Das Schulleben am Grimmels

Archiv für 11. April 2019

6. Klassen gewinnen Regionalwettbewerb „Musik bewegt“

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles, Presseberichte

Beim diesjährigen Wettbewerb „Musik bewegt“ der Volksbank gewannen die 6. Klassen des Grimmelshausen-Gymnasiums den ersten Preis. Insgesamt wurden dreizehn Gruppenarbeiten aus den Klassen 6a, 6b und 6c im Rahmen des Musikunterrichtes mit Frau Rombach erarbeitet und zur Bewertung eingereicht. Sie alle sind in ihrer Individualität außergewöhnlich und zeigen ein hohes Maß an musikalischer Kreativität, weshalb sich die Jury entschlossen hat, jeweils die gesamte Klasse mit einem Preisgeld von 75,- Euro zu honorieren.

Die Schülerinnen und Schüler haben zunächst ein sogenanntes Haiku verfasst; dies ist eine sehr kurze, japanische Gedichtform, in der ein jahreszeitliches Stimmungsbild entworfen wird. Anschließend haben die Kinder ihre Gedichte mit selbstgewählten Instrumenten und ihrer Stimme improvisatorisch vertont. Entstanden sind literarisch-musikalische Miniaturen, die erfahrbar machen, wie „Musik bewegt“.

Die Ergebnisse wurden schließlich in Form kurzer Videos dokumentiert und erhielten den ersten Preis in der Kategorie „Kurzfilm“.

Text: B. Rombach

Die Klasse 6a freut sich über ihren 1. Preis beim Wettbewerb „Musik bewegt“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Foto: C. Haist

Ein spannender Einblick in das archäologische Fundarchiv

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles

Das Zentrale Fundarchiv des Archäologischen Landesmuseums ist seit 1999 im ehemaligen Festungslazarett in Rastatt untergebracht. Hier werden archäologische Fundstücke aus ganz Baden-Württemberg aufbewahrt, durch Kataloge erschlossen, konservatorisch sachgerecht gelagert und der Öffentlichkeit und für Forschungszwecke zugänglich gemacht. Dabei handelt es sich um Bestände von über 60 ehemals im Land verteilt liegenden Depots, die nach der Inbetriebnahme des Fundarchivs geleert und nach Rastatt überführt wurden – auch Funde aus aktuellen Grabungen. So erstrecken sich die Funde von der Urzeit über die Merowinger, Kelten und Römer bis in die Gegenwart; insgesamt sind 55.000 Einzelobjekte inventarisiert – nach Material, Fundtyp, Datierung, Erhaltungszustand, Maße, Gewicht und Versicherungswert. Zum Teil sind die einzelnen Räume („Magazine“) bis zur Decke mit Fundstücken in Kartons und Regalen gefüllt. Die Archäologie-AG hat hier auf einer Exkursion am Samstag, den 23.03.2019, einen kleinen Einblick in die Geschichte und Kultur früherer Völker bekommen. Alle waren sehr fasziniert, besonders von den originalen Fundstücken, die betrachtet werden konnten: Schmuckstücke, Münzen, Alltagsgegenstände, Vasen, Schwerter und vieles mehr. Archäologe Johann Schrempp erzählte dazu interessante Geschichten und stellte auch viele Fragen an die jüngeren (noch) Hobbyarchäologen, die auch selbst sehr wissbegierig waren und beispielsweise wissen wollten, wie man vorgeht, wenn man ein archäologisches Artefakt findet.

Der Freiburger Archäologe Johann Schrempp erklärte uns begeistert und offen für alle Fragen die Objekte in den Magazinen.

Eigentlich war noch eine Tour durch Rastatt mit Besichtigung des Rastatter Schlosses vorgesehen. Da das Archiv aber so spannend war, blieben wir Archäologen etwas länger dort und konnten noch ein paar aussortierte Bücher „abstauben“. Von vielen kam auch der Wunsch auf, wieder einen Ausflug nach Rastatt in das Fundarchiv zu machen, weil es dort noch so viel zu sehen gibt. Sicherlich wird das bald schon realisiert.

Besondere Fundstücke, die nicht jeder zu sehen bekommt, waren ein besonderes Highlight und wurden sofort festgehalten.

Text und Fotos: C. Sigrist

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