Das Schulleben am Grimmels

Kinder entdecken Kunst

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv

Die Begegnung mit dem Original ist ein ganz besonderes Erlebnis, deshalb besuchten die Klassen 6a, b und c im Rahmen des Kunstunterrichtes die aktuelle Ausstellung von Ralph Fleck in der Städtischen Galerie und in den Räumen des Kunstvereins Offenburg.

Über den Besuch schreiben die Schüler:
Ralph Fleck ist ein Künstler aus Freiburg. Er malt seit 40 Jahren aufwendige Bilder mit Ölfarbe auf Leinwand oder in seiner Studienzeit auf Packpapier. In der Ausstellung sieht man Stadtbilder, Strände, Stillleben, Essen, Müllhalden, Schlachthöfe. / Wenn man vor den Landschaftsbildern steht, fühlt man sich frei, als könne man gleich losfliegen. Er schafft es die Bilder so zu malen, dass man sich danach sehnt dorthin zu kommen und man schämt sich, wenn man sieht, was der Mensch mit so einer wunderbaren Natur macht. / Von weitem sehen die Bilder wie Fotos aus. Von der Seite sieht man, dass sie in Schichten gemalt wurden. Er malt mit Pinseln und verzieht die Farben mit einem Holzbrettchen. Anstatt in einer Farbpalette mischt er die Farben auf einem mit Packpapier überzogenen großen Tisch. / Wir hatten noch nicht viel über den Künstler gehört, aber schon einige Bilder in einer Dokumentation gesehen, die uns sehr fasziniert haben. Wir wurden in der Galerie in 4 Gruppen eingeteilt, jede erhielt eine Frage, die wie folgt lautete: Welche Farben benutzt der Künstler häufig, welche gar nicht? Welche Themen malt der Künstler? Wie hat er die Farbe aufgetragen? Besonders interessant war der Farbauftrag. / Es war ein schöner Nachmittag und die Bilder waren fantastisch. / Ich würde die Ausstellung auf jeden Fall weiterempfehlen. / Es ist nicht alltäglich so einem Farbspiel zu begegnen.

Text & Foto: N. Liebig

 

„Wo liegt eigentlich die Hauptstadt der EU?“ – Europatag am Grimmelshausen-Gymnasium

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Das Schulleben, Europäisches Gymnasium, Presseberichte

„Wie viele Sprachen spricht man in Europa?“ – solche und andere Fragen mussten die Schülerinnen und Schüler der 5. bis 9. Klassen  im Quiz lösen, bevor die Unter- und Mittelstufenklassen sich zu einer feierlichen Stunde zusammenfanden. Anlass war der von der Europäischen Kommission initiierte und seit 1985 bestehende Europatag am 9. Mai.

Einen Wochenendausflug ins Elsass ohne Grenzkontrollen, zum Einkaufen nach Straßburg fahren ohne Geld wechseln zu müssen oder französische Austauschpartner besuchen bzw. empfangen – all das ist zur Normalität für uns geworden. Doch man mag dabei vergessen, dass diese Nähe und eine freundschaftliche Verbundenheit zu Frankreich, aber auch zu allen anderen europäischen Staaten, lange Zeit unmöglich erschien. Im Gegenteil, die Kriege mit unseren europäischen Nachbarn prägten insbesondere das 20. Jahrhundert. Auch heute muss Europa in Anbetracht des Brexit und nationalistischer Strömungen um die Union kämpfen.

Daher war es Schülern und Lehrern des Grimmelshausen-Gymnasiums, das das Prädikat einer „Europäischen Schule“ trägt, ein besonderes Anliegen, den Europatag zu feiern. Er erinnert an die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, dem Vorläufer der Europäischen Union. Federführend beim Europatag am Grimmels waren die 10. Klassen, die unterstützt von den Lehrkräften Frau Scheller, Frau Dietz und Herr Steen-Tolle ein Europaquiz vorbereiteten. Die Jugendlichen sollten ihr Wissen über Europa, aber auch ihre Kreativität unter Beweis stellen: „Schreibt einen Zweizeiler zu Europa!“, lautete einer der Aufträge. Ein anderer verlangte, europäische Staaten anhand ihrer nationalen Wahrzeichen wie z.B. dem Atomium zu bestimmen. Anschließend kamen alle Klassen in der Aula zusammen. Unter der Moderation der Zehntklässler wurden die Gewinnerklassen des Quiz´ sowie das beste Europa-Outfit prämiert.  Daneben erhielten die Klassen mit unterhaltsamen Videoclips Informationen über die EU und wurden dazu angeregt zu überlegen, was Europa heute für sie bedeutet.

Spätestens als die Schulgemeinschaft zum Abschluss im Karaoke-Stil die Europahymne schmetterte, war die feierliche Stimmung mit Händen greifbar. Das Ziel, die Schülerschaft für das Thema Europa und seine Gefährdung zu sensibilisieren, schien erreicht. Ein Schüler brachte es auf den Punkt. Befragt danach, was Europa für ihn bedeute, antwortete er schlicht: „Frieden“.

Text: S. Scheller & M. Steen-Tolle

 

   

   

Fotos: Organisationsteam Europatag

Präsentation des Sexismus-Projekts in Haguenau

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Bilingualer Zug

Nach sechs Monaten kontinuierlicher Arbeit war es am Samstag, den 4. Mai 2019 soweit. 13 SchülerInnen des Grimmelshausen-Gymnasiums präsentierten im IUT Haguenau (Elsass) einen eigens produzierten Film, der auf sehr viel positive Resonanz stieß. Doch fangen wir ganz von vorne an: Unter dem Thema „Frieden und Engagement“ versammelten sich am Wochenende des 9. November 2018 zur Kommemoration des Endes des Ersten Weltkriegs Klassen verschiedener Schulen im Europaparlament, wo sie an einem Europäischen Forum teilnahmen. Sie entschieden sich damals, pro Klasse ein konkretes Projekt zu konzipieren und in die Tat umzusetzen. Dabei hätten die Schüler zu dem Zeitpunkt noch nicht erwartet, dass daraus etwas so Großes würde, erzählt David Walz, der sich in besonderem Maße für das Projekt engagiert hatte.

Unterstützt wurden die Vorhaben der Klassen von der Organisation AFS Interkulturelle Begegnungen, die Auslandsaufenthalte für Jugendliche in über 100 Ländern anbietet. Das Ziel sei, die Jugendlichen aus einer globalen Perspektive heraus zu befähigen, Verantwortung für sich und ihre Umwelt zu übernehmen und ihnen hierfür die notwendige Mobilität zu ermöglichen. Hierbei war es allen Teilnehmenden wichtig, dass nicht nur geredet, sondern aktiv gehandelt werden musste. Auch die Stadt Offenburg unterstützte das Projekt im Rahmen des „Baukasten Demokratie“, geleitet von Paul Barone.

Neben drei anderen Schulen, die jeweils auf verschiedenste Art und Weise ihre Arbeiten zu Rassismus, der Rodung ghanaischen Waldes und der Verschmutzung Straßburgs vorstellten, hatte der bilinguale Kurs der 9. Klasse am „Grimmels“ mithilfe der gleichermaßen von dem Projekt begeisterten Lehrer Jörg Schürer und Paul Barone, sowie dem Fremdsprachenassistent Quentin Bécasse und dem Studenten Zaid Ghasib einen Film zum Thema Sexismus vorbereitet. Hannah Buser und David Walz erklärten in einer Einführung, dass dies nicht immer einfach gewesen sei: bei einem Videodreh seien sie beispielsweise erst nach 23 Uhr nach Hause gekommen. Außerdem beschrieben die beiden, wie sich die Klasse in Arbeitsgruppen aufgeteilt hatte, die ohne Ausnahme toll zusammengearbeitet hätten, auch wenn das Engagement weit über das normale Schulpensum hinaus ging. Letztlich spielten die Schüler im Wechsel je eine Szene, in der sie Sexismus demonstrierten und ließen darauf ein erklärendes Video folgen. Nach der Vorstellung erhob sich die stolze Klasse unter Applaus und ließ sich von den Verantwortlichen des AFS und weiteren Zuschauern beglückwünschen. Jörg Schürer, der seinen Französischunterricht dafür genutzt hatte, an dem Film zu arbeiten beteuerte, sehr stolz auf die Leistung seiner neunten Klasse zu sein und machte darauf aufmerksam, wie mutig es gewesen sei, als einzige deutschsprachige Gruppe vor Publikum eine solche Präsentation zu meistern.

Nach einer Pause besuchten die Klassen schließlich das „Institut Universitaire de Technologie (IUT)“ und erstellten in einem „Fablab“ als Abschluss dieses gelungenen Tages kleine hölzerne Schlüsselanhänger als Andenken.

Text: J. Vaternam


   

   

Fotos: J. Schürer & S. Self-Prédhumeau

 

Hier können Sie in einem Artikel mehr zu unserem Projekt erfahren.

 

 

Gegenbesuch am Collège „Rouget de Lisle“ in Schiltigheim

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv

Am Montag, den 6. Mai, traf sich die Klasse 6a frühmorgens anstatt im Klassenzimmer am Bahnhof, um ihrer Partnerklasse in Schiltigheim den lang ersehnten Gegenbesuch abzustatten. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Bruder-May und Frau Oertel ging es per Zug nach Straßburg und dann mit der Tram nach Schiltigheim, das im Norden von Straßburg liegt.

Nach Begrüßung und Übergabe der Gastgeschenke zeigten die französischen Schüler den deutschen Partnern ihre Schule, wobei einige Unterschiede zum deutschen Schulalltag festgestellt wurden.

Anschließend spazierten alle gemeinsam entlang der Ill und dem Rhein-Marne-Kanal zum Europäischen Viertel, wo die Schüler in gemischten Kleingruppen eine Schnitzeljagd zur Erkundung der diversen Gebäude der europäischen Institutionen machten. Allerdings erwiesen sich die Strecke als ziemlich lang und die Fragen als zu schwer, um sie zweisprachig in der vorgegebenen Zeit zu beantworten und so musste die Rallye schließlich abgebrochen werden, ohne dass alle Fragen gelöst waren.

Die verdiente Erholung für müde Füße brachte die Picknickpause im wunderschönen Parc de l’Orangerie. Später brachte die Tram alle ins Zentrum von Straßburg, wo unsere Schüler von ihren französischen Partnern in Kleingruppen durch die historische Altstadt geführt wurden.

Nach dem Abschied von den französischen Freunden an der Place Kléber kehrten die Grimmels-Schüler mit ihren Lehrerinnen noch einmal zum Münster zurück und tauchten in die beeindruckende Atmosphäre  der Kathedrale ein, bewunderten die astronomische Uhr und die leuchtenden Glasfenster.

Ein letzter Fußmarsch zum Bahnhof führte durch die Grand’Rue und gewährte weitere Einblicke in die malerische Altstadt. Erschöpft aber zufrieden und reich an neuen Erfahrungen und persönlichen Begegnungen kehrten alle nach einem erfüllten Tag in Frankreich nach Hause zurück.

       

Text & Fotos: A. Bruder-May

DADA und mehr

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Bilingualer Zug

Dritter Teil des deutsch-französischen Theaterparcours mit dem Straßburger Théâtre Maillon

„Dada, c’est notre intensité“ – während unserer ersten beiden Ausflüge ins Theater von Maillon hatten wir bereits viel über die verschiedenen Formen des zeitgenössischen Theaters gelernt. Unser Ausflug am 30.4. stand nun ganz im Zeichen des Dadaismus.

Obwohl wir als Vorbereitung im Unterricht schon einiges über die Dada-Bewegung gelernt hatten, die sich während des ersten Weltkriegs in Zürich bildete, konnte keiner von uns mit dem Begriff besonders viel anfangen. Daher waren wir umso überraschter, als wir in Straßburg bemerkten, wie wenig der Dadaismus mit Theater im klassischen Sinne zu tun hat.

Anstatt auf einer in sich abgeschlossenen Geschichte beruht das dadaistische Theater mehr auf Eindrücken und Gefühlen. Immer wieder wechselten sich bunte, lebhafte Szenen mit düsteren ab, in denen man auch deutliche Anspielungen auf die gewaltsamen Konflikte erkennen konnte, die heute in der Welt so präsent sind wie selten zuvor.

Dabei griffen die Darsteller häufig auf Farben und Geräusche zurück, um bekannte Elemente gezielt zu verfremden. Die vierte Wand zu den Zuschauern wurde rasch durchbrochen, sowohl im übertragenen Sinn, als auch im tatsächlichen.

Die Kulisse veränderte sich laufend und immer wieder wurde auch das Publikum mit einbezogen. Heraus kam ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Stück, voll mit einprägsamen Szenen und Aha-Momenten.

Im Anschluss begleiteten wir unsere Austauschklasse vom Lycée Marcel Rudloff zu ihrer Schule, um dort mit ihnen zusammen in der Mensa zu essen und an einem Workshop mit zwei der drei Darsteller teilzunehmen.

Wir wurden in Gruppen eingeteilt und bekamen verschiedene Aufgaben zugewiesen, zum Beispiel eine Choreographie zu entwerfen, oder eine Modeschau zu veranstalten. Unsere einzige Requisite war dabei Zeitungspapier, aus diesem Grund wurden wir selbst kreativ und erarbeiteten zusammen mit den französischen Schülern die ausgefallenen Aufträge.


Foto: A. Tennstedt

Zum Abschluss stellten wir uns gegenseitig unsere kleinen Szenen vor, was für viel Gelächter und Heiterkeit sorgte. Für die meisten von uns war der Dadaismus auch nach dem Stück immer noch recht abstrakt geblieben, aber durch den Workshop fiel es uns leichter, die Inhalte und Intentionen der Dada-Bewegung zu verstehen und nachzuvollziehen.


Text: J. Forster, 10. Klasse Abibac

 

Baukasten Demokratie – Ein Projekt der Jungen Theaterakademie/ VHS Offenburg

Geschrieben von Christian Haist am in Ankündigungen, Archiv

Im Rahmen des neuen Bildungsprojekts „Baukasten Demokratie“ der Jungen Theaterakademie und der VHS Offenburg drehen die Geschichtskurse der Stufe 10 (B. Rediker, G. Knittel), der bilinguale Französischkurs der Stufe 9 (J. Schürer) und der Kurs Literatur und Theater (P. Barone) Kurzfilme zum Thema Demokratie in Geschichte und Gegenwart.

Folgende Filme entstehen im laufenden Schuljahr:

  • Die Versammlung der entschiedenen Freunde der Verfassung vom 12. September 1847
  • Der Revolutionär Karl Heinrich Schaible
  • Der Gengenbacher Höllhof 1947-1950 – Ein demokratisches Erziehungsprogramm
  • Contre le sexisme!
  • Was geht Geschichte uns heute noch an? Die Familiengeschichte einer Schülerin mit russlanddeutschen Wurzeln

Weitere Informationen zum Gesamtprojekt „Baukasten Demokratie“ (Leitung: Paul Barone) in den Presseberichten:

1, 2, 3 – sei dabei!

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Presseberichte

Drei Klassen des Grimmels unter den ersten 5 beim internationalen Wettbewerb Mathematik ohne Grenzen

 „Gemeinsam haben wir es geschafft! Ohne Teamarbeit wäre es uns nie gelungen, alle Aufgaben so schnell zu lösen“, so ein Schüler der Klasse 10b des Grimmelshausen-Gymnasiums, die unter den 173 teilnehmenden 10. Klassen im Regierungsbezirk Freiburg beim diesjährigen Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ den dritten Platz errang.

Gleich drei Klassen des Grimmelshausen-Gymnasium freuten sich über ihre herausragenden Ergebnisse. Die Parallelklasse 10a errang den fünften Platz. Und auch der Nachwuchs konnte sich gut platzieren: unter 117 teilnehmenden 5. Klassen im Regierungsbezirk Freiburg landete die Klasse 5a des Grimmelshausen-Gymnasiums auf Platz 5. Damit ist das Grimmels die erfolgreichste Schule im Regierungsbezirk!

Der Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ wurde 1989 zum ersten Mal im Elsass für die Klassen 5 (Junior Wettbewerb) und die Klassen 9 und 10 (Senior Wettbewerb) durchgeführt. Inzwischen beteiligen sich rund 180.000 Jugendliche aus über 30 Ländern. Aus Deutschland nehmen inzwischen über 60.000 Schülerinnen und Schüler teil.

Das Besondere an diesem Wettbewerb sind seine Form und die kreativen Aufgaben: Diese erfordern Teamarbeit und Organisationsfähigkeit innerhalb einer Klasse. Da eine der Denksportaufgaben in einer selbst gewählten Fremdsprache (Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch) gestellt wird, müssen die Schülerinnen und Schüler Teams aus Mathematik- und Sprachexperten bilden. Nur so können sie alle Aufgaben in der vorgegebenen Zeit lösen.

Die drei erfolgreichsten 9. und 10. Klassen aus dem Regierungsbezirk Freiburg qualifizieren sich für den trinationalen Abschlusswettbewerb im Rahmen einer internationalen Feier am 29. Mai 2019 im Europapark Rust, bei der auch Klassen aus dem Elsass und der Nordschweiz teilnehmen.

Für die jeweils nächstplatzierten besten Klassen der Gymnasien aus der Ortenau wird es eine regionale Siegerfeier am Gymnasium Achern geben. Auf jeden Fall förderte dieser kreative Wettbewerb bei allen drei teilnehmenden Klassen des Grimmelshausen-Gymnasiums die Freude an Mathematik – das bestätigen auch die zwei Klassen, die in diesem Jahr „nur“ auf Platz 5 waren.

Die Grimmelshausen-Schulleiterin, Susanne Self-Prédhumeau, kommentierte: „Wir sind stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler und freuen uns natürlich auch, dass unsere kontinuierliche Fokussierung auf Unterrichtsqualität in Mathematik und Fremdsprachen eine solch eindrucksvolle Bestätigung erfahren hat.“

Die Klasse 10b freut sich über ihren Erfolg beim Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“

Text und Foto: S. Self-Prédhumeau

Musikalische Auszeit in Ochsenhausen

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Chor und Orchester

Auch im Jahr 2019 ging es für die Teilnehmer der Big Band, des Chors und des Orchesters wieder nach Ochsenhausen. Wir fuhren am Morgen des 25. März zu unserem gemeinsamen Reiseziel und gegen Mittag des 27. März wieder zurück nach Offenburg.
In intensiven Proben gelang es uns, meist konzentriert und motiviert an unseren aktuellen Stücken für das Sommerkonzert zu arbeiten. Es blieb uns auch noch reichlich Zeit für uns und für einen gemeinsamen Spaziergang durch die Natur.
Nicht nur das leckere Essen, das barocke Klostergebäude, die schöne Landschaft und die gute Stimmung unter den Schülern machten den Aufenthalt in Ochsenhausen zum Highlight im Schuljahr 2019. Auch unsere Lehrerinnen Frau Grebenstein, Frau Rombach und Frau Bruder-May trugen zu dem positiven Klima bei.
Deshalb an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön, dass Sie uns die Fahrt ermöglicht haben.
Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr in Ochsenhausen!

Text: L. Graf (Kl. 9a)

    

Fotos: A. Bruder-May & T. Grebenstein

„Empire“ im Théâtre du Maillon mit dem deutsch-franz. Theaterparcours

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Bilingualer Zug

Am heutigen Tag erwartete uns nicht nur ein Theaterstück, sondern auch ein Interview mit einem der Schauspieler und einem deutschen Dramaturgen. Als wir gegen 16 Uhr am Maillon-Theater ankamen, um uns mit den Schülern des Lycée Marcel Rudloff aus Straßburg zu treffen, stieg die Vorfreude.

Mit vorbereiteten Fragen gingen wir in das Interview mit dem Darsteller Ramo Ali. Der aus Syrien stammende Kurde erzählte uns von seiner Kindheit, seiner Verfolgung in Syrien und Flucht nach Deutschland. Immer war er offen und ging ausführlich auf die gestellten Fragen ein. Trotz seiner erschreckenden Vergangenheit konnte Ramo Ali immer wieder Witze erzählen und uns Schüler zum Lachen bringen.

Nach einer Pause folgte ein Vortrag des Dramaturgen Stefan Bläske. Erst klärte er uns über die Aufgaben eines Dramaturgen auf, dann sprach er über die Theaterarbeit des Autors Milo Rau.

Danach begann das eigentliche Theaterstück im Theater Maillon. Die vier Darsteller (zwei Syrer, eine Rumänin und ein Grieche) betraten die Bühne. Sie sprachen in ihrer Muttersprache über ihre Vergangenheit und filmten sich dabei. Auf einer großen Leinwand war diese Liveaufnahme mit deutschen und französischen Untertiteln zu sehen. Die Schauspieler sprachen über ihre Jugend, das Schicksal ihrer Familien und die Gründe für ihr Exil. Nach zwei Stunden spannendem und durchaus auch schockierendem Theater ging es für uns wieder nach Hause.

Text: B. Albert (10b)

Foto: A. Tennstedt-Saindrenan

 

Geographiewettbewerb Diercke Wissen

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv

Im Schuljahr 2018/19 haben die Schülerinnen und Schüler am Grimmels erneut an Deutschlands größtem Geographiewettbewerb teilgenommen. Alle Schülerinnen und Schüler der 5. bis 10. Klassen konnten dabei mitmachen.

Leon Kuderer aus der Klasse 10a errang hierbei den Sieg auf Schulebene. Nachdem Leon den Klassensieg erreicht hatte, konnte er sich danach als Sieger des Grimmelshausen-Gymnasiums gegen seine Mitschülerinnen und Mitschüler durchsetzen und qualifizierte sich somit für den Landesentscheid in Baden-Württemberg.

Lieber Leon, herzlichen Glückwunsch!


Frau Herbert (Geographie-Fachbetreuerin) und Herr Haist (Stellv. Schulleiter) gratulieren dem Schulsieger Leon Kuderer.

Text: C. Haist

Foto: S. Bank-Kieffer

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