Das Schulleben am Grimmels

Sieger-Text des Grimmelshausen-Gymnasium wird zu Rap Song

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Presseberichte, Schüler

„Lasst uns feiern – wir feiern das Leben – all die Momente und Aktivitäten… – die die Schulzeit so prägen…“ So beginnt der Refrain des Songs, mit dem der Offenburger Rapper Claudio Esposito die Abschlussklasse des Grimmelshausen-Gymnasiums am Freitag, den 15. März überraschte. Kurz vor der Mittagspause schallte laute Rapmusik durch die Flure des ehrwürdigen Gymnasiums … und die Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassen kamen neugierig aus ihren Klassenzimmern gelaufen und folgten den ungewohnten Klängen ins Foyer, wo Claudio Esposito in Begleitung von drei Tänzern den Sieger-Song des Sparkassen-Wettbewerbs „Durchstarten 2019“ präsentierte. Der Rapper und Musikproduzent hatte den Siegertext vertont, den zwei Grimmels-Schülerinnen im Namen des gesamten Abschlussjahrgangs als Wettbewerbsbeitrag bei der Sparkasse eingereicht hatten.

Insgesamt 11 Schulen aus der Ortenau hatten an dem Wettbewerb teilgenommen, bei dem das Grimmelshausen-Gymnasium den ersten Preis über 500 Euro gewann. Dieser wurde den beiden jungen Damen vom Leiter des Kundenzentrums der Sparkasse Offenburg in Form eines Schecks überreicht. Die Grimmels-Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 2 freuen sich über diesen unerwarteten Beitrag zur Finanzierung ihres Abiballs, den sie alle gemeinsam planen und vorbereiten.

Der ausgeprägte Teamgeist ist das, was diesen Abiturjahrgang aus Sicht der Schülerinnen und Schüler besonders prägt und einzigartig macht. In ihrem Wettbewerbstext beschreiben sie, wie über die Jahre aus einer A-Klasse und einer B-Klasse ein Jahrgang wurde, der sich als Einheit sieht und zusammenhält. Ein Jahrgang, in dem jeder so akzeptiert wird, wie er ist, in dem Probleme offen angesprochen und gemeinsam gelöst werden, in dem nicht nur gelernt, sondern auch gefeiert und zusammen verreist wird. Und was am stärksten vereint und über die Schulzeit hinaus Bestand haben wird, das sind natürlich die Erinnerungen an die Freunde und an die gemeinsam verbrachte Zeit am Grimmels: Claudio Esposito bringt es auf den Punkt „und wenn alles vorbei ist – die Erinnerung bleibt – in dieser Schule war’s doch schön – denkt zurück an die Zeit“, so lautet der zweite Teil des Refrains des eingängigen Songs, mit dem Esposito dem zukünftigen Abiturjahrgang 2019 ein unvergessliches Geschenk gemacht hat.

     

Text und Fotos: S. Self-Prédhumeau

Unsere Pat*innen aus den 10. Klassen sind nun …

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Schüler, Soziales Lernen

frisch ausgebildete STUPS-Trainer*innen, die ihre Aufgabe am Grimmelshausen-Gymnasium wahrnehmen können!

Am 31. Januar 2019 haben unsere Pat*innen aus der Jahrgangsstufe 10 mit großer Freude, sehr erfolgreich und durchaus mit eigenen Erkenntnissen an der schulinternen STUPS-Fortbildung teilgenommen.

An einem intensiven und für alle Beteiligten sehr freudvollen Tag haben die zukünftigen Trainer*innen das STUPS-Programm kennengelernt, selbst „erlebt“ und z. T. bereits angeleitet. Dadurch haben alle die Fähigkeit und Berechtigung erworben, im Team das SELBSTBEHAUPTUNGS-TRAINING mit Schüler*innen der 5. Klassen durchzuführen:

STUPS ist ein ganzheitlich orientiertes Konzept auf entwicklungspsychologischer Grundlage, ein Training zur Förderung der Lebenskompetenz.

STUPS ist ebenfalls ein fester Bestandteil des Sozialcurriculums für die Klassen 5 am Grimmelshausen-Gymnasium.

Das Besondere daran ist, dass es von älteren Schüler*innen für die jüngeren durchgeführt wird.

In 7 bis 8 Einzelstunden, die von der jeweiligen Klassenleitung koordiniert werden, erfahren die Schüler*innen etwas über sich selbst und lernen Techniken zum Stress- und Angstabbau kennen. Auch das Verhalten in kritischen Situationen sowie das Sich-abgrenzen und Durchsetzen sind Inhalte dieses Trainings, das i. d. R. jeweils mit der halben Klasse durchgeführt wird. Jede Trainingsstunde beinhaltet je nach Schwerpunkt:

  • Aufwärmspiele und Atemübungen
  • Übungen zu allgemeinen Verhaltensregeln
  • Rollenspiele und Körperspracheübungen
  • Gespräche und Stimmübungen
  • Spiele und Übungen zu den Themen Gefühle, Gemeinschaft und Freundschaft
  • Fantasiereisen

Wir wünschen allen Trainer*innen und Schüler*innen der Klassen 5 viel Spaß, Erfolg und schöne Erlebnisse in den STUPS-Stunden!

Den Trainer*innen sprechen wir bereits jetzt im Namen unseres Kollegiums unseren Dank für ihren besonderen und wertvollen Einsatz für die Schulgemeinschaft aus.

Das Ausbildungs-Team
Judith Fautz und Katja Reinacher-Rießland


Fotos: K. Reinacher-Rießland

«Je ne parle pas français … ???» – Mais si! Besuch vom Collège Rouget de Lisle aus Schiltigheim

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv

«Moi j’apprends le français et j’espère que tu vas m’aider … Je ne parle pas allemand mais j’apprends très rapidement.» sangen die Klassen 6a und 6b des Grimmelshausen-Gymnasiums voller Begeisterung gemeinsam mit ihren Partnerklassen vom Collège Rouget de Lisle. Den bekannten Song von Namika über die Verständigungsschwierigkeiten von zwei Menschen hatten die deutschen und französischen Sechstklässler gemeinsam umgedichtet. Anlass war der erste Besuch der beiden französischen classes de Sixième am Grimmels am Donnerstag, den 24.1.2019. Die beiden Französischlehrerinnen Frau Bruder-May und Frau Flämig hatten mit ihren Kolleginnen Madame Hansjacob-Vogel und Madame Penot aus Schiltigheim ein ansprechendes Programm vorbereitet.

Begonnen wurde mit einem lustigen Spiel, um die Namen besser kennen zu lernen. So legte sich die erste Aufregung, die doch bei dem Einen oder Anderen vorhanden war, schnell. Reichlich Bewegung und Reaktionsschnelligkeit war beim Spiel „Obstsalat“ gefordert. Anschließend stellten die deutschen Schülerinnen und Schüler ihren Austauschpartnern ihr Gymnasium vor, vom Fahrradkeller bis zu den Kunsträumen unter dem Dach. Nach der Begrüßung durch die Schulleitung ging es in die Mensa, um dort die deutschen kulinarischen Köstlichkeiten zu entdecken – das Wort „Heidelbeerpfannkuchen“ bereitete so manchem französischen Schüler Schwierigkeiten… In der Mittagspause blieb reichlich Zeit zum Fußball- oder Kartenspiel, was auch mit wenig Kommunikation ganz wunderbar funktionierte. Einige Schülerinnen und Schüler lernten das Wort „cache-cache“ (Verstecken) ganz praktisch kennen. Dann war es Zeit, die Innenstadt von Offenburg zu erobern. In kleinen Gruppen beantworteten die Schülerinnen und Schüler die Fragen einer Stadtrallye u. a. zu den Fahnen am Rathaus, dem Glockenspiel, verschiedenen Brunnen in der Stadt, aber auch der Preis einer Brezel in einer örtlichen Bäckerei sollte herausgefunden werden. Da das Wetter doch eher winterlich ungemütlich war, waren am Schluss alle froh, wieder in die Schule zu dürfen, wo es noch einen abschließenden goûter mit heißem Tee und der Siegerehrung der Stadtrallye gab. Um 15.30 Uhr machte sich die französische Gruppe dann wieder auf den Weg nach Schiltigheim.

Anders als beim gemeinsamen Singen von „Je ne parle pas français“ voller Verve vorgetragen, gab es an diesem ersten Begegnungstag keinerlei Verständigungsschwierigkeiten. Die Kinder, die schon seit der Grundschule die Sprache ihres Nachbarlandes lernen, hatten sichtlich Freude daran, ihre Fremdsprachenkenntnisse anzuwenden und neue, grenzüberschreitende Freundschaften zu schließen.

Begleitet wurden die französischen Klassen und ihre Lehrerinnen von der Schulleitung ihres Collège. Schulleiter Monsieur Wissenmeyer und seine Stellvertreterin Madame Wecker wurden von Frau Self-Prédhumeau empfangen und erhielten einen Einblick in den Schulalltag am Grimmelshausen-Gymnasium, der sich in vielerlei Hinsicht vom Alltag an einem französischen Collège unterscheidet. Diese Unterschiede – mit all ihren Vorzügen und Nachteilen – führten während des gemeinsamen Mittagessens zu einer sehr angeregten Diskussion zwischen Schulleitung und Lehrkräften beider Schulen: In welchem Schulsystem sind die Schülerinnen und Schüler disziplinierter? Wo arbeiten sie mehr? Einfache Antworten auf diese Fragen konnten die Pädagogen und die Leitung der beiden Schulen nicht finden. Dass es interessant und bereichernd ist, sich mit anderen Schulsystemen zu befassen und sich grenzüberschreitend auszutauschen, war allerdings einhelliger Konsens.

Dass die erste Begegnung mit unserer neuen Partnerschule in Offenburg an einem Januartag mit Schnee und Schmuddelwetter stattfand, hat natürlich eine andere, über die meteorologischen Bedingungen hinausgehende Bedeutung. Für diese erste Begegnung wählten wir die Woche des 22. Januars, des Jahrestags der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags, der im Jahre 1963 den Weg für die deutsch-französische Versöhnung ebnete und damit die Entwicklung einer nachhaltigen deutsch-französischen Freundschaft ermöglichte. 56 Jahre später, am 22. Januar 2019, schlossen die beiden Staatschefs Präsident Macron und Bundeskanzlerin Merkel in Aachen einen neuen Vertrag ab, um die Erfolgsgeschichte der deutsch-französischen Beziehungen weiter zu schreiben. Eine besondere Bedeutung nehmen in dem Aachener Vertrag die Eurodistrikte ein, also die grenznahen Regionen, in denen die deutsch-französischen Beziehungen in Wirtschaft, Kultur und Bildung besonders gefördert werden. Wir – das Grimmelshausen-Gymnasium und das Collège Rouget de Lisle – schätzen es sehr, dem Eurodistrikt Strasbourg-Ortenau anzugehören und für unsere bilateralen Austausch- und Begegnungsprojekte die finanzielle Unterstützung des Eurodistrikts in Anspruch nehmen zu können.

Der erste, erlebnisreiche Begegnungstag mit unserer Schiltigheimer Partnerschule wird für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit vielen schönen Erinnerungen und dem Beginn neuer Freundschaften verbunden sein. Auch neue Ideen für den Besuch der Grimmels-Schüler am Collège Rouget de Lisle sind bereits entstanden.

Text: A. Bruder-May, S. Flämig, S. Self-Prédhumeau

     

Fotos: S. Self-Prédhumeau

Besuch der 10. Klassen im Europaparlament in Straßburg

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles

Die Europäische Union und ihre Entscheidungen beeinflussen unseren Alltag maßgeblich – nicht nur beim Bezahlen in Euro oder beim Überqueren einer Landesgrenze (ohne Grenzkontrolle), sondern auch beim Einkaufen, Telefonieren, bei einem Schüleraustausch und in vielen anderen Bereichen (s. https://what-europe-does-for-me.eu/de/home). Für uns junge Menschen ist es zur Normalität geworden, ohne großen bürokratischen Aufwand in andere Länder zu reisen und dort problemlos mit der gleichen Währung bezahlen zu können. Aus diesem Grund besuchten die 10ten Klassen des Grimmels zusammen mit ihren jeweiligen Gemeinschaftskundelehrerinnen Frau Scheller, Frau Herbert und Frau Dietz im Zuge der Unterrichtseinheit „Die Europäische Union und deren Politik“ einen der Orte, an denen elementare Entscheidungen für Europa und seine Bewohner getroffen werden.

Wir begannen unsere Exkursion am Dienstag, den 15.01.2019 um 6:50 Uhr am Offenburger Bahnhof und machten uns dann, zuerst per Zug und später per Tram, auf in Richtung Straßburg zur Besichtigung des Europaparlaments. Nach erfolgreichem Passieren der Sicherheitskontrolle begann unsere Führung durch das Parlamentsgebäude mit ein paar einleitenden Filmsequenzen, welche uns in einem eindrucksvollen 360°-Kino präsentiert wurden. Diese kurzen Filmsequenzen ermöglichten uns einen ersten, aber dennoch sehr präzisen Einblick in die Geschichte, die Arbeit und die Funktion des Europäischen Parlaments. Wir wurden unter anderem über den Ablauf der sogenannten Plenarsitzungen und über die Entstehung der europäischen Gesetze informiert.

Nach den Filmsequenzen erwartete uns ein Vortrag, welcher von einem Mitarbeiter des Europäischen Parlaments gehalten wurde. Im Zuge dieses Vortrags wurden uns zentrale Akteure der EU vorgestellt, darunter der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker, der Präsident des Europäischen Parlaments Antonio Tajani und der Präsident des Europäischen Rates Donald Tusk. Des Weiteren wurde unser Referent nicht müde zu betonen, dass eine Institution von der Größe der Europäischen Union nur durch das gemeinsame Debattieren über Probleme und das Eingehen von Kompromissen bestehen kann und dass das Europäische Parlament hierbei eine Schlüsselfunktion einnimmt. Die Europäische Union gründet sich maßgeblich auf der Kooperation ihrer Mitgliedstaaten und auf der Kombination der Stärken und Schwächen der jeweiligen. Hieraus ergibt sich die sogenannte Europäische Devise “In Vielfalt geeint“. Nur durch diese wirtschaftliche und politische Einheit innerhalb der EU ist es möglich, großen einflussreichen Weltmächten wie beispielsweise den USA oder China auf Augenhöhe zu begegnen und mit diesen in Verhandlung zu treten.

Im Anschluss an den Vortrag folgte einer der Höhepunkte unseres Besuches im Europaparlament. Es bot sich uns die Möglichkeit, an einer der Sitzungen im Plenarsaal des Parlaments teilzunehmen und den Reden der einzelnen Abgeordneten zu lauschen, welche, wie uns zuvor erklärt wurde, von internationalen Dolmetschern simultan in alle 24 Amtssprachen der Europäischen Union übersetzt wurden. Auf der Tagesordnung stand das brandaktuelle und brisante Thema „Flüchtlingspolitik“. Unter diesem Aspekt wurden insbesondere der Umgang mit den Flüchtlingen und deren Verteilung innerhalb der EU diskutiert. Als eine weitere positive Überraschung an diesem Tag stellte sich heraus, dass bei der Plenarsitzung, an welcher wir teilnehmen durften, auch einige bedeutende Politiker zugegen waren. So zum Beispiel der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz, welcher anlässlich der Abgabe des EU- Ratsvorsitzes Österreichs an Rumänien eine kurze Ansprache hielt.

Nachdem wir den Prozess im Plenarsaal zunächst passiv als Zuhörer verfolgt hatten, bot sich uns im Anschluss die Möglichkeit, im Zuge eines Rollenspiels selbst aktiv zu werden. Bei besagtem Rollenspiel konnten wir ganz intuitiv die Arbeit des Europäischen Parlaments und dessen Auswirkungen auf das Leben der Bürger kennen lernen. Jeder von uns schlüpfte in die Rolle eines Abgeordneten des EU-Parlaments, der einer der vier fiktiven Parteien angehörte (Konservative, Soziale, Liberale und Ökologische). Zudem wurden wir in zwei Ausschüsse aufgeteilt. Während sich der erste Ausschuss mit der Frage beschäftigte, wie Trinkwasser eingespart werden könnte, diskutierte der zweite Ausschuss über die Implantation von Mikrochips zu wirtschaftlichen und Sicherheitszwecken. Bei den Verhandlungen waren Zusammenarbeit und Überzeugungskraft gefordert, denn keine der Parteien war gewillt, den Forderungen der jeweils anderen nachzugeben. Doch nach langen Debatten einigten wir uns in den Ausschüssen schließlich auf gemeinsame Gesetzentwürfe. Wir erfuhren in diesem Rollenspiel also hautnah, wie langwierig und herausfordernd die Arbeit des EU-Parlaments sein kann.

Text: C. Ens (10b)

 

   

Fotos: S. Scheller

„Gutenbergs Traum – Die Vernetzung der Welt“ begeistert beim Neujahrsempfang 2019 der Stadt Offenburg

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles

In der Oberrheinhalle fanden sich knapp 1000 Gäste für den traditionellen Neujahrsempfang der Stadt Offenburg ein. Neu war in diesem Jahr natürlich der Oberbürgermeister Marco Steffens, der in seine inspirierende Ansprache die Aufführung eines Ausschnitts des Theaterstücks „Gutenbergs Traum – Die Vernetzung der Welt“ integrierte, gespielt von Schülerinnen und Schülern des Grimmelshausen-Gymnasiums und der Jungen Theaterakademie unter der Leitung von Herrn Dr. Barone. Thematisch verband das Theaterstück auf beeindruckende Weise das Schwerpunktthema von Herrn Steffens Rede, die Chancen der Digitalisierung, mit erinnerungswürdigen Szenen der Offenburger Stadt- und Freiheitsgeschichte.

Wie bereits bei den Aufführungen des gesamten Stückes im Dezember 2018 im Salmen zeigte sich das Publikum begeistert.

„Toll, was Schülerinnen und Schüler auf die Beine stellen!“  Mit diesen Worten pries Volker Schebesta, Staatssekretär im Kultusministerium und Landtagsabgeordneter,  die Aufführung der Jungen Theaterakademie am Grimmelshausen-Gymnasium auf seiner Facebook-Seite.

Und in einer Rückschau des Neujahrsempfangs in der Badischen Zeitung gab  es ebenfalls enthusiastische Stimmen zur Darbietung der jungen Theatergruppe. Einige Auszüge:

„… die Theatergruppe des Grimmels hat mich begeistert. Chapeau!“

Wolfgang Bruder, Offenburger Oberbürgermeister a.D.

„Das Theaterstück war sehr gut und hat mir imponiert.“

Thomas Marwein, Landtagsabgeordneter der Grünen im Wahlkreis Offenburg und Lärmschutzbeauftragter des Landes

 „… Besonders gefallen hat mir, dass [Herr Steffens] die Digitalisierung aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet hat. Und der über das Theaterstück zu Gutenberg hergestellte Bezug war toll“

Prof. Winfried Lieber, Rektor der Hochschule Offenburg

„… Sehr beeindruckt hat mich das Theaterstück – wunderbar, wie hier die Geschichte und die heutige Zeit zusammengebracht wurden.“

Christoph Jopen, früherer Offenburger Finanz-, Kultur- und Sozialbürgermeister

 

„2019 – Gut wird‘s“

Das von der Stadt Offenburg für das neue Jahr gewählte Motto erfüllt uns angesichts dieses erneuten herausragenden Erfolgs der jungen Theatergruppe mit Zuversicht, dass diese Prognose nicht nur die zahlreichen außerunterrichtlichen Aktivitäten und Projekte, sondern das gesamte schulische Leben am Grimmels umfasst. Wir freuen uns darauf!

Text: S. Self-Prédhumeau

 

  

Fotos: P. Barone-Wagener

„Fast wie von einem Profi-Journalisten geschrieben“ – Die Klasse 9c in der Zeitung

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles

Ein interessante und tolle Aktion: Zum Herbsttermin 2018 nahm die Klasse 9c mit ihrer Deutschlehrerin Frau Sigrist am „Zischup-Projekt“ für Acht- und Neuntklässler teil, bei dem insgesamt rund 1000 Schülerinnen und Schüler acht Wochen lang die Badische Zeitung lesen. So bekam die Klasse von Anfang Oktober bis Anfang Dezember 2018 jeden Morgen die Badische Zeitung der Region Ortenau an die Schule geliefert und blätterte kurz nach Erhalt schon eifrig durch die Seiten – besonders beliebt waren dabei die Kreuzworträtsel. Das Ziel des Projekts bestand darin, Texte für die Zischup-Abschlussbeilage „Zeitung in der Schule“ am 20. Dezember zu verfassen. Neben dem Besuch des Ortenau-Redakteurs Ralf Burgmaier im Klassenzimmer und einer Betriebsbesichtigung der Badischen Zeitung in Freiburg hatte die 9c also die Aufgabe, eigene Artikel zu schreiben. Die Zeit war zwar knapp bemessen, da die Abgabe der Artikel schon auf den 16. November festgelegt war, doch die Ergebnisse waren wirklich gut. Und so waren alle gespannt, welche Texte es in die Abschlussbeilage schaffen würden, denn es wurden nur ausgewählte veröffentlicht. Am 20. Dezember kam dann zum letzten Mal morgens die Zeitung – und einige Texte hatten es tatsächlich geschafft.

Neben der Schulleitung, die sich von den hervorragenden Texten begeistert zeigte, kam auch prompt eine Reaktion aus der Offenburger Lokalpolitik: „Eure Geschichten beschreiben mit einer schönen Sprache, welche Wunder Mitmenschlichkeit bewirken kann und wie wichtig für das menschliche Miteinander die Fähigkeit ist, lesen zu können. Die Reportage über die internationalen Weihnachtsbräuche, der Bericht über die endlich und endgültig abgeschaffte Todesstrafe in Hessen sowie der Kommentar, der dazu aufruft, in Migrant*innen nicht die Fremden zu sehen, die man ablehnt, sondern die Menschen, die sich über Freundlichkeit, Hilfe und Zuwendung freuen  – das liest sich wirklich gut und kommt sicher bei vielen Leser*innen sehr gut an“, äußerte sich Stefan Böhm beeindruckt, Stadtrat und Vorstandsmitglied Grüne Offenburg.  „Das Grimmels ist anscheinend eine sehr kreative Schule, wo sich die Schüler*innen und Lehrer*innen viele Gedanken darüber machen, wie die Menschen in unserem Land friedlich, tolerant und gerecht miteinander umgehen.“ In sein besonderes Interesse rückte dabei der oben erwähnte Kommentar „Migration in Deutschland – schaffen wir das?“ von Angelina Bagorda, der „fast wie von einem Profi-Journalisten geschrieben“ ist.

Da ja leider nicht alle Texte in der Zeitung veröffentlicht wurden, erstellte die Deutschlehrerin Frau Sigrist eine Klassenzeitung mit allen Beiträgen der Klasse, das sogenannte „Grimmelsblatt der 9c“.

Falls Sie an der Klassenzeitung der 9c Interesse haben und darin schmökern wollen, können Sie sich hier die PDF-Version der Klassenzeitung herunterladen. Viel Spaß beim Lesen!

Außerdem finden sie unter folgendem Link alle veröffentlichten Zischup-Schülertexte der Badischen Zeitung:
http://www.badische-zeitung.de/schuelertexte

Text: C. Sigrist

Die 9c bei der Betriebsbesichtigung der Badischen Zeitung in Freiburg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Badische Zeitung

 

 

MUSIKALISCHE WEIHNACHTEN

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Chor und Orchester, Presseberichte

Das Grimmels stimmt sich auf Weihnachten ein: Am vergangenen Dienstag fand in der evangelischen Stadtkirche Offenburg das traditionelle Weihnachtskonzert statt. Sowohl Unter- und Mittelstufe als auch Oberstufenschüler und ein kleiner Lehrerchor beteiligten sich unter Leitung dreier Musiklehrerinnen daran, die Zuhörergemeinde in der vollgepackten Kirche in Feststimmung zu versetzen.

Dass eine friedliche Weihnacht keine Selbstverständlichkeit und unser Globus keine „Marshmallow World“ ist, um es mit einem von der Unterstufen-Bigband gespielten Titel zu sagen, darauf wies Schulleiterin Frau Self-Prédhumeau in ihrer Begrüßung hin. Sie gedachte der Opfer des Terror-Anschlags in Straßburg vor einigen Tagen und verband dies mit nachdrücklichen Wünschen für ein friedliches Fest für alle Menschen.

Eröffnet wurde das Konzert vom Ensemble der Unterstufe ganz klassisch mit Ouvertüre, La Réjouissance und Menuett von G.F. Händel. Abgerundet wurde dieser festliche Auftakt mit der Gavotte von J.S. Bach. Die Sehnsucht nach Licht, Wärme und Mitmenschlichkeit waren die Themen in der Darbietung des Chores der Unterstufe unter der Leitung von Birgit Rombach. Eine moderne Herbergssuche wurde eingerahmt von einigen Advents-Liedern. Die Big Band der Unterstufe unter der Leitung von Teresa Grebenstein entfaltete mit “Doctor No-el“, “Have Yourself a Little Christmas“ und “A Marshmallow World“ einen vollen und dynamischen Bläserklang. Den solistischen Höhepunkt lieferten dann Caroline Zolg (Fagott) und Leonie Schulz (Klavier), die das weniger bekannte Fagott-Konzert in e-Moll Vivaldis im guten Zusammenspiel souverän interpretierten, gefolgt vom Orchester der Mittel- und Oberstufe unter der Leitung von Angela Bruder-May, das mit Werken von Bach (Badinerie) und Schubert (Andante der Sinfonie Nr. 5) den Raum stimmungsvoll ausfüllte.

Mit der bangen Frage “Can Santa make it through tonight?“ zogen die klaren Stimmen des Mittel- und Oberstufen-Chors (Leitung Birgit Rombach) die Zuhörer in beschwingte Gefilde, ergänzt vom hoffnungsvollen “I see a star“ und „Im Dunkel naht die Weihnacht“, Lieder, die der Lehrerchor mitgestaltete. Durch Adventslieder aus dem klassischen Repertoire, „Es ist ein Ros entsprungen“ und „Maria durch ein Dornwald ging“, setzte der Chor einen traditionellen A-Capella-Akzent.

Jazzig rundete die Big Band der Mittel- und Oberstufe (Leitung Teresa Grebenstein) mit „The Little Drummer Boy“ und „Jazzin’ the World“ das durchweg niveauvolle Konzert ab, nicht ohne mit “Let It Snow!“ noch eine letzte dringende Bitte an den Weihnachtsmann zu formulieren.

Der große Applaus honorierte zu Recht die hohe Qualität der Weihnachtsmusik, die die drei Lehrerinnen mit ihrer intensiven Vorarbeit erreichen konnten. „Hört der Engel helle Lieder“ – mit einem kräftigen gemeinsamen Finale zeigte das Publikum seinen Dank auch sängerisch.


Text: B. Rombach und M. Steen-Tolle


Fotos: J. End

Projekt im Schulgarten

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Das Schulleben, Projekte

Seit Beginn des Schuljahres 2018/2019 kann im Schulgarten des Grimmelshausen-Gymnasiums Offenburg in einem Hochbeet gegärtnert werden. Die Schulsozialarbeiterin startete mit zwei kleinen Gruppen von je sechs Schülerinnen und Schülern der fünften und sechsten Klassen das Projekt „Kids im Garten“.  Über einen Zeitraum von einigen Wochen trafen sich die Kinder mit der Schulsozialarbeiterin, um im Schulgarten ein Hochbeet aufzubauen und zu bepflanzen. Die Kinder zeigten viel handwerkliches Geschick und einen verantwortungsbewussten Umgang mit Akkuschrauber, Hammer und Gartengeräten. Nach dem Aufbau konnte dann die eigentliche Gartenarbeit beginnen. Mit viel Eifer wurde das Hochbeet mit Zweigen, Kompost, Laub und Erde gefüllt, so dass schließlich Feldsalat und Rucola ausgesät werden konnten.

Unterstützt wurde das Projekt von der Stadt Offenburg im Rahmen des Förderprogramms „Gesund aufwachsen und leben in Offenburg“. In diesem Jahr wurden Projekte zum Thema „Achtsamkeit“ gefördert.

Da die Kinder sehr viel Freude an der Arbeit im Freien und im Schulgarten hatten, wurde das Projekt erweitert und kann nun als Natur-AG weitergeführt werden.

Text und Fotos:  J. Fautz

 

Gebannte Stille beim Vorlesewettbewerb

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv

Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb der 6. Klassen gewann Jonah Bahr aus der 6c aufgrund sehr lebendiger und ausdrucksstarker Vorträge. Stürmisch von seiner Klasse gefeiert nahm er seinen Buchpreis stolz entgegen. Nun geht es für Jonah zur nächsten Ebene, dem Kreisentscheid Anfang 2019.

Die gebannte Stille im Theatersaal zeigte, dass auch die beiden anderen Klassensieger sehr sicher, klar und artikuliert ihre selbstgewählten Texte vortrugen: Kim Killius (6a) las aus Aygen-Sibel Celiks „Blogstar Opa“ und Amelie Steiner (6b) aus Andreas Schlüters „City Crime – Vermisst in Florenz“ vor.

Jonah hatte einen Ausschnitt aus Otfried Preußlers „Krabat“ gewählt und konnte die Jury, die aus den drei Lehrkräften Frau Pooth-Risoud, Frau Rediker und Herrn Steen-Tolle sowie den jeweils Zweitplatzierten der Klassenentscheide bestand, mit schönen Rolleninterpretationen begeistern. Beim Lesen unbekannter Texte zeigten alle, dass sie geübte Leserinnen und Leser sind. Jonah gelang es dabei besonders gut, Spannung zu erzeugen.

Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels findet nach dem Motto „Lesen ist Kino im Kopf“ seit 1959 statt und ca. 600.000 Jugendliche nehmen jährlich daran teil, um am Ende des Jahres einen Bundessieger zu ermitteln.

Herzlichen Glückwunsch an die tollen Vorleser!

Text: M. Steen-Tolle

Smartphone lässt Gutenberg staunen

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Aufführungen, Junge Theaterakademie Offenburg, Presseberichte, Theater am Grimmels, Theateraufführungen

Die Junge Theaterakademie Offenburg hat am 6., 7. und 8. Dezember 2018 die Eigenproduktion „Gutenbergs Traum – Die Vernetzung der Welt“, ein Gemeinschaftsprojekt des Theater am Grimmels, der HLSOG und der Stadt Offenburg, im Salmen auf die Bühne gebracht.

 

Auszüge aus den Presseartikeln:

 

Badische Zeitung 08.12.2018:

Junge Theaterakademie Offenburg führt „Gutenbergs Traum“ auf / Stärke des Stücks liegt im Bezug zur Offenburger Geschichte.

Buchdrucker Johannes Gutenberg als Zeitreisender in Offenburg – das ist der Stoff, aus dem die Junge Theaterakademie Offenburg ihr diesjähriges Stück „Gutenbergs Traum – Die Vernetzung der Welt“ erarbeitet hat. Am Donnerstagabend war Premiere im – selbstverständlich voll besetzten – Salmen.
[…]
Die Stärke des zweistündigen Theaterabends liegt in seinem klaren Bezug zur Offenburger Geschichte und im großen, spürbar echten Engagement der Akteure.
[…]
Ein ebenso lehrreicher wie unterhaltsamer Theaterabend, bei dem sich wieder einmal die Kooperation mit den Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen als Glücksgriff erwiesen hat: Durch die aufwändigen Kostüme ist auch für die jüngsten im Publikum immer sofort klar, in welcher Zeit eine Szene spielt. Das Premierenpublikum war zu Recht begeistert von diesem leidenschaftlichen Theaterabend.

Vollständiger Pressebericht von J. Eiland-Jung:
http://www.badische-zeitung.de/offenburg/smartphone-laesst-gutenberg-staunen–161535630.html

 

Offenburger Tageblatt, 08.12.2018:

Der Pionier als zweifelnder Geist – Junge Theaterakademie inszenierte „Gutenbergs Traum“

Die Plätze wurden knapp bei der Premiere von »Gutenbergs Traum«, den die Junge Theaterakademie des Grimmelshausen-Gymnasiums im Salmen aufführte. Das von Theaterleiter Paul Barone und den mitspielenden Schülern entwickelte Stück war ein Appell an die eigene Verantwortung.

Vollständiger Pressebericht von B. Kühne:
https://www.bo.de/lokales/offenburg/junge-theaterakademie-inszenierte-gutenbergs-traum

 

Fotos: P. Barone-Wagener

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