Das Schulleben am Grimmels

Archiv für Februar, 2018

Grimmels erfolgreich bei den Ski- und Snowboard-Stadtmeisterschaften

Geschrieben von admin am in Aktuelles

Bei den Offenburger Schulstadtmeisterschaften Ski alpin und Snowboard am 21. Februar war das Grimmelshausen-Gymnasium mit 50 Schülerinnen und Schülern am Start. Bei hervorragenden äußeren Bedingungen konnten die Läuferinnen und Läufer des Grimmels tolle Ergebnisse erzielen. Mit Leni Ritter (U12 weiblich) und Dominik Bischof (U21 männlich) konnte das Grimmels auch zwei Mal das oberste Treppchen besetzen.
Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ganz herzlich zu ihren Erfolgen und wachsen schon die Ski und Snowboards für das kommende Jahr!

Die erfolgreichen Teilnehmer des Grimmels.

Auf den Seiten des Skiclubs Offenburg finden Sie die vollständige Ergebnisliste.

Text: M. Schnirch | Fotos: M. Schnirch, T. Bierkle

ARTE im Grimmels – Grimmels in ARTE

Geschrieben von Christian Haist am in Aktuelles

Der deutsch-französische Fernsehsender ARTE war zum Drehtermin im Grimmels.

Die Nachrichten-Redaktion ARTE Info hat am Dienstag, den 06.02.2018, ein Drehteam für die Sendung Fragestunde in die 6. Klasse des Grimmelshausen-Gymnasiums geschickt. Zwei Schulstunden haben die Kinder für die Sendung zum Thema „Das Klonen / le clonage“ der Kindernachrichten ARTE Journal Junior an den Dreharbeiten mitgewirkt und neben vielen Fragen zum Thema auch eigene Ideen beigesteuert. Trotz der anfänglichen Aufregung waren die Schülerinnen und Schüler sehr konzentriert bei der Sache und durften erleben, wie Fernsehaufnahmen in Wirklichkeit zustande kommen. So mussten verschiedene Szenen aus unterschiedlichen Gründen (Licht, Ton, Versprecher, Nebengeräusche) mehrmals gedreht werden, aber die Kinder ließen sich dadurch nicht verunsichern – im Gegenteil: Diese Erfahrung führte zu einer fast professionellen Arbeitsatmosphäre, so dass der Zeitplan sicher eingehalten werden konnte. Für die Fragestunde besucht ARTE abwechselnd eine deutsche und eine französische Schulklasse und auch die Fragen der Sechstklässler des Grimmelshausen-Gymnasiums wurden auf Deutsch und auf Französisch gestellt. Diese Erfahrung im Französisch-Unterricht dürfte den Schülerinnen und Schülern und auch dem Fachlehrer Herrn Haag noch länger im Gedächtnis bleiben.

Zu sehen ist das Ergebnis hier.

Text: F. Haag

Bild: C. Haist

 

Nahtloser Wechsel in der Schulleitung des Grimmelshausen-Gymnasiums zum Schulhalbjahr

Geschrieben von admin am in Aktuelles, Archiv

Marianne Jöllenbeck verlässt das Grimmelshausen-Gymnasium. Neuer stellvertretender Schulleiter wird Christian Haist.

Marianne Jöllenbeck, die stellvertretende Schulleiterin des Grimmelshausen-Gymnasiums, verlässt auf eigenen Wunsch nach 17 Jahren das Grimmels und wechselt nach Freiburg, ihren Wohnort, ans Wentzinger-Gymnasium. Auch dort nimmt sie die Stelle der stellvertretenden Schulleiterin ein, aber an einer Schule, die doppelt so groß wie das Grimmels ist. Neue und andere Aufgaben hat sie dort bereits seit dem 1. Februar in Angriff genommen.

Marianne Jöllenbeck wurde mit zahlreichen Abschiedsgeschenken bedacht.

Marianne Jöllenbeck hat dem Grimmelshausen-Gymnasium mit viel Engagement und Herzblut ihren Stempel aufgedrückt. Sie wurde allseits geschätzt. Zweifelsohne hat auch die Schule sie selbst geprägt: Marianne Jöllenbeck trat ihre erste Stelle hier als Mathematik- und Französisch-Lehrerin im Schuljahr 2001/2002 an. Bereits im Folgejahr wurde sie von den Schülern zur Verbindungslehrerin gewählt, später hatte sie das Amt der Präventionsbeauftragten inne, ehe sie bis heute als kompetente Oberstufenberaterin die Kursschüler und Abiturienten unter ihre Fittiche nahm und sie organisatorisch sicher zum Abitur führte. Seit 2012 war sie als stellvertretende Schulleiterin tätig.

 

Ein Spalier aus Zeichenutensilien aus dem Mathematikunterricht geleitete Marianne Joellenbeck zum Rednerpult.

Dass die Schulgemeinde des Grimmelshausen-Gymnasiums die quirlige und liebenswerte Person nicht gerne ziehen lässt, wurde beim stimmungsvollen Abschiedsfest des Lehrerkollegiums am vergangenen Freitag deutlich. Die siebzehn Jahre, die sie an der Schule verbracht hat, waren das Thema zahlreicher Beiträge. Eine gewisse Wehmut war vielfach zu spüren, auch beim Hofabschied gemeinsam mit den Schülern am darauffolgenden Montag.

 

Dennoch, es geht weiter! Es gibt keine Vakanz bei der Stelle der stellvertretenden Schulleitung: Noch während der Abschiedsfeierlichkeiten gab Schulleiter Dieter Kopriwa die Neuigkeit bekannt, die mit großem Applaus begrüßt wurde: Neuer Stellvertreter wird Christian Haist. Der vorgesetzten Behörde, dem Regierungspräsidium Freiburg, gebührt hierbei ein großes Lob, dass sie für einen nahtlosen Übergang sorgen konnte.

Schlüsselübergabe an Herrn Christian Haist.

Der 44-jährige Christian Haist unterrichtet die Fächer Englisch, Sport und Geographie und ist seit dem Schuljahr 2015/2016 am Grimmelshausen-Gymnasium. Zuvor unterrichtete er 12 Jahre am Markgrafen-Gymnasium in Karlsruhe-Durlach, seiner ersten Stelle. Doch den gebürtigen Zell-Weierbacher zog es samt Familie wieder in die Heimat und so wurde er auf eigenen Wunsch nach Offenburg versetzt. Dass er gerade am Grimmels gelandet ist, war eher Zufall. Denn Christian Haist hat 1993 am Grimmelshausen-Gymnasium selbst Abitur gemacht, ist also ein „Ehemaliger“. Einen Teil seines Referendariats legte er ebenfalls am Grimmels ab, er kennt also die Schule, ihr Umfeld und die örtlichen Verhältnisse sehr gut. So ist er im Schulleitungsteam Garant für Kontinuität, kennt und schätzt die Vorzüge des Grimmels, ist gut vernetzt und kann den Bedarf und die Möglichkeiten von Veränderungen beurteilen.

Damit sind die Grundlagen für eine erfolgreiche nächste Runde im „Staffellauf“ gelegt und die gesamte Schulgemeinschaft kann sich über den gelungenen Stabwechsel freuen und mit großem Optimismus in die Zukunft schauen.

Text: R. Schmidt
Bilder: C. Haist, L. Rosenkranz, M. Schnirch

Deutsch-französischer Theaterparcours in Straßburg

Geschrieben von admin am in Archiv, BZF-Fahrten, Fahrten und Exkursionen

Seit Oktober nimmt unser Französischkurs der Klassenstufe 10 an einem Theaterprojekt des Maillon-Theaters in Straßburg teil. Mit unserer Partnerklasse vom Lycée Marcel Rudloff in Straßburg schauen wir uns insgesamt vier Theaterstücke an. Die ersten beiden Theaterstücke haben wir nun schon gesehen. Im Vorfeld zu jedem Stück gibt es einen Workshop.

Am 5. Oktober trafen wir uns zum ersten Mal mit unserer französischen Partnerklasse und schauten uns das Maillon-Theater in Straßburg an. Wir verbrachten den Nachmittag damit, uns besser kennenzulernen, was uns dank eines Speed-Dating bestens gelang.

Der erste gemeinsame Workshop fand dann am 15. Dezember am „Grimmels“ statt. Zwei Akteure des Stückes „Rare Birds“, das wir sehen sollten, bereiteten uns auf das Stück vor. Während des Nachmittags wurden wir mit verschiedenen Zirkusfiguren vertraut gemacht und die beiden Akteure erklärten uns, was sie eigentlich machen.

Am 18. Dezember schauten wir uns schließlich das Zirkus-Stück „Rare Birds“ an. Die Darsteller wollten mit ihrem Stück die Entwicklung der Evolution ausdrücken, was sie mit Hilfe vieler unterschiedlicher Fortbewegungsarten darstellten. Nach dem Theaterstück hatten wir die Möglichkeit, uns mit den Darstellern zu unterhalten. Wir nutzten diese und konnten unsere eigenen Atelier-Erfahrungen mit den Eindrücken des Zirkusstückes vergleichen.

Pink for girls and blue for boys

Am 12. Januar schauten wir uns das zweite Stück, „Pink for girls and blue for boys“, an. In diesem Stück ging es um Klischees, mit denen Mädchen und Jungen in unserer heutigen Gesellschaft konfrontiert werden. Nach diesem Stück hatten wir ebenfalls die Möglichkeit, uns mit den Tänzern, die sich aus ganz Europa zusammengefunden hatten, zu unterhalten. Auch auf dieses Stück waren wir vorbereitet worden, allerdings fand diese Vorbereitung ohne unsere Partnerklasse statt.

Wir sind schon sehr gespannt auf die folgenden zwei Stücke.

Text: Undine Gloski und Sofia Serrer | Fotos: Jörg Schürer

„Es Weimar einmal…“

Geschrieben von admin am in Aktuelles, Archiv, BZF-Fahrten

Mit großer Vorfreude auf das Wiedersehen mit ihren französischen Freunden der letztjährigen Fahrt nach Lyon, stiegen die acht Schüler des Grimmelshausen-Gymnasiums am Sonntag um 6 Uhr morgens in den Bus nach Weimar, wo sie die in Straßburg zugestiegenen Austauschschüler/innen begrüßten.
Nun konnten wir die sechsstündige Reise nach Weimar, der Hauptstadt der deutschen Literatur, wie wir sie nach unserem Besuch genannt haben, antreten. Mit an Bord waren keine ausgeschlafenen Schüler, denn die frühen Morgenstunden nutzten wir alle, um unseren Schlaf fortzusetzen und Energie für den restlichen Tag zu tanken. Da wir noch einige Ausflüge vor uns hatten, war dies eine ruhige, fast stille Fahrt.

COLLÈGE EPISCOPAL SAINT-ETIENNE STRAßBURG UND
GRIMMELSHAUSEN-GYMNASIUM OFFENBURG
Die Kooperation der Klassik Stiftung Weimar mit dem Straßburger Collège und dem Offenburger Grimmelshausen-Gymnasium besteht seit 2013. Im Rahmen des Bildungsprojektes Weimarpedia wird hier modellhaft erprobt, wie die Zusammenarbeit von zwei Partnerschulen durch eine jährliche Projektwoche in Weimar intensiviert und dabei zugleich der interkulturelle Austausch verbessert werden kann. Die zwischen beiden Schulen bestehende Partnerschaft wird hierbei weiterentwickelt und profiliert.Weitere Informationen zu unserem Projekt finden sich unter: weimarpedia.de

Unser erstes Ziel war die bekannte Wartburg in Eisenach. An der Burg angekommen, zog der Ausblick über die Landschaft das Interesse aller Schüler auf sich. Spätestens zu diesem Zeitpunkt waren wir alle aus unserem Schlaf erwacht. Nach einer interessanten Führung setzten wir die Reise zu den nächsten Zwischenstopps, dem Schiller-Museum und dem Luther-Haus, fort.
Einige entschieden sich für den Besuch des Schiller-Museums und andere für das Luther-Haus. Die Gruppe, die das Schiller-Museum besuchte, durfte ein musikalisches Vorspiel auf von Schiller persönlich benutzten Musikinstrumenten genießen.

Je näher wir unserer Herberge kamen, desto größer wurde die Spannung. Die Zimmer waren ordentlich und bequem eingerichtet. Die Jugendherberge bot uns ein Fußballfeld, eine Tischtennisplatte und einen Basketballkorb. In den freien Stunden hatten wir Spaß daran, uns mit unseren französischen Freunden zu messen oder gemeinsam zu spielen. Auch innerhalb der Herberge sorgten Gesellschaftsspiele ständig für eine gute und ausgelassene Stimmung, so dass es uns nie langweilig wurde.

Die ersten zwei Tage verbrachten wir damit, verschiedene Museen in und um Weimar zu besuchen. So stand auch ein Besuch im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald auf dem Programm. Tief betroffen hatte der Besuch einen erschütterten Eindruck hinterlassen. Der Abend an diesem Tag verlief ruhig, da jeder noch ein bisschen in sich gekehrt war.

Der nächste Tag begann wieder mit Schwung und Motivation. Am meisten freuten wir uns aber auf das eigentliche Projekt, das bevorstand: wir sollten einen eigenen Film über Weimar drehen. Es standen drei Themen zur Auswahl: Aufklärung, Klassik und Nationalsozialismus. Jeder einzelne Schüler steckte all seine Mühe und Leidenschaft in das kreative Projekt, um ein außergewöhnliches Ergebnis zu erzielen. Unter den vier- bis sechsköpfigen deutsch-französischen Schülergruppen herrschte ein kleiner Konkurrenzkampf um die beste Verfilmung. Drei Tage lang arbeiteten wir mit Fleiß an den Projekten. Dabei wurden wir unterstützt von Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei. Wir konnten ebenfalls Museen sowie Einrichtungen der Stadt, zum Beispiel das Goethehaus, kostenlos besuchen. Außerdem wurde uns auch das gesamte Equipment (Kostüme, iPads etc.) gestellt, das wir für unsere Arbeit benötigten.

Am Donnerstagnachmittag war es so weit: Alle Gruppen waren rechtzeitig fertig und konnten kaum die Vorstellung der Ergebnisse im Studienzentrum erwarten. Alle Filme wurden nacheinander präsentiert. Alle Gruppenmitglieder waren damit einverstanden, die Filme auf die Homepage der Stiftung zu stellen:

Es war die Gelegenheit für uns, etwas komplett Eigenes, ohne Lehrer oder Begleiter, zu gestalten.

Die Informationen, die wir über Goethe und Schiller gewonnen haben, ermöglichten uns sogar einen Vorteil im Deutschunterricht gegenüber den anderen Schülern zu erzielen, denn wir wurden bestens über das Leben der beiden Dichter informiert. Wir hatten sämtliche Häuser, Museen und eine Theateraufführung zu den beiden besucht. Wir konnten somit alle unser Wissen über die Stadt Weimar, ihre Geschichte und die Dichter erweitern.

Am letzten Abend vor der Abreise versammelten wir uns alle um ein Lagerfeuer herum und sangen gemeinsam französische und deutsche Lieder. Unser Gesang wurde begleitet von einer Saint-Étienne Schülerin und unserer Französischlehrerin, Frau Dr. Tennstedt. Danach ging es noch stimmungsvoll im Partyraum weiter. Lehrer und Schüler tanzten gemeinsam zu aktuellen Songs aus den Charts.

Am Freitag, nach dem Frühstück, war die Zeit gekommen, die Heimreise anzutreten. Doch bevor wir uns von unseren Partnerschülern verabschieden mussten, einigten wir uns noch auf ein Nachtreffen, damit der Kontakt zwischen uns aufrechterhalten wird.

Wir haben in dieser Woche viel voneinander gelernt – sprachlich wie menschlich. Diese Studienfahrt war für uns alle ein sehr schönes Erlebnis, welches wir nur weiterempfehlen können.

Text: Jean Louis Leussi | Bilder: Rachelle Quassivi