Das Schulleben am Grimmels

Autor Archiv

„C’est l’Abi“ – Jahrgang 2019 erfolgreich

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv

Am 4. und 5. Juli fanden die mündlichen Abiturprüfungen am Grimmelshausen-Gymnasium statt. Den Vorsitz hatte in diesem Jahr Frau Regierungsschuldirektorin Claudia Bengel mit ihrer Kommission vom RP Freiburg inne. Alle 49 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 2 haben die Hochschulreife mit einem Gesamtschnitt von 2,3 erworben. 16 Schülerinnen und Schüler erreichten einen Abiturdurchschnitt mit einer „Eins“ vor dem Komma!

Wir beglückwünschen alle Schülerinnen und Schüler zu ihren bestandenen Prüfungen und freuen uns mit ihnen.

Text: C. Haist

Waffelverkauf für Umweltprojekte

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv

Am 29. Juni 2019 haben wir, die Klasse 8b, in einem Offenburger Baumarkt einen Waffelverkauf gestartet. Schnell stand fest, dass der Erlös dieses Verkaufs an die Umweltorganisation ‚Greenpeace‘ gehen soll. Viele erklärten sich bereit, Waffelteige, Waffeleisen oder Plakate mitzubringen. Außerdem stellte der Baumarkt zwei große Plakate zur Verfügung, die für unsere Aktion werben sollten.

Der Großteil der Klasse war sofort bereit, sich an besagtem Samstag in den Baumarkt zu stellen und Waffeln zu verkaufen und damit etwas Gutes für die Umwelt zu tun.

Auch unsere Klassenlehrerin Frau Rediker war sofort Feuer und Flamme für unsere Idee und stand uns, wie auch zahlreiche Eltern, beim Verkauf helfend zur Seite.

Der Waffelverkauf lief so gut, dass schon nach kurzer Zeit Waffelteig nachgeliefert werden musste und somit nahmen wir gut 270 € durch unsere Aktion für Umweltprojekte ein.

Text: L. Adler und L. Kimmig (8b)

9 Preisträger bei Schreibwettbewerb des Autorennetzwerkes Ortenau-Elsass

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv

Sonntag 30.06.2019, 16.00 Uhr. In der Mediathek Oberkirch sind 9 Schüler*innen des Grimmelshausen-Gymnasiums in Oberkirch gespannt. Dass Sie Preisträger des diesjährigen Leserabe Schreibwettbewerbs des Autorennetzwerkes Ortenau-Elsass sind, wissen sie, aber noch nicht, welchen Preis sie erhalten werden und welchen Platz sie mit ihrem Text erzielt haben. Das soll erst während der nächsten zweieinhalb Stunden bekanntgegeben werden, wobei die Preisträger auch Teile ihrer Texte vorlesen dürfen.

Insgesamt waren 109 Texte zum Thema „Am Himmel“ eingereicht worden, von denen 66 in die engere Auswahl gekommen sind. 17 Jury-Mitglieder bewerteten die Texte mit Punkten und vergaben in verschiedenen Altersklassen von 6-14 Jahren in der Kategorie Lyrik und Prosa erste bis dritte Plätze und einige Sonderpreise.

Unser Gymnasium war dabei sehr erfolgreich:

Kategorie Lyrik

  1. Platz  Helena Wang, 7a
  2. Platz  Nicole Kufeld, 7a
  3. Platz  Thalia Isenmann, 7a

Annika Weigl erhielt in dieser Kategorie einen Sonderpreis für ihre Bildmächtigkeit und Wortkunst.

Kategorie Prosa

  1. Platz  Lavinia Jockers, 7a
  2. Platz  Colin Thiel, 7a
  3. Platz  Simon Hirsekorn, 7a

Sonderpreise in dieser Kategorie gingen an:

Laetizia Klemm, 6a
für einen kreativen Text in Verbindung mit interessanten Illustrationen
und
Iris Bergen, 7c
für eine außergewöhnlich reife Arbeit mit emotionaler Tiefe.

Die Schüler konnten sich über Sachpreise und bis zu 60 Euro Preisgeld freuen.

Text und Foto: N. Liebig

Polenaustausch OLSZTYN 2019

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Austausch Olsztyn

Es war wieder soweit, die Polen standen vor der Tür. Genauer gesagt vor dem Kaufland, wo wir sie nach ihrer 22-stündigen Busfahrt gemeinsam abholten. Die Vorfreude auf das Kennenlernen, oder auch für einige Teilnehmer das Wiedersehen der polnischen Schüler, war groß. Die Sprachbarriere hinderte uns nicht daran, uns auszutauschen. Bei unseren Programmpunkten, wie das Tretbootfahren am Titisee oder das Highlight „Europapark“, kamen wir uns immer näher. So wurde aus beiden Gruppen eine Gruppe, die sich sogar außerhalb des Programms traf. Wir organisierten zum Beispiel eine Gartenparty in Deutschland und ein traditionelles Pierogi-Essen in Polen. Der Abschied der polnischen Schüler in Deutschland war nicht schwer, da wir wussten, dass wir sie schon bald wiedersehen würden.

Nur eine Woche später flogen wir schon zu ihnen nach Olsztyn. Das Fliegen verkürzte die Reisezeit, somit konnten wir zwei Tage länger in Polen bleiben. Wir lebten in den Familien unserer Austauschpartner in Olsztyn, der Partnerstadt von Offenburg. Passend dazu feierten wir in beiden Städten das 20-jährige Jubiläum der Partnerschaft. In unserem gemeinsamen Projekt haben wir uns in diesem Jahr mit den Patronen unserer beiden Schulen, „Grimmelshausen“ und „Georg und Maria Dietrich“, beschäftigt.

Im Gegensatz zu Deutschland, wo alle Ausflüge im näheren Umkreis, also im Schwarzwald oder in der Ortenau, stattfanden, brachten uns in Polen lange Busfahrten zu unseren Ausflugszielen. Wir besuchten die Städte Danzig, Thorn und Warschau. Nach den Städtebesichtigungen waren die gemeinsamen Treffen am See eine schöne Abkühlung. Da das Wetter heiß und sonnig war, freuten wir uns vor allem bei der Kanufahrt und beim gegenseitigen Nassspritzen. Ein tränenreicher Abschied trennte uns, doch die Hoffnung auf ein Wiedersehen bleibt.

Text: J. Strohmaier (10a) und N. Bruhier (10b) 

Foto: B. Schindler

Abi – und dann? Informationveranstaltung zum Freiwilligendienst im Ausland

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv

„Verschränkt doch mal die Arme vor der Brust. … Wer von euch hat die rechte Hand oben? O.k., ungefähr die Hälfte. Und jetzt macht ihr es gerade anders herum: diejenigen, die gerade die rechte Hand oben hatten, verschränken ihre Hände so, dass die linke oben ist, und diejenigen, die die linke oben hatten, dass die rechte oben ist. … Das ist schwer? Macht euch nichts daraus: Es geht den meisten Menschen so.“ So leitete einer der beiden Freiwilligen, die am Montag, den 3.6., in der Jahrgangsstufe 1 ihre Erfahrungen mit einem sozialen Freiwilligendienst im Ausland vorstellten, ein. Denn aus dem gewohnten Muster auszubrechen und mal etwas ganz Anderes zu machen – darum geht es auch, wenn man nach der Schule für einen Freiwilligendienst ins Ausland aufbricht.

Wie sich das konkret in der Nähe oder Ferne gestalten lässt, erfuhren die Zuhörer/-innen bei den sehr persönlich gestalteten Erfahrungsberichten der beiden Referenten Pierrick Béraud-Sudreau und Jakob Ellensohn. Sie informierten dabei über ihre Arbeit und ihren Aufenthalt bei sehr unterschiedlichen Einsatzstellen, nämlich einem Krankenhaus in Jerusalem und einer Friedensbegegnungsstätte in Nordirland. Dabei zeigten sie auch, was ihnen der Freiwilligendienst persönlich „gebracht“ hat. Sehr klar war ihre Empfehlung an die Schüler/-innen, sich zu solch einem Einsatz „aufzuraffen“, weil man daraus Erfahrungen für das weitere Leben mitnimmt, die unersetzbar und so auch nie mehr nachholbar seien. Wie genau man dabei vorgehen muss, wurde in den Präsentationen auch deutlich.

Um eine gute Einsatzstelle zu finden, sollte man sich – so die Referenten – im Vorfeld bei möglichst vielen anderen erkundigen, die auf ein solches Jahr zurück blicken, und sich umfassend informieren. Angesichts ablaufender Bewerbungsfristen sollten sich Interessierte möglichst bald um ihre Anmeldung kümmern. Wer noch Fragen dazu hat, kann sich gerne an Frau Burth wenden (auch für Kontaktadressen).

Wir danken den beiden Referenten noch einmal sehr herzlich für ihr Kommen.


Text: V. Burth

 

Faust-Tragödie in einer modernen Form präsentiert

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Aufführungen, Presseberichte, Theater AG, Theater am Grimmels, Theateraufführungen

Theater-AG des Grimmelshausen-Gymnasiums brillierte bei Aufführung im Salmen / starke Darsteller

»Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft« – es ist einer der berühmtesten Sätze des Mephisto in Goethes Faust, der in der vergangenen Woche im Salmen nicht gefehlt hat, als die Theater-AG des Grimmelshausen-Gymnasiums die Tragödie auf die Bühne brachte.

Es ist ein bekannter Stoff: Gott und Mephisto wetten darum, ob der Wissenschaftler Faust vom göttlichen Weg abzubringen sei. Mephisto versucht es also, erfüllt ihm jeden Wunsch, will im Gegenzug nach dessen Tod seine Seele. Faust willigt ein. Denn desillusioniert von seinem Leben auf der Erde, lässt er sich auf vieles ein, was Mephisto vorschlägt.

Als er Gretchen begegnet, verliebt er sich. Schnell wird Gretchen ungewollt schwanger. Doch als er das nächste Mal von ihr hört, sitzt sie bereits als Kindsmörderin im Gefängnis. Nach einem naiven und vergeblichen Versuch, sie von dort zu retten, stirbt die bereits verrückt gewordene junge Frau.

In seiner Inszenierung hat Hansjörg Haaser, der nach diesem Jahr die Schule, nicht aber die Theater-AG verlässt, die Tragödie »behutsam modernisiert und behutsam gekürzt«, wie er selbst nach der Aufführung erklärte. Bereits wer im Voraus das Plakat anschaute, konnte eine elementare Idee der Inszenierung erkennen: Faust war doppelt besetzt. Clemens Völker und David Schiebel teilten sich die Rolle. Völker spielte den Namensgeber des Stücks, bevor dieser sich von Mephisto eine Verjüngung wünschte. Schiebel auf seine ganz eigene, manchmal gar schon schelmische Art verkörperte den jüngeren Faust.

Besonders in der berühmten Kerkerszene am Ende wurde deutlich, wie gut Schiebel als Faust und Emilia Herzog in der Rolle des Gretchens harmonierten. Diese steigerte ihre bereits zuvor überzeugende Leistung im Finale noch einmal und zog das Publikum in ihren Bann.

Großen Gefallen fand dieses auch an Anna Vitiello in der Rolle des Mephisto.
Doch nicht nur Oberstufenschüler standen in der vergangenen Woche dreimal auf der Salmen-Bühne. Wie schon so oft hatte Hansjörg Haaser auch dieses Mal wieder jüngere Schüler mit eingebunden. So wie beispielsweise Baptist Orb, der den Schüler Fausts verschmitzt darstellte, zeigten sie, dass der Nachwuchs schon in den Startlöchern steht.

Behutsam modernisiert wurde vor allem das Bühnenbild. Im Hintergrund zeigte eine Leinwand das Umfeld einer jeden Szene und unterstützte inhaltlich so die Verse.
Abstrakt waren außerdem die inneren Stimmen von Faust und Gretchen wahrzunehmen, die dem Publikum die inneren Kämpfe des jeweiligen Charakters in Form von jeweils vier Schauspielern bildlich vor Augen führten.

Besonderen Eindruck auf das Publikum hinterließen außerdem zwei Szenen: die Hexenküche und die Walpurgisnacht. Schauriges Gelächter, Tänze mit Besen und wehende Röcke bannten die Blicke der Zuschauer. Gerade in diesen Szenen zeigte sich, mit wie viel Liebe zum Detail sich Silke Herbert um die Kostüme gekümmert hatte. Und dass es sich lohnt, mit Julia Kircher eine professionelle Tänzerin mit den Tänzen zu beauftragen.
Die Theater-AG entließ das Publikum mit der Gewissheit, dass zumindest Gretchens Seele gerettet wurde: »Sie ist gerichtet! – Ist gerettet!«

Text: J. Reinbold

Fotos: J. End

Themenabend „Medien: Faszination und Sucht“

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv

Am 14. Mai fand in Zusammenarbeit mit der Drogenberatungsstelle Offenburg ein Elternabend zum Thema Medien statt. Der Elternabend war sehr gut besucht, viele interessierte und betroffene Eltern haben sich auf den Weg gemacht, um sich zu informieren.

Zwei Mitarbeiterinnen der Drogenberatungsstelle, kurz DROBS, klärten hauptsächlich über die Benutzung von What’s App und Computerspielen auf. Zuerst sollten die Eltern einmal Farbe bekennen und es stellte sich heraus, dass fast alle Eltern auch aktive Benutzer der sozialen Medien sind.

Wie sollen die Eltern sich nun in Bezug auf den Medienkonsum ihrer Kinder verhalten?

Ein Patentrezept gebe es nach Meinung der Expertinnen nicht – es gebe nur individuelle Lösungen. Davon ausgehend, dass man die Benutzung der Medien nicht verbieten könne und gerade Jugendliche in der Pubertät zu extremen Verhaltensweisen neigen, sollten Eltern ihr Kind immer genau beobachten und schauen,  dass die Kommunikation nicht abbricht. Gerade das scheint der Schlüssel zu sein. Als allgemeine Richtlinie wurde das Bild der Waage gefunden. Wichtig sei es, dass Kinder ein ausgewogenes Freizeitverhalten haben. Pflegt ihr Kind persönliche soziale Kontakte (keine virtuellen)? Praktiziert es ein Hobby, für das es sich begeistert? Bestehe dieser Ausgleich, so liege laut der Expertinnen alles im grünen Bereich.

Eine rege Diskussion schloss sich an die Ausführungen an und es wurde deutlich, dass noch lange nicht auf alle Fragen Antworten gefunden wurden. Diese vielen Anregungen werden wir mit ins nächste Schuljahr nehmen und weitere Themenabende planen.

Text: N. Pooth-Risoud & J. Fautz

 

Grimmels-Frühlingskonzert im Salmen

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv, Chor und Orchester, Presseberichte

Am Dienstag, den 21. Mai, hatten die Musik-AGs des Grimmelshausen-Gymnasiums zum traditionellen Frühlingskonzert eingeladen, das in diesem Jahr erstmals im Salmen stattfand. Auch wenn von Frühling in Anbetracht des strömenden Regens kaum die Rede sein konnte, schafften es die jungen Musiker dennoch, den Saal mit warmen Klängen zu erfüllen und beim Zuhörer Frühlingsgefühle aufkommen zu lassen.

Der Unterstufenchor unter der Leitung von Birgit Rombach eröffnete den musikalischen Abend mit zwei Liedern aus dem Musical „Schach 2.0“, das in Kürze in Kooperation mit der Theater-AG der Unterstufe auf die Bühne gebracht wird. Der Auftritt weckte nicht nur die Neugierde, sondern zeigte auch das große Können der jungen Sängerinnen und Sänger. Das Ensemble der Unterstufe beeindruckte im Anschluss mit kammermusikalischen Stücken bekannter Komponisten wie W.A.  Mozart oder Robert Schumann. Der Chor der Ober- und Mittelstufe sorgte mit einem raschen Wechsel von der Klassik zu modernen Hits aus den Charts für viel Abwechslung: Mit bekannten Songs wie „Je ne parle pas francais“ oder „Believer“ wurde die gelungene Darbietung unterstrichen. Auf welch hohem Niveau bereits junge Musikerinnen und Musiker den Zuhörer begeistern können, stellte die Big Band der Unterstufe unter Beweis: mit viel Swing und guter Laune waren Songs wie „Sunny“ oder „A day in the life of a fool“ ein Highlight der ersten Hälfte.

Dass sich die dreitägige Probephase der Ensembles in der Landesakademie Ochsenhausen ausgezahlt hat, zeigte sich in der zweiten Hälfte des Konzerts: Das Orchester der Ober- und Mittelstufe überzeugte unter der Leitung von Angela Bruder-May mit Klassikern wie dem Radetzky-Marsch oder dem Kaiser Walzer und rundete die Darbietung mit vier Sätzen aus der Peer Gynt Suite von Edvard Grieg ab. Musikalisches Feingefühl insbesondere im Hinblick auf die dynamische Gestaltung und das harmonische Zusammenspiel ließen das Publikum staunen. Die Big Band der Mittel- und Oberstufe riss mit Songs wie „Africa“ oder „Despacito“ auf Anhieb die Zuhörer mit und machte deutlich, dass eine Big Band nicht nur laut und grob sein kann. Unter der Leitung von Teresa Grebenstein stellte die Truppe ihr Können unter Beweis. Die Darbietung Alexa Lienhards, die das Publikum bei Adeles weltberühmtem „Hello“ mit ihrer Stimme bewegte, stellte einen besonderen Höhepunkt des Abends dar.

Einen gelungenen Abschluss des Abends bildete der französische Song „Je vais t’aimer“ aus dem Film „Verstehen Sie die Béliers?“, der den Saal noch einmal mit einer Bandbreite an Tönen und Instrumenten erfüllte. Der gemeinsame Auftritt der Big Band und des Orchesters fand mit Sängerin Alexa Lienhard beim Publikum großen Anklang und wurde mit viel Beifall belohnt.

Text: L. Schulz, Schülerin der Js.12

Fotos: J. End

 

Wählen ab 16 – Wie funktioniert die Kommunalwahl?

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv

Was hat Kommunalpolitik mit mir zu tun? Welche Aufgaben haben der Gemeinderat und Marco Steffens, der Oberbürgermeister Offenburgs? Und wie funktioniert die Gemeinderatswahl kommenden Sonntag (26. Mai 2019)?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Klasse 10ab (Gemeinschaftskundegruppe von Frau Scheller) am Donnerstag, den 23. Mai 2019 im Rahmen eines Aktionstages der Landeszentrale für politische Bildung (LpB). Zu Beginn wurden in einem Quiz die Aufgaben der Kommunen thematisiert (Bus und Bahn, Schwimmbäder, Sportplätze, Bau und Instandhaltung von Schulen etc.). Anschließend bildeten die SchülerInnen eigene (fiktive) Parteien, gestalteten Wahlplakate und machten kräftig Wahlwerbung für ihre Partei. Um am Ende des Aktionstages selbst an die Wahlurne treten zu können, beschäftigte sich die Klasse danach eingehend mit dem Gemeinderat, seinen Aufgaben, seiner Zusammensetzung und der Wahl. Höhepunkt des Aktionstages war schließlich die Wahl des (fiktiven) Gemeinderats. Dafür konnten die SchülerInnen fünf Stimmen an die Vertreter ihrer Parteien vergeben. Am Ende gab es ein eindeutiges Ergebnis: Die MTA-Partei, die sich für bezahlbaren Wohnraum einsetzte, landete auf Platz eins, gefolgt von der „Partei für mehr Videoüberwachung“ und den „Freien Schülern“, die bessere Fahrradwege und günstigere Preise im öffentlichen Nahverkehr forderten.

   

Text & Fotos: S. Scheller

„Malala-Mädchen mit Buch“ – Gastspiel des Theaters Baden-Baden

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv

„One child, one teacher, one book and one pen can change the world!“ (Malala)

Es ist Freitagmorgen, die Aufregung steigt, denn das Theater Baden-Baden kommt zu uns. Mit dem Klassenzimmerstück „Malala-Mädchen mit Buch“. Malala, ein Mädchen, das fast stirbt, weil sie für die Bildung von Mädchen und Frauen kämpft.
Am 9. Oktober 2012 wird die damals 14-Jährige Malala Yousafzai auf dem Rückweg von der Schule in ihrem Schulbus von Terroristen, den Taliban, in den Kopf geschossen. Und das nur, weil sie seit sie 11 ist, einen Blog über die Gewalttaten der Taliban im Swat-Tal schreibt und genau berichtet, wie sie Mädchen-Schulen zerstören, Angst verbreiten und ihnen verbieten zur Schule zu gehen.
Das alles hat die Theatergruppe aus Baden-Baden mit nur einem Schauspieler versucht zu erzählen, und dies ist ihnen geglückt. Ein Schauspieler, der die Rolle eines Schriftstellers einnimmt, steht auf einem riesigen Blatt Papier und die ganze Klasse sitzt um ihn herum. So entsteht sofort eine Atmosphäre der Spannung. Er will ein Buch über die faszinierende Geschichte von Malala schreiben. Unsere Klasse hat ihn begleitet, wie er Informationen sammelt und sich dem Thema langsam öffnet. Es war sehr fesselnd zuzuschauen, wie er die Gefühle und die Geschichte in einem Theaterstück dargestellt hat. Er macht deutlich, dass es schwierig ist, die Situation als Außenstehender zu verstehen. In kleinen Schritten gelingt es ihm schließlich doch.
In der anschließenden Gesprächsrunde wurden offene Fragen geklärt und Feedback gegeben. Wir waren von dem Schauspieler sehr beeindruckt, da er das ganze Stück alleine gespielt hat, ohne dass man das Gefühl hatte, dass etwas fehlt. Auch kritische Szenen, wie z.B. der Anschlag auf Malala und ihre Freundinnen, fesselten alle. Er ließ das Stück lebendig wirken, und dabei spielte das um den Schauspieler Sitzen eine große Rolle.
Allgemein haben wir gelernt, dass man immer kämpfen sollte, denn wie Malala selber sagt: „Lieber lebt man einen Tag als Löwe als 100 Jahre als Gazelle!“
Wir können das Klassenzimmerstück wirklich weiterempfehlen.

Text: Klasse 7a & N. Liebig


Foto: N. Liebig

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