Das Schulleben am Grimmels

Abi – und dann? Informationveranstaltung zum Freiwilligendienst im Ausland

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Archiv

„Verschränkt doch mal die Arme vor der Brust. … Wer von euch hat die rechte Hand oben? O.k., ungefähr die Hälfte. Und jetzt macht ihr es gerade anders herum: diejenigen, die gerade die rechte Hand oben hatten, verschränken ihre Hände so, dass die linke oben ist, und diejenigen, die die linke oben hatten, dass die rechte oben ist. … Das ist schwer? Macht euch nichts daraus: Es geht den meisten Menschen so.“ So leitete einer der beiden Freiwilligen, die am Montag, den 3.6., in der Jahrgangsstufe 1 ihre Erfahrungen mit einem sozialen Freiwilligendienst im Ausland vorstellten, ein. Denn aus dem gewohnten Muster auszubrechen und mal etwas ganz Anderes zu machen – darum geht es auch, wenn man nach der Schule für einen Freiwilligendienst ins Ausland aufbricht.

Wie sich das konkret in der Nähe oder Ferne gestalten lässt, erfuhren die Zuhörer/-innen bei den sehr persönlich gestalteten Erfahrungsberichten der beiden Referenten Pierrick Béraud-Sudreau und Jakob Ellensohn. Sie informierten dabei über ihre Arbeit und ihren Aufenthalt bei sehr unterschiedlichen Einsatzstellen, nämlich einem Krankenhaus in Jerusalem und einer Friedensbegegnungsstätte in Nordirland. Dabei zeigten sie auch, was ihnen der Freiwilligendienst persönlich „gebracht“ hat. Sehr klar war ihre Empfehlung an die Schüler/-innen, sich zu solch einem Einsatz „aufzuraffen“, weil man daraus Erfahrungen für das weitere Leben mitnimmt, die unersetzbar und so auch nie mehr nachholbar seien. Wie genau man dabei vorgehen muss, wurde in den Präsentationen auch deutlich.

Um eine gute Einsatzstelle zu finden, sollte man sich – so die Referenten – im Vorfeld bei möglichst vielen anderen erkundigen, die auf ein solches Jahr zurück blicken, und sich umfassend informieren. Angesichts ablaufender Bewerbungsfristen sollten sich Interessierte möglichst bald um ihre Anmeldung kümmern. Wer noch Fragen dazu hat, kann sich gerne an Frau Burth wenden (auch für Kontaktadressen).

Wir danken den beiden Referenten noch einmal sehr herzlich für ihr Kommen.


Text: V. Burth

 

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