachtsmann zu formulieren.

Der große Applaus honorierte zu Recht die hohe Qualität der Weihnachtsmusik, die die drei Lehrerinnen mit ihrer intensiven Vorarbeit erreichen konnten. „Hört der Engel helle Lieder“ – mit einem kräftigen gemeinsamen Finale zeigte das Publikum seinen Dank auch sängerisch.


Text: B. Rombach und M. Steen-Tolle


Fotos: J. End

Projekt im Schulgarten

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Das Schulleben, Projekte

Seit Beginn des Schuljahres 2018/2019 kann im Schulgarten des Grimmelshausen-Gymnasiums Offenburg in einem Hochbeet gegärtnert werden. Die Schulsozialarbeiterin startete mit zwei kleinen Gruppen von je sechs Schülerinnen und Schülern der fünften und sechsten Klassen das Projekt „Kids im Garten“.  Über einen Zeitraum von einigen Wochen trafen sich die Kinder mit der Schulsozialarbeiterin, um im Schulgarten ein Hochbeet aufzubauen und zu bepflanzen. Die Kinder zeigten viel handwerkliches Geschick und einen verantwortungsbewussten Umgang mit Akkuschrauber, Hammer und Gartengeräten. Nach dem Aufbau konnte dann die eigentliche Gartenarbeit beginnen. Mit viel Eifer wurde das Hochbeet mit Zweigen, Kompost, Laub und Erde gefüllt, so dass schließlich Feldsalat und Rucola ausgesät werden konnten.

Unterstützt wurde das Projekt von der Stadt Offenburg im Rahmen des Förderprogramms „Gesund aufwachsen und leben in Offenburg“. In diesem Jahr wurden Projekte zum Thema „Achtsamkeit“ gefördert.

Da die Kinder sehr viel Freude an der Arbeit im Freien und im Schulgarten hatten, wurde das Projekt erweitert und kann nun als Natur-AG weitergeführt werden.

Text und Fotos:  J. Fautz

 

Gebannte Stille beim Vorlesewettbewerb

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv

Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb der 6. Klassen gewann Jonah Bahr aus der 6c aufgrund sehr lebendiger und ausdrucksstarker Vorträge. Stürmisch von seiner Klasse gefeiert nahm er seinen Buchpreis stolz entgegen. Nun geht es für Jonah zur nächsten Ebene, dem Kreisentscheid Anfang 2019.

Die gebannte Stille im Theatersaal zeigte, dass auch die beiden anderen Klassensieger sehr sicher, klar und artikuliert ihre selbstgewählten Texte vortrugen: Kim Killius (6a) las aus Aygen-Sibel Celiks „Blogstar Opa“ und Amelie Steiner (6b) aus Andreas Schlüters „City Crime – Vermisst in Florenz“ vor.

Jonah hatte einen Ausschnitt aus Otfried Preußlers „Krabat“ gewählt und konnte die Jury, die aus den drei Lehrkräften Frau Pooth-Risoud, Frau Rediker und Herrn Steen-Tolle sowie den jeweils Zweitplatzierten der Klassenentscheide bestand, mit schönen Rolleninterpretationen begeistern. Beim Lesen unbekannter Texte zeigten alle, dass sie geübte Leserinnen und Leser sind. Jonah gelang es dabei besonders gut, Spannung zu erzeugen.

Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels findet nach dem Motto „Lesen ist Kino im Kopf“ seit 1959 statt und ca. 600.000 Jugendliche nehmen jährlich daran teil, um am Ende des Jahres einen Bundessieger zu ermitteln.

Herzlichen Glückwunsch an die tollen Vorleser!

Text: M. Steen-Tolle

Smartphone lässt Gutenberg staunen

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Aufführungen, Junge Theaterakademie Offenburg, Presseberichte, Theater am Grimmels, Theateraufführungen

Die Junge Theaterakademie Offenburg hat am 6., 7. und 8. Dezember 2018 die Eigenproduktion „Gutenbergs Traum – Die Vernetzung der Welt“, ein Gemeinschaftsprojekt des Theater am Grimmels, der HLSOG und der Stadt Offenburg, im Salmen auf die Bühne gebracht.

 

Auszüge aus den Presseartikeln:

 

Badische Zeitung 08.12.2018:

Junge Theaterakademie Offenburg führt „Gutenbergs Traum“ auf / Stärke des Stücks liegt im Bezug zur Offenburger Geschichte.

Buchdrucker Johannes Gutenberg als Zeitreisender in Offenburg – das ist der Stoff, aus dem die Junge Theaterakademie Offenburg ihr diesjähriges Stück „Gutenbergs Traum – Die Vernetzung der Welt“ erarbeitet hat. Am Donnerstagabend war Premiere im – selbstverständlich voll besetzten – Salmen.
[…]
Die Stärke des zweistündigen Theaterabends liegt in seinem klaren Bezug zur Offenburger Geschichte und im großen, spürbar echten Engagement der Akteure.
[…]
Ein ebenso lehrreicher wie unterhaltsamer Theaterabend, bei dem sich wieder einmal die Kooperation mit den Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen als Glücksgriff erwiesen hat: Durch die aufwändigen Kostüme ist auch für die jüngsten im Publikum immer sofort klar, in welcher Zeit eine Szene spielt. Das Premierenpublikum war zu Recht begeistert von diesem leidenschaftlichen Theaterabend.

Vollständiger Pressebericht von J. Eiland-Jung:
http://www.badische-zeitung.de/offenburg/smartphone-laesst-gutenberg-staunen–161535630.html

 

Offenburger Tageblatt, 08.12.2018:

Der Pionier als zweifelnder Geist – Junge Theaterakademie inszenierte „Gutenbergs Traum“

Die Plätze wurden knapp bei der Premiere von »Gutenbergs Traum«, den die Junge Theaterakademie des Grimmelshausen-Gymnasiums im Salmen aufführte. Das von Theaterleiter Paul Barone und den mitspielenden Schülern entwickelte Stück war ein Appell an die eigene Verantwortung.

Vollständiger Pressebericht von B. Kühne:
https://www.bo.de/lokales/offenburg/junge-theaterakademie-inszenierte-gutenbergs-traum

 

Fotos: P. Barone-Wagener

Studienfahrt Kroatien

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Fahrten und Exkursionen

Am frühen Sonntagmorgen um 5 Uhr brachen 47 Schülerinnen und Schüler des Grimmelshausen-Gymnasiums aus. Wie die Schüler ungehindert in einer 13-stündigen Busfahrt zur weit entfernten Stadt Poreč in Kroatien gelangen konnten und dabei zwei Grenzkontrollen passierten, ist dem Schulpersonal bislang unklar.

Lesen und sehen Sie hier mehr.

Text und Fotos: Js.12 und M. Steen-Tolle

GEDENKEN AN REICHSPOGROMNACHT – Lernen aus der NS-Geschichte für 9.-Klässler des Grimmels

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv

Am nicht nur aus deutscher Sicht geschichtsträchtigen 9. November gedachten die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen der Offenburger Gymnasien durch eine Putzaktion der „Stolpersteine“ der erschütternden Ereignisse in der Reichspogromnacht 1938.

Eingeleitet durch eine engagierte Rede auf dem
Marktplatz, in der OB Schreiner sich für Toleranz und Liberalität stark machte,
erinnerte sie an die dunklen Stunden in der Stadt Offenburg und forderte eine
„aktive Einbindung in die Erinnerungskultur“. Gemäß der Idee, ein Mensch sei
erst „vergessen, wenn sein Name vergessen ist“ forderte Sie die versammelten
Jugendlichen dazu auf, die Erinnerung an die Demütigungen und Verletzungen der
Offenburger Juden wachzuhalten.

Dies unternahmen die rund 300 Schülerinnen und Schüler
dann in kleinen Gruppen, die jeweils einen oder mehrere sogenannte
„Stolpersteine“ putzten. Die Offenburger Stolpersteine sind Teil eines Projekts
des deutschen Künstlers Gunter Demnig, das 1992 begann, und Widerhall in ganz
Europa gefunden hat. Mit den kleinen, im Boden verlegten Gedenktafeln soll an
das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des
Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden. http://www.stolpersteine.eu/

„Eine ganz wichtige Sache“ fanden denn auch die Grimmels-Schülerinnen und Schüler die Aktion, die gleichermaßen vom Kulturbüro der Stadt, der Schulsprecherinnen und Schulsprecher der Schülermitverantwortung (SMV) und der freien Organisation „Aufstehen gegen Rassismus“ getragen wurde.
https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/lokal/Offenburg/

Für das Grimmels war Schülersprecherin Anna
Vitiello besonders aktiv, um die nötigen Absprachen zwischen Veranstaltern und
Schule zu koordinieren. Dafür, dass sie souverän die Organisation am Grimmels
in Händen hielt, gebührt ihr ein Extra-Lob.

Nach dem Putzen erhielten die Teilnehmer
Informationen zu den Verfolgten und den Getöteten, die auf den Steinen
eingraviert sind. Ergänzt wurde dies durch das Angebot einer Führung durch die
aktuelle Ausstellung im Salmen, die das „Schicksal der jüdischen Gemeinde“
Offenburg nachzeichnet. Der Leiter des Stadtarchivs im Ritterhaus, Wolfgang
Gall, und der Ausstellungsmacher, Volker Ilgen, gaben den staunenden
Jugendlichen eine eindrucksvolle Einführung, indem sie ihnen von 70 zunächst
getretenen, verhöhnten und schließlich vor den Augen der vielen Schaulustigen
verhafteten, sowie 3 sogar getöteten Juden berichteten.

Zu verdeutlichen, dass Gefahren der Ausgrenzung
und Stigmatisierung nie vorbei sind, „der Schoß“ also „noch fruchtbar“ ist,
„aus dem das kroch“, um es mit Brecht zu sagen, war das Ziel einer kurzen Rede
von Carmen Lötsch, Leiterin des Kulturbüros, bevor Schauspielerinnen und
Schauspieler Zeitzeugen-Berichte rezitierten, eingerahmt von
Original-Filmsequenzen der verhängnisvollen Tage um den 9.11.1938. „Die
reichsweiten Ereignisse der Pogromnacht wurden in wirkungsvoller Prägnanz mit
der Offenburger Lokalgeschichte verknüpft“, meinte bewundernd Alexander Hübner,
der als Geschichtsreferendar am Grimmels eine 9. Klasse begleitete.

„Kann man aus Geschichte lernen?“ – Diese Frage bejahte Lötsch, meinte aber, es bräuchte zudem einen „Sinn für Mitmenschlichkeit“. Kaum besser lassen sich so zentrale fachliche wie soziale Aufgaben für uns als Schule im demokratischen Gemeinwesen fassen.

Text und Fotos: M. Steen-Tolle

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